Tschudi im Kanton Glarus

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Máirín
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Tschudi im Kanton Glarus

Beitrag von Máirín » Di 4. Apr 2006, 16:22

Hallo,
Danke. Sorry for the mistakes and thanks to Wolf for helping me with this.
Máirín
=========================================

Rudolf VON GLARUS b: Abt 994 d: 1062
Johannes VON GLARUS b: 1020 d: 1095
Herman VON GLARUS b: 1050 d: 1128
Heinrich 'Henry' VON SCHUDI b: 1070 d: 1149
Johannes VON SCHUDI b: Abt 1097 d: Abt 1170
Rudolph VON SCHUDI b: Abt 1120 d: Abt 1200
Heinrich VON SCHUDI b: Abt 1143 d: Abt 1225
Johannes VON TSCHUDI b: Abt 1175 d: Abt 1250
Rudolf VON TSCHUDI b: Abt 1222 d: Abt 1302
Johannes VON TSCHUDI b: Abt 1252 d: Aft 1285
Johannes VON TSCHUDI b: Abt 1252 d: Aft 1285
Hans VON TSCHUDI b: 1513 d: 1558
Martin VON TSCHUDI b: 1537
Hans VON TSCHUDI b: 1 Aug 1553
Martin VON TSCHUDI (N) b: 6 Jun 1591 d: Deceased
Jakob VON TSCHUDI b: 9 Aug 1635
Johannes TSCHUDI b: 20 Apr 1675
Martin TSCHUDI b: Abt 1708 d: Bef 9 Aug 1785
Henry Judy b: Abt 1744 d: Aft 8 Jun 1824
Sarah JUDY b: 5 Jul 1775 d: 27 Dec 1853



clarissa1874
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Tschudi vom Kanton Glarus

Beitrag von clarissa1874 » Di 12. Nov 2013, 18:59

Zufallsfund:

Der Konzertgeber Johann Jakob MEISTER, geschieden von Anna STOEHR, evangelisch, geb. am 29.04.1853 in Neustadt an der Aisch (Bayern), wohnhaft in Straßburg, unehelicher Sohn der gewerblosen Maria Katharina MEISTER, spätere Witwe HOFMANN, wohnhaft in Neustadt an der Aisch,
und
die Artistin Rosa TSCHUDI, Witwe des am 11.01.1893 in Lyon (Frankreich) verstorbenen Graveurs Georg LUCHSINGER, geb. am 08.06.1869 in Glarus (Schweiz), wohnhaft in Straßburg, Tochter des Konditors Salomon TSCHUDI, zuletzt wohnhaft gewesen in Lyon und dort verstorben, und der Anna Rosine geb. HÖSLI, wohnhaft in Straßburg,
werden am 07.03.1899 in Straßburg standesamtlich getraut.
Trauzeugen: 1) Kutscher Hieronimus Ripp, 35 Jahre alt, wohnhaft in Straßburg [unterschreibt mit Jérôme Ripp] 2) Bürgermeistereibeamter Gustav Baer, wohnhaft in Straßburg

Quelle: Standesamtsregister der Stadt Straßburg im Elsaß, Heiratsbuch Nr. 197/1899



wildpat
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Re: Tschudi vom Kanton Glarus

Beitrag von wildpat » Di 27. Jan 2015, 12:00

Zur Rosa Tschudi habe ich noch folgenden Eintrag in Glarus gefunden:

Mutter [Anna Rosina Tschudi geborene Hösli] und Tochter Rosa, genannt "Zuckerrosi", kamen in schlimmen Verruf wegen ihres sittlichen Verhaltens, da sie in ihrem Häuschen im Zaun ein communes Bordell unterhielten.

Gruss Patrick


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Re: Tschudi vom Kanton Glarus

Beitrag von Säntis » Do 28. Mai 2020, 21:44

Grüezi Lesende,

Eine Stellungnahme aus dem Historischen Lexikon der Schweiz zur Stammreihe Tschudi im Beitrag vom 04.04.2006 .
Tschudi ist eine alteingesessene Glarner Häupterfamilie. Die zahlenmässig grösste und bedeutendste Familie des Landes nannte sich ursprünglich Schudi oder Schudin und wird erstmals 1289 in Linthal erwähnt. Aegidius Tschudi versuchte, die Genealogie der Tschudi bis ins 10. Jh. zurückzuführen bzw. die Familie mit dem Zürcher Rittergeschlecht von Glarus in Zusammenhang zu bringen. Der kritischen Geschichtsforschung des 20. Jh. hielt diese Rekonstruktion jedoch nicht stand.

