Weilenmann von Russikon ZH
Moderator: Wolf
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fridobw
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Weilenmann von Russikon ZH
Ein Heini Wylemann zog Anfangs 16. Jahrhundert mit seiner Ehefrau von Russikon ins Luzernbiet und von ihm stammen die Willimann von Rickenbach ab. (Sammlung Billeter und Angaben Estermann zur Pfarrei Rickenbach.) Die von Heini abstammenden Willimann von Rickenbach sind gut dokumentiert.
Nach dem verstorbenen Hans Keller (Chronik von Russikon Teil 1 Seite 46) sollen die Wylenmann gemäss einem Schuldbrief von 1429 in Russikon auf dem Wyllerhof (Wilhof) ansässig gewesen sein und der Name soll von diesem Hof hergeleitet sein. 1467 lebte nach Keller ein Hans Wylenmann mit zwei Schwestern auf dem Sennhof (ebenda).
Mindestens drei Wylenmann von Russikon haben 1515 an der Schlacht von Marignano teilgenommen. (Keller Seite 66)
Im Zürcher Oberland änderte der Name Wylemann zu Weilenmann.
Da die Kirchenbücher von Russikon erst nach dem Wegzug von Heini beginnen, ist es mir bisher nicht gelungen, eine familiäre Beziehung zwischen den Willimann und den Weilenmann darzustellen.
Hat jemand zusätzliche Angaben/Quellen aus dieser frühen Zeit?
fridobw
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urspr. Titel: Wylemann / Wylenmann / Weilenmann / Willimann von Russikon
Nach dem verstorbenen Hans Keller (Chronik von Russikon Teil 1 Seite 46) sollen die Wylenmann gemäss einem Schuldbrief von 1429 in Russikon auf dem Wyllerhof (Wilhof) ansässig gewesen sein und der Name soll von diesem Hof hergeleitet sein. 1467 lebte nach Keller ein Hans Wylenmann mit zwei Schwestern auf dem Sennhof (ebenda).
Mindestens drei Wylenmann von Russikon haben 1515 an der Schlacht von Marignano teilgenommen. (Keller Seite 66)
Im Zürcher Oberland änderte der Name Wylemann zu Weilenmann.
Da die Kirchenbücher von Russikon erst nach dem Wegzug von Heini beginnen, ist es mir bisher nicht gelungen, eine familiäre Beziehung zwischen den Willimann und den Weilenmann darzustellen.
Hat jemand zusätzliche Angaben/Quellen aus dieser frühen Zeit?
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urspr. Titel: Wylemann / Wylenmann / Weilenmann / Willimann von Russikon
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Peter.D
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Welche Weilenmann und zu welcher Zeit möchtest du denn genau in Verbindung setzen? Um 1500 gab es ja neben Russikon auch in Wildberg Weilenmann. Ist in Rickenbach LU die Herkunft aus Russikon explizit erwähnt? Wo?
Im Buch "Zürcher Familiennamen" von 1994 ist ein erster Weilenmann bereits 1331 in der Stadt Zürich dokumentiert. Die verschiedenen Nachweise um 1463 stammen höchstwahrscheinlich aus den Steuerbüchern des 14. und 15. Jahrhunderts.
Peter
Im Buch "Zürcher Familiennamen" von 1994 ist ein erster Weilenmann bereits 1331 in der Stadt Zürich dokumentiert. Die verschiedenen Nachweise um 1463 stammen höchstwahrscheinlich aus den Steuerbüchern des 14. und 15. Jahrhunderts.
Peter
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fridobw
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Lieber Peter,
Danke für Dein Interesse.
Ich möchte den Vater von Heinrich Willimann (Wylemann) Geburtsdatum unbekannt, verheiratet mit Verena Brunner, bzw. seine Eltern, mit den Weilenmann von Russikon in Verbindung setzen.
Heinrich bringt einen Heimatschein datiert vom 10 August 1551 unterschrieben von Jakob Schällenberg Vogt zu Kyburg nach Witwil.
"Vor dem Vogt erscheint Heini Willimann, von Russikon gebürtig, der sich in Wittwil im Kellamt niedergelassen, und bittet um eine Urkunde, dass er ehelich geboren und mit Ehren als Biedermann von Heimen abgeschieden.
Die Zeugen Hans Griessmann und Peter Wetzstein bezeugen, dass Heinrich als Sohn von (Alt-)Heini Willimann und Verena Bumann als zwei rechte Ehemenschen in Russikon ehelich und redlich hausgehalten und gelebt......
Die Urkunde war mit dem Siegel der Vogtei Kyburg beglaubigt.
(Geschichte der Pfarrei Rickenbach von Mel. Estermann, Leutpriester, Verlag Gebrüder Räber Luzern 1882,
ebenso in der Sammlung Billeter zu den Willimann von Rickenbach)
Ja es gibt ausser in Russikon auch in Wildberg, Wila und Töss Weilenmann, die wohl alle irgendwie zusammengehören. Mir fehlen aber jegliche Belege und Beziehungen. In den Steuerbüchern wurde ich bisher nicht fündig, da zu punktuell. Hans Keller hat verschiedene Weilenmann erwähnt, aber leider existieren von seinen Nachforschungen gemäss seiner Tochter keine Unterlagen.
(ich hätte gerne eine Kopie des Estermann-Textes als Bild eingefügt, hat aber nicht geklappt) ====> siehe unten
Fridolin
Danke für Dein Interesse.
Ich möchte den Vater von Heinrich Willimann (Wylemann) Geburtsdatum unbekannt, verheiratet mit Verena Brunner, bzw. seine Eltern, mit den Weilenmann von Russikon in Verbindung setzen.
Heinrich bringt einen Heimatschein datiert vom 10 August 1551 unterschrieben von Jakob Schällenberg Vogt zu Kyburg nach Witwil.
"Vor dem Vogt erscheint Heini Willimann, von Russikon gebürtig, der sich in Wittwil im Kellamt niedergelassen, und bittet um eine Urkunde, dass er ehelich geboren und mit Ehren als Biedermann von Heimen abgeschieden.
Die Zeugen Hans Griessmann und Peter Wetzstein bezeugen, dass Heinrich als Sohn von (Alt-)Heini Willimann und Verena Bumann als zwei rechte Ehemenschen in Russikon ehelich und redlich hausgehalten und gelebt......
