Bis 1980 werden beide Schreibweisen in den Ortsbürgerbüchern noch unter der Überschrift "Stäheli/Stähelin" gemeinsam geführt, erst ab 1990 werden die Namensträger separat unter Stäheli bzw. Stähelin aufgelistet. Eine Erklärung für die Aufspaltung der Schreibweisen bzw. wann sie stattfand, wird nicht gegeben. Dazu kommt eine weitere Linie Stäheli, urspr. von Frauenfeld und Amriswil TG, die 1954 eingebürgert wurde. In der Stemmatologia werden die frühen Generationen als Stäheli geschrieben, im Wappenbuch wird die Schreibweise Stähelin verwendet.
Quelle: Bürgerbuch 1970 der Ortsbürgergemeinde St.Gallen
Cuni von Altstätten wurde 1378 Bürger. Ein Zweig der Blarer, "die man nemmet Stäheli", kommt 1350 und 1365 urkundlich vor, nämlich Johans, Meister des Bruderspitals, und Heinrich, ein naher Verwandter des Johannes Blarer-Stäheli, Philipps Sohn. Dieser war im letzten Viertel des 14. Jahrhunderts Bürgermeister und wohnte 1384 an der Spitalgasse. Hans, Sohn des Hans, hatte 1400 ein Haus am Brühl, 1407 am Portnerhof. Otmar, gest. 1601, Unterbürgermeister, und Bernhard, gest. 1582, Pfarrhelfer, gehören ebenfalls den ausgestorbenen Zweigen an.
Die jetzigen Stäheli stammen von Gallus von Berg, gest. 1585, ab, der 1573 Bürger wurde. [In der Folge werden zahlreiche Namensträger kurz beschrieben.]

