Engadiner Zuckerbäcker

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Wolf
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Engadiner Zuckerbäcker

Post by Wolf » Sat 30. Dec 2006, 16:40

Nick Beaton frägt auf der Rootsweb-Liste
Have just picked up the threads of some Swiss family history research that I haven't touched for a long while and wanted to ask if anyone has any suggestions to help with a query.

My 3 x great grandfather Jacob/Jacques Planta from Susch Graubunden was sent to live with his uncle in Quimper, Brittany following the death of his mother when he was just 10 in 1838. His uncle was Ulrich Planta, who was a confectioner (patissier) according to the 1851 census for Quimper.

The family were protestant and I know that there were Swiss protestant groups in both Brittany and Normandy. Looking at the 1851 Quimper census, it appears that there were only 35 protestants in the town and most were Swiss from Grissons and most were also patissiers. The other family names were Olgiati, Pitty and Caratsch. There is also mention of le patissier suisse, Passini, whose house was used for protestant worship before the church was built.

Can anyone suggest why such a concentration of Swiss "patissiers", in a small town and all from Grisons???

Many thanks
Übersetzung:
Mein Urururgrossvater Jacob Planta von Susch wurde nach dem Tod seiner Mutter (1838 - er war gerade erst 10) zu seinem Onkel in Quimper (Bretagne) geschickt: Ulrich Planta war gemäss Einwohnerverzeichnis 1851 von Quimper Zuckerbäcker (Patissier). Die Familie war reformiert - und es ist mir bekannt, dass es Gruppen Schweizer Reformierter in der Bretagne und der Normandie gab. Im Bevölkerungsverzeichnis von Quimper von 1851 tauchen aber nur 35 Reformierte auf - die meisten aus Graubünden und Zuckerbäcker: andere Familien sind Olgiati, Pitty und Caratsch. Es wird auch der Schweizer Zuckerbäcker Passini erwähnt, in dessen Haus sich die Reformierten zum Gottesdienst einfanden, bevor die Kirche erbaut wurde. Wer hat eine Erklärung für die grosse Zahl von Zuckerbäckern in einer doch recht kleinen Stadt - und alle aus Graubünden?
Laut Familiennamenbuch sind
-- Planta seit vor 1800 Bürger in Ardez, Bever, Chur, Fürstenau, Malans, Ramosch, Samedan, Scuol, Susch [urspr. aus Zuoz], Tamins [erloschen], Zernez, Zuoz;
-- Olgiati seit vor 1800 Bürger von Poschiavo;
-- Caratsch seit vor 1800 Bürger von Müstair, Santa Maria Val Müstair, S-chanf;
-- Passini seit vor 1800 Bürger von Poschiavo.
-- Pitty finde ich nicht im Familiennamenbuch: könnte es ich um Pitsch / Pitschen / Pitschi handeln?
Ich selbst weiss nicht viel über die Engadiner Zuckerbäcker - nur dass es v.a. im 17./18. Jahrhundert viele ins Ausland (v.a. Italien) zog, wo es einige zu erheblichem Wohlstand brachten. Das erlaubte ihnen, zuhause stattliche Häuser zu erbauen, in denen sie jeweils eine Teil des Jahres verbrachten - was ihnen die Bezeichnung Randulins (Schwalben) einbrachte.

Wer kann Genaueres über Zuckerbäckerfamilien berichten oder Literatur zum Thema nennen?


Wolf Seelentag, St.Gallen

Eddie
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Engadiner Zuckerbäcker

Post by Eddie » Sat 30. Dec 2006, 19:49

Vielleicht kann ja Serge helfen welcher ja ein Nachkomme von einem Graubündner Zuckerbäcker ist obwohl er nicht in der Bretagne sondern in der Gegend von Bordeaux lebt.

Ich würde ihn mal anschreiben.

Gruss

Eddie



Wolf
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Engadiner Zuckerbäcker (Literatur)

Post by Wolf » Sat 30. Dec 2006, 20:40

Wilma Riedi und Jakob Mittner haben mich dankenswerterweise darauf aufmerksam gemacht, dass Dolf Kaiser mehrfach zum Thema publiziert hat - hier eine Auswahl:

Kaiser, Dolf Fast ein Volk von Zuckerbäckern: Bündner Konditoren, Cafetiers und Hoteliers in europäischen Landen bis zum Ersten Weltkrieg - ein wirtschaftsgeschichtlicher Beitrag - Zürich: Neue Zürcher Zeitung, 1985.