Die Urkunde war mit dem Siegel der Vogtei Kyburg beglaubigt.
(Geschichte der Pfarrei Rickenbach von Mel. Estermann, Leutpriester, Verlag Gebrüder Räber Luzern 1882,
ebenso in der Sammlung Billeter zu den Willimann von Rickenbach)
Ja es gibt ausser in Russikon auch in Wildberg, Wila und Töss Weilenmann, die wohl alle irgendwie zusammengehören. Mir fehlen aber jegliche Belege und Beziehungen. In den Steuerbüchern wurde ich bisher nicht fündig, da zu punktuell. Hans Keller hat verschiedene Weilenmann erwähnt, aber leider existieren von seinen Nachforschungen gemäss seiner Tochter keine Unterlagen.
(ich hätte gerne eine Kopie des Estermann-Textes als Bild eingefügt, hat aber nicht geklappt) ====> siehe unten
Fridolin
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Peter.D
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Hallo Fridolin
Wenn ich das richtig verstanden habe, stellte also der Vogt in Kyburg dem Heini Weilenmann 1551 einen Heimatschein aus. Heini brauchte den für die Niederlassung in Witwil im Kelleramt des damaligen Stifts Beromünster. Der reformierte Heini wanderte somit ins katholische Gebiet aus. Und wieso gerade Witwil? Aber da hast du ja die Abstammung aus Russikon? Oder traust du der Quelle aus dem 19. Jh. nicht? Interessant ist schon, dass dieser Heimatschein um 1880 noch in Rickenbach vorhanden war. Begab sich die Familie später von Witwil nach Rickenbach? Ist das auch dokumentiert?
Vor der Führung der reformierten Kirchenbücher und der noch späteren Zürcher Bevölkerungsverzeichnisse ist die Filiation leider nur in Ausnahmefällen einigermassen sicher bestimmbar.
Peter
Wenn ich das richtig verstanden habe, stellte also der Vogt in Kyburg dem Heini Weilenmann 1551 einen Heimatschein aus. Heini brauchte den für die Niederlassung in Witwil im Kelleramt des damaligen Stifts Beromünster. Der reformierte Heini wanderte somit ins katholische Gebiet aus. Und wieso gerade Witwil? Aber da hast du ja die Abstammung aus Russikon? Oder traust du der Quelle aus dem 19. Jh. nicht? Interessant ist schon, dass dieser Heimatschein um 1880 noch in Rickenbach vorhanden war. Begab sich die Familie später von Witwil nach Rickenbach? Ist das auch dokumentiert?
Vor der Führung der reformierten Kirchenbücher und der noch späteren Zürcher Bevölkerungsverzeichnisse ist die Filiation leider nur in Ausnahmefällen einigermassen sicher bestimmbar.
Peter
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fridobw
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Lieber Peter,
Heini dürfte ein "Glaubensflüchtling" sein, denn seine Nachkommen waren streng katholisch. Von Witwil nach Rickenbach sind es nur ca. 5 km. Heini kaufte 1534 mit seinem Bruder den Hof Oberhuben in Rickenbach und wurde hier sesshaft. Witwil war also wohl nur eine Zwischenstation. Finanziell wurden die Neuankömmling als "Altgläubige" von der ortsansässigen Familie Frank mit einem Darlehen unterstützt. Die Quelle Estermann ist für mich vertrauenswürdig.
Fridolin
Heini dürfte ein "Glaubensflüchtling" sein, denn seine Nachkommen waren streng katholisch. Von Witwil nach Rickenbach sind es nur ca. 5 km. Heini kaufte 1534 mit seinem Bruder den Hof Oberhuben in Rickenbach und wurde hier sesshaft. Witwil war also wohl nur eine Zwischenstation. Finanziell wurden die Neuankömmling als "Altgläubige" von der ortsansässigen Familie Frank mit einem Darlehen unterstützt. Die Quelle Estermann ist für mich vertrauenswürdig.
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Walter
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Siehe hier!fridobw hat geschrieben: Mo 30. Jun 2025, 21:02 (ich hätte gerne eine Kopie des Estermann-Textes als Bild eingefügt, hat aber nicht geklappt)
LG, Walter
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Peter.D
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Wenn Heiri Weilenmann bereits vor 1531 ausgewandert ist, wieso hat er dann erst 1551 einen Heimatschein in der alten Heimat geholt? Für eine Heirat oder Erbschaft? Oder war das bereits der Sohn der Auswanderer? Und wieso steht 1551 noch Witwil, obwohl die Familie bereits 1531 einen Hof in Rickenbach gekauft hatte?
Möglicherweise befinden sich noch Hinweise auf die Auswanderer in den Akten und Büchern der Vogtei Kyburg, z.B. über die Abzugssteuer oder über Erbschaften. Diese Bestände sind aber sehr umfangreich und unübersichtlich, s. z.B. hier oder hier. Das StAZH kann dir dabei sicher helfen; der vermutlich beste Kenner des Kyburger Archivs wurde jedoch Ende 2024 pensioniert.
Peter
Möglicherweise befinden sich noch Hinweise auf die Auswanderer in den Akten und Büchern der Vogtei Kyburg, z.B. über die Abzugssteuer oder über Erbschaften. Diese Bestände sind aber sehr umfangreich und unübersichtlich, s. z.B. hier oder hier. Das StAZH kann dir dabei sicher helfen; der vermutlich beste Kenner des Kyburger Archivs wurde jedoch Ende 2024 pensioniert.
Peter
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fridobw
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Danke an Walter für die Anleitung für das Anhängen einer Datei und an Wolf für das Hilfs-Angebot.
Ich konnte nun den Estermann-Text zu den Willimann als Bild eingefügen.
Die zeitlichen Fragen von Peter stellte ich mir auch, aber vielleicht brauchte Heini das Dokument für das Ordnen des Nachlasses seiner Schwester. Dies hat er 1552 durchgeführt. Ich habe aber keine weiteren Unterlagen dazu.
Fridolin
Ich konnte nun den Estermann-Text zu den Willimann als Bild eingefügen.
Die zeitlichen Fragen von Peter stellte ich mir auch, aber vielleicht brauchte Heini das Dokument für das Ordnen des Nachlasses seiner Schwester. Dies hat er 1552 durchgeführt. Ich habe aber keine weiteren Unterlagen dazu.
