Halder im Kanton Zürich
Verfasst: Mi 28. Jan 2015, 00:31
Unter dem Titel Schweizer Einwanderer nach Heidelberg und Umgebung wird auf die SEHUM-Datenbank verwiesen. Dort taucht u.a. ein Johann Peter Halder (um 1605 - nach 1671) auf ... siehe Anhang.
Laut eigenem Lebenslauf von 1671 (Wilhelm Diehl, Schweizer in kurpfälzischem Kirchen- und Schuldienst in der Zeit von 1649 bis 1671, in Hessische Chronik, 5. Jahrgang, 1916, S. 1, 88, 90) war Johann Peter Halder "gebiertig uß der Aptei S.Gallen uß der Schweitz". Von ca. 1624 bis 1653 war er "in der Landschaft Zürich 29 jahr" Schullehrer (1624/35 in Hettlingen bzw. 1635/53 in Uhwiesen), was vermuten lässt, dass er reformiert war. In der Stemmatologia Sangallensis (Halder sind auch ein altes St.Galler Geschlecht) ist kein passender Johann Peter Halder genannt - ausserdem würde sich ein Stadt-St.Galler wohl nicht als "gebiertig uß der Aptei S.Gallen" bezeichnen. Das legt die Vermutung nahe, dass er aus einer der reformierten Pfarreien im Toggenburg stammt - leider findet sich auch im Toggenburgischen Genealogienwerk von Wickli kein passender Eintrag.
Der (vermutete!) Sohn Johann Kaspar Halder wird 1632 nach eigener Angabe in Uhwiesen ZH geboren - da lebt der (vermutete!) Vater aber noch in Hettlingen ZH ... erst 1635 tritt der Vater die Stelle in Uhwiesen an, d.h. Johann Kaspar wäre eben nur in Uhwiesen aufgewachsen. Als Herkunft gibt er "Remisshub, der fürstl. Abtey S. Gallen" an: die Remishub ist ein Hof in der Gemeinde Tablat SG, heute ein Teil der Stadt St.Gallen (im Osten), damals ausserhalb der Stadt in äbtischem Gebiet. Im "Tablater Buch" werden Halder allerdings nicht als Bürger genannt - auch nicht als ausgestorben.
Angesichts der verworrenen Situation wäre es hilfreich, wenn Hinweise im Lebenslauf auf andere Orte verfolgt werden könnten, in der Hoffnung dort Näheres zur Herkunft zu finden.
Da sind einmal die beiden (vermuteten!) Söhne:
Johann Kaspar, *1632 in Hettlingen ZH oder Uhwiesen ZH
Johann, *1636 in Uhwiesen ZH
Dann finden sich in der Zürcher Ehedatenbank zwei Einträge, bei denen es sich um eine zweite und evtl. dritte Heirat des Vaters handeln könnte:
03.06.1646 in Laufen (vmtl. Laufen am Rheinfall ZH): Hans Peter Halder, Schulmeister, heiratet Elisabeth Harder aus Benken (vmtl. ZH).
14.09.1647 in Altstetten ZH: Hans Peter Halder heiratet Margaretha Buchmann. Ob es sich beim Bräutigam um die gleiche Person handelt, kann anhand der Datenbank nicht gesagt werden.
Lassen sich die Taufeinträge in Hettlingen und/oder Uhwiesen oder die Heiratseintrage in Laufen BE oder Altstetten finden? Jeder Hinweis wird dankbar entgegen genommen.
Laut eigenem Lebenslauf von 1671 (Wilhelm Diehl, Schweizer in kurpfälzischem Kirchen- und Schuldienst in der Zeit von 1649 bis 1671, in Hessische Chronik, 5. Jahrgang, 1916, S. 1, 88, 90) war Johann Peter Halder "gebiertig uß der Aptei S.Gallen uß der Schweitz". Von ca. 1624 bis 1653 war er "in der Landschaft Zürich 29 jahr" Schullehrer (1624/35 in Hettlingen bzw. 1635/53 in Uhwiesen), was vermuten lässt, dass er reformiert war. In der Stemmatologia Sangallensis (Halder sind auch ein altes St.Galler Geschlecht) ist kein passender Johann Peter Halder genannt - ausserdem würde sich ein Stadt-St.Galler wohl nicht als "gebiertig uß der Aptei S.Gallen" bezeichnen. Das legt die Vermutung nahe, dass er aus einer der reformierten Pfarreien im Toggenburg stammt - leider findet sich auch im Toggenburgischen Genealogienwerk von Wickli kein passender Eintrag.
Der (vermutete!) Sohn Johann Kaspar Halder wird 1632 nach eigener Angabe in Uhwiesen ZH geboren - da lebt der (vermutete!) Vater aber noch in Hettlingen ZH ... erst 1635 tritt der Vater die Stelle in Uhwiesen an, d.h. Johann Kaspar wäre eben nur in Uhwiesen aufgewachsen. Als Herkunft gibt er "Remisshub, der fürstl. Abtey S. Gallen" an: die Remishub ist ein Hof in der Gemeinde Tablat SG, heute ein Teil der Stadt St.Gallen (im Osten), damals ausserhalb der Stadt in äbtischem Gebiet. Im "Tablater Buch" werden Halder allerdings nicht als Bürger genannt - auch nicht als ausgestorben.
Angesichts der verworrenen Situation wäre es hilfreich, wenn Hinweise im Lebenslauf auf andere Orte verfolgt werden könnten, in der Hoffnung dort Näheres zur Herkunft zu finden.
Da sind einmal die beiden (vermuteten!) Söhne:
Johann Kaspar, *1632 in Hettlingen ZH oder Uhwiesen ZH
Johann, *1636 in Uhwiesen ZH
Dann finden sich in der Zürcher Ehedatenbank zwei Einträge, bei denen es sich um eine zweite und evtl. dritte Heirat des Vaters handeln könnte:
03.06.1646 in Laufen (vmtl. Laufen am Rheinfall ZH): Hans Peter Halder, Schulmeister, heiratet Elisabeth Harder aus Benken (vmtl. ZH).
14.09.1647 in Altstetten ZH: Hans Peter Halder heiratet Margaretha Buchmann. Ob es sich beim Bräutigam um die gleiche Person handelt, kann anhand der Datenbank nicht gesagt werden.
Lassen sich die Taufeinträge in Hettlingen und/oder Uhwiesen oder die Heiratseintrage in Laufen BE oder Altstetten finden? Jeder Hinweis wird dankbar entgegen genommen.