Koob im Kanton St.Gallen

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Sonja H.
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Koob - St. Gallen

Beitrag von Sonja H. » Do 7. Dez 2006, 22:19

Hallo

vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen
ich suche

Koob, Hans Ulrich, der Name seiner Frau ist unbekannt
geboren vor 1680 St Gallen
geheiratet vor 1700 St. Gallen
gestorben 23.09.1733 Erpolzheim; rkb

2 Kinder sind bekannt, ein Sohn ist wohl ca. 1710 in Erpolzheim geboren

Diese wenigen Daten stammen vom Archivar der Gemeinde
auch wurden in Erpolzheim keine weiteren Daten gefunden.
Briefe in die Schweiz blieben leider unbeantwortet.

Danke
Sonja



Wolf
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Koob im Kanton St.Gallen

Beitrag von Wolf » Do 7. Dez 2006, 23:42

Koob ist heute kein Schweizer Familienname - also entweder die Familie ist hier ausgestorben - oder die Namensschreibweise hat sich im Lauf der Jahrhunderte verändert (oder gleich nach der Auswanderung?).

An heutigen Schreibweisen (laut Familiennamenbuch) kämen u.a. in Frage: Kobelt / Kobler / Kolb / Kolp / Kopp.

Wofuer steht das "rkb" im obigen Beitrag - katholisch? Dann muesste man im Bereich der Fürstabtei St.Gallen suchen - denn die Stadt St.Gallen war um 1700 strikt reformiert - und den heutigen Kanton gab es damals ja noch nicht.


Wolf Seelentag, St.Gallen
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Sonja H.
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Koob im Kanton St.Gallen

Beitrag von Sonja H. » Fr 8. Dez 2006, 01:18

Hallo Herr Seelentag,

erstmal danke.

rKB - reformiertes Kirchenbuch ( Archivar )

das die Namensschreibweise anderst gewesen sein könnte, schließe ich nicht aus, hier in D. habe ich auch schon Kop, Koop gesehen.
Von meinen Koob weiß ich leider nicht ob es da vorher eine andere Schreibweise gab - bis heute ist die Schreibweise Koob geblieben. Da kann ich wirklich einfach nur alles versuchen.

Sonja
- Editiert von Wolf am 09.12.2006, 12:18 -



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Koob im Kanton St.Gallen

Beitrag von Thomas » Fr 8. Dez 2006, 15:43

Ich tippe auf Kopp, altverbürgert in einigen St. Galler Gemeinden (Familiennamenbuch 1940: Lütisburg, Mosnang, Oberhelfenstein, Oberuzwil). Im Zürcher "Glückshafenrodel" von 1504 ist eine "Ursula Koppin von Liechtensteg" erwähnt, und zwar als "fruemessers junckfrow" (Magd des Frühmessers"). Der "Frühmesser" war der Inhaber der Frühmesspfrund von Wildhaus im Toggenburg, Jacob Steger, ein damals sehr einflussreicher Mann aus einer einflussreichen Familie.

Gruss

Thomas


Thomas Illi, Wolfhausen

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Koob im Kanton St.Gallen

Beitrag von Sonja H. » Fr 8. Dez 2006, 21:14

Hallo Thomas,

danke für die Info

die Orte Lütisburg, Mosnang und ich glaube Oberuzwil hatte ich glaube ich
schon, zwei davon habe ich angeschrieben mit allen mir bekannten Daten
und der Bitte mir weiterzuhelfen - leider kam da nie etwas zurück -
trotz Rückumschlag den ich mir, natürlich mit Schweizer Briefmarken, besorgt hatte.
Nun ist eben meine Frage wohin kann ich mich wenden um weitere Daten zu finden?

Gruß
Sonja



Thomas
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Koob im Kanton St.Gallen

Beitrag von Thomas » Sa 9. Dez 2006, 10:43

Dass die Briefe ohne Antwort blieben, ist sehr unschön. Ich denke, dass hier nur ein Gang ins St. Galler Staatsarchiv weiter helfen könnte.

Gruss

Thomas


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Koob im Kanton St.Gallen

Beitrag von Sonja H. » Sa 9. Dez 2006, 12:58

Nun, wenn es tatsächlich keine andere Möglichkeit gibt
wird Koob noch einige Zeit warten müssen entdeckt zu werden.

Was ich aber jetzt schon tun möchte ist
Gründe ( Religion, 30 jäh. Krieg... ) über diese Auswanderungen
zu erfahren welche Literatur ist da empfehlenswert?

Dann zu einer weiteren Familie von mir, die auch aus der
Schweiz stammen soll -
mir wurden von einem Archivar Kopien zugeschickt, die auch
er nicht wirklich lesen konnte, auch bei anderen Versuchen
es lesen zu lassen hatte ich kein Erfolg - Chur - ist dort zu erkennen...
Gibt es hier jemand der bereit wäre das zu "entziffern"
Ich glaube der damalige Schreiber rechnete nicht damit
das es irgendwann mal wer lesen möchte...