Fridolin
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fridobw
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Sorry Peter,
wenn ich den Estermann-Text vor meiner letzten Antwort nochmals gelesen hätte und nicht aus der Erinnerung geantwortet hätte, so hätte ich gesehen:
Der Kauf des Hofes Huoben in Rickenbach war 1534. Heini kam also zuerst nach Rickenbach.
Der Kauf des Hofes in Witwil war 1551 und dafür brauchte Heini wohl das Herkunftsdokument.
Fridolin
wenn ich den Estermann-Text vor meiner letzten Antwort nochmals gelesen hätte und nicht aus der Erinnerung geantwortet hätte, so hätte ich gesehen:
Der Kauf des Hofes Huoben in Rickenbach war 1534. Heini kam also zuerst nach Rickenbach.
Der Kauf des Hofes in Witwil war 1551 und dafür brauchte Heini wohl das Herkunftsdokument.
Fridolin
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Säntis
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Grüezi Fridolin,
gemäss Mel. Estermann, Geschichte der Pfarrei Rickenbach, in Der Heimatskunde für den Kanton Luzern, IV. Lf., Luzern 1882:
Seite 288 und 289:
Am 05.11.1534 (errechnet im alten Stil aus "Donnerstag nach Allerheiligen 1534") kauften Bernhard und Heini Hüwener aus dem Zürichergebiet von Hans Furrer den Hof Oberhuben für 725 Gulden, 16 Batzen für 1 Gulden. Zeugen: Hans Ernin von Gunzwil, Hans Burkart, Hans Schüpfer von Kagiswil, Hans Ochsner von Winterberg.
Seite 289:
1536 Bernhard Hüwener und sein Brudersohn Heini Hüwener in Huben empfangen von Uli und Hans Frank von Rickenbach 100 Gulden und verschreiben ihnen dafür ihren Hof Huben.
Die Bezeichnungen Oberhuben und Huben dürften mit der späteren Bezeichnung Huoben und der heutigen Bezeichnung Huebe identitsch sein. Die Örtlichkeit liegt in der ehemaligen Gemeinde Gunzwil zwischen dem Dorf Gunzwil und dem Weiler Erlose, also nicht in Rickenbach.
Die Lage des Weilers Huebe auf einer Webseite von ortsnamen.ch
Das heutige Bauernhaus mit der angebauten Kapelle St. Maria in Huebe könnte am Platz des 1534 und 1536 genannten Hofes Oberhuben bzw. Huben stehen.
Die Lage dieses Bauernhauses auf einer Webseite von searche.ch
Petra Meyer, Wasser – ein wertvolles Gut, in Anzeiger Michelsamt, Nr. 20, 19. Mai 2022 (4). Die kolorierte Planzeichnung von 1753 der "Lochweid zũe Hũoben" zeigt die Brunnstuben und Dünkel (Wasserleitungen aus Holz) im Gebiet Schlössli sowie den Hof Huoben mit der angebauten Kapelle. Digitalisat auf einer Webseite der Korporation Beromünster.
Kapelle St. Maria in Huoben auf einer Webseite des Pastoralraums Michelsamt.
Bauernhaus mit Kapelle in Huoben, Gunzwil, auf einer Webseite des Online-Lexikon Fotodok.
Seite 289:
Am 09.02.1632 vermählten sich in der Kapelle Gormund Bläsi Wylimann von Rickenbach und Barbara Kaufmann.
Gibt es wirklich ältere Belege zu den Willimann in Rickenbach?
Säntis
gemäss Mel. Estermann, Geschichte der Pfarrei Rickenbach, in Der Heimatskunde für den Kanton Luzern, IV. Lf., Luzern 1882:
Seite 288 und 289:
Am 05.11.1534 (errechnet im alten Stil aus "Donnerstag nach Allerheiligen 1534") kauften Bernhard und Heini Hüwener aus dem Zürichergebiet von Hans Furrer den Hof Oberhuben für 725 Gulden, 16 Batzen für 1 Gulden. Zeugen: Hans Ernin von Gunzwil, Hans Burkart, Hans Schüpfer von Kagiswil, Hans Ochsner von Winterberg.
Seite 289:
1536 Bernhard Hüwener und sein Brudersohn Heini Hüwener in Huben empfangen von Uli und Hans Frank von Rickenbach 100 Gulden und verschreiben ihnen dafür ihren Hof Huben.
Die Bezeichnungen Oberhuben und Huben dürften mit der späteren Bezeichnung Huoben und der heutigen Bezeichnung Huebe identitsch sein. Die Örtlichkeit liegt in der ehemaligen Gemeinde Gunzwil zwischen dem Dorf Gunzwil und dem Weiler Erlose, also nicht in Rickenbach.
Die Lage des Weilers Huebe auf einer Webseite von ortsnamen.ch
Das heutige Bauernhaus mit der angebauten Kapelle St. Maria in Huebe könnte am Platz des 1534 und 1536 genannten Hofes Oberhuben bzw. Huben stehen.
Die Lage dieses Bauernhauses auf einer Webseite von searche.ch
Petra Meyer, Wasser – ein wertvolles Gut, in Anzeiger Michelsamt, Nr. 20, 19. Mai 2022 (4). Die kolorierte Planzeichnung von 1753 der "Lochweid zũe Hũoben" zeigt die Brunnstuben und Dünkel (Wasserleitungen aus Holz) im Gebiet Schlössli sowie den Hof Huoben mit der angebauten Kapelle. Digitalisat auf einer Webseite der Korporation Beromünster.
Kapelle St. Maria in Huoben auf einer Webseite des Pastoralraums Michelsamt.
Bauernhaus mit Kapelle in Huoben, Gunzwil, auf einer Webseite des Online-Lexikon Fotodok.
Seite 289:
Am 09.02.1632 vermählten sich in der Kapelle Gormund Bläsi Wylimann von Rickenbach und Barbara Kaufmann.
Gibt es wirklich ältere Belege zu den Willimann in Rickenbach?
Säntis
Zuletzt geändert von Säntis am Mi 2. Jul 2025, 18:27, insgesamt 2-mal geändert.
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fridobw
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Hoi Säntis,
Danke für Deine präzisen Anmerkungen.
Hier zwei Beispiele als Einträge aus dem Kirchenbuch Rickenbach Taufen 1610-1684 betreffend zwei Kinder von Hans Willimann und Verena Breitenstein: Adam geb.1613 und Rudolf geb. 1618.
