Schlegel von Alt-St.Johann SG
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Wolf
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Schlegel von Alt-St.Johann SG
Laut Familiennamenbuch sich Schlegel seit vor 1800 in Alt-St.Johann verbürgert. Ein Wappen (mit dieser Schreibweise) ist nicht überliefert.
Im Toggenburgischen Genealogienwerk werden Schlegel mit geschätzten Geburtsjahren ab dem späten 16. Jahrhundert aufgelistet. Dazu ist anzumerken, dass in Alt-St.Johann die reformierten Taufbücher 1634, die katholischen 1603 beginnen (mit Lücken in den frühen Jahrzehnten). Daneben existiert ein katholisches "Taufbuch", das vom Aufbau her eher als Haushaltsrodel bezeichnet werden könnte, nach Wohnplatz sortiert, mit Taufdaten ab ca. 1580. Ebenso ist ein katholisches Familienbuch mit Daten (angeblich) ab 1634 (eher Taufen ab etwa 1700) erhalten. Weiter ist anzumerken, dass es in dieser Zeit kein eigentliches Ortsbürgerrecht (im heutigen Sinne) gab, nur das äbtische "Gotteshausmann-Recht". Zumindest bis in das 18. Jahrhundert muss der Heimatort deswegen oft eher als Wohnort verstanden werden.
Die ersten Familien sind
Schlegel Johannes (* um 1580) oo Bilger Genoveva: Kinder 1604-1609
Schlegel Melchior (* um 1590) oo Stricker Anna: Kinder 1617-1623
Schlegel Niklaus (* um 1590) ooI Weber Adelheid, ooII Ammann Elisabeth: Kinder1617-1619
Schlegel Niklaus (* um 1600) oo Bohl Elisabeth: Kinder 1629-1632 [§]
Schlegel Heinrich (* um 1610) oo Weber Anna: Kinder 1634-1635 [§§]
[§] Bei Elisabeth Bohl könnte es sich auch um eine dritte Ehefrau des Niklaus handeln. Da Ehebuch und Totenbuch erst 1673 beginnen, kann das nicht abgeklärt werden.
[§§] Am 26.01.1615 wird in Wattwil ein (allerdings reformierter) Heinrich Schlegel getauft, über dessen weiteren Lebensweg nichts bekannt ist.
Im Toggenburgischen Genealogienwerk werden Schlegel mit geschätzten Geburtsjahren ab dem späten 16. Jahrhundert aufgelistet. Dazu ist anzumerken, dass in Alt-St.Johann die reformierten Taufbücher 1634, die katholischen 1603 beginnen (mit Lücken in den frühen Jahrzehnten). Daneben existiert ein katholisches "Taufbuch", das vom Aufbau her eher als Haushaltsrodel bezeichnet werden könnte, nach Wohnplatz sortiert, mit Taufdaten ab ca. 1580. Ebenso ist ein katholisches Familienbuch mit Daten (angeblich) ab 1634 (eher Taufen ab etwa 1700) erhalten. Weiter ist anzumerken, dass es in dieser Zeit kein eigentliches Ortsbürgerrecht (im heutigen Sinne) gab, nur das äbtische "Gotteshausmann-Recht". Zumindest bis in das 18. Jahrhundert muss der Heimatort deswegen oft eher als Wohnort verstanden werden.
Die ersten Familien sind
Schlegel Johannes (* um 1580) oo Bilger Genoveva: Kinder 1604-1609
Schlegel Melchior (* um 1590) oo Stricker Anna: Kinder 1617-1623
Schlegel Niklaus (* um 1590) ooI Weber Adelheid, ooII Ammann Elisabeth: Kinder1617-1619
Schlegel Niklaus (* um 1600) oo Bohl Elisabeth: Kinder 1629-1632 [§]
Schlegel Heinrich (* um 1610) oo Weber Anna: Kinder 1634-1635 [§§]
[§] Bei Elisabeth Bohl könnte es sich auch um eine dritte Ehefrau des Niklaus handeln. Da Ehebuch und Totenbuch erst 1673 beginnen, kann das nicht abgeklärt werden.
