Quelle/Source: Stemmatologia Sangallensis (Erläuterungen/Explanations)
Es werden 3 Namensträger ohne genealogischen Zusammenhang genannt:
Hanns (Nr.1) ist in seinem Sterbejahr 1438 Zunftmeister der Schneiderzunft. Es sind weder Heirat noch Kinder genannt.
Michael (Nr.3) gehört der Weberzunft an, ist ab 1510 Eilfer, ab 1513 Müllerthorbeschliesser, ab 1521 Stadtrichter und verstirbt 1523. Mit seinem Enkel Dominikus (Nr.6) erlischt die Linie.
Michael (Nr.2) ist der Stammvater der späteren Ammann. Er fällt am 13.09.1515 in der Schlacht von Marignano. Eine Ehefrau ist nicht genannt, nur ein Sohn Dominikus (Nr.5). Mit dessen Nachfahren Marx (Nr.21) erlischt die Linie: er verstirbt am 05.04.1822 im Alter von 91 Jahren als zu diesem Zeitpunkt ältester Büger.
Ebenfalls (aber ohne genealogischen Zusammenhang) wird ein Ludwig (Nr.13) von Zürich erwähnt, der von 1631 bis zu seinem Tod 1633 Pfarrer zu Teufen und Synodale des Landes Appenzell-Ausserrhoden ist.
Am 01.05.1836 erhält Hans Jacob ( 25.12.1772-26.12.1849 / Nr.23) von Herisau AR das Bürgerrecht der Stadt St.Gallen, zusammen mit seinem gleichnamigen Sohn. Nachkommen sind im Bürgerbuch von 1901 noch genannt, 1930 aber nicht mehr.
1904 wird eine Witwe von Herten-Frauenfeld TG, 1915 eine weitere Witwe von Helingen-Matzingen TG eingebürgert.
1970 wird Curt Adam von Urnäsch AR eingebürgert, 1986 Rolf Max, ebenfalls von Urnäsch AR (beide Linien erscheinen also nicht im Familiennamenbuch).
Ammann von St.Gallen SG
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Re: Ammann von St.Gallen SG
Grüezi Wolf,
folgende interessante Anfrage im Ahnenforschung.Net
Ich suche Informationen zu dem 1694 Berliner Bürger gewordenen Marcus A(m)mann aus St. Gallen, vor allem zu der Frage, ob er möglicherweise der Vater des 1720 im Dom zu Berlin getrauten Handelsmann Johann Andreas A(m)mann war.
Bochtella
folgende interessante Anfrage im Ahnenforschung.Net
Ich suche Informationen zu dem 1694 Berliner Bürger gewordenen Marcus A(m)mann aus St. Gallen, vor allem zu der Frage, ob er möglicherweise der Vater des 1720 im Dom zu Berlin getrauten Handelsmann Johann Andreas A(m)mann war.
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Re: Ammann von St.Gallen SG
In der Stemmatologia findet sich dazu kein passender Hinweis. Die sonst auch nützlichen, nach Familien sortierten "Taufbücher" beginnen zu spät (ab 1738).
Wie weiter? Im Stadtarchiv gibt es ein Manuskript "Zur Geschichte der stadt-st.gallischen Bürger-Geschlechter" von Daniel Wilhelm Hartmann, wo man gelegentlich auch in der Stemma nicht genannte Personen findet. Im Namensindex zur Schachtel C (2.Teil) wird auch Amann erwähnt. Zur Einsichtnahme muss man allerdings das Stadtarchiv St.Gallen aufsuchen ... wenn dort im Jahr 1 nach Corona wieder Publikumsverkehr zulässig ist.
Man könnte auch in den Steuerbüchern (fast lückenlos seit 1411 erhalten) oder den Ratsprotokollen (Register ab 1477) nach Namensvorkommen suchen - muss dazu allerdings ebenfalls das Stadtarchiv St.Gallen aufsuchen.
Bei der Angabe "St.Gallen" in späteren Jahrhunderten, speziell nach der Gründung des Kantons 1803, muss immer rückgefragt werden, ob die Stadt oder der Kanton gemeint ist. Zu Zeiten des Klosterstaates ist der Begriff "St.Gallen" allerdings in der Regel nicht regional zu interpretieren. Das Herrschaftsgebiet des Abtes bestand im Wesentlichen aus der strikt katholischen "Alten Landschaft" und dem gemischt konfessionellen Toggenburg. Bei einem Auswanderer nach Berlin ist eine reformierte Person wohl wahrscheinlicher - also im Toggenburg schauen. In den Online-Daten des Toggenburgischen Genealogienwerks findet sich allerdings kein passender Eintrag; dabei ist zu berücksichtigen, dass nicht alle Daten des TGW (Filme können im Staatsarchiv eingesehen werden) bisher eingetippt sowie vorwiegend die Kirchgemeinden der Ober- und Neutoggenburg im TGW erfasst wurden.
Wie weiter? Im Stadtarchiv gibt es ein Manuskript "Zur Geschichte der stadt-st.gallischen Bürger-Geschlechter" von Daniel Wilhelm Hartmann, wo man gelegentlich auch in der Stemma nicht genannte Personen findet. Im Namensindex zur Schachtel C (2.Teil) wird auch Amann erwähnt. Zur Einsichtnahme muss man allerdings das Stadtarchiv St.Gallen aufsuchen ... wenn dort im Jahr 1 nach Corona wieder Publikumsverkehr zulässig ist.
Man könnte auch in den Steuerbüchern (fast lückenlos seit 1411 erhalten) oder den Ratsprotokollen (Register ab 1477) nach Namensvorkommen suchen - muss dazu allerdings ebenfalls das Stadtarchiv St.Gallen aufsuchen.
Bei der Angabe "St.Gallen" in späteren Jahrhunderten, speziell nach der Gründung des Kantons 1803, muss immer rückgefragt werden, ob die Stadt oder der Kanton gemeint ist. Zu Zeiten des Klosterstaates ist der Begriff "St.Gallen" allerdings in der Regel nicht regional zu interpretieren. Das Herrschaftsgebiet des Abtes bestand im Wesentlichen aus der strikt katholischen "Alten Landschaft" und dem gemischt konfessionellen Toggenburg. Bei einem Auswanderer nach Berlin ist eine reformierte Person wohl wahrscheinlicher - also im Toggenburg schauen. In den Online-Daten des Toggenburgischen Genealogienwerks findet sich allerdings kein passender Eintrag; dabei ist zu berücksichtigen, dass nicht alle Daten des TGW (Filme können im Staatsarchiv eingesehen werden) bisher eingetippt sowie vorwiegend die Kirchgemeinden der Ober- und Neutoggenburg im TGW erfasst wurden.
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Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
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Re: Ammann von St.Gallen SG
Grüezi Wolf,
vielen Dank für die ersten Abklärungen und Lösungsansätze.
Möglicherweise liest der Fragesteller auch im Geneal-Forum mit und beteiligt sich mit seinen Hintergrundinformationen an der Lösungsfindung.
Bochtella
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