Kaiser, Dolf Bündner Zuckerbäcker in der Fremde und ihre Alterssitze in der Heimat: ein umfassender Ueberblick mit Bildern, Karten und Dokumenten aus drei Jahrhunderten [Ausstellung, Chesa Planta Zuoz, 28.7.-18.8.1988], 1988.

Kaiser, Dolf Bündner Zuckerbäcker in den Nachbarländern vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert. In: Gewerbliche Migration im Alpenraum: Historikertagung in Davos 25.-27.11.1991.

Kaiser, Dolf Neues von den Zuckerbäckern aus Graubünden: Nachtrag zu einer Bestandesaufnahme - Limburg an der Lahn: Starke, 2001.

Kaiser, Dolf Die "Bündnerindustrie": Bündner Zuckerbäcker als Konditoren und Cafetiers in der Fremde. In: Genuss und Nüchternheit: Geschichte des Kaffees in der Schweiz vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart / hrsg. von Roman Rossfeld. - Baden, 2002.

Geben Sie einmal das Schlagwort "Zuckerbäcker" im Bibliotheksverbund Graubünden ein - und Sie werden noch weitere Publikationen finden.


Wolf Seelentag, St.Gallen

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Genealogien im Kirchenbuch von Susch

Post by Wolf » Sun 31. Dec 2006, 15:49

Im Kirchenbuch 1 von Susch wurden auf leeren Seiten vmtl. um 1860 die Genealogien mehrerer Familien zusammengestellt - darunter die hier gesuchten Planta von Susch.


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Zuckerbäcker Planta und Stephanin in Quimper

Post by Wolf » Sun 31. Dec 2006, 16:54

Alfred Götz berichtet dazu auf der Mailingliste der SGFF:

Jacob Planta ist am 22.8.1828 in Susch geboren. Die Eltern sind Mastral Gaudenz Planta und Anna (Maria) Liun Delnon von Zernez. Im September 1853 heiratete er Maria Anna Compiche von St. Croix NE. Gemäss Kirchenbuch war Jacob Planta Pfarrer. Im Buch "Die Protestantischen Pfarrer von Graubünden" gibt es aber keinen Hinweis. Es ist daher anzunehmen, dass er ausserhalb des Kantons Priester wurde.
Am 11.7.1854 kam Maria Leona zur Welt und am 26.1.1873 Jeane Alice Mathilde.
Im Dez. 1874 heiratete Maria Leona Planta den Jacob Favre von Lucens VD.

Sein Onkel, Ulrich Planta, geb. 7.2.1804, war verheiratet mit Anna da Peider Stephanin von Guarda. Ihr Bruder Jachen Stephanin war verheiratet mit 1.) Mengia Andeer von Guarda, 2.) Anna Serardi von Zernez. Jachen Stephanin war gem. Dolf Kaiser Besitzer des Maison Stephanin in Quimper, Frankreich. Es ist anzunehmen, dass Ulrich Planta bei seinem Schwager Jachen Stephanin angestellt war und so auch seinen Neffen nach Quimper holte.


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Zuckerbäcker Tscharner aus Feldis in Bordeaux

Post by Wolf » Sun 31. Dec 2006, 17:56

Christoph Tscharner berichtet dazu auf der Mailingliste der SGFF:
Letztes Jahr hat Françoise Reneteau, Bordeaux, eine umfangreiche Arbeit über die Zuckerbäcker Tscharner aus Feldis geschrieben. Der Begründer der Zuckerbäckerfamilie in Bordeaux ist Gion (Johann) Tscharner, 1788 geboren in Feldis. Ich selbst habe die Arbeit. Falls Sie interessiert sind, könnten Sie sich mit Madame Reneteau in Verbindung setzen.
Wer Kontakt aufnehmen möchte, schreibt bitte eine PN an mich - ich teile dann die Mailadresse "bilateral" mit.


