Devit in Ebnat SG
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Wolf
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Devit in Ebnat SG
Für die Diskussion der jeweiligen Vorfahren wurden separate Themen geschaffen:
Carl Josef Devit aus Bayreuth
Judith Wehrli aus Mühlhausen
Karl Friedrich Müller von Basel
Carl Josef Devit (eine von mehreren Schreibweisen) hielt sich nur wenige Jahre (etwa 1797-1800) in Ebnat auf. Ich berichte hier trotzdem ausführlich hier (im St.Galler Forum) über die Familie, um einen Fehler im Kirchenbuch zu beschreiben - der durchaus auch in anderen Pfarreien vorstellbar ist.
Carl Joseph Dewit, Musiklehrer von Baireüt (Bayreuth in Franken) verstirbt am 25.05.1806 in Zürich im Alter von 54 Jahren und 10 Tagen. Daraus errechnet sich ein Geburtsdatum 15.05.1752. Nebenbemerkung: beim Taufeintrag der Tochter Barbara vom 25.09.1806 (auf der Seite direkt neben dem Sterbeeintrag!) wird der 25.05.1805 als sein Todestag genannt.
Carl Josef Devit heiratet (wo?) vor 1796 die Judith Wehrli von Mühlhausen (Elsass). Sie heiratet als Witwe am 11.10.1813 in Frenkendorf BL den Friedrich Müller [08.10.1788-23.06.1865]. Das Ehepaar lebt vmtl. in Basel, weswegen die Eheschliessung im Eheindex der Stadt verzeichnet ist; das Datum fällt in eine Lücke der Eheregister von Frenkendorf. Sie verstirbt am 17.07.1846 in Basel, im Sterbeeintrag wird 1774 als Geburtsjahr angegeben. Sie wird als [Korrektur: abgeschiedene] Ehefrau bezeichnet, wird von ihrem zweiten Ehemann Karl Friedrich Müller, Commis, also überlebt.
Kinder (1.Ehe):
~15.05.1796 in Felben TG: Carl Joseph des Carl Joseph De Vit und der Judith Wehrlin (+27.09.1808 in Zürich)
~09.07.1797 in Ebnat SG: Johann Kaspar des Carl Joseph deVit, Hauslehrer auf dem Ebnat, und Judit Werner[§] (+14.01.1798)
~13.01.1799 in Ebnat SG: Johann Kaspar des Karl Josef de Witt, Hauslehrer auf dem Ebnat, und Judit Werner[§] (+13.02.1874 in Sennheim/Cernay)
~27.10.1800 in Ebnat SG: Johann Ulrich des Karl Josef de Wit, in der Chunt(?), und Judit Werner[§] (wandert nach England aus, Nachkommen bekannt: bitte hier melden, wenn Kontakt erwünscht, oder auf Familysearch-Community antworten)
~25.05.1803 im Fraumünster ZH: Dorothea Juditha des Carl Josef de Vitte von Bayreuth und der Judith Weerli von Mühlhausen
~09.02.1805 im Fraumünster ZH: Felix Joseph des Josef Carl Devitte von Bayreut und der Judith Weerli von Müllhausen
~25.09.1806 im Fraumünster ZH: (Anna) Barbara des Joseph Carl Dewit von Bayreut und der Judith Weerli (~25.09.1808 in Zürich)
Judith Wehrli lässt am 26.03.1809 im Fraumünster weiter einen unehelichen Sohn Johann Rudolf taufen: "Frau Judith Weerli v(on) Mühlhausen, Musikus Joseph Dewit (heimathlos) sel(ig) Witwe. - Gebahr im Toggenburg; verbarg das Kind zu Küßnacht; von daher ward er heute, 14-tägig, aber nicht getauft, hieher gebracht.". Es erscheint plausibel, dass die Mutter noch immer Kontakte nach Ebnat hatte und sich zum Zeitpunkt der Geburt bei dortigen Bekannten/Freunden aufhielt. Patin bei der Taufe ist Jgfr. Susanna Gänsli von Wellhausen TG - die Mutter hatte also auch weiterhin Kontakte zum früheren Wohnort Felben-Wellhausen.
Sohn (2.Ehe):
~20.05.1817 in Basel-St.Peter: Carl des Carl Friedrich Müller und der Judith Wehrlin
Interessant sind auch Angaben zu den Taufpaten der ehelichen Kinder in Zürich: Hans Rudolf und Dorothea Bodmer (1803), Junker Felix von Landenberg (1805), Ludwig Mayer M.D. (1806) deuten auf einen gehobenen sozialen Status der Familie hin.
[§] Der Heiratseintrag von Carl Josef Devit und Judith Wehrli (möglicherweise auch in Bayreuth oder Mülhausen) wurde bisher nicht gefunden. Ebenfalls wurde kein Sterbeeintrag einer Judith Werner in Ebnat oder Zürich gefunden. Da die Mutter der Kinder von Carl Josef Devit sowohl in Felben (vor Ebnat) wie Zürich (nach Ebnat) sowie als Witwe bei der Heirat in Frenkendorf als Judith Wehrli (bzw. ähnliche Schreibweisen) geführt wird, kann davon ausgegangen werden, dass die Namensangabe Werner in Ebnat falsch ist.
