Jans von Gelfingen LU
Verfasst: Mo 7. Mai 2012, 23:07
Links zu weiteren Jans-Linien siehe Vorkommen Jans in der Schweiz.
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Die Familie Jans von Gelfingen hat ein dickes Buch gefüllt; ich bin gerne bereit, auf Anfrage über die Familie und so ziemlich aller Seetalerfamilien, die mit ihr "in Berührung" kamen, Auskunft zu geben.
Zu Pater Anton, Karthäuser-Priester, als Zusatz zum Historischen Lexikon der Schweiz: "Anton Jans, ein Mystikerleben der Gegenwart", Verlag "Ars sacra" von Josef Müller in München.
Anton, geboren und getauft am *22.08.1903 in Nottwil als Johann Alfred Jans, als drittes von elf Kindern des Oberlehrers, Organisten & Musikverlegers Robert Jans (1877-1944), Heirat in Nottwil °°27.10.1900 mit Louise Wey (1873-1954) Paramentenschneiderin; Bürger von Gelfingen (und Ballwil).
1. Kind Paula 1901-1973, °°1930 Anton Häne, 4 Kinder
2. Kind Robert 1902-1936
3. wie oben erwähnt: Johann Alfred, Pater Anton 1903-1932
4. Kind Franz Xaver 1904-1905
5. Kind Franz Xaver 1906-1989, Musikdirektor in Altdorf, Kirchenmusiker auch in Luzern °°1933 in Basel Anna Cron 1910-1992; 3 Kinder
6. Kind Rosa 1907-1991
7. Kind Joseph 1908-1964, Obstbaulehrer in Gelfingen, °°1938 Anna Galliker 1909-1995, 8 Kinder (meine Schwiegereltern)
8. Kind Anton 1910-1925
9. Kind Anna 1911-1932
10. Kind Richard 1914-2002, Bankkaufmann °°1947 Rita Grandi 1920-2012
11. Kind Cilla alias Cäcilia 1916-1988
Eltern des Robert Jans:
Johann Ulrich Burkhard Jans 1831-1917, Bauer von und in Gelfingen °°1861 Elisabeth Kiener von Gelfingen 1834-1917; Robert, das jüngste von acht Kindern. Alle Daten, zurückverfolgt bis 1582 und urkundlich belegt; Quelle: Staatsarchiv Luzern StALU.
Diese hier erwähnten Jans-Familien gehören zum ältesten Jans-Stamm der Schweiz. Ein Mannlähenbrief aus dem Jahre 1428 zeigt einen erwiesenen Vorfahr meiner Frau, der auch geschrieben hat, dass schon der Vater seines Grossvaters genau dieses Erblehen erhalten hat. Quelle StALU, Transkription durch meine Frau, hier Ausschnitt aus der ins Neuhochdeutschen übersetzten Form:
"Allen denen, die diesen Brief sehen, hören oder lesen, künd ich Rudolf Stüssy, Bürger von Zürich, in diesen Zeiten meiner fürsichtigen, weisen Herren, den Eidgenossen namentlich der von Zürich, von Schwyz, von Unterwalden, von Zug und von Glarus, Landvogt in den Ämtern Richensee, Meyenberg und Villmergen mit allem, was dazu gehört, dass Uly Jans von Gelfingen zu mir gekommen ist und mir eröffnet hat, dass er vom ehrwürdigen Herren Pantaleon von Heidegg, Komtur des Deutsch Ordens Hauses in Beuggen und von seiner Schwester Frau Margreta von Heidegg ein Haus und Hofstatt und zwei Jucharten Reben, unter der Burg Heidegg gelegen, [Rebland] stossend einerseits an den Bühl und anderseits an Mettlis Brunnen, gekauft hat mit einer Summe Geld. Das genannte Haus, die Hofstatt und die zwei Jucharten Reben mit allem Zubehör war vor Zeiten von meiner gnädigen Herrschaft von Österreich ein Lehen, und zu diesen Zeiten von meinen genannten Herren, den Eidgenossen und respektiv mir als ihren Vogt......
Er [dieser Mannlähenbrief] ist gegeben am Mittwoch in den Pfingstfeiertagen, da man von Christi Geburt vierzehnhundert und achtundzwanzig Jahre zählt."
