Ich suche weitere Infos zur Familie von Eggenburg.
In Engelberg Kanton Obwalden gab es die Familie:
Vater: Jakob Matter (gestorben 1629)
Mutter: Katharina von Eggenburg (gestorben 21.08.1629)
Die Mutter dürfte aber aus Nidwalden stammen. Hat jemand weitere Informationen wie sie den Nidwaldner von Eggenburg zugeordnet werden kann?
Bei der Ahnenliste Niederberger-Kranz fand ich folgende Stammreihe:
von Eggenburg Sebastian
Büren
Gestorben in Stans 06.10.1629 an der Pest
Ehefrau:
Amstad Anna gest. vor ihrem Ehemann
dessen Vater:
von Eggenburg Ulrich
Geb. In Büren
1540-1542 Commissar zu Bellinzona, 1555/58 Richter.
Ehefrau:
Lussi Margaretha, Geb. In Stans, Tochter des Lussi Johann, 1655 Talvogt zu Engelberg
dessen Vater:
von Eggenburg Johann
Geb. In Büren
Verheiratet mit Täschler Anna
Im HBL fand ich folgenden Artikel:
E G G E N B U R G , v o n . Altes ausgestorbenes Landleutengeschlecht von Nidwalden. Die Burg Eggenburg in der Kniri ob Stans, von der nur noch der Flurname zeugt, wird 1275 als Besitz einer Frau von Waltersberg genannt. Ob das zuerst 1341 auftretende Geschlecht von Eggenburg eine Seitenlinie der Ritter von Waltersberg ist, bleibt ungewiss. Das stets bürgerlich auftretende Geschlecht war freilich sehr kriegerisch. Jenni ( = Hans) und Hensli fallen 1443 an der Letzi am Albis, Balthasar und sein' gleichnamiger Bruderssohn, Thomas und Peter fallen 1515 bei Marignano. — 1. H an s, Landweibel und später Richter 1477-1484.— 2. K a sp a r, Landschreiber 1506-1525. — 3. Ulrich, kämpfte bei Kappel 1531, ist 1534 Ratsbote, 1540-1541 Kommissar zu Bellinzona. Als sein politischer Ehrgeiz unbefriedigt blieb, trat er 1550 an die Spitze des sog. « Hirs- rates », einer revolutionären demokratischen Bewegung gegen die Regierung, die aber scheiterte. Trotzdem er der Schwager des allmächtigen Staatsmannes Ritter Lussy wurde, brachte er es zu keiner höchsten Beamtung. In unzählige Prozesse und Injurienhändel verwickelt, mit seinen Gemeindegenossen von Stans zerfallen, vertauschte er den schönen Sitz im Mettenweg 1553 gegen die Berggüter Oiegispalm, erwarb den ‘alten Rittersitz Füglislo und zog nach Wolfenschiessen. 1563 wanderte er zeitweilig nach Obwalden aus. Seine Nachkommen verarmen und spielen keine Rolle mehr. Einer ändern Linie des Geschlechtes, genannt jouchli, gehört an — 4. Johannes, 1599 bis 1603 Stipendiat am borromäischen Kollegium in Mailand, Pfarrer zu Sarnen, 1606-1610, Stadtpfarrer zu Frauenfeld 1614-1617, Pfarrer in Lungern 1617-1632, Pfarrer zu Stans 1632-1647 und Sextar des IV Waldstätter Kapitels. Unter ihm wurde 1641-1647 die schöne neue Kirche gebaut, t 12. VIII. 1647. — Das alte Geschlecht erlosch im weiblichen Stamme 1717. — Vergl. Registerbände des G fr. — Küchler : Chronik von Sarnen. — Dürrer : Landammann lieinzli (in JSG XXXII). — Kollekt. von Kaplan A. Odermatt.