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Carl Josef Devit aus Bayreuth
Judith Wehrli aus Mühlhausen
Karl Friedrich Müller von Basel
Carl Josef Devit (eine von mehreren Schreibweisen) hielt sich nur wenige Jahre (etwa 1797-1800) in Ebnat auf. Ich berichte hier trotzdem ausführlich hier (im St.Galler Forum) über die Familie, um einen Fehler im Kirchenbuch zu beschreiben - der durchaus auch in anderen Pfarreien vorstellbar ist.
Carl Joseph Dewit, Musiklehrer von Baireüt (Bayreuth in Franken) verstirbt am 25.05.1806 in Zürich im Alter von 54 Jahren und 10 Tagen. Daraus errechnet sich ein Geburtsdatum 15.05.1752. Nebenbemerkung: beim Taufeintrag der Tochter Barbara vom 25.09.1806 (auf der Seite direkt neben dem Sterbeeintrag!) wird der 25.05.1805 als sein Todestag genannt.
Carl Josef Devit heiratet (wo?) vor 1796 die Judith Wehrli von Mühlhausen (Elsass). Sie heiratet als Witwe am 11.10.1813 in Frenkendorf BL den Friedrich Müller [08.10.1788-23.06.1865]. Das Ehepaar lebt vmtl. in Basel, weswegen die Eheschliessung im Eheindex der Stadt verzeichnet ist; das Datum fällt in eine Lücke der Eheregister von Frenkendorf. Sie verstirbt am 17.07.1846 in Basel, im Sterbeeintrag wird 1774 als Geburtsjahr angegeben. Sie wird als [Korrektur: abgeschiedene] Ehefrau bezeichnet, wird von ihrem zweiten Ehemann Karl Friedrich Müller, Commis, also überlebt.
Kinder (1.Ehe):
~15.05.1796 in Felben TG: Carl Joseph des Carl Joseph De Vit und der Judith Wehrlin (+27.09.1808 in Zürich)
~09.07.1797 in Ebnat SG: Johann Kaspar des Carl Joseph deVit, Hauslehrer auf dem Ebnat, und Judit Werner[§] (+14.01.1798)
~13.01.1799 in Ebnat SG: Johann Kaspar des Karl Josef de Witt, Hauslehrer auf dem Ebnat, und Judit Werner[§] (+13.02.1874 in Sennheim/Cernay)
~27.10.1800 in Ebnat SG: Johann Ulrich des Karl Josef de Wit, in der Chunt(?), und Judit Werner[§] (wandert nach England aus, Nachkommen bekannt: bitte hier melden, wenn Kontakt erwünscht, oder auf Familysearch-Community antworten)
~25.05.1803 im Fraumünster ZH: Dorothea Juditha des Carl Josef de Vitte von Bayreuth und der Judith Weerli von Mühlhausen
~09.02.1805 im Fraumünster ZH: Felix Joseph des Josef Carl Devitte von Bayreut und der Judith Weerli von Müllhausen
~25.09.1806 im Fraumünster ZH: (Anna) Barbara des Joseph Carl Dewit von Bayreut und der Judith Weerli (~25.09.1808 in Zürich)
Judith Wehrli lässt am 26.03.1809 im Fraumünster weiter einen unehelichen Sohn Johann Rudolf taufen: "Frau Judith Weerli v(on) Mühlhausen, Musikus Joseph Dewit (heimathlos) sel(ig) Witwe. - Gebahr im Toggenburg; verbarg das Kind zu Küßnacht; von daher ward er heute, 14-tägig, aber nicht getauft, hieher gebracht.". Es erscheint plausibel, dass die Mutter noch immer Kontakte nach Ebnat hatte und sich zum Zeitpunkt der Geburt bei dortigen Bekannten/Freunden aufhielt. Patin bei der Taufe ist Jgfr. Susanna Gänsli von Wellhausen TG - die Mutter hatte also auch weiterhin Kontakte zum früheren Wohnort Felben-Wellhausen.
Sohn (2.Ehe):
~20.05.1817 in Basel-St.Peter: Carl des Carl Friedrich Müller und der Judith Wehrlin
Interessant sind auch Angaben zu den Taufpaten der ehelichen Kinder in Zürich: Hans Rudolf und Dorothea Bodmer (1803), Junker Felix von Landenberg (1805), Ludwig Mayer M.D. (1806) deuten auf einen gehobenen sozialen Status der Familie hin.
[§] Der Heiratseintrag von Carl Josef Devit und Judith Wehrli (möglicherweise auch in Bayreuth oder Mülhausen) wurde bisher nicht gefunden. Ebenfalls wurde kein Sterbeeintrag einer Judith Werner in Ebnat oder Zürich gefunden. Da die Mutter der Kinder von Carl Josef Devit sowohl in Felben (vor Ebnat) wie Zürich (nach Ebnat) sowie als Witwe bei der Heirat in Frenkendorf als Judith Wehrli (bzw. ähnliche Schreibweisen) geführt wird, kann davon ausgegangen werden, dass die Namensangabe Werner in Ebnat falsch ist.
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Wolf Seelentag, St.Gallen
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griffy
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Re: Devit in Ebnat SG
Kleine Ergänzung:
Dorothé Judith Devit (* Zürich 23.05.1803), «gouvernante ... à présent demeurant à Montbéliard», ∞ Mühlhausen 29.03.1827 Jean Steffan
Der Vater: «Charles Joseph Devit, professeur de musique, décédé le vingt-cinq mai dix-huit cent six»
Die Mutter: Judith Wehrli, «vivante à Bâle en Suisse», «ci-présent et consentante au mariage». Sie unterschreibt als Judith Devit.
