Vergebliche Suche nach Urgroßvater in Frankreich
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Moderator: Marglats
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Netzfahnder
Vergebliche Suche nach Urgroßvater in Frankreich
Hallo,
ich bin immer noch auf der Suche nach meinem Urgroßvater.
Ich weiß leider nicht viel über ihn:
Er hieß vielleicht André BLANC, oder ähnlich. Er war gelernter Müller, vielleicht hatte er eine eigene Mühle und soll aus der Gegend von Nancy stammen.
Im 1. Weltkrieg war er als Kriegsgefangener in der Mühle der Familie Dölzer in Hochhausen bei Tauberbischofsheim. Dort hatte er ein Verhältnis mit meiner Urgroßmutter Maria BETSCH. 1919 ist dann das uneheliche Kind der beiden geboren - meine Großmutter.
Kann mir diesbezüglich jemand weiter helfen?
Kann mir jemand Informationen geben, wo man in Frankreich am Besten anfängt zu suchen?
Wurden die Kriegsgefangenen damals in Listen geführt und wo?
Herzlichen Dank im Voraus.
Grüße
Andreas
ich bin immer noch auf der Suche nach meinem Urgroßvater.
Ich weiß leider nicht viel über ihn:
Er hieß vielleicht André BLANC, oder ähnlich. Er war gelernter Müller, vielleicht hatte er eine eigene Mühle und soll aus der Gegend von Nancy stammen.
Im 1. Weltkrieg war er als Kriegsgefangener in der Mühle der Familie Dölzer in Hochhausen bei Tauberbischofsheim. Dort hatte er ein Verhältnis mit meiner Urgroßmutter Maria BETSCH. 1919 ist dann das uneheliche Kind der beiden geboren - meine Großmutter.
Kann mir diesbezüglich jemand weiter helfen?
Kann mir jemand Informationen geben, wo man in Frankreich am Besten anfängt zu suchen?
Wurden die Kriegsgefangenen damals in Listen geführt und wo?
Herzlichen Dank im Voraus.
Grüße
Andreas
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cmh
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Vergebliche Suche nach Urgroßvater in Frankreich
Hallo,
das Thema französische Besatzungskinder war ja nach dem zweiten Weltkrieg viel häufiger - es gibt ein Vermisstenforum und dort die Unterrubrik "Kriegskinder" - wenn Dir jemand helfen kann oder zumindest Anlaufpunkte nennen kann, dann dort.
Link zum Forum
Du mußt Dich zwar anmelden - aber es ist kostenlos und dort findest Du auch einen Fragebogen für französische Besatzungskinder.
Ich wünsch Dir viel Erfolg.
das Thema französische Besatzungskinder war ja nach dem zweiten Weltkrieg viel häufiger - es gibt ein Vermisstenforum und dort die Unterrubrik "Kriegskinder" - wenn Dir jemand helfen kann oder zumindest Anlaufpunkte nennen kann, dann dort.
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Du mußt Dich zwar anmelden - aber es ist kostenlos und dort findest Du auch einen Fragebogen für französische Besatzungskinder.
Ich wünsch Dir viel Erfolg.
Beste Grüße
Christine
Christine
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Netzfahnder
Vergebliche Suche nach Urgroßvater in Frankreich
Hallo Christine,
danke für den Tipp. Vielleicht lohnt sich doch, dort mal nachzufragen. Allerdings habe ich keine Hoffnung, dass ich dort Hilfe bekomme.
Meine Großmutter war kein Besatzungskind, Ihr Vater war Kriegsgefangener. Vermisst ist er auch nicht, da er nach dem Krieg die Müllersfamilie mindestens 2x besucht hat, einmal nach 1945.
Ich habe aber durch Nachfragen erfahren, dass der Sohn des damaligen Müllers, immernoch in der Mühle lebt und ... wie seltsam, im Gymnasium mein Mathe-Lehrer war. ;-(
Ich werde ihn mal anrufen und vielleicht existieren dort noch Briefe, Unterlagen o.ä. Ein kleiner Zettel mit den entscheidenden Wörtern würden mich wahrscheinlich einen großen Sprung nach Vorne bringen.
Das ist momentan meine einzige Hoffnung.
Gruß
Andi
danke für den Tipp. Vielleicht lohnt sich doch, dort mal nachzufragen. Allerdings habe ich keine Hoffnung, dass ich dort Hilfe bekomme.