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Serge
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Engadiner Zuckerbäcker

Post by Serge » Mon 1. Jan 2007, 11:10

Hallo
Un historien breton Serge Duigou vivant à Quimper, c'est intéressé, je cite
à l'émigration des Suisses du canton des Grisons (les patronymes Womporta, Zha, Oligiati, Caveng, Planta, etc) vers la Bretagne au XIXe siècle. Ils se sont installés dans les villes bretonnes comme pâtissiers.
Peut être a t'il des informations sur la période bretonne des Planta.

Dans le cas ou cela vous intéresserait, je peu essayer de le contacter.

Viele Grüße vom Nachkommen von Philipp CHRISTOFFEL, Graubündner Zuckerbäcker.

Hello,
there is a Breton historian, Serge Duigou, living in Quimper, which is interesting as, I quote
concerning the emigration of people from Grisons (surnames Womporta, Zha, Oligiati, Caveng, Planta, etc) to Brittany during the 19th century. They often settled as confectioners in Breton villages.
Therefore he might have information on the Planta whilst living in Brittany.

If you are interested, I could try to contact him.

Many greetings from a descendant of Philipp CHRISTOFFEL, confectioner from GrisonsComment by Wolf on the new surnames mentioned:
-- Caveng: since before 1800 citizens of Ilanz;
-- Womporta: not a Swiss name - but there is à Porta (of Ftan and Scuol), translated von Porta, which may have developed into Womporta;
-- Zha: not a Swiss name either - and no idea what the original spelling could be.
- Editiert von Wolf am 06.01.2007, 18:02 -


Serge

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Post by Serge » Mon 8. Jan 2007, 16:03

- Françoise Reneteau est très contente que Christoph Tscharner ait apprécié son travail.

-L'étude faite par Françoise Reneteau, Anne Marie Bareyt (der Nachkomme von Antoine Castelmur Zuckerbäcker Graubündner) et Serge Wattre (der Nachkomme von Philipp Christoffel Zuckerbäcker Graubündner), dans le cadre du Centre Généalogique du Sud Ouest (C.G.S.O) ne concerne pas seulement le pâtissier Tscharner, mais tous les pâtissiers grisons (et même ceux qui sont suisses sans être grisons) à Bordeaux, soit 120 personnes environ.
Ce avec l'aide efficace de Pierre Badrutt grison de Filisur, un ami de Dolf Kaiser.

-Si nos travaux vous intéressent ou si vous avez des recherches sur des ancêtres qu'ils soient pâtissiers grisons ou non, à Bordeaux, contactez-moi.

Cordialement


-Françoise Reneteau ist sehr erfreut, daß Christoph Tscharner ihre Arbeit schätzt.

-Das von Françoise Reneteau, Anne Maria Bareyt gemachte Studium (der Nachkomme von Antoine Castelmur Zuckerbäcker Graubündner) und Serge Wattre (der Nachkomme von Philipp Christoffel Zuckerbäcker Graubündner), im Rahmen des Westlichen südlichen Genealogischen Kreises (C.G.S.O) betrifft nicht nur Zuckerbäcker Tscharner, sondern auch alle anderen Graubündner Zuckerbäcker (und sogar diejenigen, die Schweizer sind, ohne Graubündner zu sein) in Bordeaux, d.h. ungefähr 120 Personen.
Das mit der wirksamen Hilfe von Pierre Badrutt, Graubündner aus Filisur, dem Freund von Dolf Kaiser.
Wenn Sie unsere Arbeiten interessieren oder wenn Sie Forschungen über Vorfahren in Bordeauyx betreiben, ob Graubündner Zuckerbäcker oder nicht, kontaktieren Sie uns ...

