Quelle/Source: Stemmatologia Sangallensis (Erläuterungen/Explanations)
Mittelholzer Jacob (1536
[§]-14.01.1610), Schmiedezunft, Sohn des
Jacob (Nr. 1) und der Verena Falk
oo 06.12.1556
Elsbetha Huber (26.03.1537-23.03.1595), Tochter des Hanns (Nr. 20) und der Elsbetha Raggabaßin
[Raggenbass]
Kinder
14.09.1557 Georg
22.11.1558 Jakob, +22.11.1558
20.03.1560 Barbara, starb jung
03.04.1561 Elsbetha
02.01.1563 Magdalena, oo Hanns Germann (Nr. 4)
23.04.1564 Juditha, oo Franz Lepfi (Nr. 3)
06.04.1566 Jakob, +06.04.1566
24.03.1568 Barbara, oo Sebastian Engelin (Nr. 5)
03.01.1569 Jacob, starb jung
06.01.1571
Melchior (Nr. 11)
16.12.1572 Katharina
20.07.1574 Jakob (Nr. 12)
innegehabte Ämter:
1580-1596 Zimmerwerkmeister I. casst.
19.01.1581-1583 Mühleschauer I.
10.11.1590-1596 Mühleschauer II.
1603-1603 Zimmerwerkmeister II. res.
1605-1610 Mühleschauer III.
1606-1610 Zimmerwerkmeister III.
1606 Feuerschauer
[§] Gemäss Taufbuch (siehe
unten) am 19.12.1535 getauft.
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... Mitten in den Tanner'schen Streithandel hinein fallt die Feuersbrunst vom Jahr 1606 ...
... Andere eidgenössische Orte schickten ebenfalls schöne Beisteuern, so daß sie von Stund an wieder angefangen zu bauen; und ward die Kirche, der Thurm, Rath- und Pfarrhaus Jakob Mittelholzer, einem 85jährigen Baumeister vou St. Gallen verdinget, welcher den Bau glücklich ausgeführet, obwohl er wegen des beständig anhaltenden Regenwetters merklich daran verhindert worden war.
Quelle: Die Gemeinde Herisau im Kanton Appenzell A. Rhein, August Eugster - 1870, S. 99f
... Hölzerne Tafel mit den Namen der nach dem Dorfbrand 1606 am Wiederaufbau der Kirche beteiligten Zimmerleute Meister Jakob Mittelholzer und Kaspar Germann von St. Gallen im Kehlboden des Turmhelms
Quelle: Die Kunstdenkmäler des Kantons Appenzell Ausserrhoden: Der Bezirk Hinterland, Eugen Steinmann, 1973 S. 63
Anno 1587
Jakob Mittelholzer, genannt Mautz, ist, weilen Hr. Cleber von ihm ein Seelenmörder genennet worden, den 14. März, ob er gleich die Sach theils laügnen, theils bei der Ueberzeügung mit Unwissenheit und Weinseüchte entschuldigen wollen, auß Gnaden dahin verurtheilet worden, daß sein Zung hinfort Niemand weder Gute noch Schade sey; er zu keinen gutten Gesellen zum Wein, aber alle Sonntag in die Kirche gehe, und von Statt und Gerichten biß an meiner Herren Gnad nicht weichen solle.
Quelle: Auszüge aus handschriftlichen Chroniken und aus den Rathsprotokollen der Stadt und Republik St. Gallen, 1847