Mösli von Gais AR
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Wolf
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Mösli von Gais AR
Numerierung nach Kekule
1) Proband (Hafen von Scherzingen TG)
2) Hafen Jean (23.12.1891 - 18.03.1969) von Scherzingen TG
5) Zürcher Carolina (Teufen 04.03.1865 - 1945) von Teufen AR
10) Zürcher Karl David (Teufen 04.02.1828 - 17.11.1878) von Teufen AR
oo Teufen AR 28.09.1847
11) Mösli Anna Katharina [im Heiratseintrag steht "Mörle"] (Teufen 13.04.1828 - 03.01.1907) von Gais AR
22) Mösli Hans Conrad (Gais 04.05.1798 - ?)
oo Gais AR 29.01.1828 ["in St.Gallen sesshaft"]
23) Tanner Anna Catharina (Teufen 01.11.1801 - ?), ehl. ledige Tochter des Jakob und der Anna Barbara Brülisauer
44) Mösli (Mösle) Conrad (Gais 07.06.1755 - ?)
oo Gais AR 19.11.1779
45) Schiess (Schüss) Cathrina (? - ?), ehl. ledige Tochter des Jakob und der Barbel Holderegger
88) Mösli Johannes (? - ?), seit dem 27.10.1750 Witwer der Anna Eisenhut (oo Gais 29.05.1744)
oo Gais AR 23.03.1751 [Bitte um Lesehilfe]
89) Haas Magdalena (? - ?), ehl. ledige Tochter des vor 1751 verstorbenen Johannes
176) Mösli Ulrich (? - ?)
Nachtrag: weitere Vorfahren von Hans Conrad Mösli (*1798) siehe Geneal-Tree.
Details zu mütterlichen Linien bitte in separaten Themen diskutieren.
1) Proband (Hafen von Scherzingen TG)
2) Hafen Jean (23.12.1891 - 18.03.1969) von Scherzingen TG
5) Zürcher Carolina (Teufen 04.03.1865 - 1945) von Teufen AR
10) Zürcher Karl David (Teufen 04.02.1828 - 17.11.1878) von Teufen AR
oo Teufen AR 28.09.1847
11) Mösli Anna Katharina [im Heiratseintrag steht "Mörle"] (Teufen 13.04.1828 - 03.01.1907) von Gais AR
22) Mösli Hans Conrad (Gais 04.05.1798 - ?)
oo Gais AR 29.01.1828 ["in St.Gallen sesshaft"]
23) Tanner Anna Catharina (Teufen 01.11.1801 - ?), ehl. ledige Tochter des Jakob und der Anna Barbara Brülisauer
44) Mösli (Mösle) Conrad (Gais 07.06.1755 - ?)
oo Gais AR 19.11.1779
45) Schiess (Schüss) Cathrina (? - ?), ehl. ledige Tochter des Jakob und der Barbel Holderegger
88) Mösli Johannes (? - ?), seit dem 27.10.1750 Witwer der Anna Eisenhut (oo Gais 29.05.1744)
oo Gais AR 23.03.1751 [Bitte um Lesehilfe]
89) Haas Magdalena (? - ?), ehl. ledige Tochter des vor 1751 verstorbenen Johannes
176) Mösli Ulrich (? - ?)
Nachtrag: weitere Vorfahren von Hans Conrad Mösli (*1798) siehe Geneal-Tree.
Details zu mütterlichen Linien bitte in separaten Themen diskutieren.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Johannes Mösli oo Gais AR 1751 Magdalena Haas
Am 23.03.1751 (Seite 259 / erster Eintrag) heiraten ... ich lese
Probleme habe ich mit der Anmerkung in der dritten Zeile ... wer kann helfen?
Die erste Ehefrau des Johannes, Anna Eisenhut, war am 27.10.1750 in Gais im Kindbett verstorben.Johannes Mößli, Anna Jßenhütin Säl. hint. Wittwer,
und Magdalena, Johannes Haaßen Säl hint. ehl. Tochter.
....
Probleme habe ich mit der Anmerkung in der dritten Zeile ... wer kann helfen?