Viele Grüße
- Editiert von Nico am 08.01.2007, 17:01 -
- Editiert von Nico am 08.01.2007, 17:02 -


Serge

Chris3
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Post by Chris3 » Sun 22. Feb 2009, 16:18

Hallo, bin ganz neu im Forum, und weiss noch nicht wies geht. Habe gesehen, dass jemand von euch etwas über die Zuckerbäcker von Castelmur geschrieben hat. Bin eine Ururenkelin von Jakobea Caviezel ledig von Castelmur, wer kann mir über die Familiengeschichte etwas erzählen?
Danke im Voraus
Chris3

Inzwischen gibt es einen eigenen Thread zu Castelmur von Stampa GR: diese Familie bitte dort weiter diskutieren.
- Editiert von Wolf am 28.02.2009, 00:31 -



michelforst
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Engadiner Zuckerbäcker

Post by michelforst » Sun 5. Jul 2009, 16:07

My second great grandfather, Jacques de Stefani (1810-1878) was married with Anna Serardi (1824-1880). Se was the daughter of Barthelemy de Serardi and Anna Delnon (1797-1874). Jaques Stefani moved from Guarda to Quimper where he worked as Zuckerbäcker. He had 4 daughters and a son, one of the daughters, Dora (1859-1940) married with Henry Thompson (1842-1883), from Bordeaux. He is my grand grandfather.



Jean-Yves
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Engadiner Zuckerbäcker

Post by Jean-Yves » Sat 13. Mar 2010, 10:45

Hallo,
Mein Ururgrossvater Jean Jacob GRESLY (früher GRÄSSLI genannt) war ein Zuckerbäcker in Laval. Viele andere Leute der Familie waren auch Zuckerbäcker. Die andere Namen sind : TOGNINA, BUCHMANN, LAREIDA, MENG, OLGIATI, usw ...
Ich würde sehr interessiert von der Geschichte der Zuckerbäcker in Bretagne und Maine (Laval, Blois, Angers, Saint Malo, Quimper, Château Gontier, usw ...) zu reden, und Bücher zu haben. Wie diese Bücher zu haben ?
Das ist auch warum ich ein Protestant bin ; und es ist warum diese Familie sehr nah von mir sind
Jean-Yves



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Post by Jean-Yves » Wed 17. Mar 2010, 19:24

Merci Wolf, pour les renseignements que tu as donné sur le forum ! J'ai trouvé le livre de Dolf Kaiser sur Internet ! Je vais le recevoir à la fin de la semaine ; je suis impatient de le lire !



Pierre

Engadiner Zuckerbäcker

Post by Pierre » Tue 23. Mar 2010, 07:19

Dolf Kaiser se ferait un plaisir de connaitre les résultats de vos recherches - vous pouvez me les transmettre - je suis "sa boite à lettre internet"..
Cordiales salutations des Grisons!



Jean-Yves
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Post by Jean-Yves » Sat 3. Apr 2010, 12:27

Bonjour Pierre,
Je n'ai pas trouvé mention des parents de mon arrière-grand-mère dans le livre de Dolf Kaiser.
Par contre, j'ai trouvé la "Boutique de Bonbons Georges Lütscher" située au 1 Haute Grande Rue à Laval.
Et je suis allé voir les registres de recensement de Laval qui sont en ligne.
Au recensement de 1846, nous avons bien Georges Lütscher, confiseur, âgé de 46 ans, établi au 1 Haute Grande Rue, avec son épouse Anne FELIX, et leurs deux filles Pauline et Marie.
Jacques (= Jean Jacob) GRESLY, âgé de 27 ans, ouvrier confiseur, et Elisabeth PLEICHE (=PLEISCH) sa femme, demeurent dans la maison, de même que Paul TROUAG qui reprendra l'affaire un peu plus tard.
Le couple GRESLY (mes arrière-arrière-grands parents) vont rapidement s'établir pâtissiers au 26 Basse Grande Rue à Laval (Recensement de 1851) ; c'est là que vivront aussi leurs enfants. Le fils aîné, Jean Georges mourra prématurément à 31 ans ; c'est Christian GRESLY qui succédera à son père (Recensement de 1906) ; je ne sais pas jusqu'à quand ; je ne pense pas que sa femme et lui aient eu des enfants (rien trouvé, et les souvenirs de famille vont en ce sens).
Les autres enfants (Edouard et Elisabeth) sont restés dans la pâtisserie (à Blois et à Saint Malo), sauf la petite soeur issue du second mariage, Anne, mon arrière-grand-mère.



