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Ameln Dr. Konrad[1]

männlich 1899 - 1994  (95 Jahre)


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  • Name Ameln Dr. Konrad 
    Geburt 6 Jul 1899  Neuss, Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Datensatzidentnummer AB:I577 
    Tod 1 Sep 1994  Lüdenscheid, Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I577  haraldthomas72
    Zuletzt bearbeitet am 5 Aug 2021 

    Vater Ameln Josef,   geb. um 1870   gest. Datum unbekannt 
    Mutter Schranz Anna,   geb. 31 Okt 1875, Eltville, Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 16 Okt 1966 (Alter 90 Jahre) 
    Eheschließung 22 Jun 1898  Eltville, Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Familien-Kennung F474  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Wedekind Friedel,   geb. um 1900   gest. Datum unbekannt 
    Eheschließung 3 Okt 1926 
    Kinder 
     1. Ameln Ulrike,   geb. 15 Okt 1931   gest. 12 Sep 2012, Neuss, Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 80 Jahre)
    Familien-Kennung F472  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 12 Jul 2026 

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsGeburt - 6 Jul 1899 - Neuss, Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsTod - 1 Sep 1994 - Lüdenscheid, Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen Link zu Google Earth
     = Link zu Google Earth 

  • Fotos 2 Fotos

  • Quellen 
    1. Konrad Ameln Konrad Ameln (* 6. Juli 1899 in Neuss, Deutschland; † 1. September 1994 in Lüdenscheid) war ein deutscher Hymnologe und Musikwissenschaftler. Konrad Ameln Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Leben 1.1 Kindheit, Jugend- und Studienjahre 1.2 Wirken 1.3 Die "Lüdenscheider Musikvereinigung e.V" 2 Quellen 3 Literatur 4 Weblinks 5 Einzelnachweise Leben [Bearbeiten] Kindheit, Jugend- und Studienjahre [Bearbeiten] Konrad Ameln wuchs in Kassel auf und besuchte dort das humanistische Wilhelms-Gymnasium. Er nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil und geriet in Gefangenschaft, aus der er 1919 entlassen wurde. Nach seiner Rückkehr erhielt er ohne Prüfu Wirken [Bearbeiten] Seit seiner Jugend auch in der Wandervogel- und Jugendmusikbewegung engagiert, gab Konrad Ameln von 1925 bis 1933 die Zeitschrift "Die Singgemeinde" des Finkensteiner Bundes heraus. Nach weiteren Studien und Tätigkeit als Volkshochschuldozent un Von 1930 bis 1939 war Konrad Ameln – mit Unterbrechung – Privatdozent für evangelische Kirchenmusik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Ab 1931 lehrte er zunächst an derPädagogischen Akademie in Elbing, später Dortmun Im selben Jahr erschienen seine Hymnen für Männerchor Wir wollen ein starkes einiges Reich sein und Das Lied vom neuen Reich, auf einen Text von Hermann Claudius. [1] Nach dem Vorfall an der Pädagogischen Akademie Dortmund trat Ameln der SS be Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs meldete sich Ameln freiwillig zur Wehrmacht. Er wurde zunächst dem Landesschützen-Ersatz-Bataillon VI zugeteilt. Im April 1940 wurde er bei der 393. Infanteriedivision zum Leutnant befördert. Ameln war danach f In der Nachkriegszeit war Konrad Ameln erneut als Dozent tätig, zunächst an der Landesmusikschule in Hannover. Von 1949 bis 1957 lehrte er Hymnologie und Geschichte der evangelischen Kirchenmusik an der Landeskirchenmusikschule Rheinland. Dort Konrad Ameln wurde als Herausgeber von Werken Johann Sebastian Bachs (Motetten), Georg Friedrich Händels und Leonhard Lechners bekannt, die im Bärenreiter-Verlag erschienen. Im Auftrage der Händelgesellschaft gab er den ersten Band der neuen H 1980 wurde ihm der Professorentitel durch das Land Nordrhein-Westfalen verliehen. Die "Lüdenscheider Musikvereinigung e.V" [Bearbeiten] In Lüdenscheid gründete Konrad Ameln zusammen mit dem Arzt Wilhelm Boecker die Lüdenscheider Musikvereinigung e.V. deren musikalischer Leiter er bis 1973 war. Höhepunkte waren die jährlich stattfindenden "Kleinen Musikfeste", bei denen unter ng das Abiturzeugnis und begann 1920 ein Studium der Musikwissenschaft bei Friedrich Ludwig in Göttingen. 1921 wechselte er nach Freiburg i. Br. zu Wilibald Gurlitt. Dort promovierte er 1924 über die Geschichte der Melodien „Innsbruck ich mus s dich lassen“ und „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“.d Leiter diverser Chöre in Rendsburg und Kassel, arbeitete Ameln von 1926 bis 1928 als Fachreferent für Musik bei den städtischen Bücherhallen (spätere Stadtbücherei) und der deuts chen Zentralstelle für volkstümliches Büchereiwesen in Leipzig. 1928 wurde er Leiter der Singwochen des Finkensteiner Bundes.d. Da er sich 1933 weigerte, seine kommunistischen und sozialdemokratischen Studenten von den Abschlussprüfungen ausz uschließen, wurde er mit Kollegen kurzzeitig inhaftiert. Nach diesen Ereignissen versetzte man ihn 1933 zunächst in den vorläufigen Ruhestand. Nach seiner Zwangspensionierung 1934 zog Ameln mit seiner Familie nach Lüdenscheid.i.[2] Auf Antrag vom 15. Juni 1937 wurde Ameln mit Wirkung vom 1. Mai 1937 Mitglied der NSDAP (Partei-Nummer 4.261.371).[3]ür die Wehrmacht-Abwehr tätig.[4] Im Januar 1945 war er Hauptmann beim Grenadier-Regiment 1001 und geriet bei Enns an der Donau in amerik anische Gefangenschaft. Er wurde am 24. Mai 1946 entlassen.[5]gab er das Handbuch der deutschen evangelischen Kirchenmusik heraus, das bis heute in zahlreichen Auflagen erschienen ist.[6] 1959 gründete er die "Internationale Arbeitsgemeinschaft für Hymnologie", die er bis 1967 leitete.allischen Händelausgabe mit dem "Alexanderfest", HWV 75. heraus.[7] Für die den Messias derselben Ausgabe besorgte er eine neue deutsche Textfassung. [8] der Mitwirkung hochkarätiger Solisten wie Ferdi nand Conrad und August Wenzinger schon sehr früh Alte Musik auf meist historischen Instrumenten, aber auch zeitgenössischen Kompositionen zu hören waren. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden Amelns Aktivitäten stark eingeschränkt. Nach seiner Rückkehr aus amerikanischer Gefangenschaft 1946, nahm er die Arbeit an den "Kleinen Musikfesten" wieder auf.[9].


16.07.2026 © 2026 Nikolaus W. Müller ‹ Top ›