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Zollikofer in Kirchberg/Iller

Verfasst: Mo 24. Feb 2014, 18:00
von albzoll
suche Vorfahren "Zollikofer"; bin bis Joh. Ignaz Zollikofer Kirchberg a.d. Iller vorgedrungen (siehe Anhang). gibt es Auswanderer aus der Schweiz in den Süddeutschen Raum?

Re: Zollikofer in Kirchberg / Iller

Verfasst: Mo 24. Feb 2014, 19:29
von Wolf
Sicher gab es Auswanderer Zollikofer von St.Gallen (dem einzigen alten Bürgerort für Zollikofer in der Schweiz) nach Süddeutschland - vorwiegend in reformierte Gebiete, da die Zollikofer als Stadt-Sankt-Galler Familie strikt reformiert waren.

Das Problem, eine Verbindung nach St.Gallen herzustellen, besteht insbesondere dann, wenn zwischen Auswanderung und bekannten Daten weitere Generationen liegen, die nicht nach St.Gallen zurückgemeldet wurden.

Einen 1740 geborenen Johann Ignaz Zollikofer finde ich nicht im Index der Stemmatologia Sangallensis, d.h. er ist nicht als Familienoberhaupt bekannt. Gesucht werden müsste also ein um 1700-1720 geborener Johann oder Hans - davon gibt es eine ganze Menge. Die Ehefrauen sind im Index nicht genannt. Wenn ich das nächste Mal im Archiv bin, muss ich also die detaillierten Familienblätter (das sind ein paar Hundert) durchblättern, ob es einen Johann/Hans gibt, der eine Theresia Wolfmayer geheiratet hat. Wenn mehrere Generationen zwischen der Auswanderung und der Geburt von Johann Ignaz liegen, schwinden die Chancen natürlich mit jeder Generation.

Weiter ist nach wie vor nicht geklärt, inwieweit Zollikofer vorerst in Konstanz geblieben sind und sich von dort in Süddeutschland ausgebreitet haben.

Re: Zollikofer in Kirchberg/Iller

Verfasst: Mo 3. Mär 2014, 16:55
von Wolf
Bei einer Durchsicht der Stemmatologia Sangallensis (Geburt des Familienoberhaupts im Zeitraum etwa 1670-1740) habe ich keinen Johann / Hans (als einzigen Namen oder Namensteil) gefunden, der mit einer Theresia Wolfmayer verheiratet gewesen wäre.

Sofern die gesuchte Linie aus St.Gallen stammt, müsste also mehr als eine Generation zwischen "Auswanderung" und bekannten Daten liegen - und die Linie hätte vmtl. das St.Galler Bürgerrecht aufgegeben. Dass bei bestehendem Bürgerrecht keine Angaben nach St.Gallen gemeldet worden wären, ist nicht auszuschliessen, aber eher unwahrscheinlich.