Zeugen: «Jean Gaspard Devit, négociant, âgé de vingt-huit ans et Jean Ulric Devit, praticien, âgé de vingt-six ans, les deux frères de l'épouse»
Dorothé Judith Devit (* Zürich 23.05.1803), «gouvernante ... à présent demeurant à Montbéliard», ∞ Mühlhausen 29.03.1827 Jean Steffan
Der Vater: «Charles Joseph Devit, professeur de musique, décédé le vingt-cinq mai dix-huit cent six»
Die Mutter: Judith Wehrli, «vivante à Bâle en Suisse», «ci-présent et consentante au mariage». Sie unterschreibt als Judith Devit.
Zeugen: «Jean Gaspard Devit, négociant, âgé de vingt-huit ans et Jean Ulric Devit, praticien, âgé de vingt-six ans, les deux frères de l'épouse»
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Wolf
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Re: Devit in Ebnat SG
Vielen Dank für diese Informationen, griffy - ich habe im obigen Beitrag bei den drei Geschwistern Links eingebaut.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Peter.D
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Re: Devit in Ebnat SG
Im alphabetischen Eheregister wurden im Gegensatz zu den Taufen aus Kostengründen nur noch Basler Bürger erfasst; Karl Friedrich Müller war also Stadtbasler. Die Kirchen auf der nahen Landschaft waren beliebte Trauungsorte für die Städter, der Wohnsitz des Ehepaars muss also nicht zwingend in Frenkendorf gewesen sein.
Gemäss Sterbeeintrag im Verzeichnis des Spitals war Judith Wehrlin aber von Karl Friedrich Müller geschieden. Dazu müsste es also auch einen Eintrag in den Protokollen des Ehegerichts geben (StABS Gerichtsarchiv U).
Falls Karl Friedrich erst nach 1850 verstorben ist oder der Sohn aus dieser Ehe dann noch lebte, müsste diese Familie auch im ersten Bürgerregister von 1850ff verzeichnet sein (StABS Ratsbücher P13). Das Datum der Scheidung könnte dort ebenfalls eingetragen sein, ist aber nicht immer der Fall.
Peter
Gemäss Sterbeeintrag im Verzeichnis des Spitals war Judith Wehrlin aber von Karl Friedrich Müller geschieden. Dazu müsste es also auch einen Eintrag in den Protokollen des Ehegerichts geben (StABS Gerichtsarchiv U).
Falls Karl Friedrich erst nach 1850 verstorben ist oder der Sohn aus dieser Ehe dann noch lebte, müsste diese Familie auch im ersten Bürgerregister von 1850ff verzeichnet sein (StABS Ratsbücher P13). Das Datum der Scheidung könnte dort ebenfalls eingetragen sein, ist aber nicht immer der Fall.
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Wolf
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Re: Devit in Ebnat SG
Oooops - da habe ich das "abgeschieden" übersehenPeter.D hat geschrieben: Fr 7. Jan 2022, 22:39Gemäss Sterbeeintrag im Verzeichnis des Spitals war Judith Wehrlin aber von Karl Friedrich Müller geschieden.
Dass sie 1827 als Judith Devit unterschreibt, könnte ein Hinweis sein, dass die Ehe Müller vor 1827 geschieden wurde.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Peter.D
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Re: Devit in Ebnat SG
Für die Heirat eines Baslers mit einer 'Fremden', d.h. nicht aus dem damaligen Kanton Basel stammend, war sowohl eine Heiratsbewilligung durch den Kleinen Rat wie auch eine Depothinterlegung oder ein Vermögensnachweis der Braut erforderlich. Aus der Bewilligung von 1813 geht hervor, dass die Witwe Devite aus Illzach bei Mülhausen stammte und Karl Friedrich Müller zu diesem Zeitpunkt offenbar in Mülhausen wohnte.
Karl Friedrich Müller verstarb 1865 ebenfalls im Bürgerspital. Damit müsste die Familie Müller-Wehrlin also im ersten Bürgerbuch von 1850ff aufgeführt sein.
Peter
Karl Friedrich Müller verstarb 1865 ebenfalls im Bürgerspital. Damit müsste die Familie Müller-Wehrlin also im ersten Bürgerbuch von 1850ff aufgeführt sein.
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jlb95
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Re: Devit in Ebnat SG
Thank you very much Peter D. for supplying this information - it has been very helpful and has confirmed my suspicions that Wehrlin's family came from Illzach. It looks like the divorce records and the family civil register (StABS Ratsbücher P13) you mentioned are not available to view online - is this correct? (I am the person who started the FamilySearch discussion which Wolf mentioned earlier - Carl Joseph Devit and Judith Wehrlin are my ancestors.)
Apologies for not replying in German - I can try to translate from English if it is easier, but I know only limited German.
Apologies for not replying in German - I can try to translate from English if it is easier, but I know only limited German.
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Peter.D
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Re: Devit in Ebnat SG
No, these registers are not online. However, the State Archives will certainly provide you with a copy of the family record from the P13 series Bürgerbuch. For the annual protocol volumes of the Ehegericht, on the other hand, the search is more complex, since you would have to search the alphabetical registers of each possible year. If the date of the divorce is mentioned on the P13 record - which is unfortunately not certain - then it will of course be easier.