Jean-Yves
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Post by Jean-Yves » Tue 6. Apr 2010, 23:28

Original von michelforst
My second great grandfather, Jacques de Stefani (1810-1878) was married with Anna Serardi (1824-1880). Se was the daughter of Barthelemy de Serardi and Anna Delnon (1797-1874). Jaques Stefani moved from Guarda to Quimper where he worked as Zuckerbäcker. He had 4 daughters and a son, one of the daughters, Dora (1859-1940) married with Henry Thompson (1842-1883), from Bordeaux. He is my grand grandfather.
Bonsoir,
Il est indiqué dans le superbe ouvrage de Dolf Kaiser, pour Quimper, entre autres établissements, la "Maison STEPHANIN" ; il note que cette maison est mentionnée en 1842, puis en 1858 avec Jachen STEPHANIN et son épouse Anna SERRARDI.
Leurs enfants sont probablement nés à Quimper donc ; mais hélas les archives du Finistère ne sont pas encore en ligne ...



Jean-Yves
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Engadiner Zuckerbäcker

Post by Jean-Yves » Mon 11. Oct 2010, 20:49

Original von Pierre
Dolf Kaiser se ferait un plaisir de connaitre les résultats de vos recherches - vous pouvez me les transmettre - je suis "sa boite à lettre internet"..
Cordiales salutations des Grisons!
Bonsoir Pierre,
Edouard GRESLY (GRÄSSLI), descendant d'une famille originaire d'Igis, et frère consanguin de l'une de mes arrière-grands-mères, était bien installé comme pâtissier à Saint-Malo, rue Porcon de la Barbinais, au début du 20ème siècle et semble-t-il jusqu'au début des années 20 ; l'enseigne était : "Aux Armes de la Suisse". L'une des spécialités était même un gâteau dénommé "le Gresly" ; j'aurais aimé en manger !
J'ai aussi trouvé par les archives de l'état-civil, à Saint Servan, dans la Grande Rue, donc tout près de Saint Malo, un autre pâtissier suisse du nom de GRAFF. Le nom de jeune fille de sa femme était PLEISCH ; je soupçonne que les époux GRAFF - PLEISCH soient les oncle et tante d'Edouard GRESLY, mais je ne peux le prouver, et les infos trouvées sur le site "Bürgergemeinde Igis" ne m'ont pas permis de le vérifier, hélas.
Cordialement,



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Die vorzüglichsten Zuckerbäcker auf der ganzen Erde kommen aus Graubünden

Post by Deichkind » Sat 2. Nov 2019, 11:01

Bis zum Ersten Weltkrieg haben weit über 14’500 Jugendliche Graubünden verlassen, um bei Landsleuten im Ausland den Beruf des Zuckerbäckers zu erlernen. Sie waren als Confiseur, Patissier, Cafetier, Likördestillateur, Limonadier, Bierbrauer oder Schokoladefabrikant in Europa, Amerika und Nordafrika tätig. Ihre Spuren können in über 1’300 Städten von Aachen über Gradisca d’Isonzo und Sátoraljaújhely bis nach Zduńska Wola nachgewiesen werden. Ihren hervorragenden Ruf verdanken die Bündner Zuckerbäcker wenigen Auswanderern, denen das Glück hold war. Diese verfeinerten den Pomeranzenlikör und das Buttergebackene, eröffneten Biskuitfabriken, gründeten Kaffeehäuser und verbrachten ihren Lebensabend in der „Villa Kiew“ oder im herrschaftlichen Haus „Zur Stadt Riga“ in Chur. Kirchenbücher, amtliche Aufzeichnungen und Briefe aber erzählen von mühevoller Arbeit, von Schikanen, vom Heimweh und Überlebenskampf, vom traurigen Los oder frühen Tod der Mehrheit dieser Auswanderer.



Deichkind
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Engadiner Zuckerbäcker

Post by Deichkind » Tue 12. Nov 2019, 09:40

Interessantes Foto über mögliche Wanderungen!
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Graubündener Zuckerbäcker

Post by Deichkind » Thu 21. Nov 2019, 13:45

Eine sehr gut recherchiertes Buch zum Thema :

"Die Bündener Auswanderung nach Russland vom 18. Jahrhundert bis zum ersten Weltkrieg", eine Studie als Lizentlatsarbeit von Roman Bühler, Selbstverlag 1981,



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