Paternitätsakten
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Hortulana
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Paternitätsakten
Hallo
Ich habe einen Stapel Paternitätsakten aus zwei Fällen, die ich leider nur schlecht entziffern kann. Hoffe auf Hilfe (es ist keine Kompletttranskribierung nötig, eine Zusammenfassung der wichtigsten Infos reicht mir).
Nachfolgend die wichtigsten vier Dokumente...
a) Friedrich Sommerhalder (Magdalena Frutiger - Sohn Friedrich)
b) Gottlieb Wenger (Margaritha Michel - Sohn Gottlieb)
- Editiert von Hortulana am 10.05.2007, 00:43 -
Ich habe einen Stapel Paternitätsakten aus zwei Fällen, die ich leider nur schlecht entziffern kann. Hoffe auf Hilfe (es ist keine Kompletttranskribierung nötig, eine Zusammenfassung der wichtigsten Infos reicht mir).
Nachfolgend die wichtigsten vier Dokumente...
a) Friedrich Sommerhalder (Magdalena Frutiger - Sohn Friedrich)
b) Gottlieb Wenger (Margaritha Michel - Sohn Gottlieb)
- Editiert von Hortulana am 10.05.2007, 00:43 -
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Hortulana
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Konstantin Huber
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Paternitätsakten
Hier die Zusammenfassung des Docs "Friedrich Sommerhalder.jpg":
Magdalena Frutiger von Galzwil, T.d. + Hans, kam mit Friedrich Sommerhalder von Reinach AG zu Pfarrer und Unterstatthalter Eggler.
F.S. erklärte sich als Vater der Kindes der schwangeren M.F. (falls sie mit diesem im Dez. 1838 niederkomme). Er versprach diese zu ehelichen, wenn die Gemeinde Ringgenberg das Einzugsgeld ihm als mittellosem Menschen bezahle, was die Gemeinde in Aussicht stellte.
Hierauf erfolgte am 9.9.1838 die erste Verkündigung der Heirat und der Gemeinderat beschloss 50 Liv. [= Pfund?] Einzugsgeld zu bezahlen.
F.S. aber entwich nach der ersten Verkündigung und ließ seither nichts mehr von sich hören. Er soll in neapolitanische Kriegsdienste getreten sein.
M.F. gebar am 2.12.1838 einen Sohn, der am 9.12. Friedrich getauft wurde.
Magdalena Frutiger von Galzwil, T.d. + Hans, kam mit Friedrich Sommerhalder von Reinach AG zu Pfarrer und Unterstatthalter Eggler.
F.S. erklärte sich als Vater der Kindes der schwangeren M.F. (falls sie mit diesem im Dez. 1838 niederkomme). Er versprach diese zu ehelichen, wenn die Gemeinde Ringgenberg das Einzugsgeld ihm als mittellosem Menschen bezahle, was die Gemeinde in Aussicht stellte.
Hierauf erfolgte am 9.9.1838 die erste Verkündigung der Heirat und der Gemeinderat beschloss 50 Liv. [= Pfund?] Einzugsgeld zu bezahlen.
F.S. aber entwich nach der ersten Verkündigung und ließ seither nichts mehr von sich hören. Er soll in neapolitanische Kriegsdienste getreten sein.
M.F. gebar am 2.12.1838 einen Sohn, der am 9.12. Friedrich getauft wurde.
Konstantin Huber
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Hortulana
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Hallo Konstantin ;;;
Danke für die Hilfe! Vielleicht finde ich jetzt mit dem Hinweis der neapolitanischen Kriegsdienste etwas mehr heraus. Bis anhin ist Friedrich Sommerhalder ein "toter Link". In Rheinach fand ich bisher keinen Friedrich, der passen könnte. Mal schauen...
Danke für die Hilfe! Vielleicht finde ich jetzt mit dem Hinweis der neapolitanischen Kriegsdienste etwas mehr heraus. Bis anhin ist Friedrich Sommerhalder ein "toter Link". In Rheinach fand ich bisher keinen Friedrich, der passen könnte. Mal schauen...
Hortulana
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Konstantin Huber
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Hier die Zusamenfassung von "Frutiger Baumgartner.jpg":
Am 28. Mai erschienen Johannes Baumgartner, S.d. + Jakob, von Rossgarten, Kirchhöri Seedorf, Weber, und Magdalena Frutiger, T.d. + Hans, von Golzwil, Kirchhöri Ringgenberg.
Magdalena, die einige Zeit in Baumgartners Nähe gedient hatte, erklärte sich seit Februar schwanger. Baumgartner (B.) erkannte Vaterschaft an uns versprach, die gesetzlichen Folgen zu tragen, könne aber wegen tiefer Armut nicht heiraten. Magd. sagte, sie wünsche die Heirat, könne ihn aber nicht zwingen, indem kein Eheversprechen stattfinde.
Dies wurde in der nächsten Sittengerichtssitzung mitgeteilt.
Magd. gebar am 18.11. eine Tochter, die am 23. Magdalena getauft wurde.