Peter
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jlb95
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Wolf
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Re: Devit in Basel and Frenkendorf BL
shira_bern has kindly pointed out to me two other sources: Basel Census 1850 and an inheritance inventory (1840-1868):
Johann Caspar Devit (born 1799, Handlungs-Commis = merchant's clerk) and his wife Anna Wolleb (born 1798) live 1850 in Basel, but hold citizenship of Baden, i.e. Grossherzogtum Baden.
Rudolf Devit from Frenkendorf (mentioned as heir in 1840) could be a son of Johann Caspar Devit and Anna Wolleb. Rosina Carolina Glaser (mentioned in 1843) from Frenkendorf could be Rudolf's wife. This would need to be checked further. [Klarstellung]
Johann Caspar Devit (born 1799, Handlungs-Commis = merchant's clerk) and his wife Anna Wolleb (born 1798) live 1850 in Basel, but hold citizenship of Baden, i.e. Grossherzogtum Baden.
Rudolf Devit from Frenkendorf (mentioned as heir in 1840) could be a son of Johann Caspar Devit and Anna Wolleb. Rosina Carolina Glaser (mentioned in 1843) from Frenkendorf could be Rudolf's wife. This would need to be checked further. [Klarstellung]
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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jlb95
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Re: Devit in Ebnat SG
That's very interesting, and helpful - thank you Shira Bern and Wolf
That's clearly the same as Johann Kaspar b. 1799 - the French death record names his parents and also names his wife as Anna Wohlleb (deceased). I notice the citizenship of Baden - surprising given that Carl Joseph Devit is recorded as "von Bayreuth"... I've just done a few Google searches and noticed this: https://www.zuendholzmuseum.ch/de/m22_ow.html, which may be him.
This book looks like some sort of directory and there is a Johann Caspar Devit on p. 13. It says "v. Gschwend i. Baden": https://www.google.co.uk/books/edition/ ... frontcover I wonder if this is him. I've just had a look at the parish records for Gschwend; they date back to 1759, before which the town was split between Kirchenkirnberg and Frickenhofen, but Frickenhofen's registers before 1808 are lost. A quick look at July 1752 (when Carl Joseph Devit) in Kirchenkirnberg on Archion doesn't show anything obvious to me, but then I need to improve my familiarity with the Old Script.
As for Rudolf, do you know what his inclusion on the inheritance register means?
This book looks like some sort of directory and there is a Johann Caspar Devit on p. 13. It says "v. Gschwend i. Baden": https://www.google.co.uk/books/edition/ ... frontcover I wonder if this is him. I've just had a look at the parish records for Gschwend; they date back to 1759, before which the town was split between Kirchenkirnberg and Frickenhofen, but Frickenhofen's registers before 1808 are lost. A quick look at July 1752 (when Carl Joseph Devit) in Kirchenkirnberg on Archion doesn't show anything obvious to me, but then I need to improve my familiarity with the Old Script.
As for Rudolf, do you know what his inclusion on the inheritance register means?
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Peter.D
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Re: Devit in Ebnat SG
Gemäss Familienbuch von Frenkendorf wurde Rudolf Devit am 26.3.1809 in Zürich geboren. Seine Eltern sind nicht aufgeführt. Es dürfte sich aber um den unehelichen Sohn von Judit Devit-Wehrlin handeln. Offenbar konnte er bei der Heirat oder bereits bei der Einbürgerung in Frenkendorf einen Taufschein auf den Namen Devit vorweisen.Wolf hat geschrieben: Mo 10. Jan 2022, 16:07Rudolf Devit from Frenkendorf (mentioned as heir in 1840) could be a son of Johann Caspar Devit and Anna Wolleb. Rosina Carolina Glaser (mentioned in 1843) from Frenkendorf could be Rudolf's wife. This would need to be checked further.
Seine Frau, Rosina Carolina Glaser, stammte gemäss Heiratseintrag in Riehen von Binningen.
Peter
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Peter.D
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Re: Devit in Ebnat SG
With very few exceptions, Basel-Stadt has always established an inheritance inventory ex officio for every death. With the alphabetical register, one can find access to the documents, which of course varied greatly depending on the estate.
Peter
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jlb95
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Re: Devit in Ebnat SG
Thank you Peter for supplying both pieces of information - this is clearly the same Johann Rudolf, and it is brilliant to able to add his wife and children to my family tree. The information about his estate may be of interest; I should also see what I can find about the estates of his mother Judith, and Carl Joseph Devit in Zurich (if a similar system existed there).
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jlb95
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Re: Devit in Ebnat SG
Further to my earlier post about Johann Kaspar, I have found another mention of someone by that name in this book: https://www.google.co.uk/books/edition/ ... frontcover. On p. 383, it suggests that he was living in Todtnau, which is in Baden. I notice that there is a community called Geschwend there too (I think it is different from the Gschwend I mentioned earlier (https://de.wikipedia.org/wiki/Geschwend_(Todtnau))... The plot thickens!
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Peter.D
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Re: Devit in Ebnat SG
Das Gesuch von Judith Devit um Legitimierung [Transkription] ihres unehelichen Sohnes Rudolf wurde 1830 vom Kleinen Rat nach ausführlicher Erwägung zwar abgewiesen, doch erteilte er ihm ihm kurz darauf das Bürgerrecht von Frenkendorf. Die Einbürgerungsgebühren wurden offensichtlich von vermögenden Dritten zugesichert, evtl. von seinem Basler Arbeitgeber.