Meine Großmutter war kein Besatzungskind, Ihr Vater war Kriegsgefangener. Vermisst ist er auch nicht, da er nach dem Krieg die Müllersfamilie mindestens 2x besucht hat, einmal nach 1945.
Ich habe aber durch Nachfragen erfahren, dass der Sohn des damaligen Müllers, immernoch in der Mühle lebt und ... wie seltsam, im Gymnasium mein Mathe-Lehrer war. ;-(
Ich werde ihn mal anrufen und vielleicht existieren dort noch Briefe, Unterlagen o.ä. Ein kleiner Zettel mit den entscheidenden Wörtern würden mich wahrscheinlich einen großen Sprung nach Vorne bringen.
Das ist momentan meine einzige Hoffnung.
Gruß
Andi
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cmh
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Vergebliche Suche nach Urgroßvater in Frankreich
Hallo
also die Unterscheidung Kriegsgefangener oder Besatzungssoldat würde ich nicht so eng sehen.
Aber man bekommt nur dann Antworten, wenn man überhaupt fragt !!
Kannst Du Französisch ? Dann kannst Du Dir hier ggf. auch noch Tipps holen.
Link zu franz. Kriegsgefangenen 39-45
Bleib dran - auch an dem Müller-Sohn-Mathe-Lehrer
also die Unterscheidung Kriegsgefangener oder Besatzungssoldat würde ich nicht so eng sehen.
Aber man bekommt nur dann Antworten, wenn man überhaupt fragt !!
Kannst Du Französisch ? Dann kannst Du Dir hier ggf. auch noch Tipps holen.
Link zu franz. Kriegsgefangenen 39-45
Bleib dran - auch an dem Müller-Sohn-Mathe-Lehrer
Beste Grüße
Christine
Christine
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Netzfahnder
Vergebliche Suche nach Urgroßvater in Frankreich
Da hast du mich etwas falsch verstanden. Ich werde nachfragen, meiner erster Schritt wird aber der zur Mühle sein. Die Infos die ich mir dort erhoffe, werden einige Fragen überflüssig machen.
Französisch kann ich leider nicht, es würde sehr viel erleichtern.
Gruß
Andreas
Französisch kann ich leider nicht, es würde sehr viel erleichtern.
Gruß
Andreas
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Brian
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Vergebliche Suche nach Urgroßvater in Frankreich
Du kannst es beim von cmh angegebenen Forum ruhig mal probieren. Grundsätzlich versuchen wir dort allen zu helfen, die in Zusammenhang mit dem 1. und 2. Weltkrieg auf der Suche nach (vermissten) Personen sind. Natürlich ist die Suche nach Personen aus dem 2. WK viel häufiger, aber ohne Fragen gint es eben keine Antwort, nicht einmal eine abschlägige.
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Netzfahnder
Vergebliche Suche nach Urgroßvater in Frankreich
Leider verliefen meine Nachfragen beim Sohn des damaligen Müllers negativ. Man erinnert sich nur noch an den Vornamen André. Unterlagen soll es auch keine mehr geben.
Also, nächster Schritt... ab ins Vermisstenforum.
Andi
Also, nächster Schritt... ab ins Vermisstenforum.
Andi
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cmh
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- Registriert: So 25. Dez 2005, 22:15
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Vergebliche Suche nach Urgroßvater in Frankreich
Hallo Andi,
mir ist inzwischen noch etwas eingefallen - hast Du eigentlich die Geburts-Urkunde Deiner Oma ? Je nach dem, welche Angaben Deine Ur-Oma gemacht hat, steht er ja drin, im Idealfall mit seinem Geburtsort.
(Falls die Oma von einem späteren Mann adoptiert war, mußt Du erst klären, welche Unterlagen genau Du vom Standesamt brauchst - zumindest heute wird da ungeheuer gemauert)
Hast Du das Hochhausener Heimatmuseum / den Heimatpfleger mal gefragt, ob und was die über franz. Kriegsgefangene im 1.WW wissen ?
"Gefühlt" kam mir die negative Antwort vom Müller zu schnell - hast Du wenigstens ein "Falls Sie doch noch was finden ...." und Deine Tel.-Nummer hinterlassen?
Lebt die Oma eigentlich noch und könnte befragt werden ? Oder weißt Du vielleicht selber ob der André in Frankreich eine Familie hatte.
mir ist inzwischen noch etwas eingefallen - hast Du eigentlich die Geburts-Urkunde Deiner Oma ? Je nach dem, welche Angaben Deine Ur-Oma gemacht hat, steht er ja drin, im Idealfall mit seinem Geburtsort.