Der von Dir erwähnte Bläsi geb. 1609 ist der älteste Bruder von Adam 1613 und Rudolf 1618 (zudem Barbara 1611, Anna 1621, Margaretha 1623, Jacobus 1625)
Rickenbach und Gunzwil waren damals eng miteinander verflochten (gemeinsame Gerichtbarkeit).
Rickenbach existiert als Pfarrei seit mindestens 1230. Gunzwil dagegen gehörte meines Wissens zu Beromünster. Die Pfarreigrenzen zwischen Pfeffikon, Rickenbach und Beromünster wurden verschiedentlich neu festgelegt. Die politischen Gemeindegrenzen von heute entsprechen nicht den damaligen Zuordnungen (und wurden durch Fusionen in der Neuzeit nochmals neu gezogen).
Herzliche Grüsse
Fridolin
Danke für Deine präzisen Anmerkungen.
Hier zwei Beispiele als Einträge aus dem Kirchenbuch Rickenbach Taufen 1610-1684 betreffend zwei Kinder von Hans Willimann und Verena Breitenstein: Adam geb.1613 und Rudolf geb. 1618.
Der von Dir erwähnte Bläsi geb. 1609 ist der älteste Bruder von Adam 1613 und Rudolf 1618 (zudem Barbara 1611, Anna 1621, Margaretha 1623, Jacobus 1625)
Rickenbach und Gunzwil waren damals eng miteinander verflochten (gemeinsame Gerichtbarkeit).
Rickenbach existiert als Pfarrei seit mindestens 1230. Gunzwil dagegen gehörte meines Wissens zu Beromünster. Die Pfarreigrenzen zwischen Pfeffikon, Rickenbach und Beromünster wurden verschiedentlich neu festgelegt. Die politischen Gemeindegrenzen von heute entsprechen nicht den damaligen Zuordnungen (und wurden durch Fusionen in der Neuzeit nochmals neu gezogen).
Herzliche Grüsse
Fridolin
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Säntis
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Grüezi Fridolin,
danke für die Stellungnahme.
Wie begründet sich aber eine Zuordnung des 1534 und 1536 genannten Hofes Oberhuben bzw. Huben zu Rickenbach?
Sind die Eintragungen im Taufbuch Rickenbach die ältesten Belege der Willimann in Rickenbach?
Gibt es einen Beleg zum Zuzug der Willimann in Rickenbach?
Säntis
danke für die Stellungnahme.
Wie begründet sich aber eine Zuordnung des 1534 und 1536 genannten Hofes Oberhuben bzw. Huben zu Rickenbach?
Sind die Eintragungen im Taufbuch Rickenbach die ältesten Belege der Willimann in Rickenbach?
Gibt es einen Beleg zum Zuzug der Willimann in Rickenbach?
Säntis
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fridobw
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Lieber Säntis,
beiliegend eine Aussage zur kirchlichen Situation in Gunzwil. Ich habe keine Karte bezüglich der Zuordnung der einzelnen Höfe von Gunzwil zwischen 1500 und 1600 zur Kirchgemeinde Rickenbach oder Stephan/Beromünster, aber nach familiärer Überlieferung gehörten die Willimann zu Rickenbach und auch der oben dargelegte Text von Estermann spricht von den Willimanns von Rickenbach. Billeter dagegen spricht von der Pfarrei Münster.
Der Beleg zum Zuzug der Willimann nach "Rickenbach (kirchlich) bzw. Gunzwil (geographisch)" ist die oben erwähnte Urkunde, die auch von Billeter erwähnt wird (siehe Anhang).
Vor knapp 60 Jahren durfte ich den Familienstammbaum eines Onkels in ein Schulheft abschreiben (siehe angehängtes pdf, bzw. ein subtiler Hinweis auf mein Alter). Einige Ergänzungen folgten später. Das Original ist beim Tode des unverheirateten Onkels inklusive weiterer Dokumente leider vernichtet worden.
Für mich bleibt weiterhin die Frage nach den früheren Vorfahren der Wylemann in Russikon, bzw. den Weilenmann von Russikon offen. Ich werde schauen, ob ich in den Akten von Kyburg etwas finden kann, hatte aber die leise Hoffnung, dass hier schon jemand Vorarbeit geleistet hat. Deshalb meine Anfrage in diesem Forum. Die bisherige Diskussion finde ich aber sehr spannend.
Herzliche Grüsse
Fridolin
beiliegend eine Aussage zur kirchlichen Situation in Gunzwil. Ich habe keine Karte bezüglich der Zuordnung der einzelnen Höfe von Gunzwil zwischen 1500 und 1600 zur Kirchgemeinde Rickenbach oder Stephan/Beromünster, aber nach familiärer Überlieferung gehörten die Willimann zu Rickenbach und auch der oben dargelegte Text von Estermann spricht von den Willimanns von Rickenbach. Billeter dagegen spricht von der Pfarrei Münster.
Der Beleg zum Zuzug der Willimann nach "Rickenbach (kirchlich) bzw. Gunzwil (geographisch)" ist die oben erwähnte Urkunde, die auch von Billeter erwähnt wird (siehe Anhang).
Vor knapp 60 Jahren durfte ich den Familienstammbaum eines Onkels in ein Schulheft abschreiben (siehe angehängtes pdf, bzw. ein subtiler Hinweis auf mein Alter). Einige Ergänzungen folgten später. Das Original ist beim Tode des unverheirateten Onkels inklusive weiterer Dokumente leider vernichtet worden.
Für mich bleibt weiterhin die Frage nach den früheren Vorfahren der Wylemann in Russikon, bzw. den Weilenmann von Russikon offen. Ich werde schauen, ob ich in den Akten von Kyburg etwas finden kann, hatte aber die leise Hoffnung, dass hier schon jemand Vorarbeit geleistet hat. Deshalb meine Anfrage in diesem Forum. Die bisherige Diskussion finde ich aber sehr spannend.
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fridobw
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
pdf hat nicht funktioniert, deshalb hier die erste Seite als .jpg
Fridolin
Fridolin
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Wolf
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Das Hochladen des pdf hat durchaus funktioniert - nur, dass von einem pdf kein Vorschaubild angezeigt werden kann - nur ein Feld mit dem Dateinamen.Es ist deswegen anschaulicher, eine Bilddatei hochzuladen, wenn das pdf sowieso nur aus einem Bild besteht (nicht z.B. einer als pdf abgespeicherten Textdatei).