Bochtella



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Re: Tschudi vom Kanton Glarus

Beitrag von Säntis » Fr 29. Mai 2020, 08:10

Grüezi Lesende,

zur der im Genealogienwerk von Johann Jakob Kubly-Müller genannten Familie des Adam Tschudi, vermählt mit Maria Cleophea von Helmsdorf, folgende Ergänzungen:

Ihre Tochter:
Am 6.3.1656 vermählten sich in Überlingen Johann Heinrich Pflaumern und Anna Ursula Tschudi von Glarus.
Mit umfangreichen Angaben zu Johann Hainrich Pflaumern, Dr. juris, fürstbischöflicher konstanzischer Rat.
Kinder sind keine nachgewiesen.
Fritz Harzendorf, Überlinger Einwohnerbuch 1444-1800, Überlingen 1954/55, Band 2, FN. 76

Am 1.11.1660 starb Maria Cleophe Tschudin, geborene von Helmstorph, Ehefrau des Adam Tschudin, fürstlich st.gallischer Rat und Obervogt in Oberberg.
Katholisches Sterbebuch Gossau

Bochtella



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Re: Tschudi vom Kanton Glarus

Beitrag von Säntis » Mi 3. Jun 2020, 12:56

Grüezi Lesende,

Fridolin Tschudy, Geschichte und Genealogie der Uralt Adeligen Familie von Tschudy, von Tschudi, Tschudy, Tschudi, 3 Bände, Manuskript, 2002, im Landesarchiv des Kantons Glarus.

Fridolin Tschudy, Geschichte und Genealogie der Uralt Adeligen Familie von Tschudy, von Tschudi, Tschudy, Tschudi, CD-ROM, 2002.
Die Genealogie wurde aus dem handgeschriebenen Genealogiewerk von J.J. Kubli-Müller, welches sich im Landesarchiv des Kantons Glarus befindet, herausgezogen. Sie besteht aus vier Teilen, nämlich: Teil 1: Buch Glarus Alter Teil und Katholiken, Teil 2: Buch Glarus Protestanten, Teil 3: Buch Schwanden, Teil 4: Buch Ennenda und Buch 5: Näfels. Ausserdem ist auf dieser CD auch noch das von J. J. Kubly-Müller verfasste Werk "Die Tschudi-Freiherrren von Flums und Schloss Gräpplang enthalten.
Das alte Rittergeschecht "Von Glarus" war im Frühmittelalter im Lande Glarus ansässig, wanderte dann aber nach Zürich aus und kam erst um 800 nach Christus wieder ins Glarnerland, und zwar nach Linthal zurück.
Das Geschlecht der heutigen Träger des Namens Tschudy, gleich welcher Schreibweise, stammt von Joannes Schudin, Ritter von Glarus, geb. 870 nach Christus, gestorben 936 nach Christus, ab. Die Ritter "Von Glarus" waren ca. um 800 nach Christus im Lande Glarus in Linthal ansässig. Es liegt nahe, dass der Name des heutigen Kantons Glarus von diesem Ritterstamm abgeleitet worden ist. Woher aber die Ritter "Von Glarus" ursprünglich kamen, darüber bestehen verschiedene Theorien.
Welche dieser vier Theorien stimmt, kann mit Bestimmtheit heute nicht mehr gesagt werden.

Es ist erstaunlich und bedauerlich, dass in dieser Publikation über eine derart bedeutende Familie von den verschiedenen überlieferten und unkritischen Abstammungstheorien nicht ausdrücklich Abstand genommen wird.

Bochtella



Pascal Paul
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Re: Tschudi vom Kanton Glarus

Beitrag von Pascal Paul » Di 9. Jun 2020, 19:15

Bochtella hat geschrieben: Mi 3. Jun 2020, 12:56 Es ist erstaunlich und bedauerlich, dass in dieser Publikation über eine derart bedeutende Familie von den verschiedenen überlieferten und unkritischen Abstammungstheorien nicht ausdrücklich Abstand genommen wird.