Beide Dokumente geben auch weiteren Aufschluss über die Familie.
Peter
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jlb95
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Re: Devit in Ebnat SG
Thank you again Peter! Do those records give any further information about Judith Wehrlin or Carl Devit's parents, places of origin, or their marriage?
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Peter.D
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Re: Devit in Ebnat SG
No, their parents are not mentioned.
But in the approval of the marriage of Johann Kaspar Devit in Basel in 1827, it is clearly stated that he came from Gschwend (correctly: Geschwend, now part of Todtnau) in the Oberamt (correctly: Bezirksamt) Schönau and that he submitted the necessary confirmations from Schönau and from the Dreisamkreis-Direktion.
He was obviously Protestant, in any case he married like that in Pratteln in 1827. Why was he in the small and purely Catholic village of Geschwend? Did he merely buy his burghership there? Lutheran Bayreuth would fit better ... Maybe the State Archives in Freiburg can help you.
Peter
But in the approval of the marriage of Johann Kaspar Devit in Basel in 1827, it is clearly stated that he came from Gschwend (correctly: Geschwend, now part of Todtnau) in the Oberamt (correctly: Bezirksamt) Schönau and that he submitted the necessary confirmations from Schönau and from the Dreisamkreis-Direktion.
He was obviously Protestant, in any case he married like that in Pratteln in 1827. Why was he in the small and purely Catholic village of Geschwend? Did he merely buy his burghership there? Lutheran Bayreuth would fit better ... Maybe the State Archives in Freiburg can help you.
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Wolf
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Re: Johann Kaspar Devit (1799-1874)
That is what I have been wondering as wellPeter.D hat geschrieben: Mo 10. Jan 2022, 22:18Why was he in the small and purely Catholic village of Geschwend? Did he merely buy his burghership there? Lutheran Bayreuth would fit better ...
Carl Josef Devit, his father, is mentioned as being from Bayreuth (which fits Lutheran/reformed) in the baptismal entries of several of his children as well as his burial record ... in the baptismal record 1809 of Joh. Rudolf, however, the late husband of the mother (Carl Josef Devit) is stated to be "heimathlos" (no burghership) - is that because he was deceased by then - or has he lost his Bayreuth burghership whilst still alive - and his sons were also "heimathlos"? As consequence his son had to look for another burghership - and Todtnau was just so much nearer to Basel than Bayreuth (and accepted Lutheran people as long as they paid the fees).
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Peter.D
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Re: Devit in Ebnat SG
Bei der Anhörung durch das "löbliche Justiz Collegium" 1830 in Basel [Transkription] sagte Judith Devit aus, dass sie den Musiker Devit 1795 in Frauenfeld kennengelernt und im August 1795 in Konstanz bei einem ihr unbekannten Geistlichen geheiratet habe. Der Eheschein sei ihr in Zürich jedoch abgenommen worden. Die Mehrheit des Collegiums bezweifelte diese Aussage, doch hat das Ehepaar bei der Taufe der Kinder offensichtlich die Heirat irgendwie belegen können. Eine protestantische Gemeinde gab es zwar offenbar bis 1795 in Konstanz, aber bei FamilySearch sind nur Taufen und Sterbefälle für die fragliche Zeit erwähnt. Das Stadtarchiv Konstanz weiss dazu sicher mehr.
Möglicherweise erfolgte die Taufe von Rudolf 1809 in Zürich erst mit Bewilligung des Ehegerichts. Ein Blick in die Ehegerichtsprotokolle von 1809 könnte daher nicht schaden.
In der Gegend von Schönau und insbesondere auch in Geschwend gab es Bergbauaktivitäten. Ob Rudolf dort gearbeitet hatte? Später war er ja Commis. Der Ortsvorsteher von Geschwend oder die Gemeinden Schönau und Todtnau haben eventuell Unterlagen über die Bürgerrechtserteilung an Joh. Kaspar Devit. Ein altes Geschlecht von dort sind die Devit wohl kaum.
Schliesslich sollte das Stadtarchiv von Bayreuth Auskunft geben können, ob die Devit tatsächlich von dort stammten.
Peter
Möglicherweise erfolgte die Taufe von Rudolf 1809 in Zürich erst mit Bewilligung des Ehegerichts. Ein Blick in die Ehegerichtsprotokolle von 1809 könnte daher nicht schaden.
In der Gegend von Schönau und insbesondere auch in Geschwend gab es Bergbauaktivitäten. Ob Rudolf dort gearbeitet hatte? Später war er ja Commis. Der Ortsvorsteher von Geschwend oder die Gemeinden Schönau und Todtnau haben eventuell Unterlagen über die Bürgerrechtserteilung an Joh. Kaspar Devit. Ein altes Geschlecht von dort sind die Devit wohl kaum.
Schliesslich sollte das Stadtarchiv von Bayreuth Auskunft geben können, ob die Devit tatsächlich von dort stammten.
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Wolf
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Johann Rudolf Devit: Gesuch um Legitimation und Bürgerrecht in Basel
Peter.D hat geschrieben: Mo 10. Jan 2022, 18:51Das Gesuch von Judith Devit um Legitimierung ihres unehelichen Sohnes Rudolf wurde 1830 vom Kleinen Rat nach ausführlicher Erwägung zwar abgewiesen, ...