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Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
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fridobw
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Herzlichen Dank Wolf für die Erläuterungen. Ich selber habe das pdf nach dem Absenden nicht gesehen und die Meldung erhalten: wurde nicht heruntergeladen.
Fridolin
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Wolf
- Moderator
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Hier wird angezeigt, wie oft das Dokument schon von Mitgliedern heruntergeladen (= angeschaut) wurde - direkt nach dem Hochladen (durch Dich) hat noch niemand die Datei heruntergeladen - inzwischen sollte die Anzeige eine Zahl nennen.fridobw hat geschrieben: Do 3. Jul 2025, 12:37... die Meldung erhalten: wurde nicht heruntergeladen.
Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
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Säntis
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Grüezi Fridolin,
danke für die ergänzenden Angaben.
Bin immer noch der Meinung, dass der 1534 und 1536 genannte Hof Oberhuben bzw. Huben mit der späteren Bezeichnung Huoben auf der heutigen Flur Huebe stand und zur Verwaltungseinheit Gunzwil und nicht Rickenbach gehörte.
Zudem sind mir bis jetzt Personen mit der Wohnortsangabe Huoben ausschliesslich in den Kirchenbüchern von Beromünster begegnet.
Mel. Estermann, Geschichte der Pfarrei Rickenbach, in Die Heimatskunde für den Kanton Luzern, IV. Lieferung, Luzern 1882, Seite 288 und 289:
• Verstehe Mel. Estermann so, dass sich die Wylimann/Willimann von den Höfen Huben und Witwil nach Münster und Rickenbach verbreitet haben.
• Er bringt als erster Beleg zu den Willimann in Rickenbach, den am 09.02.1632 in der Kapelle Gormund mit der Barbara Kaufmann vermählten Bläsi Wylimann von Rickenbach.
Digitalisat auf einer Webseite von books.google.ch
Sie haben nun den Nachweis der Willimann in Rickenbach ab 1609 erbracht.
Zu den in Huben und Witwil zugezogenen Willimann fehlen demnach noch 2-3 Generationen.
Gibt es weitere Belege von Willimann in Rickenbach, die einen Teil dieser Lücke abdecken?
Denke, die Schliessung dieser Lücke hat für die Willimann-Forschung im Grossraum Beromünster eine hohe Priorität.
Säntis
danke für die ergänzenden Angaben.
Bin immer noch der Meinung, dass der 1534 und 1536 genannte Hof Oberhuben bzw. Huben mit der späteren Bezeichnung Huoben auf der heutigen Flur Huebe stand und zur Verwaltungseinheit Gunzwil und nicht Rickenbach gehörte.
Zudem sind mir bis jetzt Personen mit der Wohnortsangabe Huoben ausschliesslich in den Kirchenbüchern von Beromünster begegnet.
Mel. Estermann, Geschichte der Pfarrei Rickenbach, in Die Heimatskunde für den Kanton Luzern, IV. Lieferung, Luzern 1882, Seite 288 und 289:
• Verstehe Mel. Estermann so, dass sich die Wylimann/Willimann von den Höfen Huben und Witwil nach Münster und Rickenbach verbreitet haben.
• Er bringt als erster Beleg zu den Willimann in Rickenbach, den am 09.02.1632 in der Kapelle Gormund mit der Barbara Kaufmann vermählten Bläsi Wylimann von Rickenbach.
Digitalisat auf einer Webseite von books.google.ch
Sie haben nun den Nachweis der Willimann in Rickenbach ab 1609 erbracht.
Zu den in Huben und Witwil zugezogenen Willimann fehlen demnach noch 2-3 Generationen.
Gibt es weitere Belege von Willimann in Rickenbach, die einen Teil dieser Lücke abdecken?
Denke, die Schliessung dieser Lücke hat für die Willimann-Forschung im Grossraum Beromünster eine hohe Priorität.
Säntis
Zuletzt geändert von Säntis am Di 15. Jul 2025, 10:19, insgesamt 1-mal geändert.
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fridobw
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Hoi Säntis,
vielen Dank für die klare Auflistung.
In den Unterlagen von Billeter zu den Willimann von "Rickenbach" wird als Sohn von Heinrich Willimann *1532 ein Gilg Willimann erwähnt, der nach Billeter *1555 geboren wurde. Von ihm gibt es im Sterbebuch von Rickenbach den Todeseintrag 1627 (siehe Bild).
Der Sohn von Gilg sei Hans (nach Billeter *1585). Er ist nachweislich in Rickenbach 1647 gestorben und hat hier 1613 geheiratet.
Von den Geburts-Daten der beiden gibt es in Rickenbach noch keine Einträge, da keine Kirchenbücher vorliegen. Woher Billeter die Geburtsdaten hat, ist mir (noch) nicht bekannt.
fridobw
vielen Dank für die klare Auflistung.
In den Unterlagen von Billeter zu den Willimann von "Rickenbach" wird als Sohn von Heinrich Willimann *1532 ein Gilg Willimann erwähnt, der nach Billeter *1555 geboren wurde. Von ihm gibt es im Sterbebuch von Rickenbach den Todeseintrag 1627 (siehe Bild).
Der Sohn von Gilg sei Hans (nach Billeter *1585). Er ist nachweislich in Rickenbach 1647 gestorben und hat hier 1613 geheiratet.
Von den Geburts-Daten der beiden gibt es in Rickenbach noch keine Einträge, da keine Kirchenbücher vorliegen. Woher Billeter die Geburtsdaten hat, ist mir (noch) nicht bekannt.
fridobw
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fridobw
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Hier noch der Todeseintrag von Hans.
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fridobw
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
1613 war nicht die Heirat,sondern die Geburt von Adam. Der Erstgeborene von Hans und Verena war Bläsi 1609. Die Heirat war also früher.
Fridobw
Fridobw
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fridobw
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
In der ZB Zürich finden sich zwei interessante Publikationen zu den Zürcher-Weilenmann-Familien:
1. Die Familie Weilenmann eine genealogische Studie über die Weilenmann-Familien aus den Herkunftsorten Nänikon-Uster, Bisikon, Bietenholz und Ottikon-Illnau sowie Madetswil-Russikon, Wildberg und Wila von Siegfried Bühler.