(Falls die Oma von einem späteren Mann adoptiert war, mußt Du erst klären, welche Unterlagen genau Du vom Standesamt brauchst - zumindest heute wird da ungeheuer gemauert)
Hast Du das Hochhausener Heimatmuseum / den Heimatpfleger mal gefragt, ob und was die über franz. Kriegsgefangene im 1.WW wissen ?
"Gefühlt" kam mir die negative Antwort vom Müller zu schnell - hast Du wenigstens ein "Falls Sie doch noch was finden ...." und Deine Tel.-Nummer hinterlassen?
Lebt die Oma eigentlich noch und könnte befragt werden ? Oder weißt Du vielleicht selber ob der André in Frankreich eine Familie hatte.
Beste Grüße
Christine
Christine
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Netzfahnder
Vergebliche Suche nach Urgroßvater in Frankreich
Hallo Christine,
es gibt nur eine Geburtsurkunde und da ist der Adoptivvater eingetragen, eine andere ist in der Ortschaft nicht bekannt. Aber da bringst du mich auf die Idee, am Geburtsort selbst nachzufragen. Meine Urgroßmutter musste in der Schwangerschaft das Dorf verlassen und nach Heidelberg zu einer Tante. Dort ist meine Großmutter geboren. Dann kam sie zurück in das Dorf.
Ein Heimatforscher ist mir nicht bekannt, daran habe ich auch schon gedacht. Ein Heimatmuseum gibt es nicht. Vielleicht gibt es aber noch Unterlagen über die Zeit allgemein. Oft verstecken sich Hinweise irgendwo als Notiz. Den Ortsvorsteher werde ich noch befragen. Vielleicht gibt es auch in den katholischen Büchern irgendwas, die habe ich mir noch nicht angesehen.
Meine Familie ist im Dorf bekannt, mein Bruder und ein Onkel wohnen noch dort. Meine Eltern sind auch fast täglich dort. Wie ich Hochhausen kenne, wird sich meine Suche schnell herumsprechen. Und falls jemand etwas weiß, werde ich es schnell übermittelt bekommen.
Gruß
Andreas
es gibt nur eine Geburtsurkunde und da ist der Adoptivvater eingetragen, eine andere ist in der Ortschaft nicht bekannt. Aber da bringst du mich auf die Idee, am Geburtsort selbst nachzufragen. Meine Urgroßmutter musste in der Schwangerschaft das Dorf verlassen und nach Heidelberg zu einer Tante. Dort ist meine Großmutter geboren. Dann kam sie zurück in das Dorf.
Ein Heimatforscher ist mir nicht bekannt, daran habe ich auch schon gedacht. Ein Heimatmuseum gibt es nicht. Vielleicht gibt es aber noch Unterlagen über die Zeit allgemein. Oft verstecken sich Hinweise irgendwo als Notiz. Den Ortsvorsteher werde ich noch befragen. Vielleicht gibt es auch in den katholischen Büchern irgendwas, die habe ich mir noch nicht angesehen.
Meine Familie ist im Dorf bekannt, mein Bruder und ein Onkel wohnen noch dort. Meine Eltern sind auch fast täglich dort. Wie ich Hochhausen kenne, wird sich meine Suche schnell herumsprechen. Und falls jemand etwas weiß, werde ich es schnell übermittelt bekommen.
Gruß
Andreas
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cmh
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Vergebliche Suche nach Urgroßvater in Frankreich
Hallo Andreas,
eben Du brauchst nicht irgendeine Geburtsurkunde - Du brauchst "die originale Geburtsurkunde"mit allen Randbemerkungen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das Wort "Abstammungsurkunde" richtig ist. In das Thema mußt Du Dich einarbeiten, bevor Du Dich mit dem Standesamt anlegst, die werden erstmal versuchen abzublocken - denn adoptiert ist adoptiert. Ich bin mir auch über die Rechtslage nicht sicher - aber es geht - oder kann gehen. (Was aber nicht heißt, daß etwas anderes als "Vater unbekannt" draufstehen muß)
Kennst Du das Krankenhaus, wenn es denn keine Hausgeburt war ? Die Adresse der Tante ? Da haben 3 Generationen erfolgreich alles verdrängt und Du darfst jetzt suchen.