[§§] Am 26.01.1615 wird in Wattwil ein (allerdings reformierter) Heinrich Schlegel getauft, über dessen weiteren Lebensweg nichts bekannt ist.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Wappen Schlegler im Toggenburg
Die Namensschreibweise in den alten Kirchenbüchern ist nicht immer einheitlich - es wird tw. zwischen Schlegel und Schlegler (insbesondere in der weibl. Form als Schleglerin) gewechselt, obwohl es vmtl. um die gleichen Familien geht (Schlegler wird im Familiennamenbuch nicht erwähnt). Paul Boesch publiziert im Toggenburger Heimat Jahrbuch 1957 in seiner Serie Die Wappen toggenburgischer Geschlechter das folgende Wappen:
Dieses Wappen ist einer Allianzscheibe des Abraham Wirth und seiner Ehefrau Agatha Schlegleri von 1643 entnommen.
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Wolf Seelentag, St.Gallen
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Melchior Schlegel oo 1645 Sabina Felder
Schlegel Melchior, ≈ Alt-St.Johann 18.11.1617 [§], Sohn von Melchior Schlegel und Anna Stricker
oo
Felder Sabina, ≈ Alt-St.Johann 03.04.1624, Tochter von Joannes Felder und Barbara Spiller
Keine Kinder
[§] Im "Taufbuch" wird als Geburtsdatum der 06.01.1615 angegeben - dazu existiert aber kein Taufeintrag im "chronologischen" Taufbuch.
Quelle: "Taufbuch" Alt-St.Johann, Seite 192 mit Ergänzungen (Korrekturen) - siehe auch TGW
oo
Felder Sabina, ≈ Alt-St.Johann 03.04.1624, Tochter von Joannes Felder und Barbara Spiller
Keine Kinder
[§] Im "Taufbuch" wird als Geburtsdatum der 06.01.1615 angegeben - dazu existiert aber kein Taufeintrag im "chronologischen" Taufbuch.
Quelle: "Taufbuch" Alt-St.Johann, Seite 192 mit Ergänzungen (Korrekturen) - siehe auch TGW
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Johannes Schlegel oo nnnn Regula Lingenschwiler
Schlegel Johannes, ≈ 24.07.1617 [§], Sohn von Melchior Schlegel und Anna Stricker > siehe TGW für korrekte Daten !
oo ...
Lingenschwiler Regula [§§], ≈ 11.09.1618 (aus Kappel?), Tochter von Heinrich Lingenschwiler und Verena Maier [§§]
Kinder:
01.10.1643 Anna des Joannes Schlegel und der Regula Lingenschwölerin (!)
08.09.1646 Johannes
23.06.1649 Nicolaus
26.03.1652 Anna Maria
Regula Lingenschwiler soll am 07.07.1637 eine uneheliche Tochter Verena von Georg Grob in Capelen haben taufen lassen. Die Taufbücher Kappel finden sich am Ende das Taufbuchs Krummenau - ein entsprechender Eintrag fehlt aber.
Quelle: "Taufbuch" Alt-St.Johann, Seite 221 mit Ergänzungen (Korrekturen) - siehe auch TGW
[§] Entweder stimmt das Taufdatum (24.07.1617) nicht - oder er ist kein Bruder von Melchior (18.11.1617). Tatsächlich findet sich im "chronologischen" Taufbuch kein entsprechender Eintrag zu 24.07.1617.
Im "chronologischen" Taufbuch findet man folgende Taufen zwischen 1615 und 1625:
30.01.1616 Ursula (Melchior Schlegel und Anna Stricker)
19.10.1617 Joannes (Nicolaus Schlegel und Adelhaid Weber)
18.11.1617 Melchior (Melchior Schlegel und Anna Stricker)
02.03.1619 Joannes (Nicolaus Schlegel und Elisabetha Ämenin [Ammann])
19.12.1623 Anna (Melchior Schlegel und Anna Stricker)
[§§] Im "Taufbuch" wird zuerst eine Regula Stehelin als Ehefrau und Mutter der Kinder angegeben. Das wird nicht gestrichen, daneben aber wie eine Anmerkung Lengenschwüölerin vermerkt. Sie soll am 11.09.1618 "acatholica" in Capelen getauft worden sein. Die Taufbücher Kappel finden sich am Ende das Taufbuchs Krummenau - mit einer Lücke 1612-1631.
oo ...
