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Am 7.1.1815 war Johann Heinrich Baumgartner als Sergeant nach Holland und am 22.2.1817 für 4 Jahre nach Frankreich angeworben worden.
Schwabengänger 1814
1814/2: Mandat, zu verlesen Sonntags den 9ten Jenner.
Ferners sollen alle die, so Ansprach an alt Lieutenannt Heinrich Baumgartner in Engi, haben und ihm schuldig, die sollen: in sein Haus allen morgen Montag das 1temal kommen gen rechnen.
Obigen Heinrich Baumgartners Frau Anna Cathrina Marti und seine 8 Kinder in Engi; sind teils auf eigen Begehren bevogtet nach Landrechten.
1814/4: Mandat, zu verlesen Sonntags den 23ten Jenner.
Die Hr. Creditoren von Lieutenannt Heinrich Baumgartner in Engi, so sich bey seinen ergangenen Kirchenrueffen angemeldt haben, sollen künftigen Dienstag in seinem Haus um 8 Uhr jeder persönlich erscheinen, um ihre Ansprachen zu beloben, und die Erklärung zu geben, ob man die Sätzer lösen wolle. Diejenigen so Pfandbriefe und Obligationen besitzen, sind aufgefordert deiselben mitzubringen, widrigenfalls solche als ungültig angesehen werden, und die so nicht erscheinen werden im Inventari durchgestrichen, so wie auch die Anwesenden in Sachen fürfahren und dasjenige verfügen, was Rechtens und den Umständen angemessen seyn wird, ohne Rücksicht zu nehmen auf die, so nicht zugegen sind, die sich dem Schluss der Anwesenden unterziehen müssen.
1814/6: Mandat, zu verlesen Sonntags den 6ten Hornung.
Künftigen Dienstag wird das dem Lieutenannt Heinrich Baumgartner von Engi zugehörig gewesene Haus, Hoschet, Garten und Streuewüsche mit allen dazu gehörigen Rechten, nebst 2 Stuck Küh, 7 Stuck Gaiss, etwas Hausrätlichkeiten, so wie auch das auf dem Stall sich befindende Heu auf öffentliche Gant geschlagen, und dem Meistbietenden unter den dannzumal eröffnenden Conditionen überlassen werden, wo der Anfang um 9 Uhr in dessen Haus gemacht werden wird.
1815/1: Mandat, zu verlesen Sonntags den 1ten Jenner.
Die Herren Massavögt und Creditoren von Lieutenannt Heinrich Baumgartners Massa zu Engi, so sich bey seinen zwey ergangenen Kirchenrüefen angemeldt, ihre Ansprachen belobt, und auf das Inventarium genommen worden, sollen künftigen Mitwochen als den 4ten Jenner in Hr. Landweibel Blumers in Glarus Morgens um 9 Uhr an der Ausrechnung erscheinen, wo jedem so viel es durch die Abtheilung getroffen, das Seinige bezahlt und angewiesen, nachher aber niemand mehr weder Red noch Antwort gegeben werden wird.
1847/14: Amtsblatt von Samstag, den 3. April.
Rechnungsrüfe auf Donnerstag den 8. April. Erste Bekanntmachung. C) Nach Landrechten: 3) an alt Lieutenant Joh. Heinrich Baumgartner sel. von Engi, seit seinen ergangenen Kirchenrüfen, in sein Haus.
1850/16: Amtsblatt von Samstag, den 20. April.
Gantanzeige: Montags den 29. April wird von Hrn. Verwalter A. Blumer, als Vogt der Frau Wittwe Anna Katharina Marti, alt Lieut. J. H. Baumgartners sel. Ehefrau in Engi, unter waisenamtlicher Aufsicht und Leitung auf öffentliche Versteigerung gebracht und unter den dannzumal zu eröffnenden Bedingungen dem Letzt= und Meistbietenden käuflich überlassen werden:
1) ihr Wohnhaus sammt Stall und Hoschet und die ihr zustehende Streuewüsche im Grütsch; und
2) der sog. Gärtliacker im Bergen.
Die Gant wird in Hrn. Präsid. F. Blumers zum Adler in Engi abgehalten und beginnt an besagtem Tage Nachmittags nach 3 Uhr.
1851/9: Amtsblatt von Samstag, den 1. März.
Rechnungsrüfe auf Donnerstag den 6. März. Erste Bekanntmachung. B) Nach Landrechten: 2) an Anna Katharina Marti sel., Lieut. Joh. Heinrich Baumgartners sel. Wittwe von Engi; in ihres Vogts Hr. Verwalter Adam Blumers in Engi.
1872/26: Amtsblatt des Kts. Glarus von Samstag, den 29. Juni 1872.
Amtliches. Bekanntmachung betreffend die Wahl der Salzwäger.
In der Rathssitzung vom 26. Juni sind die Salzwäger für die verschiedenen Ortschaften des Landes für die laufende Amtsdauer in folgenden Persönlichkeiten bestellt worden:
Matt: Wittwe Katharina Weiss, geb. Baumgartner.
Glarus, den 26. Juni 1872. Namens der Regierungskanzlei,
der Rathsschreiber: M. Kundert.
1877/8: Amtsblatt des Kts. Glarus von Samstag, den 24. Februar 1877.
Amtliches. Bekanntmachung. In Anwendung des § 175 der bürgerlichen Gesetzbuches, Schlusssatz, wird hiemit zu Jedermanns Kenntnis gebracht, dass Schulvogt Oswald ELMER von Matt der Regierungskanzlei eröffnet hat, er werde Schulden, die seine Ehefrau Katharina BAUMGARTNER kontrahiren sollte, nicht anerkennen, und dass er sich mit dieser Kundgebung der daherigen Haftbarkeit entledige.