2. Der Stammbaum mit Geschichte über die Familie Weilenmann von Illnau (-Ottikon) von Irminger-Bänziger Alfred.
Darin sind die verschiedenen Zweige und Mitglieder der Wylemann/Willemann/Weilenmann aus dem Zürcher Oberland in Stammtafeln ab 1550 ausführlich dargestellt.
Irminger-Bänziger stellt in der Stammlinie Kürsinger eine familiäre Verwandschaft zwischen dem Stammvater der Weilenmann Felix Wyleman und Alt-Heini Willimann, dem Stammvater der Beromünsterer/Rickenbacher Willimann her, ohne dies mit weiteren Angaben zu belegen.
Bühler listet auch die früheren Einträge der «Wileman» aus dem Zürcher Urkundenbuch, der früheste Eintrag 1331, den Zürcher Steuerbüchern Eintrag 1358, den Steuerrödeln von 1467 und den Reisrödeln aus dem 16. Jahrhundert auf. Es sind aber immer nur punktuelle Einträge ohne Zuordnung zu Abstammungslinien.
Fridobw
1. Die Familie Weilenmann eine genealogische Studie über die Weilenmann-Familien aus den Herkunftsorten Nänikon-Uster, Bisikon, Bietenholz und Ottikon-Illnau sowie Madetswil-Russikon, Wildberg und Wila von Siegfried Bühler.
2. Der Stammbaum mit Geschichte über die Familie Weilenmann von Illnau (-Ottikon) von Irminger-Bänziger Alfred.
Darin sind die verschiedenen Zweige und Mitglieder der Wylemann/Willemann/Weilenmann aus dem Zürcher Oberland in Stammtafeln ab 1550 ausführlich dargestellt.
Irminger-Bänziger stellt in der Stammlinie Kürsinger eine familiäre Verwandschaft zwischen dem Stammvater der Weilenmann Felix Wyleman und Alt-Heini Willimann, dem Stammvater der Beromünsterer/Rickenbacher Willimann her, ohne dies mit weiteren Angaben zu belegen.
Bühler listet auch die früheren Einträge der «Wileman» aus dem Zürcher Urkundenbuch, der früheste Eintrag 1331, den Zürcher Steuerbüchern Eintrag 1358, den Steuerrödeln von 1467 und den Reisrödeln aus dem 16. Jahrhundert auf. Es sind aber immer nur punktuelle Einträge ohne Zuordnung zu Abstammungslinien.
Fridobw
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Säntis
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Grüezi Fridolin,
danke für die weiteren ergänzenden Angaben.
Interessant ist der Sterbebucheintrag vom 12.09.1627 in Rickenbach für Gilg Wÿliman.
Unter der Annahme, dass es sich um einen Erwachsenen handelt, ist dieser im Moment der erste belegte Willimann in Rickenbach.
Die Identität mit dem von Julius Billeter genannten Gilg Willimann, geboren 1555, ist noch nicht erwiesen.
Zu den in Huben und Witwil zugezogenen Willimann fehlen nach wie vor 2-3 Generationen.
Säntis
danke für die weiteren ergänzenden Angaben.
Interessant ist der Sterbebucheintrag vom 12.09.1627 in Rickenbach für Gilg Wÿliman.
Unter der Annahme, dass es sich um einen Erwachsenen handelt, ist dieser im Moment der erste belegte Willimann in Rickenbach.
Die Identität mit dem von Julius Billeter genannten Gilg Willimann, geboren 1555, ist noch nicht erwiesen.
Zu den in Huben und Witwil zugezogenen Willimann fehlen nach wie vor 2-3 Generationen.
Säntis
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fridobw
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Hoi Säntis,
Du hast natürlich recht. Huoben gehörte 1534 nicht zur Pfarrei Rickenbach, sondern zur Pfarrei St. Stefan in Münster.
Die Zuordnung ist ersichtlich in der Publikation: «Die Geschichte der Pfarrei St. Stephan Beromünster» von Josef Wallimann-Huber aus dem Heylas-Verlag in Beromünster von 1959.
Wallimann zitiert das "liber niger" der Stiftsbibliothek aus dem 15. Jahrhundert. Danach gehörten damals zur Pfarrei: der Flecken, Büel, Walde, Huoben, Ober- und Under-Wynon, Adenschwil und Gunzwil (Wallimann Seite 22).
Nach Wallimann kauften Bernhard und Heini Hüwener (Willimann) 1534 den alten Erlosen-Hof bei Huoben von Peter (oder Hans?) Furrer und zumindest Heini zog dann 1551 nach Wittwyl. 1552 war der Erlosen-Hof im Besitz von Grosshans und Peter Schüpfer (Seite 56).
Witwyl war damals zur Pfarrei Pfeffikon (Pfäffikon) zugehörig. Das Verhältnis von Witwyl zur näher gelegenen Pfarrei St. Stephan wurde in einem separaten Übereinkommen vom Montag vor Christi Geburt 1596 geregelt (Nach Wallimann aus dem Cysat-Jahrzeitbuch Seite 191). Danach gehörten die Witwyler weiter zur Pfarrei Pfeffikon, aber sie durften an gewöhnlichen Tagen im näher gelegenen «Münster» in die Kirche gehen, an den 4 kirchlichen Hochfesten aber mussten sie nach Pfeffikon. Taufen, Heiraten und Begraben durften sie sich nach eigener Wahl in Beromünster St. Stephan, im Stift oder in Pfeffikon. Die Kirchenbucheinträge der Witwyler Willimann können somit in Beromünster oder in Pfeffikon erfolgt sein. Die frühesten Kirchenbucheinträge von Pfeffikon sind: Taufen 1581-1623, Firmungen 1621, Ehen 1594-1615, Todesfälle 1594-1622. Leider sind sie (für mich) sehr schwer entzifferbar.
1565 wird ein Hans Willimann als Besitzer des unteren Hofes in Witwil bezeichnet und in der Folge treten diverse Willimann als Besitzer der verschiedenen Gehöfte in Witwil auf (Wallimann Seite 82 ff).
Michael Estermann hat nicht nur über die Pfarrei Rickenbach, sondern auch über Pfeffikon ein Büchlein verfasst: Geschichte der alten Pfarrei Pfäffikon. Zum Weiler Witwil wird Heini Willimann 1551 als Nüwpur erwähnt.