Lingenschwiler Regula [§§], ≈ 11.09.1618 (aus Kappel?), Tochter von Heinrich Lingenschwiler und Verena Maier [§§]
Kinder:
01.10.1643 Anna des Joannes Schlegel und der Regula Lingenschwölerin (!)
08.09.1646 Johannes
23.06.1649 Nicolaus
26.03.1652 Anna Maria
Regula Lingenschwiler soll am 07.07.1637 eine uneheliche Tochter Verena von Georg Grob in Capelen haben taufen lassen. Die Taufbücher Kappel finden sich am Ende das Taufbuchs Krummenau - ein entsprechender Eintrag fehlt aber.
Quelle: "Taufbuch" Alt-St.Johann, Seite 221 mit Ergänzungen (Korrekturen) - siehe auch TGW
[§] Entweder stimmt das Taufdatum (24.07.1617) nicht - oder er ist kein Bruder von Melchior (18.11.1617). Tatsächlich findet sich im "chronologischen" Taufbuch kein entsprechender Eintrag zu 24.07.1617.
Im "chronologischen" Taufbuch findet man folgende Taufen zwischen 1615 und 1625:
30.01.1616 Ursula (Melchior Schlegel und Anna Stricker)
19.10.1617 Joannes (Nicolaus Schlegel und Adelhaid Weber)
18.11.1617 Melchior (Melchior Schlegel und Anna Stricker)
02.03.1619 Joannes (Nicolaus Schlegel und Elisabetha Ämenin [Ammann])
19.12.1623 Anna (Melchior Schlegel und Anna Stricker)
[§§] Im "Taufbuch" wird zuerst eine Regula Stehelin als Ehefrau und Mutter der Kinder angegeben. Das wird nicht gestrichen, daneben aber wie eine Anmerkung Lengenschwüölerin vermerkt. Sie soll am 11.09.1618 "acatholica" in Capelen getauft worden sein. Die Taufbücher Kappel finden sich am Ende das Taufbuchs Krummenau - mit einer Lücke 1612-1631.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Die katholischen Kirchenbücher von Alt St.Johann - eine Bewertung
Das Taufbuch beginnt 1603 und ist offensichtlich eine Abschrift: gab es ein älteres Taufbuch, evtl. mit Daten sogar vor 1603, das aber nicht erhalten ist? Das Taufbuch weist vmtl. Lücken auf - z.B. sind 1637 nur 2 Taufen in zeitlich umgekehrter Reihenfolge eingetragen.
Ehe- und Totenbuch beginnen erst 1673 und scheinen keine Abschriften zu sein - sind aber zusammen mit dem Taufbuch gebunden. Das Fehlern früherer Daten erschwert die Forschung und könnte ebenfalls ein Hinweis auf ein verschollenes früheres Kirchenbuch sein.
Schliesslich gibt es ein "Taufbuch" genanntes Haushaltrodel mit Taufdaten ab etwa 1580 (ohne Geburtsdatum genannte Eltern werden früher geboren sein) - was auch wieder auf ein frühes verschollenes Taufbuch hinweist. Weiter sind hier Taufdaten (nach 1603) angegeben, die im ab 1603 erhaltenen Taufbuch nicht erwähnt werden: ein Hinweis auf Lücken im erhaltenen Taufbuch - oder Fehler? Leider weist diese Quelle insbesondere auch bei Filiationen Fehler auf - Beispiel: Diese Fehler bei der oben schon beschriebenen Familie Johannes Schlegel und Regula Lingenschwiler waren teilweise im Toggenburgischen Genealogienwerk (TGW) übernommen worden, sind aber inzwischen korrigiert. Das Beispiel zeigt, dass man bei der Übernahme von Daten aus Sekundärquellen vorsichtig sein muss - nicht erst seit der Existenz von Gedcom-Datenbanken
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Ehe- und Totenbuch beginnen erst 1673 und scheinen keine Abschriften zu sein - sind aber zusammen mit dem Taufbuch gebunden. Das Fehlern früherer Daten erschwert die Forschung und könnte ebenfalls ein Hinweis auf ein verschollenes früheres Kirchenbuch sein.
