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MIG
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Beitrag von MIG » Fr 3. Sep 2010, 13:23

Ich stecke beim unteren Eintrag fest, der obere als Schriftprobe des Pfarrers.

16. März Johannes - Antonius Hausser o. Gerster (?) Catharina ........ - Johannes Egger M.Ursula ..... (?, gleich wie Mutter) - Ödenhof

obere Eintrag
1 märz Jacobus und Josephus Zwillinge - Joseph Weyer und Johanna Toblerin - Jacobus Weyermann Cath. Weyer/ Johannes Hafner Cath Weyer - Krobel

Danke für Eure Mithilfe
- Editiert von MIG am 04.09.2010, 08:00 -
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Michael Steuer

Pili
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Beitrag von Pili » Sa 4. Sep 2010, 18:55

Hallo Michael

Den Namen des Kindsvaters würde ich "Antoniy Forster" lesen. Was meinst du dazu?

Der Familienname der Mutter und der Patin scheint ungewöhnlich gewesen zu sein. Am ehesten lese ich "Eulschenspergerin". Findest du im Buch noch weitere Einträge dieser Familie? Dann könnte man vergleichen.


Gruss

Pili

MIG
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Beitrag von MIG » Sa 4. Sep 2010, 19:12

Danke für die Rückmeldung Pili.

Ich halte es mit Gerster, passt besser zum Wohnort und Forster sieht an anderer Stelle anders aus.
Für die Mutter bzw. Patin habe ich z.Z. nichts ähnliches. Nur ein Enggentsperger aber zu anderer Zeit und in anderer Schrift.
Gruss


Michael Steuer

Walter
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Taufeintrag 1674

Beitrag von Walter » So 5. Sep 2010, 08:59

Original von MIG
Danke für die Rückmeldung Pili.

Ich halte es mit Gerster, passt besser zum Wohnort und Forster sieht an anderer Stelle anders aus.
Für die Mutter bzw. Patin habe ich z.Z. nichts ähnliches. Nur ein Enggentsperger aber zu anderer Zeit und in anderer Schrift.
Gruss
Ich lese auch Antonius Gerster.
Bei der Mutter lese ich
E u l ? s e n s y r o g e r i n
das will aber einfach keinen Sinn ergeben ;-(
Stelle noch einen Ausschnitt dieses FN hier ein.

Gruss, Walter
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LG, Walter

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Beitrag von Pili » So 5. Sep 2010, 11:10

Beim Lesen des speziellen Familiennamens bin ich vom y weggekommen, weil der Schreiber bei den anderen y's Doppelstriche darüber gesetzt hatte, bei diesen Namen fehlen sie. Aber vielleicht hatte es der Zufall gewollt, dass sie gleich bei beiden Einträgen vergessen gegangen sind. Wenn ich aber die beiden diesem Zeichen folgenden Buchstaben mit anderen Wörtern vergleiche, drängen sich mir ein e und ein r auf.


Gruss

Pili

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Beitrag von MIG » So 5. Sep 2010, 12:27

Habe noch nach weiteren Einträgen des Namens gesucht.
Ähnlich scheint mir jedoch nur tb1674_228 ; 222 und 216

Ich suche jetzt noch nach Eheeinträgen und Totenbuchnotizen. Die ich aber noch nicht digitalisiert habe.

Die Digicam machts möglich hier noch der Eheeintrag. Aber passt das zusammen??
Enggetspergerin taucht im Familiennamenbuch in für Tablath ( heute St.Gallen) nicht auf. Die lokale Nähe aber macht wiederum Sinn.

Danke und gruss
Michael
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Beitrag von Walter » So 5. Sep 2010, 12:42

Original von Pili
Beim Lesen des speziellen Familiennamens bin ich vom y weggekommen, weil der Schreiber bei den anderen y\'s Doppelstriche darüber gesetzt hatte, bei diesen Namen fehlen sie. Aber vielleicht hatte es der Zufall gewollt, dass sie gleich bei beiden Einträgen vergessen gegangen sind. Wenn ich aber die beiden diesem Zeichen folgenden Buchstaben mit anderen Wörtern vergleiche, drängen sich mir ein e und ein r auf.
Hallo Pili
Den umstrittenen Buchstaben als “p“ zu lesen ergibt natürlich einen Sinn (...pergerin), ich kenne aber das “y“ durchaus auch ohne die beiden ü-Punkte, und p\'s sehen normalerweise anders aus. Mindestens müsste so ein “p“ noch an anderer Stelle gefunden werden.

Hallo Michael
Dein zweiter (neuer) Eintrag unterstützt den Vorschlag von Pili. Allerdings sieht der erste Teil des Namens hier ziemlich anders aus, hier lese ich “Engels(p?)erger(in)“.
Analog lese ich dann den ersten Eintrag als “Eulens(p)ergerin“.

Gruss, Walter
- Editiert von Walter am 06.09.2010, 11:53 -


LG, Walter

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Beitrag von Pili » So 5. Sep 2010, 14:28

Ein p kann im zweitletzten Attachment beim Namen Pfister verglichen werden.

Ich denke, der Name war "Engensperger", einfach in allen möglichen Varianten eingeschrieben. Wenn ich google und familySearch kontaktiere, gehen die Hinweise bei diesem Namen eindeutig in den Kanton St.Gallen. Wenn ich Namen mit "Eul.. oder Eugens... suche, ist der Ertrag mehr als mager.


Gruss

Pili

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Beitrag von MIG » So 5. Sep 2010, 14:50

Danke euch
Dann wird es wohl bei Engensperger bleiben, die nach Familiennamenbuch aber aus Mörschwil stammen.