1600 zinste ein Peter Wylimann von Witwil sowohl nach Pfeffikon, wie nach Rickenbach und auch an das Stift in Beromünster
https://books.google.ch/books?id=XUAPAA ... &q&f=false
Wann ein erster Willimann nach Rickenbach kam ist damit aber weiterhin unklar, wie Säntis richtig feststellt. Das Kirchenbuch Rickenbach beginnt 1610 und der erste Willimann-Eintrag ist die Geburt von Adam Willimann 1613 als Sohn von Hans Willimann.
fridobw
Du hast natürlich recht. Huoben gehörte 1534 nicht zur Pfarrei Rickenbach, sondern zur Pfarrei St. Stefan in Münster.
Die Zuordnung ist ersichtlich in der Publikation: «Die Geschichte der Pfarrei St. Stephan Beromünster» von Josef Wallimann-Huber aus dem Heylas-Verlag in Beromünster von 1959.
Wallimann zitiert das "liber niger" der Stiftsbibliothek aus dem 15. Jahrhundert. Danach gehörten damals zur Pfarrei: der Flecken, Büel, Walde, Huoben, Ober- und Under-Wynon, Adenschwil und Gunzwil (Wallimann Seite 22).
Nach Wallimann kauften Bernhard und Heini Hüwener (Willimann) 1534 den alten Erlosen-Hof bei Huoben von Peter (oder Hans?) Furrer und zumindest Heini zog dann 1551 nach Wittwyl. 1552 war der Erlosen-Hof im Besitz von Grosshans und Peter Schüpfer (Seite 56).
Witwyl war damals zur Pfarrei Pfeffikon (Pfäffikon) zugehörig. Das Verhältnis von Witwyl zur näher gelegenen Pfarrei St. Stephan wurde in einem separaten Übereinkommen vom Montag vor Christi Geburt 1596 geregelt (Nach Wallimann aus dem Cysat-Jahrzeitbuch Seite 191). Danach gehörten die Witwyler weiter zur Pfarrei Pfeffikon, aber sie durften an gewöhnlichen Tagen im näher gelegenen «Münster» in die Kirche gehen, an den 4 kirchlichen Hochfesten aber mussten sie nach Pfeffikon. Taufen, Heiraten und Begraben durften sie sich nach eigener Wahl in Beromünster St. Stephan, im Stift oder in Pfeffikon. Die Kirchenbucheinträge der Witwyler Willimann können somit in Beromünster oder in Pfeffikon erfolgt sein. Die frühesten Kirchenbucheinträge von Pfeffikon sind: Taufen 1581-1623, Firmungen 1621, Ehen 1594-1615, Todesfälle 1594-1622. Leider sind sie (für mich) sehr schwer entzifferbar.
1565 wird ein Hans Willimann als Besitzer des unteren Hofes in Witwil bezeichnet und in der Folge treten diverse Willimann als Besitzer der verschiedenen Gehöfte in Witwil auf (Wallimann Seite 82 ff).
Michael Estermann hat nicht nur über die Pfarrei Rickenbach, sondern auch über Pfeffikon ein Büchlein verfasst: Geschichte der alten Pfarrei Pfäffikon. Zum Weiler Witwil wird Heini Willimann 1551 als Nüwpur erwähnt.
1600 zinste ein Peter Wylimann von Witwil sowohl nach Pfeffikon, wie nach Rickenbach und auch an das Stift in Beromünster
https://books.google.ch/books?id=XUAPAA ... &q&f=false
Wann ein erster Willimann nach Rickenbach kam ist damit aber weiterhin unklar, wie Säntis richtig feststellt. Das Kirchenbuch Rickenbach beginnt 1610 und der erste Willimann-Eintrag ist die Geburt von Adam Willimann 1613 als Sohn von Hans Willimann.
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Säntis
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Grüezi Fridolin,
Zivile und kirchliche Zugehörigkeit von Huoben:
• Schön, dass wir uns bezüglich der kirchlichen Zugehörigkeit von Huoben gefunden haben.
• Was denkst du heute zur zivile Zugehörigkeit von Huoben?
Bin immer noch der Meinung, dass der 1534 und 1536 genannte Hof Oberhuben bzw. Huben mit der späteren Bezeichnung Huoben auf der heutigen Flur Huebe stand und zur Verwaltungseinheit Gunzwil und nicht Rickenbach gehörte.
Erstnennung der Willimann in Rickenbach:
• Am 03.04.1613 getauft Adam, des Hanns Wÿliman und der Verena Breittenstein. Taufpaten: Renward Schüpffer und Barbele David. Taufbuch Rickenbach
• Am 12.09.1627 starb Gilg Wÿliman. Sterbebuch Rickenbach
• 1648 [ohne Tag und Monat] starb Hans Wiliman. Sterbebuch Rickenbach
Da bei diesen Einträgen keine Wohnorte angegeben sind, darf angenommen werde, dass diese Personen in der Pfarrei, wenn nicht sogar in Rickenbach selber, wohnhaft waren.
Seit wann sie dort ansässig waren ist noch offen.
Säntis
Zivile und kirchliche Zugehörigkeit von Huoben:
• Schön, dass wir uns bezüglich der kirchlichen Zugehörigkeit von Huoben gefunden haben.
• Was denkst du heute zur zivile Zugehörigkeit von Huoben?
Bin immer noch der Meinung, dass der 1534 und 1536 genannte Hof Oberhuben bzw. Huben mit der späteren Bezeichnung Huoben auf der heutigen Flur Huebe stand und zur Verwaltungseinheit Gunzwil und nicht Rickenbach gehörte.
Erstnennung der Willimann in Rickenbach:
• Am 03.04.1613 getauft Adam, des Hanns Wÿliman und der Verena Breittenstein. Taufpaten: Renward Schüpffer und Barbele David. Taufbuch Rickenbach
• Am 12.09.1627 starb Gilg Wÿliman. Sterbebuch Rickenbach
• 1648 [ohne Tag und Monat] starb Hans Wiliman. Sterbebuch Rickenbach
Da bei diesen Einträgen keine Wohnorte angegeben sind, darf angenommen werde, dass diese Personen in der Pfarrei, wenn nicht sogar in Rickenbach selber, wohnhaft waren.
Seit wann sie dort ansässig waren ist noch offen.
