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18.10.1568 Zürich, 10.2.1611 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Josias ( -> 4) und der Magdalena Gwalther. 8 1) Cleophea Stucki, Tochter des Wilhelm, Theologen, 2) Regula Müller, Tochter des Hans, Zunftmeisters zur Meise und späteren Salzhausschreibers. 1590 Stud. der Medizin in Herborn, danach bis zur Promotion 1596 in Montpellier. 1602 Prof. für Logik und Rhetorik am Collegium humanitatis in Zürich, ab 1605 Chorherr am Grossmünster und Prof. für Latein am Carolinum, 1607 Schulherr. S. verfasste Thesendrucke zur Logik, widerlegte eine Schrift des poln. Antitrinitaners Szymon Budny und bearbeitete Werke der eidg. Geschichtsschreiber Josias S., seines Vaters, und Aegidius Tschudi. Er schrieb Gelegenheitsgedichte wie die Trauerrede zum Tod des Lexikografen Josua Maaler. Seine umfangreichen Bearbeitungen der Predigten seines Grossvaters Rudolf Gwalther ("Archetypi homiliarum in Evangelium" 1603-05) galten der Verbreitung der Zürcher ref. Lehre.
Literatur
– H.J. Leu, Allg. helvet., eydg. oder schweitz. Lexicon, 1762, 139 f.