Bochtella
Guten Abend
Welches wäre denn die Ihrer Ansicht nach belegbarste Abstammungslinie der Tschudi von Glarus?
Wir freuen uns über jeden neuen Eintrag zum Thema.
Mit freundlichen Grüssen
Pascal Paul



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Re: Tschudi vom Kanton Glarus

Beitrag von Säntis » Mi 10. Jun 2020, 09:37

Grüezi Pascal Paul,

bin bisher nur beiläufig, im Zusammenhang mit den von Helmsdorf, auf die Tschudi vom Kanton Glarus gestossen.
Für die Genealogie der Tschudi vom Kanton Glarus ist das Genealogienwerk von Johann Jakob Kubly-Müller grundsätzlich wegweisend.
Die von Aegidius Tschudi entworfene Abstammungstheorie, die bis ins 10. Jh. zurückführt, kann jedoch nicht mehr vertreten werden.

Bochtella



Thomy
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Re: Tschudi vom Kanton Glarus

Beitrag von Thomy » So 14. Jun 2020, 22:22

Wieso kann die Abstammungstheorie von Aegidius Tschudi nicht mehr vertreten werden?

Freundliche Grüsse
Thomas Gmür



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Re: Tschudi vom Kanton Glarus

Beitrag von Säntis » Mo 15. Jun 2020, 08:33

Grüezi Thomas Gmür,

weil die ersten Generationen einer kritischen sich auf Primärquellen stützenden Forschung nicht standhalten.
Dazu nochmals auch die diesbezüglichen Aussagen im Historischen Lexikon der Schweiz

Bochtella



wildpat
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Re: Tschudi vom Kanton Glarus

Beitrag von wildpat » Mo 15. Jun 2020, 09:20

Ergänzend zu Bochtella's Ausführungen möchte ich noch auf die folgende Quelle zur Widerlegung von Aegidius Tschudi's Familienlegende hinweisen:

Es ist das Verdienst der Glarner Historikerin Dr. Frieda Gallati, die Frage nach der Zuverlässigkeit des Geschichtsschreibers Aegidius Tschudi im Zusammenhang mit seiner eigenen Familiengeschichte einer kritischen Prüfung unterzogen zu haben. Die Bedenken, die bereits von anderen Historikern erhoben wurden, finden in Gallatis Untersuchungen ihre volle Bestätigung. Dabei ist es der Verfasserin gelungen, Aegidius Tschudi die Fälschungen von Dokumenten, die die adlige Abstammung der Familie belegen sollten, nachzuweisen. Ihre Untersuchungen, die bis heute unbestritten blieben, sind im Jahrbuch des Historischen Vereins des Kantons Glarus vom Jahre 1938 erschienen:
https://www.e-periodica.ch/digbib/view? ... :1938:49#4

Nichtsdestotrotz, von Beginn des 15. Jahrhunderts bis in die neuere Zeit spielten die Tschudi im Glarner Staatswesen eine führende Rolle und stellten zahlreiche Landammänner, Pannerherrn, Landvögte, Schranken- und Ratsherren. Verlässlich lassen sich die Tschudis bis ins 13. Jahrhundert und nicht wie von Aegidius Tschudi ins 10. Jahrhundert zurückverfolgen. Sie nannten sich zu Beginn Schudi oder Schudin und werden erstmals 1289 in Linthal erwähnt.

Beste Grüsse
Wildpat


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Re: Tschudi vom Kanton Glarus

Beitrag von Säntis » Mo 15. Jun 2020, 11:23

Grüezi wildpat,

vielen Dank für den Beitrag.
Es erstaunt, dass die hervorragende Arbeit von Frieda Gallati, Gilg Tschudi und die ältere Geschichte des Landes Glarus, im Jahrbuch des Historischen Vereins des Kantons Glarus, Band 49, 1938, nicht in den Beitrag über die Tschudi von Glarus im Historischen Lexikon der Schweiz, aufgenommen wurde.

Bochtella



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Re: Tschudi vom Kanton Glarus

Beitrag von Felber » Fr 6. Mai 2022, 21:37

Zufallsfund im Sterbebuch von Pfeffikon LU: Am 23. August 1802 starb Karolina Verena Ludowika Tschudi, Kind, Tochter des Josef Christoph L. B. Tschudi von Flums und Gräpplang und der Maria Josefa Katharina Rosa Steinauer von Einsiedeln SZ. Im Eintrag steht noch mehr zur Familie. Demnach heirateten die Eltern am 8. Januar 1800 in Bern (katholisch).

Freundliche Grüsse

Olivier



wildpat
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Re: Tschudi vom Kanton Glarus

Beitrag von wildpat » Mi 5. Okt 2022, 14:14

Antwort auf die Frage Tschudy in Frenkendorf BL:
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Guten Tag Meyervincent

Ich forsche bereits seit vielen Jahren über die Glarner Geschlechter und auch über die Glarner Tschudi Familien.

