Kurt von Roggwil BE

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Bidule

KURT von Rogwil (BE)

Beitrag von Bidule » Mi 11. Jul 2007, 08:59

Hallo Forscher,
Hat schon jemand die Familie KURT von Roggwil (BE) erforscht ?


--
- Editiert von Bidule am 14.07.2007, 23:24 -



Bidule

KURT von Roggwil /BE

Beitrag von Bidule » So 28. Okt 2007, 10:04

Als es noch keine Strassennamen gab und zur Unterscheidung der verschiedenen Familien gleichen Geschlechtes wurden Zunamen/Uebernamen verwendet. So unter anderen für meine Familie "Samelers" und "Rasierers". Weiss jemand etwas von
einem KURT (Rasierer) der um 1850 (+/-) in Roggwil ein Coiffeurgeschäft führte.

Als 1791 das Schulhaus neu gebaut wurde, stifteten die Honoratioren 40 Schliffscheiben unter anderen auch Hans KURT. War das Hans, geb. 1742
und war der "Gerichtsäss" ? Uebrigens – was genau war ein Gerichtsäss ?

Dank + Gruss
Heinz
- Editiert von Bidule am 28.10.2007, 11:19 -
- Editiert von Nico am 28.10.2007, 16:42 -



Stephleuen
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Kurt von Roggwil BE

Beitrag von Stephleuen » Sa 15. Dez 2007, 14:36

Lieber Bidule
Du fragst was ein Gerichtssäss ist: Einwohner- und Burgergemeinden im Sinne heutiger Gemeinden sind sehr jung und fallen in die Zeit von 1823 - 1833/34 als die Republick Bern die Kantonsverfassung welche vor wenigen Jahren durch eine moderne ersetzt worden war. Vorher waren im Kanton BErn einerseits die Kirchgemeinden, die gewisse Aufgaben gegenüber ihnen Gemeindemitgliedern bestimmte Aufgaben warnahmen (Armenwesen, Registerführung über Taufen bzw. Geburt, Tod und Eheschliessung). Daneben waren die HErrschaften und LAndvogteien in niedere GErichtsbezirke eingeteilt. Weitgehend sind die Niederen GErichte mit den Kirchgemeinden identisch. Muss nicht und die Ausnahme bestimmt die Regel auch hier. Die Aufgabe des Gerichtes sind zum Teil den AUfgaben des heutigen GRundbuchamtes eben, beinhalten aber die ganze Bandbreite des Zivilrechtes. Erbverträge, Eheverträge, Testamente, Vormundschaft, Konkurs und Konkursrechtliche Versteigerungen, Pfändungen, Wechsel im BEsitzstand durch VErkauf usw. Das Nieder GEricht bestand aus dem Landvogt, der den Vorsitz hat, dem Weibel, seinem VErtreter, dem Gemeindeamman und 12 Laienrichtern - GErichtssässen. Die GErichtsverhöltnisse von Roggwil kenne ich persönlich zuwenig. Hier aber eine Pallete Literatur die Dir mit bestimmtheit weiter helfen wird:

Geschichte des Amtes und Schlosses Aarwangen; Paul Kasser, erschienen 1908 und neuauflage 1958, leider nur noch im Antiquariat erhältlich aber auch in der Nationalbibliothek in BErn.

Ist vor kurzem erschienen eine Neuauflage der GEschichte über Roggwil von Pfarrer Simon Kuert, Stadtchronist von LAngenthal. Herr Kuert kenne ich persönlich und ich bin sicher dass er hilft mit Tips und Anregungen.

Anne Marie Dubler ist eine annerkannt und hochqualifizierte Historikerin in BErn. Sie hat in den Jahrbüchern des Oberaargaus eine Reihe Beiträge zu diesem Thema verfasst. Die Liste der einzelnen Beiträge sind im Internett unter Jahrbuch des Oberaargaus abrufbar. Dort warscheinlich unter HErrschaftsrechter der Statd Burgdorf und die Freiweibel.

So ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen.