Liebe Grüsse
Michael


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Beitrag von Walter » So 5. Sep 2010, 15:08

Original von MIG
Danke euch
Dann wird es wohl bei Engensperger bleiben, die nach Familiennamenbuch aber aus Mörschwil stammen.
Hallo Michael

Beim ersten Attachment lese ich nun (mit Hilfe der bisherigen Vorschläge) eher Enzensperger (in), könnte das eventuell zutreffen?
Dieser “Schreiber“ hatte wirklich eine sehr eigenwillige Schrift!

Gruss, Walter


LG, Walter

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Beitrag von MIG » So 5. Sep 2010, 17:23

Hallo Walter

Was genau meinst du mit "Beim ersten Attachment lese ich nun". Nenne doch bitte den Namen der Datei, ich denke das ist einfacher nachzuvollziehen.

"Dieser “Schreiber“ hatte wirklich eine sehr eigenwillige Schrift!" . JA. Diese Erkenntnis, dass Pfarrer Anton Zeller (1734-1741) -ich sage mal sehr emotional- seine Zeichen setzte, war (und ist) zur Erforschung seiner Amtszeit nicht sonderlich ermutigend.... Es stehen noch 8-10 zeilige Totenbucheinträge aus....

Gruss Michael


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Beitrag von Walter » So 5. Sep 2010, 18:14

Original von MIG
Was genau meinst du mit "Beim ersten Attachment lese ich nun".
Hallo Michael

Damit ist eben das erste Attachement gemeint, zu finden in deinem ersten Beitrag!
Wenn ich auf deine Anfrage antworte, sehe ich deinen Text auf dem Bildschirm nicht mehr, somit auch die Bezeichnung des Anhangs nicht.
Muss ich nun immer im Thread suchen gehen, wie der Anhang genau heisst? Das finde ich halt etwas kompliziert, das erste Attachement ist eben das erste!

Gruss, Walter


LG, Walter

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Beitrag von MIG » So 5. Sep 2010, 18:49

Danke Walter
für dir Klärung, der Technik sei Tribut gezollt.

Aber wo genau erkennst du ein z, also einen unterzeiligen Buchstaben, vor dem Buchstaben, der geschwungen nach oben geht?
Oder ist der ganze Komplex der obezeiligen Buchstaben (also die nach dem En ggf. Eu) mit dem unterzeiligen Abschluss etwa ein tz, das Entzensperger rechtfertigt?
Gruss


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Beitrag von Pili » So 5. Sep 2010, 18:50

Bei diesem ersten Attachment könnte der Schreiber auch "Enkhensperger(in)" geschrieben haben. Leider fand ich kein k zum Vergleichen, aber das k lag dem g damals recht nahe, nicht im Schriftbild, sondern beim Gebrauch.


Gruss

Pili

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Beitrag von Aspis » So 5. Sep 2010, 22:48

Ich komme nach vergleichen mit meinen Unterlagen auch auf den Namen Catharina Enkhenspergerin. Das komische z konnte ich eindeutig als p identifizieren.


Gruss Theo

Gebiete: Bruggmann Degersheim-Magdenau/SG, Strässle Bütschwil/SG, Mumenthaler Trachselwald/BE, Maibach Dürrenroth/BE, Mosimann Lauperswil/BE, Vogel Bütschwil/SG, Widmer Altnau/TG, Feybli Einsiedeln/SZ

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Beitrag von Walter » Mo 6. Sep 2010, 08:47

Original von MIG
Aber wo genau erkennst du ein z, also einen unterzeiligen Buchstaben, vor dem Buchstaben, der geschwungen nach oben geht?
Oder ist der ganze Komplex der obezeiligen Buchstaben (also die nach dem En ggf. Eu) mit dem unterzeiligen Abschluss etwa ein tz, das Entzensperger rechtfertigt?
Hallo Michael

Das “z“ ist sicher eine gewagte Interpretation, aber diese sehr aussergewöhnliche Schrift lässt sie meiner Meinung nach zu. Immerhin währe das eine weitere sinnvolle Variante (siehe Attachement: Enzenspergerin.jpg). Wie lässt sich sonst das l oder b nach En erklären?
Bei Familysearch findet sich übrigens Enzensperger (auch ...berger) in grosser Zahl in Mörschwil SG.
In einem weiteren Eintrag (TB_1674_222.jpg) wird der FN der gleichen Mutter aber als “Engetspergerin“ geschrieben (siehe Attachement: Engetspergerin.jpg). Ich vermute deshalb, dass dieser FN vom Pfarrer in unterschiedlichen Varianten verzeichnet wurde, ein nicht ganz unübliches Phänomen dieser Zeit ;-).
Dieses schwungvolle “Z“ müsste aber an anderer Stelle noch bestätigt werden können!

Gruss, Walter
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Beitrag von MIG » So 26. Sep 2010, 10:08

Danke Walter für die Verdeutlichung

Ich habe noch eine anderen Zufallsfund gemacht, den ich hier aber Mangels Photo nicht zeigen kann.
Auf einer alten, auf Seide gedruckten Karte, die in einer musealen Wohnung an der Wand hängt, habe ich dort wo das heutige Berg SG liegt (in direkter Nachbarschaft zu Wittenbach) den Ortsnamen Euggensperg in den gedruckten Lettern gefunden.

Gruss Michael


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Beitrag von MIG » Fr 15. Okt 2010, 18:56

Ich konnte den Besitzer der Wohnung überreden und konnte ein Foto der Karte machen.
Hier der entsprechende Ausschnitt.
Übrigens Wittenbach fehlt in der Karte, liegt etwas nördlich von Rotmonten.
Gruss Michael
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Beitrag von John » Fr 15. Okt 2010, 19:53

In der Swisstopo-CD 1:25'000 heisst dieser Ort heute ENGENSBERG.
Gruss John



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