Ich habe eine Tschudi Familie bisher ausmachen können, die aus Glarus stammt und in Basel ansässig war.

Peter Tschudi (1499-1532) stammt ursprünglich aus Ennenda, Glarus und ear Seckelmeister in Chur, wo er auch starb (Kubly-Müller Register Glarus Nr. 89). Sein Sohn Gilg Aegidius Tschudi (1530-1591), war Hauptmann in Frankreich unter König Heinrich III. und starb 1591 in Krieg. Er war auch heimatberechtigt in Basel. Sein Sohn, Johann Jakob Tschudi, gibt 1649 das Bürgerrecht in Basel auf und zieht weg. Anno 1619 leben die Eheleute Tschudi-von Büren noch in Basel, siehe fol.852 und ff Bd.III Cam.Ts.Stammtafeln, wonach auch der Sohn Joh.Jakob wegen seines Wegzuges von Basel einen Attest erhält, fol.853 Cam.Ts. Bd.III. Ein Jakob Tschudi, vermutlich Enkel der Tschudi-von Büren, ist 1691 auf der Zunft zur Rebleuten in Basel und Mitglied des kleinen Rates, vide pag.854 Cam.Ts.Bd.III fol. Aus dieser Linie gibt es in Basel und Bern Nachkommen. Wegen Mitwissenschaft und Begünstigung eines Mordes wurde Joh.Jakob Tschudi anno 1615 seiner Stelle in Basel als Kaufhausschreiber enthoben und für 2 Jahre von Stadt und Land verwiesen, sein Tod ist unbekannt.

Dieser Johann Jakob Tschudi (Kubly-Müller, Register Glarus Nr. 137) hatte eine Tochter Barbara, die gemäss Kubly-Müller 1595 geboren wurde und einen Ulrich Baumgartner in erster Ehe und einen Andreas Wieland (geboren am 25.4.1600 in Basel, Seckelmeister und Fünfter zur Weinleuten, Mitglied des grossen Rates) in zweiter Ehe als Ehemann hatte. Mehr Informationen habe ich leider über diese Barbara nicht. Sie ist aber in Basel geboren und stammt von den Glarner Tschudis ab.

Wildpat


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Re: Tschudi vom Kanton Glarus

Beitrag von Säntis » Mi 5. Okt 2022, 14:30

Grüezi Meyervincent,

Der Nachlass Dr. Arnold Lotz im Basler Staatsarchiv, im Jahrbuch / Schweizerische Gesellschaft für Familienforschung = Annuaire / Société suisse d'études généalogiques, 1987.
355 C: Genealogische Notizen über Basler Familien (Blaue Hefte)
Nr. 524: Tschudy 1461-17. Jh.
Digitalisat auf einer Webseite von E-Periodica, einer Plattform der ETH-Bibliothek Zürich.

Digitalisat über den Archivkatalog des Staatsarchivs Basel-Stadt, Signatur PA 355 C524
Zur Abstammung ist speziell interessant der Brief vom 29.09.1922 von J.J.Kubly-Müller in Glarus an Dr. Arnold Lotz in Basel.

Bochtella
Zuletzt geändert von Säntis am Mi 5. Okt 2022, 14:34, insgesamt 1-mal geändert.



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Re: Tschudi im Kanton Glarus

Beitrag von Meyervincent » Mi 5. Okt 2022, 14:31

Fantastisch, Ihre Recherchen, Sir, danke, also ist Barabra Von Tschudy höchstwahrscheinlich gut mit dieser Von Tschudy-Familie verbunden, sie war mit einem der Vorfahren verheiratet, die die Iselinen von Bale sind, und saß im Rat. Vielen Dank für Ihre wertvolle Hilfe



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Tschudi von Glarus

Beitrag von Säntis » Fr 7. Jun 2024, 07:41

Grüezi Lesende,

Zufallsfund:

Jahrzeit für Balthasar Tschudi, gewesener Landvogt der Grafschaft Toggenburg, auch die Jungfrau Elisabeth Tschudin und Wilhelm Tschudin, Vogt auf Oberberg mit seiner Ehefrau Barbara Tschudin, geborenen Schnetzer, alle von Glarus.
Jahrzeitbuch Appenzell, Blatt 62r

Zuordnungshilfen:

