Bei den Mormonen habe ich
Bader, Abraham, * Sulzfeld um 1630, + nach 1670
Sohn des Hans Bader (* Michelfeld ? um 1599 ?)
als einen meiner Spitzenahnen gefunden.
Forscht jemand in Sulzfeld, über die Baders oder kann mir sonst weiterhelfen.
War Abraham damals ein geläufiger Vorname oder könnte das ein Hinweis auf eine jüdische Familie sein?
Bader aus Sulzfeld
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Brian
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Konstantin Huber
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Bader aus Sulzfeld
1) Im Ortsfamilienbuch Sulzfeld von Klaus Rössler (1 Auflage, Sulzfeld 2003), sind die ältesten Bader:
Nr. 206 B., Philipp Bernhard, oo Sulzfeld 1639 (Vater nicht genannt)
Nr. 207 B., Franz, aus Michelbach, oo Sulzfeld 1643 (Vater: Balthasar, als Nr. 205 ohne direktenBezug zu Sulzfeld genannt).
Die KB Sulzfeld beginnen aber erst 1638.
2) Abraham war im katholischen wie protestantischen Gebieten durchaus geläufig, aber selten wirklich häufig. Ein Hinweis auf jüdische Herkunft ist der Name normalerweise nicht. Gerade in lutherischen Orten (auch Sulzfeld war lutherisch) kann man nach der Reformation ein verstärktes Auftreten alttestamentliche Namen (wie Abraham, Elias, Daniel, David, Jeremias, Jonas, Samuel, Noah, Moses, auch Levi und Israel!) beobachten, die im Gegensatz zu den nun eher abgelehnten "Heiligennamen" der katholischen Kirche gewählt wurden. Dass die Heiligennamen nicht verdängt wurden, liegt m.E. daran, dass die Motivation der Nachbenennung (nach Eltern, Verwandten, Taufpaten usw.) einfach größer war als die Abgrenzung vom Heiligenkult.
Nr. 206 B., Philipp Bernhard, oo Sulzfeld 1639 (Vater nicht genannt)
Nr. 207 B., Franz, aus Michelbach, oo Sulzfeld 1643 (Vater: Balthasar, als Nr. 205 ohne direktenBezug zu Sulzfeld genannt).
Die KB Sulzfeld beginnen aber erst 1638.
2) Abraham war im katholischen wie protestantischen Gebieten durchaus geläufig, aber selten wirklich häufig. Ein Hinweis auf jüdische Herkunft ist der Name normalerweise nicht. Gerade in lutherischen Orten (auch Sulzfeld war lutherisch) kann man nach der Reformation ein verstärktes Auftreten alttestamentliche Namen (wie Abraham, Elias, Daniel, David, Jeremias, Jonas, Samuel, Noah, Moses, auch Levi und Israel!) beobachten, die im Gegensatz zu den nun eher abgelehnten "Heiligennamen" der katholischen Kirche gewählt wurden. Dass die Heiligennamen nicht verdängt wurden, liegt m.E. daran, dass die Motivation der Nachbenennung (nach Eltern, Verwandten, Taufpaten usw.) einfach größer war als die Abgrenzung vom Heiligenkult.
Konstantin Huber
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Bader aus Sulzfeld
Nachtrag zu 2): Auch Methusalem aus der aktuellen Anfrage "Donner in Michelfeld" ist ein wunderschönes Beispiel !!
Konstantin Huber
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Brian
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Bader aus Sulzfeld
Danke, v.a. für die zweite Antwort. Da hast du mir die Frage vorweggenommen
. Der Methusalem ist mir nämlich auch aufgefallen.
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