Gruss Stephan Leuenberger
- Editiert von Wolf am 15.12.2007, 15:07 -



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Bidule

Joh. Kurt, Häbern-Wirth

Beitrag von Bidule » Di 17. Nov 2009, 11:34

1816 hatte sich die Gemeinde Roggwil gegen Johann KURT, Häbern-Wirth um 1000 Krn verbürget. Welcher Johann war das ?
Ich vermute das Häbern-Bad bei Huttwil, oder könnte "Häbern" etwas anderes bedeuten und der Name eines Restaurantes in Roggwil gewesen sein ? Gab es damals schon soetwas wie Handelsregister, wenn ja wo findet man das ? Gibt es eine Chronik vom Häberen-Bad ?
Ich bin dankbar für jeden Tipp.
Heinz



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Kurt von Roggwil BE

Beitrag von Stephleuen » Di 17. Nov 2009, 12:22

Vor kurzem ist neu erschienen die Roggwilchronik. Sofern dieses Buch in Roggwil keine Häbern oder Häbere ausweist würde ich empfehlen mal noch mit dem Autor in Kontakt zu treten.

Durrheim nennt in der Kirchgemeinde Huttwil 1838 in der Heerdgemeinde einen Hof mit dem Namen Häbern als einen Teil des Städtchens. Weiter nennt er in der Hofgemeinde das Häbernbad, bestehend aus dem Bad und 2 Häuser - liegt an der Langete zwischen Huttwil und Rohrbach auf der linken Seite der Hauptstrasse.

Wenn wir zu meiner Schulzeit vom Häbernbad sprachen sprachen wir von der Häbere.

Welche Häbern nun in Ihrem konkreten Fall gemeint ist kann ich nicht bestimmen. Dazu müssen Sie versuchen herauszufinden wie die Wirte hiessen im Häbernbad. Versuchen Sie doch mal im Sta-Bern im Personenverzeichnis des Bezirksarchiv und des Kanzleiarchivs ob über einen Johann Kurt und das Häbernbad etwas herauszufinden ist.

Evtl. würde sogar die Möglichkeit bestehen sich bei der Gemeinde Huttwil nach der Parzellennummer der Liegenschaft zu erkundigen und auf dem Grundbuchamt die entsprechende Nachschlagungen zu tätigen. Vorsicht die Einsichtname in die Grundbücher sind Gebührenpflichtig und kosten um die Fr. 70.-- pro Band.

Das ist eine gangbare Möglichkeit herauszufinden wer der Johann Kurt war, mit wem er verheiratet war und warum er so viel Geld benötigte.

Beste Grüsse
Stephan Leuenberger



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Kurt von Roggwil BE

Beitrag von Bidule » Di 17. Nov 2009, 18:19

Hallo Herr Leuenberger,
Schon das 2te Mal dass Sie mir helfen und mir interessante Tipps geben. Ich weiss nun wo und wie ich suchen muss - vielen Dank !
Beste Grüsse
Heinz KURT



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Kurt von Roggwil

Beitrag von Monzie » Mo 18. Mai 2020, 15:47

Hallo

Ich suche Information über die Familie Kurt aus Roggwil. Vor allem suche ich eine Marie Kurt, geboren ca. 1895, gestorben ca. 1955, verheiratet mit einem Adolf Sommerhalder. Hat jemand diese Familie bearbeitet und könnte mir weiterhelfen?

Besten Dank.



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Re: Kurt von Roggwil BE

Beitrag von Wolf » Mo 18. Mai 2020, 17:11

Hallo Monzie,

Deine Suche wird dadurch erschwert, dass die Daten relativ "jung" sind. Die Kirchenbücher aus dem Kanton Bern sind nur bis 1875 online (und Du suchst eine Geburt um 1895) - die aus dem Aargau (Sommerhalder) sind gar nicht online zugänglich.

Sind Adolf Sommerhalder und Marie Kurt denn Deine direkten Vorfahren? Wenn ja, ist es nicht der billigste, aber sicherste Weg, beim Zivilstandsamt (am besten des Ehemannes) einen "Familienschein" zu beantragen: zuerst einmal anfragen, ob sie Deine Vorfahren-Familie überhaupt identifizieren können und - wenn ja - was Du tun (und zahlen!) musst, um diesen Familienschein zu bekommen.


Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
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Re: Kurt von Roggwil BE

Beitrag von Monzie » Mo 18. Mai 2020, 17:24

Besten Dank Wolf. Das hilft mir weiter. Ich werde es so machen.



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