[§]Genauer: Reichsstadt im Heiligen Römischen Reich und zugewandter Ort der Alten Eidgenossenschaft (bis 1798) - siehe Karte.den 28.ten August [1830]
Joh. Rud. Devit um Legitimation
Löbl. Justiz Collegium gibt infolge Erkanntniß vom 7.ten August
über das Ansuchen der Juditha Müller geborene Wehrlin um Legiti-
mation ihres Sohnes Joh. Rudolf Devit, sein Gutachten ein:
Juditha Wehrlin seÿ in Müllhausen geboren worden, zu einer
Zeit als diese Stadt noch Schweizerisch[§] war. im Jahr 1795 habe sie
damals in Frauenfeld lebend, den Musicus Devit kennenlernen [kennengelernt]
und will mit demselben im August desselben Jahres in Constanz
durch einen ihr unbekannten Geistlichen, ehelich copuliert worden
seÿn. Documente über diesen Actus könne sie jedoch keine
vorweisen, indem solche, nach ihrer übrigens unwahrscheinlichen
Angabe, in Zürich einbehalten worden seÿen. Devit seÿ
---------------------------
übrigens aus Bayreuth gewesen und nicht aus Frankreich, daher drei
Heimatscheine, welche die 3 aus dieser Ehe erzeugten Kinder seiner Zeit
von dem Maire in Müllhausen erhalten haben, ungültig seÿen und in
die Klasse derjenigen Papiere gehören, welche in Menge von französischen
Gemeinden ertheilt worden seÿen.
Devit seÿ darauf im Jahr 1806 in Zürich gestorben und erst im Jahr
1809 seÿ der nun zu legitmierende Joh. Rudolf von der Mutter ausser-
ehelich geboren worden.
Dieser Johann Rudolf seÿ dann im Jahr 1813 mit der Mutter, die sich in diesem
Jahr mit dem hiesigen Bürger, Carl Friedrich Müller wiederum ver-
heiratete, nach Basel gekommen und seither immer hier bei HH. Gebrüder
Bischoff und H. Balthasar de Benedikt Stähelin in Condition gestanden,
daher er dann dem Ansuchen der Müller um Legitimation, ein ferneres
Begehren um Aufnahme in das Frenkendörfer Bügerrecht als _
Heimatloser beifügte.
Bei der Berathung über dieses doppelte Begehren habe sich das _
Collegium in 2 verschiedene Meinungen getheilt.
Die eine trägt, getreü dem Grundsatze, daß die Legitimation von
unserer Regierung nur denjenigen unehelichen Kindern ertheilt
werden könne, deren Mutter ursprünglich oder wenigstens zur Zeit
der Geburt des Kindes Kantons-Angehörige gewesen seÿe, _ dar-
auf an, daß die Petentin in ihrem Legitimationsgesuch nicht ent-
sprochen werde; in Hinsicht des Bürgerrechtsbegehrens hingegen,
sieht kein Hinderniß, weder in der unehelichen Geburt noch in der
sonstigen Abstammung des Petenten, da seine Mutter das französische
Bürgerrecht an den Baÿreuther Devit vermannt(?) und den Sohn Joh.
Rudolf im Wittwenstand geboren habe und da bei Heimatlosen jeden-
falls Ausnahmen von dem Bürgerrechtsgesetz (: welches eheliche -
Geburt fordere:) eintreten.
Die andere Meinung hingegen will den Joh. Rudolf Devit legitimieren
da man ihn ja doch hier dulden müsse, in Betref seines Bürger-
rechtsbegehrens erst als dann die nöthige Untersuchung vernehmen,
wenn E.E. und H.H. Rath über die Legitimation entschieden haben wird.
>>> Können MJDAH in dieses Legitimations-Begehren
>>> nicht eintreten.
Korrekturen an, Ergänzungen und Kommentare zu diesem Text sind erwünscht. Insbesondere bin ich mir nicht wirklich sicher, worum es bei der Legitimierung geht, die (wenn ich den Text richtig interpretiere) sowohl von der Mutter wie dem Sohn ersucht wird.
Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
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Peter.D
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Re: Devit in Ebnat SG
Nach dem damaligen Zivilrecht in den meisten Kantonen waren unehelich Geborene in verschiedenen Bereichen wie insbesondere Erbrecht oder Heiratsmöglichkeit stark eingeschränkt. In Basel konnte der Kleine Rat durch eine sogenannte Legitimierung diesen 'Makel' aufheben. In Basel war die Legitimierung Gewohnheitsrecht, also nicht z.B. in der Ehegerichtsordnung oder der Gerichtsordnung statuiert. Erst mit der überarbeiteten Ehegerichtsordnung von 1837 wurden die Nachteile unehelicher Kinder in Basel mindestens teilweise aufgehoben.
Im konkreten Fall war die Legitimierung in der Justizkommission umstritten. Vor allem weil Zweifel über das tatsächliche Bürgerrecht von Rudolf Devit bestanden. Mit der kurz darauf bewilligten Einbürgerung in Frenkendorf, gerade noch vor der Kantonstrennung ab 1832, war Rudolf jedoch praktisch auch legitimiert.
