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von Godeffroy Wilhelm Martin

männlich 1834 - 1904  (70 Jahre)


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  • Name von Godeffroy Wilhelm Martin 
    Geburt 9 Apr 1834  Hamburg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Beruf Jurist 
    Tod 29 Nov 1904  Lehmkuhlen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I3314  Metzing
    Zuletzt bearbeitet am 22 Apr 2015 

    Vater Godeffroy Carl,   geb. 14 Jun 1787, Hamburg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 27 Aug 1848, Breslau Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 61 Jahre) 
    Beziehung Leiblich 
    Mutter Jenisch Marianna,   geb. 1803   gest. 1871 (Alter 68 Jahre) 
    Beziehung Leiblich 
    Eheschließung um 1823 
    Familien-Kennung F1320  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Annesley Millicent Elisabeth Frances, a. d. Hause der Earls Annesley,   geb. 1854   gest. 1905 (Alter 51 Jahre) 
    Familien-Kennung F1324  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 30 Aug 2022 

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsGeburt - 9 Apr 1834 - Hamburg Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsTod - 29 Nov 1904 - Lehmkuhlen Link zu Google Earth
     = Link zu Google Earth 

  • Notizen 
    • Wilhelm von Godeffroy – der jüngere Sohn von Carl Godeffroy, des hanseatischen Ministerresidenten der drei Hansestädte am russischen Hof in St. Petersburg – studierte Jura in Bonn, wurde zum Dr. jur. promoviert und war einige Zeit als Advokat in Hamburg zugelassen. Nach dem Tod seiner Muttter Marianne (geb. Jenisch) 1871 wurde er einziger Erbe eines beträchtlichen Vermögens, das er in den letzten 33 Jahren seines Lebens noch einmal verdoppeln konnte. Das von den Eltern geerbte Stadthaus an der Esplanade 36 bewohnte er selten, das Weiße Haus in Dockenhuden (Elbchaussee 547) fast nie. Im Sommer lebte er auf dem Gut Lehmkuhlen bei Preetz, den größten Teil des Jahres verbrachte er in seinem Stadtpalais in Berlin in der Wilhelmstraße 59. Spät, mit Mitte fünfzig, heiratete Godeffroy die Tochter des englischen Generalkonsuls in Hamburg, Millicent Annesley, die Ehe blieb kinderlos. 1901 wurde Godeffroy in den erblichen preußischen Adelsstand erhoben. Als er 1904 starb, war er einer der reichsten Männer des Deutschen Reiches, der ein Vermögen von fast 50 Millionen Mark hinterließ. Die mit einem Teil hiervon begründete Dr. Wilhelm Martin von Godeffroy-Familien-Fideikommiß-Stiftung wurde 1905 durch Beschluss des Hamburger Senats genehmigt. 1906 sagte Senator Dr. Carl August Schröder, der die Stiftung verwaltete, seinem Kollegen Werner von Melle eine Spende für die geplante Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung zu.


16.07.2026 © 2026 Nikolaus W. Müller ‹ Top ›