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Felber
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Re: Johannes Mösli oo Gais AR 1751 Magdalena Haas
Guten Tag Wolf
Ich lese es wie folgt:
Mit lieben Grüssen
Olivier
Ich lese es wie folgt:
Ging es um einen vorzeitigen Beischlaf der beiden Ehepartner? Ähnliche, aber nicht identische Bemerkungen finden sich bei einigen Ehepaaren in dieser Zeit (z.B. S. 263, Eintrag vom 17.11.1753)."mußten am (?) copuliert werden wegen ihren ehed(em?) (begangen?) (?)"
Mit lieben Grüssen
Olivier
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Wolf
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Re: Johannes Mösli oo Gais AR 1751 Magdalena Haas
Vielen Dank für Deine Bemühungen, Olivier, die meine urspr. Vermutung verstärken ... aber ich war mir halt nicht sicher. Es sind auch immer noch Fragen offen:
1) Wofür steht das Kreuz mit dem "Kringel" darüber? Ich weiss, dass in manchen Regionen Heiraten mit schwangerer Braut an bestimmten Tagen durchgeführt wurden - aber das hier verwendete Symbol ist kein mir bekanntes Tagessymbol. Ausserdem war z.B. der 23.3.1751 ein Dienstag, der 17.11.1753 ein Samstag.
2) Zumindest heute impliziert "mussten heiraten", dass eine Schwangerschaft schon recht weit fortgeschritten war. Das scheint hier nicht der Fall zu sein: Heirat am 23.3.1751, Geburt des Sohnes Jakob am 08.12.1751: könnte auf vorehelichem Beischlaf beruhen ... aber woher wusste der Pfarrer das? Haben die Brautleute gestanden - oder wurden sie beobachtet und gemeldet?
1) Wofür steht das Kreuz mit dem "Kringel" darüber? Ich weiss, dass in manchen Regionen Heiraten mit schwangerer Braut an bestimmten Tagen durchgeführt wurden - aber das hier verwendete Symbol ist kein mir bekanntes Tagessymbol. Ausserdem war z.B. der 23.3.1751 ein Dienstag, der 17.11.1753 ein Samstag.
2) Zumindest heute impliziert "mussten heiraten", dass eine Schwangerschaft schon recht weit fortgeschritten war. Das scheint hier nicht der Fall zu sein: Heirat am 23.3.1751, Geburt des Sohnes Jakob am 08.12.1751: könnte auf vorehelichem Beischlaf beruhen ... aber woher wusste der Pfarrer das? Haben die Brautleute gestanden - oder wurden sie beobachtet und gemeldet?
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Walter
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Re: Johannes Mösli oo Gais AR 1751 Magdalena Haas
Wenn man beim letzten Wort alle "übergreifenden" Kringel vom Text darüber und darunter weg lässt, lese ich:
Eine ähnliche Notiz findet man übrigens auch im 5. Eintrag auf der gleichen Seite. Auch das Kreuz mit dem "Kringel" ist dort zu finden, wie auch im 4. Eintrag. Ich denke dieses Zeichen steht für einen Wochentag, vermutlich in einer etwas individuellen Ausformung. Ich vermute Mittwoch oder Freitag.
Gab es in AR zu dieser Zeit auch "Heimlicher" wie in BE?... weg(en) ihre(m) ehed(em) begang(enen) Fehler
Eine ähnliche Notiz findet man übrigens auch im 5. Eintrag auf der gleichen Seite. Auch das Kreuz mit dem "Kringel" ist dort zu finden, wie auch im 4. Eintrag. Ich denke dieses Zeichen steht für einen Wochentag, vermutlich in einer etwas individuellen Ausformung. Ich vermute Mittwoch oder Freitag.
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Wolf
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Re: Johannes Mösli oo Gais AR 1751 Magdalena Haas
Ich habe noch die beiden weiteren Daten kontrolliert: nach einem Dienstag und einem Samstag haben wir jetzt noch zweimal Montag ... spricht dagegen, dass das Symbol für einen Wochentag steht. Könnte es ein Symbol für einen anderen Ort als die Kirche stehen?Walter hat geschrieben: Di 8. Jan 2019, 11:14Auch das Kreuz mit dem "Kringel" ist dort zu finden, wie auch im 4. Eintrag. Ich denke dieses Zeichen steht für einen Wochentag, vermutlich in einer etwas individuellen Ausformung.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Re: Johannes Mösli oo Gais AR 1751 Magdalena Haas
Dieses Zeichen kommt auf den folgenden Seiten regelmässig bei Ehen mit ähnlichem Text vor (Fehler, Beischlaf usw.), aber immer mit "am" davor, und immer das gleiche Zeichen, also wohl doch kein Wochentag.Wolf hat geschrieben: Di 8. Jan 2019, 12:33 ... spricht dagegen, dass das Symbol für einen Wochentag steht. Könnte es ein Symbol für einen anderen Ort als die Kirche stehen?