Viel Glück
eben Du brauchst nicht irgendeine Geburtsurkunde - Du brauchst "die originale Geburtsurkunde"mit allen Randbemerkungen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das Wort "Abstammungsurkunde" richtig ist. In das Thema mußt Du Dich einarbeiten, bevor Du Dich mit dem Standesamt anlegst, die werden erstmal versuchen abzublocken - denn adoptiert ist adoptiert. Ich bin mir auch über die Rechtslage nicht sicher - aber es geht - oder kann gehen. (Was aber nicht heißt, daß etwas anderes als "Vater unbekannt" draufstehen muß)
Kennst Du das Krankenhaus, wenn es denn keine Hausgeburt war ? Die Adresse der Tante ? Da haben 3 Generationen erfolgreich alles verdrängt und Du darfst jetzt suchen.
Viel Glück
Beste Grüße
Christine
Christine
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Netzfahnder
Vergebliche Suche nach Urgroßvater in Frankreich
Verdrängt hat es die erste Generation, die zweite hat aus Sicherheitsgründen nicht davon gesprochen und die dritte hat nie danach gefragt. Aber alle wussten es.
Die Tante und das Krankenhaus kenne ich nicht, noch nicht. Das mit den Standesämtern wird nicht soooo schlimm sein, denn meine Großmutter ist leider vor vielen Jahren verstorben und meine Mutter gibt mir im Zweifelsfall sofort eine Vollmacht, bzw. fragt selbst nach. Verheimlichen muss in unserer Familien zum Glück niemand etwas.
Ich würde sagen, ein dicker Brocken will gelöst werden. Da lacht das Ermittlerherz.
Die Tante und das Krankenhaus kenne ich nicht, noch nicht. Das mit den Standesämtern wird nicht soooo schlimm sein, denn meine Großmutter ist leider vor vielen Jahren verstorben und meine Mutter gibt mir im Zweifelsfall sofort eine Vollmacht, bzw. fragt selbst nach. Verheimlichen muss in unserer Familien zum Glück niemand etwas.
Ich würde sagen, ein dicker Brocken will gelöst werden. Da lacht das Ermittlerherz.
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Netzfahnder
Vergebliche Suche nach Urgroßvater in Frankreich
Ich habe nochmal nachgesehen, ich habe die originale Geburtsurkunde. Leider ist dort kein Vater erwähnt, nicht einmal "unbekannt". Einfach nichts.Original von cmh
... Du brauchst "die originale Geburtsurkunde"...
Andi
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cmh
- Beiträge: 334
- Registriert: So 25. Dez 2005, 22:15
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Vergebliche Suche nach Urgroßvater in Frankreich
Also dann mal los - Abstammungsurkunde ist übrigens das richtige Wort nach dem Du in Heidelberg fragen mußt.
In der Geburtsurkunde stehen die \"gesetzlichen\" Eltern - also nach der Adoption der Adoptiv-Vater - aber wenn auf der Geburtsurkunde nicht steht:
\"entspricht der Abstammungsurkunde\", was ich in diesem Falle mal schwer annehme - dann sollte man sich die Abstammungsurkunde auf jeden Fall anschauen, denn in der Abstammungsurkunde stehen die leiblichen Eltern, mit dem Zusatz natürlich, dass das Kind am X.X.X von YYYY adoptiert wurde.
Personenstandsgesetz § 63: Benutzung in besonderen Fällen
\"(1) Ist ein Kind angenommen, so darf abweichend von § 62 ein beglaubigter
Registerausdruck aus dem Geburtseintrag nur den Annehmenden, deren Eltern, dem gesetzlichen Vertreter des Kindes und dem über 16 Jahre alten Kind selbst
erteilt werden. Diese Beschränkung entfällt mit dem Tod des Kindes; § 1758 des
Bürgerlichen Gesetzbuchs bleibt unberührt.\"
Also: Wenn der Adoptierte nicht mehr lebt, gelten die üblichen Regelungen, und
dann bekommt man alle Angaben.
-----------
Edit:
P.S. Originale Geburtsurkunde war Schmarrn - Registerauszug oder Abstammungsurkunde ist richtig.
In der Geburtsurkunde stehen die \"gesetzlichen\" Eltern - also nach der Adoption der Adoptiv-Vater - aber wenn auf der Geburtsurkunde nicht steht:
\"entspricht der Abstammungsurkunde\", was ich in diesem Falle mal schwer annehme - dann sollte man sich die Abstammungsurkunde auf jeden Fall anschauen, denn in der Abstammungsurkunde stehen die leiblichen Eltern, mit dem Zusatz natürlich, dass das Kind am X.X.X von YYYY adoptiert wurde.