Am 28. Mai erschienen Johannes Baumgartner, S.d. + Jakob, von Rossgarten, Kirchhöri Seedorf, Weber, und Magdalena Frutiger, T.d. + Hans, von Golzwil, Kirchhöri Ringgenberg.
Magdalena, die einige Zeit in Baumgartners Nähe gedient hatte, erklärte sich seit Februar schwanger. Baumgartner (B.) erkannte Vaterschaft an uns versprach, die gesetzlichen Folgen zu tragen, könne aber wegen tiefer Armut nicht heiraten. Magd. sagte, sie wünsche die Heirat, könne ihn aber nicht zwingen, indem kein Eheversprechen stattfinde.
Dies wurde in der nächsten Sittengerichtssitzung mitgeteilt.
Magd. gebar am 18.11. eine Tochter, die am 23. Magdalena getauft wurde.
Konstantin Huber
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Konstantin Huber
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Hier die Zusammenfassung von "Gottlieb Wenger 1.jpg":
Auszug aus dem Manual des Kirchenvorstandes Ringgenberg, Bd. 3, S. 14:
Am 5.7.1687 erschienen Margarita Michel, T.d. + Ulrich und der Margarita Jmboden(?), von und zu Golzwil, und Gottlieb Wenger, S.d. Magdalena, von Röthenbach, z.Zt. Golzwil.
M.M. war früher wegen Verdacht auf Schwangerschaft vor den Kirchenvorstand zitiert worden, aber unter dem Vorwand nicht erschienen, dass sie heiraten werde. Jetzt erklärte sie, seit etwa dem ersten Sonntag nach Neujahr schwanger zu sein von G.W., der sich als Vater erklärte, sich den Folgen unterziehen und die M.M. heiraten wolle.
Sitzung am 15.7.:
Er erscheint M.M., der ihre Schwangerschaftsanzeige vom 5.7. vorgelesen wird, die sie bestätigt.
Am 11.10. gebar M.M. ein Knäblein, das am 27.10. ... [Rest fehlt]
Auszug aus dem Manual des Kirchenvorstandes Ringgenberg, Bd. 3, S. 14:
Am 5.7.1687 erschienen Margarita Michel, T.d. + Ulrich und der Margarita Jmboden(?), von und zu Golzwil, und Gottlieb Wenger, S.d. Magdalena, von Röthenbach, z.Zt. Golzwil.
M.M. war früher wegen Verdacht auf Schwangerschaft vor den Kirchenvorstand zitiert worden, aber unter dem Vorwand nicht erschienen, dass sie heiraten werde. Jetzt erklärte sie, seit etwa dem ersten Sonntag nach Neujahr schwanger zu sein von G.W., der sich als Vater erklärte, sich den Folgen unterziehen und die M.M. heiraten wolle.
Sitzung am 15.7.:
Er erscheint M.M., der ihre Schwangerschaftsanzeige vom 5.7. vorgelesen wird, die sie bestätigt.
Am 11.10. gebar M.M. ein Knäblein, das am 27.10. ... [Rest fehlt]
Konstantin Huber
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Konstantin Huber
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Das letzte Dokument ist ein Begleitschreiben des Kirchenvorstandes (KV) Ringgenberg an das Amtsgericht Interlaken vom 11.11.1876 zur Übersendung dreier Dokumente (KV-Verhandlungsauszug, Zeugnis der M.M. und Taufschein ihres Kindes) in Sachen "Maternitätsgeschäft" der M.M.
Der KV bemerkt dabei noch zwei Dinge:
1. "Die Michel ist im ersten Fehler(?) und ist ..." - hier bräuchte ich Hilfe (vielleicht bedeutet es, dass es ihr erstes uneheliches Kind ist?)
2. G.W. ist verheiratet und will sich zwar scheiden lassen, sei aber noch nicht geschieden.
Der KV bemerkt dabei noch zwei Dinge:
1. "Die Michel ist im ersten Fehler(?) und ist ..." - hier bräuchte ich Hilfe (vielleicht bedeutet es, dass es ihr erstes uneheliches Kind ist?)
2. G.W. ist verheiratet und will sich zwar scheiden lassen, sei aber noch nicht geschieden.
Konstantin Huber
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Hortulana
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Hallo Konstantin
Vielen, vielen Dank für die ganze Arbeit die Du Dir gemacht hast! Du hast mir damit echt geholfen. Selbst bin ich mit der Transkribierung nicht wirklich weit gekommen (war bei vielen Stellen unsicher). Das mit dem "ersten Fehler" könnte schon stimmen. Gottlieb war ihr erstes und auch einziges Kind.
Also nochmals herzlichen Dank!
Vielen, vielen Dank für die ganze Arbeit die Du Dir gemacht hast! Du hast mir damit echt geholfen. Selbst bin ich mit der Transkribierung nicht wirklich weit gekommen (war bei vielen Stellen unsicher). Das mit dem "ersten Fehler" könnte schon stimmen. Gottlieb war ihr erstes und auch einziges Kind.
Also nochmals herzlichen Dank!
Hortulana
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