Anni Benntz - Hilfe bei Buchprojekt
Für nicht kantonsspezifische Fragen. Vos messages ne concernant pas spédifiquement un canton. For your non canton specific questions.
Moderator: Wolf
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Ruhn
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Anni Benntz - Hilfe bei Buchprojekt
Liebes Forum
Ich habe diesen Thread im Bereich Schweiz eröffnet, da ich mir nicht sicher bin, ob in diesem Fall der Aargau als Suchbereich ausreichend ist. Kann aber gerne verschoben werden.
Es geht um einen Hexenprozess aus dem Jahr 1612. Im Anhang befindet sich eine Seite aus den Amtsrechnungen Lenzburg, Merz: Altes Archiv Nr. 835.
Ich arbeite an einem Buchprojekt (Roman) über die Sigmundin aus Holderbank AG. Dieser soll so nah an der Realität sein wie möglich. Nun möchte ich mehr über diese Anni Benntz oder Benz herausfinden. Die Sigmundin war eine Emmigsbergerin, wahrscheinlich aus Windisch. Dies ist jedoch vorerst nur eine Hypothese.
Den Text im Anhang habe ich wie folgt zusammengefasst:
Am 17. August wurde die Sigmundin von Holderbank aus Königsfelden als Gefangene nach Lenzburg überstellt, aufgrund der Aussage der hingerichteten Anna Benz, um die beiden ge-geneinander zu verhören. Dem Landweibel wurden zehn Schilling ausbezahlt, um den Scharfrichter beizuziehen. Es fanden drei Verhöre statt, für welche achtzehn Pfund und sechs Schilling verrechnet wurden. Für das dritte Verhör und die Entlohnung des Scharfrichters erhielt dieser neun Pfund, und weitere fünf Pfund wurden für das Überbringen ihres Verhörprotokolls – des sogenannten „Vergichts“ – an die Obrigkeit in Bern verbucht.
Meine Frage ist nun: Hat sich jemand bereits mit der Familie Benntz, Bentz oder Benz in dieser Region auseinandergesetzt? Kennt jemand diese Geschichte oder ist jemandem diese Person schon einmal in einer Quelle begegnet? Das gleiche gilt für die Sigmundin, dort bin ich aber bereits weiter.
Wenn ich im Staatsarchiv Aargau nach weiteren Quellen aus dem Jahr 1612 suche, sieht es leider eher düster aus.
Ich habe diesen Thread im Bereich Schweiz eröffnet, da ich mir nicht sicher bin, ob in diesem Fall der Aargau als Suchbereich ausreichend ist. Kann aber gerne verschoben werden.
Es geht um einen Hexenprozess aus dem Jahr 1612. Im Anhang befindet sich eine Seite aus den Amtsrechnungen Lenzburg, Merz: Altes Archiv Nr. 835.
Ich arbeite an einem Buchprojekt (Roman) über die Sigmundin aus Holderbank AG. Dieser soll so nah an der Realität sein wie möglich. Nun möchte ich mehr über diese Anni Benntz oder Benz herausfinden. Die Sigmundin war eine Emmigsbergerin, wahrscheinlich aus Windisch. Dies ist jedoch vorerst nur eine Hypothese.
Den Text im Anhang habe ich wie folgt zusammengefasst:
Am 17. August wurde die Sigmundin von Holderbank aus Königsfelden als Gefangene nach Lenzburg überstellt, aufgrund der Aussage der hingerichteten Anna Benz, um die beiden ge-geneinander zu verhören. Dem Landweibel wurden zehn Schilling ausbezahlt, um den Scharfrichter beizuziehen. Es fanden drei Verhöre statt, für welche achtzehn Pfund und sechs Schilling verrechnet wurden. Für das dritte Verhör und die Entlohnung des Scharfrichters erhielt dieser neun Pfund, und weitere fünf Pfund wurden für das Überbringen ihres Verhörprotokolls – des sogenannten „Vergichts“ – an die Obrigkeit in Bern verbucht.
Meine Frage ist nun: Hat sich jemand bereits mit der Familie Benntz, Bentz oder Benz in dieser Region auseinandergesetzt? Kennt jemand diese Geschichte oder ist jemandem diese Person schon einmal in einer Quelle begegnet? Das gleiche gilt für die Sigmundin, dort bin ich aber bereits weiter.
Wenn ich im Staatsarchiv Aargau nach weiteren Quellen aus dem Jahr 1612 suche, sieht es leider eher düster aus.
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Peter.D
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Re: Anni Benntz - Hilfe bei Buchprojekt
Hast du bisher nur die Amtsrechnungen von Lenzburg konsultiert?
