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EM 180. FNB: a für Brunner in Diessenhofen TG. Studium in Straßburg 1669 (Matrikel der Universität Straßburg am 19.5.1669, "Dissenhofianus"). Leibarzt des Bischofs von Konstanz 1680, Professor in Heidelberg 1686, Rückkehr nach Diessenhofen 1688, Leibarzt beim Landgrafen von Hessen-Kassel 1690 und Leibarzt des Kurfürsten von der Pfalz 1696. Ab 1711: Freiherr von Brunn auf Hamerstein. Lehrstuhl für Anatomie und Chemie an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg von 1686 bis 1727 (Gelehrtenlexikon 1990, S. 14, 15). Entdecker der nach ihm benannten Drüsen. Pate in Heidelberg am 3.9.1688 und in Mannheim am 1.8.1700 jeweils mit Ehefrau. Pate in Mannheim (luth.) am 17.2.1689, "von Schaffhausen". Verleihung des Bürgerrechts von Schaffhausen SH 1720 als "Churpfälzischer Geheimrath und Leibmedikus" (Bürgerbuch). Mitglied der Leopoldina 1685. Sein Bildnis von Johann Georg Seiller in Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Graphische Sammlung (Paul Wolfgang Merkel'sche Familienstiftung), Inventar-Nr. MP 3015, Kapsel-Nr. 6B5.