Schliesslich gibt es ein "Taufbuch" genanntes Haushaltrodel mit Taufdaten ab etwa 1580 (ohne Geburtsdatum genannte Eltern werden früher geboren sein) - was auch wieder auf ein frühes verschollenes Taufbuch hinweist. Weiter sind hier Taufdaten (nach 1603) angegeben, die im ab 1603 erhaltenen Taufbuch nicht erwähnt werden: ein Hinweis auf Lücken im erhaltenen Taufbuch - oder Fehler? Leider weist diese Quelle insbesondere auch bei Filiationen Fehler auf - Beispiel: Diese Fehler bei der oben schon beschriebenen Familie Johannes Schlegel und Regula Lingenschwiler waren teilweise im Toggenburgischen Genealogienwerk (TGW) übernommen worden, sind aber inzwischen korrigiert. Das Beispiel zeigt, dass man bei der Übernahme von Daten aus Sekundärquellen vorsichtig sein muss - nicht erst seit der Existenz von Gedcom-Datenbanken
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Wolf Seelentag, St.Gallen
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leptienm
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Johannes Schlegel ooI 1678 Anna Granert, ooII 1694 Agnes Buckh
Oben genannte, einzige, Söhne Johannes und Nicolaus Schlegel, tauchen in Beuren, Dekanat Nürtingen, im heutigen Baden-Württemberg in den evangelischen Kirchenbüchern wieder auf.
08.09.1646 Johannes
23.06.1649 Nicolaus
Was sie zum Auszug und die Wanderung nach Beuren bewogen hat, ist von meiner Seite aus unklar. Anhand der Kirchenbücher, die in Beuren bis 1558 zurückreichen und als Konfession evangelisch sind, läßt sich folgendes konstatieren, beginnend mit Johannes Schlegel, * 1646:
Der 1646 geborene Johannes "Hans" Schlegel heiratet am 5.1.1678 in Beuren die Anna Graner (get. 7.8.1647 in Beuren, begr. 14.4.1694 in Beuren). Im Eheeintrag für Johannes Schlegel ist formuliert "Hanß Schlegel, Hanß Schlegels auß der Graffschaft Dokhenburg gebürtig, ehel. Sohn".
Folgende Kinder lassen sich darstellen:
* 17.8.1679 in Beuren, ▭ 17.8.1679 in Beuren, dem Hans Schlegel totgeborenes Kind
* ? in Beuren, ▭ 25.7.1680 in Beuren, dem Hans Schlegel ein Kindlein im Kindbett
~10.2.1683 in Beuren, ▭ 11.2.1685 in Beuren, Agnes Maria Schlegel
* 27.6.1684 in Beuren, ▭ 27.6.1684 in Beuren, totgeborenes Kind
~9.3.1686 in Beuren, 00 25.5.1718 Johann Martin Scheu, ▭ 11.1.1722 in Beuren, Anna Schlegel
* ? in Beuren, ▭ 8.3.1687, dem Hans Schlegel sein jüngstes Kind
* 13.5.1689 in Beuren, ▭ 13.5.1689 in Beuren, dem Hans Schlegel totgeborenes Kind
Es verbleibt also eine überlebende Tochter aus dieser Ehe, namens Anna Schlegel. Die Ehefrau Anna Graner wird am 14.4.1694 in Beuren begraben.
