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Helg von Basel BS

Verfasst: So 12. Feb 2023, 07:24
von Silvia1960
Barbara Helg ist die Ehefrau von Hans Rudolf Nägeli (Orismüller bei Liestal). Nachgewiesen ist als erste Geburt eines gemeinsamen Kindes, eine Tochter, Margreth Nägeli geb. 24.06.1565. Taufeintrag im Kirchenbuch Liestal.

https://memory.bl.ch/familienforschung/ ... %20Liestal

Dass der Vater von der Mutter Barbara Helg, wie hier im Forum unter Nägelin von Reigoldswil behauptet, der Niklaus Helg aus Basel sein soll, bestreite ich. Denn das am 19.11.1536 getaufte Kind bekam keinen Namen. Im entsprechenden Kirchenbuch, Basel St. Alban, ist zwar die Taufe eingetragen aber ohne Namensgebung. D.h. Es ist davon auszugehen, dass man das Kind noch kurz vor dessen Tod taufte bzw. ihm eben den Segen erteilte.
Aufgrund dessen kommt als Vater von Barbara Helg nur noch der Hans Helg in Frage, der tatsächlich am 4. Okt. 1545 eine Tochter Barbara in den Kirchenbüchern Basel St. Alban taufen liess. Die Heirat von Barbara Helg und Hans Rudolf Nägeli findet man in den Kirchenbüchern nicht, weil zu dieser Zeit noch nicht eingetragen wurde. Aber da wahrscheinlich das erste gemeinsame Kind 1565 getauft wurde, ist es durchaus auch nachvollziehbar, dass Barbara Helg 1545 geboren wurde. Zu dieser Zeit waren die Eltern nämlich durchaus um die 20 herum und nicht älter.

Der vermeintliche Niklaus Helg (Kirchenbücher, St. Alban) mag ein Bruder des Hans Helg gewesen sein, wofür mir aber bislang keine Beweise vorliegen.

Re: Helg von Basel BS

Verfasst: So 12. Feb 2023, 12:54
von Wolf
Die Familie des Hans Helg findet man in der Sammlung Lotz auf pdf-Seite 8: danach heiratet die 1545 geborene Barbara einen Peter Luterburger.

Re: Helg von Basel BS

Verfasst: So 19. Feb 2023, 08:27
von Silvia1960
Ja, ich kenne die Hefte von Lotz. Sie sind sicherlich hilfreich. Aber auch da hat es den einen oder anderen Fehler drin. Tatsache ist, dass Niklaus Helg keine Tochter mit Namen Barbara hatte. Was auch noch sein könnte, dass die Barbara Helg, die den Hans Rudolf Nägeli in Liestal heiratete gar nicht unmittelbar von den Helg im St. Alban, Basel abstammt. Man müsste somit in den Dokumenten (Zünfte u.a.) im Staatsarchiv Basel suchen gehen, was für Laien wie mich schwierig bzw. nicht praktikabel ist.