Peter
Im konkreten Fall war die Legitimierung in der Justizkommission umstritten. Vor allem weil Zweifel über das tatsächliche Bürgerrecht von Rudolf Devit bestanden. Mit der kurz darauf bewilligten Einbürgerung in Frenkendorf, gerade noch vor der Kantonstrennung ab 1832, war Rudolf jedoch praktisch auch legitimiert.
Peter
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Wolf
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Re: Devit in Ebnat SG
Danke Peter: bei der Legitimierung ging es also tatsächlich um die rechtliche "Gleichstellung" eines unehelichen Kindes mit einem ehelichen Kind.
Was mich verunsichert hat, war der Satz "Die andere Meinung hingegen will den Joh. Rudolf Devit legitimieren da man ihn ja doch hier dulden müsse", der sich für mich so ein bisschen danach angehört hat, als ob es um eine Niederlassungs-/Aufenthalts-Bewilligung gehen könnte.
Einen schönen Abend noch - Wolf
Was mich verunsichert hat, war der Satz "Die andere Meinung hingegen will den Joh. Rudolf Devit legitimieren da man ihn ja doch hier dulden müsse", der sich für mich so ein bisschen danach angehört hat, als ob es um eine Niederlassungs-/Aufenthalts-Bewilligung gehen könnte.
Einen schönen Abend noch - Wolf
Wolf Seelentag, St.Gallen
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jlb95
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Re: Devit in Ebnat SG
Many thanks both, a most interesting document. As with much of genealogy, it seems to open more questions than it solves! With regards to the marriage in 1795, I have looked at Archion; there is a marriage register for Konstanz covering this period, which I have now examined. It's a small, slightly chaotic book, but there is no entry that I can see for Devit or Wehrlin. I've tried seeing whether there are any Protestant registers for neighbouring communities and have not found any on Archion.
As such, there are a few possible explanations that I can see. The first is that the priest neglected to register the marriage, in which case there is nothing I can do.
There is the faint possibility that they married in Kreuzlingen, which is contiguous with Konstanz's urban area, but I think this is unlikely (she would presumably have known the difference, so why lie?) The registers are at the archive in Frauenfeld, which has not made them available online; FamilySearch's collection is not indexed for this period and is accessible only in Family History Centres.
Another possibility, though one I doubt, is that they married at a Catholic church; I understand that Protestants did this sometimes in majority-Catholic areas, but with a Protestant congregation already there this seems unlikely. Various Catholic church records have been digitised by FamilySearch, but are also not available freely for me to check. There is then the possibility that they married in some unknown other place - but why lie about it?
This leaves open the other possibility - that perhaps they never married at all, or maybe not legally. Carl Joseph was 22 years older than Judith; perhaps there was a previous wife. Maybe the answer to all this lies in another question: why was Carl Joseph in Switzerland in the first place? Why travel from Thurgau to Konstanz to (allegedly) marry?
Perhaps I will never find the answer. Moving forward, your suggestion to check the marriage council books in Zurich for 1809 is good advice Peter and may offer some insights. As you say, I will need to get in touch with the archive in Bayreuth to find out more about Devit's citizenship there, if indeed he turns out to have been a citizen. I have been looking through the church books for Bayreuth and all the parishes in the wider deaconry; I have not found a corresponding baptism - perhaps it's there, and my limited experience reading this records led me to overlook it; perhaps the age on his burial record was wrong. Most of the books for the city do have rudimentary handwritten indices though, and I have yet to find a Devit, Dewit, De Wit, etc, in any of them. A strange situation indeed. As for Judith, even if the marriage record proves illusive, we have her year of birth on her burial record and the legitimation request confirms she was born in Mulhouse. The archives of the Haut-Rhin department are digitising their church books, albeit at quite a slow pace and working backwards through the parishes alphabetically; "M" is up next, so hopefully I will find a baptism there, or when they get to Illzach's records (where her family were also from).
In the meantime, thanks very much both! I am genuinely grateful for your help. If I find anything more in time, I will post it here in case any one is interested. If anyone happens to stumble across anything else that might be helpful, I'd be very happy to hear about it.
As such, there are a few possible explanations that I can see. The first is that the priest neglected to register the marriage, in which case there is nothing I can do.
There is the faint possibility that they married in Kreuzlingen, which is contiguous with Konstanz's urban area, but I think this is unlikely (she would presumably have known the difference, so why lie?) The registers are at the archive in Frauenfeld, which has not made them available online; FamilySearch's collection is not indexed for this period and is accessible only in Family History Centres.
Another possibility, though one I doubt, is that they married at a Catholic church; I understand that Protestants did this sometimes in majority-Catholic areas, but with a Protestant congregation already there this seems unlikely. Various Catholic church records have been digitised by FamilySearch, but are also not available freely for me to check. There is then the possibility that they married in some unknown other place - but why lie about it?
This leaves open the other possibility - that perhaps they never married at all, or maybe not legally. Carl Joseph was 22 years older than Judith; perhaps there was a previous wife. Maybe the answer to all this lies in another question: why was Carl Joseph in Switzerland in the first place? Why travel from Thurgau to Konstanz to (allegedly) marry?