Gruß
Sonja



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Beitrag von Wolf » Sa 9. Dez 2006, 13:01

..., zwei davon habe ich angeschrieben mit allen mir bekannten Daten und der Bitte mir weiterzuhelfen - leider kam da nie etwas zurück - trotz Rückumschlag den ich mir, natürlich mit Schweizer Briefmarken, besorgt hatte.
Wenigstens "wir können nicht helfen" hätte man sicher schreiben können - aber in den meisten Fällen wird bei einer Geburt um 1680 weder die Gemeinde noch die Pfarrei helfen können - die notwendigen Quellen sind meistens nicht vorhanden, und wo man die Quellen nicht im Staatsarchiv abgeliefert hat, kann sie vor Ort oft niemand lesen.
rKB - reformiertes Kirchenbuch
Bei reformiert und St.Gallen denkt man sicher zuerst einmal an die Stadt St.Gallen - aber dort sind Koob/Kopp oder ähnlich nicht nur heute nicht verbürgert - auch in der Stemmatologia Sangallensis taucht keine "passende" Namensschreibweise auf - die Stadt kann also ziemlich sicher ausgeschlossen werden.
Wie schon gesagt - den Kanton St.Gallen gab es um 1680 noch nicht, wenn nach der Auswanderung St.Gallen als Herkunftsregion angegeben wird, ist also vmtl. das Gebiet der Fürstabtei anzunehmen: im Toggenburg blieben ja auch unter dem Fürstabt einige Pfarreien reformiert (eine Situation, die man sonst in der Welt in dieser Zeit wohl nicht häufig vorfindet).
Ich tippe auf Kopp, altverbürgert in einigen St. Galler Gemeinden (Familiennamenbuch 1940: Lütisburg, Mosnang, Oberhelfenstein, Oberuzwil).
In der Tat liegen auch alle diese Gemeinden im Toggenburg - welche kommen da am ehesten in Frage?
--- Oberuzwil war reformiert: KB ab 1631 erhalten.
--- Oberhelfenschwil war gemischt: ref.KB aber erst ab 1694 erhalten; erhalten ist aber auch ein Familienbuch von 1754, wo man die Familie evtl. noch finden könnte.
--- Lütisburg hatte erst ab 1814 eine eigenständige ref. Pfarrei: vorher gingen die (offenbar wenigen) Reformierten in die Kirche von Kirchberg (KB ab 1617).
--- Mosnang bekam erst 1895 eine ref.Kirche: vorher gingen die (offenbar wenigen) Reformierten in die Kirchen von Oberhelfenschwil, Ganterschwil (ref. KB ab 1711), Lütisburg (bzw. Kirchberg) oder Krinau (vor 1724 s. Mogelsberg - dort KB ab 1691).
Diese Informationen findet man in der Zusammenstellung der Kirchenbücher im Kanton St.Gallen - die KB selbst (bzw. die Filme) können im Staatsarchiv St.Gallen oder bei den Mormonen eingesehen werden. Und dann gibt es da noch das Toggenburgische Genealogienwerk, in dem (fast) alle reformierten Kirchenbücher des Toggenburg verkartet sind - und dessen derzeitiger Betreuer hier gelegentlich mitliest ;-). Hallo Kurt - kannst Du hier helfen?


Wolf Seelentag, St.Gallen
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Beitrag von Wolf » Sa 9. Dez 2006, 13:19

Dann zu einer weiteren Familie von mir, die auch aus der Schweiz stammen soll - mir wurden von einem Archivar Kopien zugeschickt, die auch er nicht wirklich lesen konnte, auch bei anderen Versuchen, es lesen zu lassen, hatte ich keinen Erfolg - Chur - ist dort zu erkennen... Gibt es hier jemand, der bereit wäre, das zu "entziffern"?
Hast Du einen guten(!) Scan des Dokuments? Wenn ja - schick mir das doch einmal. Wenn ich es auch nicht lesen kann (was zu befürchten ist), kann ich das (in einem neuen Thread) ins Forum stellen.


Wolf Seelentag, St.Gallen
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Beitrag von Sonja H. » Sa 9. Dez 2006, 17:10

Hallo Herr Seelentag,

danke für Ihre detailierte Ausführung -
ich werde mir doch überlegen
eventuell die vom Datum her passenden Gemeinden
noch einmal anzuschreiben. Es ist ja auch eine ziemliche
Arbeit die Bücher durchzusehen wenn nur ein vor 1680 als
Augangspunkt vorhanden ist und viele das alte gar nicht mehr
recht lesen können.
Das Toggenburgische Genealogienwerk ist mir nicht bekannt
bei den Mormonen könnte ich es noch versuchen -
im Internet findet sich nur eine Koob Maria in Huttwilen.
da werde ich wohl nach Mannheim oder Karlsruhe müssen
und die passenden Filme bestellen.

Koob gibt es in der Pfalz viele, allerdings anscheineind nicht zu unserer
Familie Koob gehörend oder es wurde noch kein Zusammenhang gefunden.
Leider gibt es auch keine lebenden Personen mehr die über die Familie
etwas erzählen könnten.

Gruß
Sonja



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