Säntis
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fridobw
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Re: Weilenmann von Russikon ZH
Zivile und kirchliche Zugehörigkeit von Huoben:
Lieber Säntis,
Du frägst, was ich zur zivilen Zugehörigkeit von Huoben im 16. Jahrhundert halte. Dies ist für mich eine schwierige Frage, da ich kein Historiker bin und die geschichtlichen Fakten nicht alle überblicke.
Ich gehe mit Dir einig, dass Huoben auch zivil nicht zur Verwaltungseinheit Rickenbach gehörte und Heini Willimann deshalb von Russikon nicht direkt nach Rickenbach umgesiedelt ist. Aber gehört Huoben damit 1534 zu Gunzwil? In der Luzerner-Karte von Heinrich Wägmann und Renward Cysat von 1597-1613 ist Huoben mit eigenem Wappen gleichwertig zu Gunzwil eingetragen.
Im bereits erwähnten Buch von Wallimann zur Pfarrei St. Stefan Beromünster bestand Gunzwil 1567 und 1597 aus sieben Höfen, die die Allmend unter sich aufteilten. Der sechste Hof bestand aus drei Huben. Diese drei Huben sind aber nicht identisch zum Weiler Huoben, denn die Beschreibung der Lokalisation und die aufgelisteten Hofbesitzer sind verschieden. Die sieben Höfe entsprechen wohl dem unten von W. Hörsch erwähnten Kerndorf Gunzwil.
Nach Waltraud Hörsch: "Gunzwil", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 03.11.2016. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/000639/2016-11-03/:
1036 wies Graf Ulrich von Lenzburg Gunzwil dem Kastvogtsgut von Beromünster zu. Bis 1798 gehörte es zum Michelsamt (luzernische Landvogtei und Herrschaftsgebiet des Propstes von Beromünster). Das Kerndorf Gunzwil bildete einen eigenen Twing und mit Rickenbach das Münsterer Gericht. Rickenbach wurde als Gericht 1750 selbstständig. Noch bis 1803 bildeten beide aber einen gemeinsamen Steuerbrief. Gunzwil gehörte ab 1798 zum Gerichtsbezirk Münster.
Huoben ist hier leider nicht erwähnt.
Falls Du bessere Unterlagen zur Zugehörigkeit von Huoben im 16. Jahrhundert hast, so bin ich dankbar für Deine Informationen. Vielleicht haben aber auch die Kollegen Hood, der die Wey von Gunzwil erforscht hat, oder O. Felber, der aus der Region stammt zusätzliche Informationen.
fridobw
PS: Vom Stiftsarchivar Beromünster Josef Blum habe ich diverse Kopien aus dem Urbar Michelsamt von 1683; Wittwil, und dem Urbar Michelsamt von 1567 erhalten, die ich noch entziffern muss.
Lieber Säntis,
Du frägst, was ich zur zivilen Zugehörigkeit von Huoben im 16. Jahrhundert halte. Dies ist für mich eine schwierige Frage, da ich kein Historiker bin und die geschichtlichen Fakten nicht alle überblicke.
Ich gehe mit Dir einig, dass Huoben auch zivil nicht zur Verwaltungseinheit Rickenbach gehörte und Heini Willimann deshalb von Russikon nicht direkt nach Rickenbach umgesiedelt ist. Aber gehört Huoben damit 1534 zu Gunzwil? In der Luzerner-Karte von Heinrich Wägmann und Renward Cysat von 1597-1613 ist Huoben mit eigenem Wappen gleichwertig zu Gunzwil eingetragen.
Im bereits erwähnten Buch von Wallimann zur Pfarrei St. Stefan Beromünster bestand Gunzwil 1567 und 1597 aus sieben Höfen, die die Allmend unter sich aufteilten. Der sechste Hof bestand aus drei Huben. Diese drei Huben sind aber nicht identisch zum Weiler Huoben, denn die Beschreibung der Lokalisation und die aufgelisteten Hofbesitzer sind verschieden. Die sieben Höfe entsprechen wohl dem unten von W. Hörsch erwähnten Kerndorf Gunzwil.
Nach Waltraud Hörsch: "Gunzwil", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 03.11.2016. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/000639/2016-11-03/:
1036 wies Graf Ulrich von Lenzburg Gunzwil dem Kastvogtsgut von Beromünster zu. Bis 1798 gehörte es zum Michelsamt (luzernische Landvogtei und Herrschaftsgebiet des Propstes von Beromünster). Das Kerndorf Gunzwil bildete einen eigenen Twing und mit Rickenbach das Münsterer Gericht. Rickenbach wurde als Gericht 1750 selbstständig. Noch bis 1803 bildeten beide aber einen gemeinsamen Steuerbrief. Gunzwil gehörte ab 1798 zum Gerichtsbezirk Münster.
Huoben ist hier leider nicht erwähnt.
Falls Du bessere Unterlagen zur Zugehörigkeit von Huoben im 16. Jahrhundert hast, so bin ich dankbar für Deine Informationen. Vielleicht haben aber auch die Kollegen Hood, der die Wey von Gunzwil erforscht hat, oder O. Felber, der aus der Region stammt zusätzliche Informationen.
fridobw
PS: Vom Stiftsarchivar Beromünster Josef Blum habe ich diverse Kopien aus dem Urbar Michelsamt von 1683; Wittwil, und dem Urbar Michelsamt von 1567 erhalten, die ich noch entziffern muss.
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Peter.D
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- Registriert: Sa 27. Feb 2010, 17:53
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Zürich
Re: Weilenmann von Russikon ZH
Der Begriff "zivile Zugehörigkeit" ist mindesten vor der Revolution nicht zielführend. Die nicht kirchlichen Herrschaftsverhältnisse waren ja damals oft sehr inhomogen: niedere Gerichtsbarkeit (private oder staatliche Twinge), hohe Gerichtsbarkeit, Landeigentum bzw. Lehenverhältnisse, Armengut (später in Luzern auch Steuerbrief genannt), Steuern, militärische Verhältnisse (Zugrecht), etc. - die alle bei einer Gemeinde oder gar einem Hof im Extremfall zu unterschiedlichen Herrschaften gehören konnten. Das alles für Huoben im 16. Jh. heute noch festzustellen, gäbe vermutlich eine Diss. Siehe auch hier.
Für welche Frage ist dies überhaupt relevant? Was sollte genau geklärt werden?
Peter
Für welche Frage ist dies überhaupt relevant? Was sollte genau geklärt werden?
Peter
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