Perhaps I will never find the answer. Moving forward, your suggestion to check the marriage council books in Zurich for 1809 is good advice Peter and may offer some insights. As you say, I will need to get in touch with the archive in Bayreuth to find out more about Devit's citizenship there, if indeed he turns out to have been a citizen. I have been looking through the church books for Bayreuth and all the parishes in the wider deaconry; I have not found a corresponding baptism - perhaps it's there, and my limited experience reading this records led me to overlook it; perhaps the age on his burial record was wrong. Most of the books for the city do have rudimentary handwritten indices though, and I have yet to find a Devit, Dewit, De Wit, etc, in any of them. A strange situation indeed. As for Judith, even if the marriage record proves illusive, we have her year of birth on her burial record and the legitimation request confirms she was born in Mulhouse. The archives of the Haut-Rhin department are digitising their church books, albeit at quite a slow pace and working backwards through the parishes alphabetically; "M" is up next, so hopefully I will find a baptism there, or when they get to Illzach's records (where her family were also from).
In the meantime, thanks very much both! I am genuinely grateful for your help. If I find anything more in time, I will post it here in case any one is interested. If anyone happens to stumble across anything else that might be helpful, I'd be very happy to hear about it.
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jlb95
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Re: Devit in Ebnat SG
I have recently been undertaking more work on Judith Wehrlin's background and I have decided to post an update with some findings, in case any interested parties discover this forum.
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jlb95
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Re: Devit in Ebnat SG
I have a curious update in this case. A distant relative has discovered a handwritten note made in the 1970s when someone in the family must have undertaken research into this problem. It makes the following statement: "The widow of Charles Joseph de Vit and her children were compelled to leave Zurich in the year 1809 (according to a sentence of the Superior Court of the Canton of Zurich of the 3rd of May 1809). In our Archives I found an entry in the Protocol of the City Council of June 30th 1807 which refers after (sic) the death of Carl de Vit of Bayreuth it was discovered that de Vit was not the real name, his real name was Christopher Reusner. Reusner was born at Steinbach near Wurzburg and had been a member of the regular clergy. As he left the order and married abroad the government of Wurzburg did not recognise his citizenship. But the widow of Carl Joseph de Vit continued to call herself de Vit."
That's quite the discovery, but this old note has no references to archival sources in it and I would like to verify these claims myself. Can anyone here point me to where these Zurich court records are stored? Are they online?
That's quite the discovery, but this old note has no references to archival sources in it and I would like to verify these claims myself. Can anyone here point me to where these Zurich court records are stored? Are they online?
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Peter.D
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Re: Devit in Ebnat SG
The minutes of the City Council with the associated files, as well as the Superior Court rulings from the period in question, are all unavailable online. You must therefore ask at the City Archives for the minutes and at the State Archives for the court rulings.
Do you have a copy of the mentioned decision of the City Council? If so, can you upload it here?
If the story should be confirmed in such a way, possibly also the State Archives Würzburg could possess documents.
Peter
Do you have a copy of the mentioned decision of the City Council? If so, can you upload it here?
If the story should be confirmed in such a way, possibly also the State Archives Würzburg could possess documents.
Peter
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jlb95
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Re: Devit in Ebnat SG
Thank you, Peter. That is very helpful. I will email the City Archives and State Archives tomorrow and see what they say.
Unfortunately, I do not have a copy of the decision, simply the note I quoted above.
I have looked at the State Archives Würzburg and the Diocesan archives and will email them to ask for advice about tracing Reusner there.
Unfortunately, I do not have a copy of the decision, simply the note I quoted above.
I have looked at the State Archives Würzburg and the Diocesan archives and will email them to ask for advice about tracing Reusner there.
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jlb95
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Re: Devit in Ebnat SG
I have heard back from both archives and they have very kindly sent me scans of each of the relevant documents. This includes the Stadtratsprotokoll von Zürich (Archivsignatur V.B.a.3.:6., S. 72, 88) and the accompanying Stadtratsakte (II., Nr. 318/1807) from 1807. These are attached here.
The Canton has provided me with the Protokoll des Obergerichts of 1809 (Signatur StAZH YY 3.7), which I believe concern's Judith Wehrlin's illegitimate child and concerns a paternity suit. I will attach these to separate posts because I cannot attach more than three documents at a time.
Any advice on how to interpret these documents, in particular the 1807 ruling about Carl Joseph Devit, would be greatly appreciated.
I recognise that these are complex documents, especially the 1809 ruling, which I understand concerns the paternity of Judith Wehrlin's child born out of wedlock, so thank you in advance if anyone does assist me in reading these.
The Canton has provided me with the Protokoll des Obergerichts of 1809 (Signatur StAZH YY 3.7), which I believe concern's Judith Wehrlin's illegitimate child and concerns a paternity suit. I will attach these to separate posts because I cannot attach more than three documents at a time.
Any advice on how to interpret these documents, in particular the 1807 ruling about Carl Joseph Devit, would be greatly appreciated.
I recognise that these are complex documents, especially the 1809 ruling, which I understand concerns the paternity of Judith Wehrlin's child born out of wedlock, so thank you in advance if anyone does assist me in reading these.
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Zuletzt geändert von jlb95 am Di 10. Jan 2023, 12:38, insgesamt 2-mal geändert.
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jlb95
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Re: Devit in Ebnat SG
As described above, I am attaching copies of the Superior Court ruling here. Two more pages will follow in a separate post.
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Zuletzt geändert von jlb95 am Di 10. Jan 2023, 12:36, insgesamt 1-mal geändert.
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