Wenn ich das Inventar von Merz richtig interpretiere, fehlen die Urteilsprotokolle von Lenzburg für die fragliche Zeit. Gemäss Willy Pfister waren aber die Turm-Rodel von Lenzburg mindestens 1993 noch im Stadtarchiv Lenzburg vorhanden. Darin befinden sich insbesondere die Protokolle der Verhöre. Pfister hat daraus einiges publiziert, nicht aber den Prozess gegen Anna Benz. Frag einfach mal in Lenzburg nach, wo sich diese Rodel heute befinden.
Fälle, die zu einem Todesurteil führen konnten, mussten an den Rat in Bern gemeldet werden. Das ist in diesem Fall gemäss Amtsrechnung auch tatsächlich passiert - was vor allem in der Waadt nicht immer erfolgte. Es lohnt sich daher sicher, dass du auch die entsprechenden Ratsprotokolle im StABE prüfst.
Peter
Wenn ich das Inventar von Merz richtig interpretiere, fehlen die Urteilsprotokolle von Lenzburg für die fragliche Zeit. Gemäss Willy Pfister waren aber die Turm-Rodel von Lenzburg mindestens 1993 noch im Stadtarchiv Lenzburg vorhanden. Darin befinden sich insbesondere die Protokolle der Verhöre. Pfister hat daraus einiges publiziert, nicht aber den Prozess gegen Anna Benz. Frag einfach mal in Lenzburg nach, wo sich diese Rodel heute befinden.
Fälle, die zu einem Todesurteil führen konnten, mussten an den Rat in Bern gemeldet werden. Das ist in diesem Fall gemäss Amtsrechnung auch tatsächlich passiert - was vor allem in der Waadt nicht immer erfolgte. Es lohnt sich daher sicher, dass du auch die entsprechenden Ratsprotokolle im StABE prüfst.
Peter
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Ruhn
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Re: Anni Benntz - Hilfe bei Buchprojekt
Hallo Peter
Ich habe auch das Turmbuch von Lenzburg angeschaut. Leider gibt es dort keinen Eintrag. Der zuständige meinte auch, dass nur die Lenzburger Bewohner im Turmbuch notiert wurden. Die Frage ist deshalb, ob alles in Königsfelden passiert ist. Und da gibt es zu dieser Zeit keine Quelle soweit ich das herausfinden konnte.
Im StaBE habe ich noch nicht gesucht, das wäre noch etwas.
Danke Dir!
Ich habe auch das Turmbuch von Lenzburg angeschaut. Leider gibt es dort keinen Eintrag. Der zuständige meinte auch, dass nur die Lenzburger Bewohner im Turmbuch notiert wurden. Die Frage ist deshalb, ob alles in Königsfelden passiert ist. Und da gibt es zu dieser Zeit keine Quelle soweit ich das herausfinden konnte.
Im StaBE habe ich noch nicht gesucht, das wäre noch etwas.
Danke Dir!
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Peter.D
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Re: Anni Benntz - Hilfe bei Buchprojekt
Das wäre sehr ungewöhnlich. Das Gericht war ja für das ganze Amt zuständig, nicht nur für die Stadt Lenzburg. Aarburg z.B. hat auch nicht gesonderte Turmbücher für eigene und fremde Bürger geführt, wie aus den Beispielen bei Pfister hervorgeht. Konntest du die Turmbücher selber durchsehen? Und hast du dabei tatsächlich nur Bewohner von Lenzburg feststellen können?Ruhn hat geschrieben: Sa 27. Jun 2026, 19:42 Ich habe auch das Turmbuch von Lenzburg angeschaut. Leider gibt es dort keinen Eintrag. Der zuständige meinte auch, dass nur die Lenzburger Bewohner im Turmbuch notiert wurden.
Dann wären aber auch die Kosten dort und nicht in Lenzburg vermerkt worden. Bei den Kosten waren die sehr genau!Ruhn hat geschrieben: Sa 27. Jun 2026, 19:42 Die Frage ist deshalb, ob alles in Königsfelden passiert ist.
Hoffentlich gibt dann das Ratsmanual in Bern nähere Auskunft. Es kam auch vor, dass der Rat die Angeklagten nach Bern überführen liess. Dort sind die Turmbücher vollständig erhalten.
Interessant wäre auch noch, welche Quellen das Museum Lenzburg für seinen Beitrag über die "Hexen" von Menziken benutzt hat. Waren das nur die Amtsrechnungen? Vielleicht kannst du dort auch noch anfragen.
Peter
Peter
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Ruhn
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Re: Anni Benntz - Hilfe bei Buchprojekt
Hallo Peter
Ich habe das Turmbuch von Lenzburg fotografiert, siehe Link:
https://www.swisstransfer.com/d/12831cd ... c173412e7d
Ich habe nicht alles gelesen, da ich die Schrift noch nicht so gut transkribieren kann. Ich habe vor allem nach der Sigmundin und nach Anna Benntz gesucht.