Eine weitere Vermutung: "Am Abend" oder "am Morgen"? Eventuell heimliche Trauung?
Noch ein Hinweis, der "Kringel" sieht aus wie die 8 bei 28 im folgenden Anhang, finde dazu aber (noch) keine Erklärung!
Noch ein Nachtrag:
Ab Seite 306 (neuer Pfarrer) findet man Zeichen analog der Wochentage, auf Seite 306 das Zeichen für Dienstag, auf Seite 307 neben dem Z. für Dienstag 2x auch das gesuchte Zeichen mit dem Kreuz und der 8 darüber, usw.
Auf Seite 309 erstmals auch das Z. für Sonntag.
Also doch das Zeichen für den Wochentag?
Was war denn der 5. September 1772 (S.312) für ein Wochentag?
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Johannes Mösli oo Gais AR 1751 Magdalena Haas
SamstagWalter hat geschrieben: Di 8. Jan 2019, 13:03Was war denn der 5. September 1772 (S.312) für ein Wochentag?
Für solche Berechnungen kann ich http://www.nabkal.de/kalrech1.html empfehlen.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Re: Johannes Mösli oo Gais AR 1751 Magdalena Haas
Laut julianischem Kalender aber Mittwoch, das Zeichen für den Merkur könnte also passen.
Zuletzt geändert von Walter am Di 8. Jan 2019, 18:35, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Johannes Mösli oo Gais AR 1751 Magdalena Haas
Beim neuen Pfarrer sieht das aus wie das Zeichen für Merkur (Mittwoch) - was aber nicht zu den Daten (wenn der Kalenderrechner recht hat) passtWalter hat geschrieben: Di 8. Jan 2019, 13:03Ab Seite 306 (neuer Pfarrer) findet man Zeichen analog der Wochentage, auf Seite 306 das Zeichen für Dienstag, auf Seite 307 neben dem Z. für Dienstag 2x auch das gesuchte Zeichen mit dem Kreuz und der 8 darüber, usw.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Re: Johannes Mösli oo Gais AR 1751 Magdalena Haas
Da hast Du mich gerade um ein paar Sekunden geschlagen
In Ausserrhoden fand die Kalenderumstellung aber schon 1724 statt - zumindest wird dieses Jahr in der Literatur immer angegeben.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Re: Johannes Mösli oo Gais AR 1751 Magdalena Haas
Schau mal hier.Wolf hat geschrieben: Di 8. Jan 2019, 18:38 In Ausserrhoden fand die Kalenderumstellung aber schon 1724 statt - zumindest wird dieses Jahr in der Literatur immer angegeben.
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Re: Johannes Mösli oo Gais AR 1751 Magdalena Haas
Hmmm
.
Es gibt ja ein Thema zur Kalenderumstellung im Toggenburg: dort hing es offensichtlich in reformierten Gemeinden vom Pfarrer ab, wann umgestellt bzw. über welchen Zeitraum beide Daten angegeben wurden. Im Toggenburg war die Situation auch deswegen besonders, weil natürlich die katholische Obrigkeit (der Fürstabt) die Umstellung vor 1585 vollzogen hatte. Wo sich "weltliche" und "kirchliche" Angelegenheit kreuzten, muss(te) man beim Datum also immer besonders aufpassen.
Es gibt ja ein Thema zur Kalenderumstellung im Toggenburg: dort hing es offensichtlich in reformierten Gemeinden vom Pfarrer ab, wann umgestellt bzw. über welchen Zeitraum beide Daten angegeben wurden. Im Toggenburg war die Situation auch deswegen besonders, weil natürlich die katholische Obrigkeit (der Fürstabt) die Umstellung vor 1585 vollzogen hatte. Wo sich "weltliche" und "kirchliche" Angelegenheit kreuzten, muss(te) man beim Datum also immer besonders aufpassen.