Eine weitere Ehe des Johannes Schlegel erfolgt am 12.8.1694 in Beuren mit der Agnes Buckh (get. 27.11.1666 in Beuren, + nicht gefunden in Beuren). Im Eheeintrag ist formuliert für Johannes Schlegel "Wittwer und Bürger allhier".
Folgende Kinder lassen sich darstellen:
~19.12.1695 in Beuren, ▭ 2.4.1696 in Beuren, Agnes Schlegel
~6.5.1697 in Beuren, ▭ wahrscheinlich vor 1705, Hans Adam Schlegel
~15.4.1700 in Beuren, Anna Magdalena Schlegel
~25.6.1701 in Beuren, ▭ 10.10.1701 in Beuren, Hans Jacob Schlegel
~22.9.1702 in Beuren, ▭ 25.10.1704 in Beuren, Regina Schlegel
~8.1.1705 in Beuren, Hans Adam Schlegel
~1.3.1707 in Beuren, Hans Martin Schlegel
Auch hier verbleiben wenige Kinder, die das Erwachsenenalter erreichen. Namentlich Anna Magdalena Schlegel, Hans Adam Schlegel und Hans Martin Schlegel.
Johannes Schlegel wird am 1.3.1718 in Beuren begraben, "seines Alters 71 Jahr". Das Begräbnis seiner Witwe Agnes Buckh war in den Kirchenbüchern von Beuren nicht auffindbar.
Johannes Schlegel wurde in den verschiedensten Einträgen als Bürger (civis), Schildwirt (Gastwirt) und Ratsmitglied geführt.
Als Quelle dienten die Digitalisate der Kirchenbücher Mischbuch 1558-1700 Band 1, Mischbuch 1700-1807 Band 8, Taufregister 1700-1795 Band 2, alle Beuren, Dekanat Nürtingen, welche auf dem Portal archion.de gegen Gebühr einsehbar sind.
08.09.1646 Johannes
23.06.1649 Nicolaus
Was sie zum Auszug und die Wanderung nach Beuren bewogen hat, ist von meiner Seite aus unklar. Anhand der Kirchenbücher, die in Beuren bis 1558 zurückreichen und als Konfession evangelisch sind, läßt sich folgendes konstatieren, beginnend mit Johannes Schlegel, * 1646:
Der 1646 geborene Johannes "Hans" Schlegel heiratet am 5.1.1678 in Beuren die Anna Graner (get. 7.8.1647 in Beuren, begr. 14.4.1694 in Beuren). Im Eheeintrag für Johannes Schlegel ist formuliert "Hanß Schlegel, Hanß Schlegels auß der Graffschaft Dokhenburg gebürtig, ehel. Sohn".
Folgende Kinder lassen sich darstellen:
* 17.8.1679 in Beuren, ▭ 17.8.1679 in Beuren, dem Hans Schlegel totgeborenes Kind
* ? in Beuren, ▭ 25.7.1680 in Beuren, dem Hans Schlegel ein Kindlein im Kindbett
~10.2.1683 in Beuren, ▭ 11.2.1685 in Beuren, Agnes Maria Schlegel
* 27.6.1684 in Beuren, ▭ 27.6.1684 in Beuren, totgeborenes Kind
~9.3.1686 in Beuren, 00 25.5.1718 Johann Martin Scheu, ▭ 11.1.1722 in Beuren, Anna Schlegel
* ? in Beuren, ▭ 8.3.1687, dem Hans Schlegel sein jüngstes Kind
* 13.5.1689 in Beuren, ▭ 13.5.1689 in Beuren, dem Hans Schlegel totgeborenes Kind
Es verbleibt also eine überlebende Tochter aus dieser Ehe, namens Anna Schlegel. Die Ehefrau Anna Graner wird am 14.4.1694 in Beuren begraben.
Eine weitere Ehe des Johannes Schlegel erfolgt am 12.8.1694 in Beuren mit der Agnes Buckh (get. 27.11.1666 in Beuren, + nicht gefunden in Beuren). Im Eheeintrag ist formuliert für Johannes Schlegel "Wittwer und Bürger allhier".