Personenstandsgesetz § 63: Benutzung in besonderen Fällen
\"(1) Ist ein Kind angenommen, so darf abweichend von § 62 ein beglaubigter
Registerausdruck aus dem Geburtseintrag nur den Annehmenden, deren Eltern, dem gesetzlichen Vertreter des Kindes und dem über 16 Jahre alten Kind selbst
erteilt werden. Diese Beschränkung entfällt mit dem Tod des Kindes; § 1758 des
Bürgerlichen Gesetzbuchs bleibt unberührt.\"
Also: Wenn der Adoptierte nicht mehr lebt, gelten die üblichen Regelungen, und
dann bekommt man alle Angaben.
-----------
Edit:
P.S. Originale Geburtsurkunde war Schmarrn - Registerauszug oder Abstammungsurkunde ist richtig.
Beste Grüße
Christine
Christine
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Netzfahnder
Vergebliche Suche nach Urgroßvater in Frankreich
Leider nichts, kein Eintrag des Vaters. Nur der Adoptiv-Vater ist vermerkt.Original von cmh
Also dann mal los - Abstammungsurkunde ist übrigens das richtige Wort nach dem Du in Heidelberg fragen mußt. ...
Ich habe im Kirchenarchiv nachgefragt und warte nun auf Antwort.
Andi
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Netzfahnder
Vergebliche Suche nach Urgroßvater in Frankreich
Ich war nun endlich mal im Stadtarchiv in Tauberbischofsheim: Es gibt dort tatsächlich einige wenige Namen von Kriegsgefangenen. Allerdings war Hochhausen damals eine eigenständige Gemeinde und hatten nichts mit TBB zu tun. Also keine Unterlagen, die mir weiterhelfen könnten. Verwundert hat mich aber der Umgang mit den Kriegsgefangenen. In den Akten fanden sich mehrere Rügen des Bezirks: Kriegsgefangene bewegten sich in der Stadt frei und ohne Aufsicht. Sie kauften in Geschäften ein, für die sie keine Genehmigung hatten oder zu Zeiten, in denen es ihnen nicht erlaubt war. In TBB sah man das anscheinend nicht so eng. Ach ja, geflohen sind anscheinend nur wenige. Wir haben lediglich eine einzige Aufzeichnung einer Flucht gesehen. Der Bauer hielt den Gefangenen anscheinend auch nicht auf, dafür wurde er gerügt und er bekam keine Kriegsgefangenen mehr. Nach kurzer Zeit hatte er aber trotzdem wieder welche.
In die Gemeindeunterlagen/-bücher in Hochhausen durfte ich dann auch noch Einblick nehmen. Leider fehlen dort fast alle Aufzeichnungen/Unterlagen aus dem 1. WK. Meist gehen die Unterlagen bis 1913 und fangen dann 1920/21 wieder an. Alles andere fehlt leider.
Die Pfarrgemeinde in TBB kann derzeit keine Auskunft geben, da dort renoviert wird und die Bücher verpackt sind. Dort frage ich bald nochmal an.
Ansonsten bin ich fast am Ende ... fast!
Gibt es in Frankreich eine Art Mühlenverzeichnis? Mein Urgroßvater oder seine Familie könnte in der Gegend um Nancy eine Mühle besessen haben. Eine Vermutung, der ich unbedingt nachgehen muss. Sonst habe ich keine weiteren Anhaltspunkte.
Wer kann mir weiterhelfen?
Gruß
Andreas
In die Gemeindeunterlagen/-bücher in Hochhausen durfte ich dann auch noch Einblick nehmen. Leider fehlen dort fast alle Aufzeichnungen/Unterlagen aus dem 1. WK. Meist gehen die Unterlagen bis 1913 und fangen dann 1920/21 wieder an. Alles andere fehlt leider.
Die Pfarrgemeinde in TBB kann derzeit keine Auskunft geben, da dort renoviert wird und die Bücher verpackt sind. Dort frage ich bald nochmal an.
Ansonsten bin ich fast am Ende ... fast!
Gibt es in Frankreich eine Art Mühlenverzeichnis? Mein Urgroßvater oder seine Familie könnte in der Gegend um Nancy eine Mühle besessen haben. Eine Vermutung, der ich unbedingt nachgehen muss. Sonst habe ich keine weiteren Anhaltspunkte.
Wer kann mir weiterhelfen?
Gruß
Andreas
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