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Kalenderreform in Appenzell
Die Angabe 1724 findet sich im "Ribbe-Henning" (Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung - meine Ausgabe von 1980) und ebenso auf https://de.wikipedia.org/wiki/Gregorian ... _Kalenders ... scheint aber nicht korrekt zu sein.Wolf hat geschrieben: Di 8. Jan 2019, 18:38In Ausserrhoden fand die Kalenderumstellung aber schon 1724 statt - zumindest wird dieses Jahr in der Literatur immer angegeben.
Nach Putzger (Historischer Weltatlas) sowie Egger wurde die Reform in Appenzell Ausserrhoden im Zeitraum 1724-1798 durchgeführt: das lässt die Möglichkeit offen, dass in einzelnen Pfarreien evtl. ab 1724 der Wechsel stattgefunden hat; der Nachweis, wo das gewesen wäre, ist aber offen - vmtl. ist auch hier die Angabe 1724 eine Fehlinformation.
Für das Jahr 1700 war aufgrund der verschiedenen Schaltjahrregelungen ein weiterer Tag Differenz zu befürchten, der Unterschied zwischen Julianischen und Gregorianischem Kalender betrug neu 11 (statt bisher 10) Tage. Um diese weitere Differenz zu vermeiden, wurde von den reformierten Regionen in Deutschland (die wie die reformierten Regionen in der Schweiz den "päpstlichen" Kalender ablehnten) auf dem Reichstag 1699 in Regensburg ein "Verbesserter Kalender" (oft als Regensburger Kalender bezeichnet) festgelegt, der sich nur unwesentlich vom Gregorianischen Kalender unterschied - aber eben nicht vom Papst "diktiert" worden war. Der Unterschied bestand in der Art der Bestimmung des Osterfestes, die zu einem Unterschied von 1 Woche u.a. in den Jahren 1724(!) und 1744 führt.
In Appenzell wurde der Gregorianische Kalender 1584 eingeführt - aber 1590 kehrte man in den reformierten Pfarreien zum Julianischen Kalender zurück. 1700 kamen die reformierten Stände der Schweiz mit den reformierten Regionen Deutschlands überein, ab 1701 den "Verbesserten Kalender" einzuführen. Dies führte in Ausserrhoden aber zu Unruhen und die Einführung wurde abgelehnt. Ähnlich beteiligten sich auch reformiert Glarus, Graubünden und die Stadt St.Gallen nicht - letztere zog 1724 nach.
Zu den Diskussionen in Appenzell siehe die Gabriel Walser, Neue Appenzeller-Chronick von 1740: Seiten 501 ff bzw. 696 ff.
Laut http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D12812.php kehrte Ausserrhoden erst 1597 (nicht schon 1590) zum alten Kalender zurück und führte erst 1798 den Gregorianischen Kalender ein.
Schlussfolgerung in Zusammenhang dieses Threads: es kann davon ausgegangen werden, dass in Gais in der Mitte des 18. Jhdts. der Julianische Kalender galt.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Mittwochsehen
Gabriel Walser schreibt in seiner "Neuen Appenzeller-Chronick" zum Jahr 1725 mit dem Untertitel "Sonntags-Hochzeiten verboten":
Wie hat der Pfarrer davon erfahren? Die soziale Kontrolle (Ehegaumer) scheint wohl recht eng gewesen zu sein.
Das Mittwoch-Symbol hebt also (neben dem entsprechenden Text) die Mittwochsehe hevor - ohne dass diese (zumindest in Gais) immer am Mittwoch stattfand: von den 7 von mir kontrollierten Mittwochsehen fanden nur 3 tatsächlich an einem Mittwoch statt, weitere 3 an einem Freitag sowie 1 an einem Samstag. Das Symbol wurde also nicht wirklich zur Anzeige eines Wochentages, sondern allgemeiner zu einer Hervorhebung von Fehlverhalten vor der Eheschliessung verwendet.Zu desto besserer Heiligung des Sabbaths wurden in Appenzell Aus-Rhoden die Hochzeiten von dem Sonntag auf den Dienstag in diesem Sommer verlegt, und dero Anzahl auf 60 Personen bestimmt. Wer sich aber mit allzufrühem Beyschlaff etc. übersehen, muß am Mittwochen, ohne Ehrenzeichen sich copulieren lassen.
Wie hat der Pfarrer davon erfahren? Die soziale Kontrolle (Ehegaumer) scheint wohl recht eng gewesen zu sein.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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