Folgende Kinder lassen sich darstellen:
~19.12.1695 in Beuren, ▭ 2.4.1696 in Beuren, Agnes Schlegel
~6.5.1697 in Beuren, ▭ wahrscheinlich vor 1705, Hans Adam Schlegel
~15.4.1700 in Beuren, Anna Magdalena Schlegel
~25.6.1701 in Beuren, ▭ 10.10.1701 in Beuren, Hans Jacob Schlegel
~22.9.1702 in Beuren, ▭ 25.10.1704 in Beuren, Regina Schlegel
~8.1.1705 in Beuren, Hans Adam Schlegel
~1.3.1707 in Beuren, Hans Martin Schlegel
Auch hier verbleiben wenige Kinder, die das Erwachsenenalter erreichen. Namentlich Anna Magdalena Schlegel, Hans Adam Schlegel und Hans Martin Schlegel.
Johannes Schlegel wird am 1.3.1718 in Beuren begraben, "seines Alters 71 Jahr". Das Begräbnis seiner Witwe Agnes Buckh war in den Kirchenbüchern von Beuren nicht auffindbar.
Johannes Schlegel wurde in den verschiedensten Einträgen als Bürger (civis), Schildwirt (Gastwirt) und Ratsmitglied geführt.
Als Quelle dienten die Digitalisate der Kirchenbücher Mischbuch 1558-1700 Band 1, Mischbuch 1700-1807 Band 8, Taufregister 1700-1795 Band 2, alle Beuren, Dekanat Nürtingen, welche auf dem Portal archion.de gegen Gebühr einsehbar sind.
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leptienm
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Nicolaus Schlegel oo 1679 Anna Bauer
Der 1649 geborene Nicolaus "Claus" Schlegel heiratet am 11.11.1679 in Beuren die Anna Bauer (get. 5.9.1653 in Beuren, begr. 26.1.743 in Beuren). Im Eheeintrag für Claus Schlegel ist formuliert "Claus Schlegel, Hanß Schlegels Sohn S., Alt Johann auß der Graffschaft Tokhenburg, ehel. Sohn".
Der Kinder sind es wenige:
~24.9.1680 in Beuren, ▭ 8.4.1685 in Beuren, Agnes Schlegel
~10.1.1685 in Beuren, Anna Schlegel
~10.1.1685 in Beuren, Hans Schlegel
Letzteres ein Zwillingspärchen.
Nicolaus Schlegel wird am 25.4.1716 in Beuren begraben, "seines Alters 66 Jahr und 10 Monate", in allen Einträgen immer nur als Bürger (civis) benannt. Seine Frau heiratet kein weiteres Mal und wird im hohen Alter mit knapp 90 Jahren am 26.1.1743 in Beuren begraben.
Als Quelle dienten die Digitalisate der Kirchenbücher Mischbuch 1558-1700 Band 1, Mischbuch 1700-1807 Band 8, alle Beuren, Dekanat Nürtingen, welche auf dem Portal archion.de gegen Gebühr einsehbar sind.
Der Kinder sind es wenige:
~24.9.1680 in Beuren, ▭ 8.4.1685 in Beuren, Agnes Schlegel
~10.1.1685 in Beuren, Anna Schlegel
~10.1.1685 in Beuren, Hans Schlegel
Letzteres ein Zwillingspärchen.
Nicolaus Schlegel wird am 25.4.1716 in Beuren begraben, "seines Alters 66 Jahr und 10 Monate", in allen Einträgen immer nur als Bürger (civis) benannt. Seine Frau heiratet kein weiteres Mal und wird im hohen Alter mit knapp 90 Jahren am 26.1.1743 in Beuren begraben.
Als Quelle dienten die Digitalisate der Kirchenbücher Mischbuch 1558-1700 Band 1, Mischbuch 1700-1807 Band 8, alle Beuren, Dekanat Nürtingen, welche auf dem Portal archion.de gegen Gebühr einsehbar sind.
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