Dominikus Tschudi, auf einer Webseite von Wikipedia.
Dominikus (Balthasar) Tschudi, am 17.01.1597 geboren von Wil, am 06.06.1654 gestorben in Baden, Magister (Doktor) der Philosophie, lic. iur. can.
Sein Bruder: Wilhelm Tschudi (1590-1629), Obervogt auf Schloss Oberberg (Gemeinde Gossau), verheiratet mit Barbara Schnetzer von Henau.
Seine Eltern: Melchior Tschudi, Kanzler des Klosters St. Gallen zu Wil und Neffe des Geschichtsschreibers Ägidius Tschudi, und der Verena Giezendanner aus dem Toggenburg.
Seine Grosseltern: Johannes Tschudi (1514-1579), Hauptmann, Kanzler des Klosters St. Gallen zu Wil, und Catharina Müller von Wil.
Sein Grossonkel: Ludwig Tschudi (1495-1530), Hauptmann, Heilig-Grab-Ritter, Herr zu Gräpplang bei Flums.
Sein Grossonkel: Meinrad Tschudi (1497-1555), Hauptmann, Zweiter Herr auf Gräpplang bei Flums.
Sein Grossonkel: Balthasar Tschudi (1524-1592), Hauptmann, Lehenvogt von Toggenburg, Vierter Herr auf Gräpplang bei Flums.

Jakob Winteler, Die Burg Gräplang bei Flums, in Texte zur Dorfgeschichte von Untervaz, 1970.
Seite 4-8: Mit dem Vertrag vom 27.03.1528 kam die Burg Gräplang an die Glarner Familie Tschudi, in deren Besitz sie bis 1767 blieb. Auf den Käufer Ludwig Tschudi, Junior, 1495-1530, Sohn des Ludwig Tschudi, Senior, 1462-1534, und Enkel von Landammann Johannes Tschudi, folgte sein Bruder Meinrad, 1497-1555, dann dessen Sohn Christoph, 1581 Balthasar (I), 1524-1597, ein Stiefbruder des ersten Besitzers, vorher während 29 Jahren fürstlich St. Gallischer Rat und Landvogt im Toggenburg. Aus dessen Ehe mit Anna von Schönbrunn aus Zug ging der fünfte Besitzer, Balthasar (II), 1556-1608, hervor.
Digitalisat auf einer Webseite des Burgenverein Untervaz.

Paul Boesch, Die Toggenburger Scheiben : Ein Beitrag zur Kulturgeschichte des Toggenburgs im 16. bis 18. Jahrhundert, in Neujahrsblatt des Historischen Vereins des Kantons St. Gallen, Band 75, 1935.
Seite 17: 1547 hatten Meinrad, Gilg, Jörg, Jost, Hans, Melchior, Balthasar und Caspar die Tschudin von Glarus, alle Gebrüder, gemeinsam eine Scheibe gestiftet, die sich im Schweizerischen Landesmuseum befindet.
Seite 19: 1612 erben die Brüder Wilhelm und Balthasar Tschudi von ihrer verstorbenen Mutter Verena Gietzendanner einen Weingarten mit Wiesenbletz auf Berstenegg. Der dritte Bruder Melchior ist also bereits gestorben.
Digitalisat auf einer Webseite von E-Periodica, einer Plattform der ETH-Bibliothek Zürich.

Veronika Feller-Vest, Tschudi, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.

Anton Wohler, Dominikus Tschudi, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.

Veronika Feller-Vest, Ludwig Tschudi (der Jüngere), auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.

Veronika Feller-Vest, Ludwig Tschudi (der Ältere), auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.

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Re: Tschudi von Glarus

Beitrag von Säntis » Mi 12. Jun 2024, 07:11

Grüezi Lesende,

als Ergänzung zu den Beiträgen vom 03.06.2020 und 15.06.2020.

Umstrittene Familiengeschichte der Tschudis, auf einer Webseite von Glarner Familien Weltweit von Patrick A. Wild in Egg, Kanton Zürich.

Mit einem Link zu:
Duane H. Freitag, Umstrittene Familiengeschichte der Tschudis, auf einer Webseite von Glarner Familien Weltweit von Patrick A. Wild, Egg, Kanton Zürich.

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Re: Tschudi vom Kanton Glarus

Beitrag von Säntis » Fr 16. Aug 2024, 07:32

Grüezi Lesende,

Literatur zur Familie Tschudi / von Tschudi aus dem Kanton Glarus auf einer Webseite von adelslexikon.com : Lexikon des historischen Adels 1648-1918.

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