Im ursprünglichen Text beziehungsweise im Dokument der Amtsrechnung stand, dass sie von Königsfelden überstellt wurde, beziehungsweise dass Anna Benntz wohl ebenfalls dort war.
Danke für den Tipp ich frage mal dort nach.
Gruss
Ich habe das Turmbuch von Lenzburg fotografiert, siehe Link:
https://www.swisstransfer.com/d/12831cd ... c173412e7d
Ich habe nicht alles gelesen, da ich die Schrift noch nicht so gut transkribieren kann. Ich habe vor allem nach der Sigmundin und nach Anna Benntz gesucht.
Im ursprünglichen Text beziehungsweise im Dokument der Amtsrechnung stand, dass sie von Königsfelden überstellt wurde, beziehungsweise dass Anna Benntz wohl ebenfalls dort war.
Danke für den Tipp ich frage mal dort nach.
Gruss
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Peter.D
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Re: Anni Benntz - Hilfe bei Buchprojekt
Ich habe die von dir fotografierten Seiten nur mal überflogen. Es geht hier um die Untersuchung von Diebstählen, die Namen der Beschuldigten stimmen nicht überein mit den Auswertungen von Willy Pfister. Der verhörte und hingerichtete Rudolf Studer stammte aus Staffelbach, nicht aus Lenzburg - es sind also nicht nur Bürger von Lenzburg in diesem Rodel. Hast du den Einband und die erste Seite auch fotografiert?
Falls Anna Benz zunächst in Königsfelden verhört wurde, wäre das vermutlich in den Amtsrechnungen VII vermerkt. Die Turmbücher beginnen dort allerdings erst viel später.
Peter
Falls Anna Benz zunächst in Königsfelden verhört wurde, wäre das vermutlich in den Amtsrechnungen VII vermerkt. Die Turmbücher beginnen dort allerdings erst viel später.
Peter
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Ruhn
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Re: Anni Benntz - Hilfe bei Buchprojekt
Lieber Peter
Nein habe ich nicht. Ich habe jetzt aber gerade noch bei Willy Pfisters Dokument "Die Gefangenen und Hingerichteten im bernischen Aargau" einen Eintrag auf der Seite 245 zu Anni Bänz entdeckt.
"Anni Bänz, Hexerei, 3 F, 18 Tage, 22. 8. 1612 Feuer, Lzb."
Im Anhang habe ich nochmals den Auszug der Amtsrechnungen 835 von Lenzburg.
Bitte korrigere mich falls ich falsch liege:
Ußgeben an gellt unnd
Malen [Mahlzeiten] der gfangnen.
Ist widerumb ledig gelaßen hatt
gehan [gehabt]
An Malen _____________ XIIII. [14 Schilling]
Abentbrot _____________VII. [7 Schilling]
Syn kefin geltt _________ X. ß. [10 Schilling]
Uff den 17.ten Augusti ist mir
von Küngsfelden gfengklich zuge-
bracht worden, die Sigmundinen
von Hollderbannck, uß angebung
der hyngerichten Anni Benntz, sy
gegen einanderen zeverhören.
Dem Landweibel Zaltt, den
Scharpffrichter zereichen
_________________ X. ß. [10 Schilling]
Denne so ist uffganngen an dryen
examen malen
An pfl. ___________ XVIII. lb. VI ß. [18 Pfund 6 Schilling]
Ist zum drittenmal examiniert
dem Nachrichter für syne genng
unnd blönungen [Belohnung / Löhnung] zaltt
_________________ VIIII. lb. [9 Pfund]
Von Irer Vergicht nach Bern zetragen
_________________ V. lb. [5 Pfund]
Oben steht, dass Anni Bänz am 22.08.1612 starb und 18 Tage lang verhört wurde. Die Sigmundin wurde wohl aufgrund der Aussage von Anni Bänz verhört.
Warum sie von Königsfelden überstellt wurde, weiss ich nicht. Ich habe die Amtsrechnungen von Königsfelden VI 477 bereits gesichtet, dort stand jedoch nichts dazu.
Vielleicht muss ich diese nochmals genauer anschauen....
Auf Seite 276 bei Willy Pfister steht, dass die Sigmundin die Befragung überlebt hat. Siehst du das im oberen Transkript der Amtsrechnung heraus? Ich ehrlich gesagt nicht direkt.
Im Turmbuch hast du selbst auch nichts dazu entdeckt, oder? Eigentlich müsste die Anni Bänz auch in den Amtsrechnungen auftauchen (so wie Willy Pfister dies auch angegeben hat). Habe jetzt die Fotos nochmals überflogen und sehe nichts. Anbei der Link der Fotos.
https://www.swisstransfer.com/d/235d0e9 ... d0a4c60bde
Gruss
Nein habe ich nicht. Ich habe jetzt aber gerade noch bei Willy Pfisters Dokument "Die Gefangenen und Hingerichteten im bernischen Aargau" einen Eintrag auf der Seite 245 zu Anni Bänz entdeckt.
