Liebe Freunde der Familienforschung,
Auf unserer Suche nach Vorfahren vor 1600 www.ausmeinersicht.ch/Familienforschung rücken die im Raum Bussnang/TG heimischen Sterenberger-Geschlechter ins Blickfeld. Die mir vorliegende Stehrenberger-Stammtafel (ab Jakob *1610) und die "Ahnenreihen Geschwister Stehrenberger von Friltschen" (bearbeitet von J.P. Zwicky, Gen. Inst. Zürich, 1978) reichen nicht vor 1600 zurück.
Weiss jemand etwas über die Sterenberger vor 1600 ?
Allerbesten Dank für jeglichen Hinweis !
Johann W. Schregenberger, Oberrieden
Stehrenberger / Sterenberger im Kanton Thurgau
Moderator: Wolf
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Schregi
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Wolf
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Re: Stehrenberger / Sterenberger im Kanton Thurgau
Wurde die Frage inzwischen auf anderem Wege beantwortet?
Wenn ja: Antwort hier bitte kurz zusammenfassen.
Wenn nein: bitte bestätigen, dass immer noch Interesse an einer Antwort besteht.
Wenn jemand helfen kann und will, empfehle ich, abzuwarten bis entweder der aktuelle Wissensstand berichtet oder weiter bestehendes Interesse an einer Antwort bekundet wurde.
Wenn ja: Antwort hier bitte kurz zusammenfassen.
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Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
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Schregi
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Re: Stehrenberger / Sterenberger im Kanton Thurgau
Bei umfangreichen Recherchen* Juli 2021 in den Archivalien des Staatsarchivs Thurgau und des Vorarlberger Landesarchivs fand der Historiker Mag. Dr. Dieter Petras ( https://dieterpetras.eu/) zehn Einträge vor 1600, in denen ingesamt 16 Personen mit Namen Sterenberger und Störenberger aufgeführt werden. Die Existenz des Namens Sterenberger sowie Störenberger auf dem Gebiet der ehemaligen Komturei Tobel zumindest seit der Mitte des 16. Jahrhunderts anhand zahlreicher Quellen evident.
Die zunächst noch leibeigenen Leute verschiedener Herren verbesserten sich binnen gut hundert Jahren zu Inhabern erblicher Lehen des Johanniterklosters St. Johann im Thurtal. Dieser Umstand führte D. Petras zur Annahme, die Sterenberger könnten als Dienstleute des Mutterhauses in das Gebiet des diesem untergeordneten Feldkircher Johanniterkonvent gewechselt sein. Eine daraufhin angestrengte Recherche im entsprechenden Bestand im Vorarlberger Landesarchiv schien vielversprechend, blieb aber ergebnislos. Die Vermutung, dass es sich bei den ersten Vertretern der Sterenberger in Vorarlberg um Abkömmlinge der Schweizer Familien handeln könnte, wird jedoch durch die Tatsache unterstrichen, dass es sich jeweils um Männer mit dem Namen Hans handelte, wohingegen in den Vorarlberger Pfarrmatriken des 17. Jahrhunderts für gewöhnlich die Langform Johann/Johannes angeführt wurde.... .
Meine Vermutung, dass die heutigen Schregenberger von den Sterenberger von Friltschen abstammen, wird durch die Befunde von D. Petras weiter genährt. Zum aktuellen Stand der Überlegungen siehe www.ausmeinersicht.ch/Familienforschung .
Bin weiterhin sehr interessiert an HInweisen aus dem Forum.
* Interessenten schicke ich gerne eine Kopie an ihre private Email-Adresse
Die zunächst noch leibeigenen Leute verschiedener Herren verbesserten sich binnen gut hundert Jahren zu Inhabern erblicher Lehen des Johanniterklosters St. Johann im Thurtal. Dieser Umstand führte D. Petras zur Annahme, die Sterenberger könnten als Dienstleute des Mutterhauses in das Gebiet des diesem untergeordneten Feldkircher Johanniterkonvent gewechselt sein. Eine daraufhin angestrengte Recherche im entsprechenden Bestand im Vorarlberger Landesarchiv schien vielversprechend, blieb aber ergebnislos. Die Vermutung, dass es sich bei den ersten Vertretern der Sterenberger in Vorarlberg um Abkömmlinge der Schweizer Familien handeln könnte, wird jedoch durch die Tatsache unterstrichen, dass es sich jeweils um Männer mit dem Namen Hans handelte, wohingegen in den Vorarlberger Pfarrmatriken des 17. Jahrhunderts für gewöhnlich die Langform Johann/Johannes angeführt wurde.... .
Meine Vermutung, dass die heutigen Schregenberger von den Sterenberger von Friltschen abstammen, wird durch die Befunde von D. Petras weiter genährt. Zum aktuellen Stand der Überlegungen siehe www.ausmeinersicht.ch/Familienforschung .
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