"Anni Bänz, Hexerei, 3 F, 18 Tage, 22. 8. 1612 Feuer, Lzb."
Im Anhang habe ich nochmals den Auszug der Amtsrechnungen 835 von Lenzburg.
Bitte korrigere mich falls ich falsch liege:
Ußgeben an gellt unnd
Malen [Mahlzeiten] der gfangnen.
Ist widerumb ledig gelaßen hatt
gehan [gehabt]
An Malen _____________ XIIII. [14 Schilling]
Abentbrot _____________VII. [7 Schilling]
Syn kefin geltt _________ X. ß. [10 Schilling]
Uff den 17.ten Augusti ist mir
von Küngsfelden gfengklich zuge-
bracht worden, die Sigmundinen
von Hollderbannck, uß angebung
der hyngerichten Anni Benntz, sy
gegen einanderen zeverhören.
Dem Landweibel Zaltt, den
Scharpffrichter zereichen
_________________ X. ß. [10 Schilling]
Denne so ist uffganngen an dryen
examen malen
An pfl. ___________ XVIII. lb. VI ß. [18 Pfund 6 Schilling]
Ist zum drittenmal examiniert
dem Nachrichter für syne genng
unnd blönungen [Belohnung / Löhnung] zaltt
_________________ VIIII. lb. [9 Pfund]
Von Irer Vergicht nach Bern zetragen
_________________ V. lb. [5 Pfund]
Oben steht, dass Anni Bänz am 22.08.1612 starb und 18 Tage lang verhört wurde. Die Sigmundin wurde wohl aufgrund der Aussage von Anni Bänz verhört.
Warum sie von Königsfelden überstellt wurde, weiss ich nicht. Ich habe die Amtsrechnungen von Königsfelden VI 477 bereits gesichtet, dort stand jedoch nichts dazu.
Vielleicht muss ich diese nochmals genauer anschauen....
Auf Seite 276 bei Willy Pfister steht, dass die Sigmundin die Befragung überlebt hat. Siehst du das im oberen Transkript der Amtsrechnung heraus? Ich ehrlich gesagt nicht direkt.
Im Turmbuch hast du selbst auch nichts dazu entdeckt, oder? Eigentlich müsste die Anni Bänz auch in den Amtsrechnungen auftauchen (so wie Willy Pfister dies auch angegeben hat). Habe jetzt die Fotos nochmals überflogen und sehe nichts. Anbei der Link der Fotos.
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Peter.D
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Re: Anni Benntz - Hilfe bei Buchprojekt
Möglicherweise hat Pfister aus dem Fehlen des Todesurteils in den Amtsrechnungen geschlossen, dass die Sigmund nicht verurteilt wurde und überlebte.
Wir können nur hoffen, dass aus den Ratsmanualen in Bern Weiteres hervorgeht.
Vielleicht hatte die Sigmund, obwohl in Holderbank verbürgert, in einem Gebiet gewohnt oder gearbeitet, das zum Bereich von Königsfelden gehörte und sie dort verhaftet wurde. Interessanterweise finden sich aber im Inventar von Merz auch einige Dokumente zu Holderbank unter Königsfelden.
Peter
Wir können nur hoffen, dass aus den Ratsmanualen in Bern Weiteres hervorgeht.
Vielleicht hatte die Sigmund, obwohl in Holderbank verbürgert, in einem Gebiet gewohnt oder gearbeitet, das zum Bereich von Königsfelden gehörte und sie dort verhaftet wurde. Interessanterweise finden sich aber im Inventar von Merz auch einige Dokumente zu Holderbank unter Königsfelden.
Peter
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Re: Anni Benntz - Hilfe bei Buchprojekt
Hallo Peter,
In Bern konnte man leider keine Hinweise finden, da das Register nur sehr spärlich ist. Ich muss deshalb direkt vor Ort nachschauen.
Ja, ich gehe auch davon aus, dass Pfister diesen Schluss aufgrund des fehlenden Urteils gezogen hat. Ausserdem habe ich erfahren, dass die Amtsrechnungen jeweils von Sommer zu Sommer datiert sind. Das heisst, ich müsste mir das Jahr 1613 nochmals genauer anschauen.
In Bern konnte man leider keine Hinweise finden, da das Register nur sehr spärlich ist. Ich muss deshalb direkt vor Ort nachschauen.
Ja, ich gehe auch davon aus, dass Pfister diesen Schluss aufgrund des fehlenden Urteils gezogen hat. Ausserdem habe ich erfahren, dass die Amtsrechnungen jeweils von Sommer zu Sommer datiert sind. Das heisst, ich müsste mir das Jahr 1613 nochmals genauer anschauen.
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