Die Jans von Gelfingen waren schon damals freie Bauern. Diese 2 Jucharten Reben (am nordwestlichen Abhang des heutigen Schlosses Heidegg) waren der grosse rote Faden, der in weiteren Urkunden im 16. und 17. Jahrhundert wieder auftaucht, der uns zu den Jans in den Kirchenbüchern und schliesslich (ohne Reben) in die Gegenwart führte. Sie waren Bauern, Rebbauern und Fischer (im Heydeggersee, dem späteren Baldeggersee).
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Die Familie Jans von Gelfingen hat ein dickes Buch gefüllt; ich bin gerne bereit, auf Anfrage über die Familie und so ziemlich aller Seetalerfamilien, die mit ihr "in Berührung" kamen, Auskunft zu geben.
Zu Pater Anton, Karthäuser-Priester, als Zusatz zum Historischen Lexikon der Schweiz: "Anton Jans, ein Mystikerleben der Gegenwart", Verlag "Ars sacra" von Josef Müller in München.
Anton, geboren und getauft am *22.08.1903 in Nottwil als Johann Alfred Jans, als drittes von elf Kindern des Oberlehrers, Organisten & Musikverlegers Robert Jans (1877-1944), Heirat in Nottwil °°27.10.1900 mit Louise Wey (1873-1954) Paramentenschneiderin; Bürger von Gelfingen (und Ballwil).
1. Kind Paula 1901-1973, °°1930 Anton Häne, 4 Kinder
2. Kind Robert 1902-1936
3. wie oben erwähnt: Johann Alfred, Pater Anton 1903-1932
4. Kind Franz Xaver 1904-1905
5. Kind Franz Xaver 1906-1989, Musikdirektor in Altdorf, Kirchenmusiker auch in Luzern °°1933 in Basel Anna Cron 1910-1992; 3 Kinder
6. Kind Rosa 1907-1991
7. Kind Joseph 1908-1964, Obstbaulehrer in Gelfingen, °°1938 Anna Galliker 1909-1995, 8 Kinder (meine Schwiegereltern)
8. Kind Anton 1910-1925
9. Kind Anna 1911-1932
10. Kind Richard 1914-2002, Bankkaufmann °°1947 Rita Grandi 1920-2012
11. Kind Cilla alias Cäcilia 1916-1988
Eltern des Robert Jans:
Johann Ulrich Burkhard Jans 1831-1917, Bauer von und in Gelfingen °°1861 Elisabeth Kiener von Gelfingen 1834-1917; Robert, das jüngste von acht Kindern. Alle Daten, zurückverfolgt bis 1582 und urkundlich belegt; Quelle: Staatsarchiv Luzern StALU.
Diese hier erwähnten Jans-Familien gehören zum ältesten Jans-Stamm der Schweiz. Ein Mannlähenbrief aus dem Jahre 1428 zeigt einen erwiesenen Vorfahr meiner Frau, der auch geschrieben hat, dass schon der Vater seines Grossvaters genau dieses Erblehen erhalten hat. Quelle StALU, Transkription durch meine Frau, hier Ausschnitt aus der ins Neuhochdeutschen übersetzten Form:
"Allen denen, die diesen Brief sehen, hören oder lesen, künd ich Rudolf Stüssy, Bürger von Zürich, in diesen Zeiten meiner fürsichtigen, weisen Herren, den Eidgenossen namentlich der von Zürich, von Schwyz, von Unterwalden, von Zug und von Glarus, Landvogt in den Ämtern Richensee, Meyenberg und Villmergen mit allem, was dazu gehört, dass Uly Jans von Gelfingen zu mir gekommen ist und mir eröffnet hat, dass er vom ehrwürdigen Herren Pantaleon von Heidegg, Komtur des Deutsch Ordens Hauses in Beuggen und von seiner Schwester Frau Margreta von Heidegg ein Haus und Hofstatt und zwei Jucharten Reben, unter der Burg Heidegg gelegen, [Rebland] stossend einerseits an den Bühl und anderseits an Mettlis Brunnen, gekauft hat mit einer Summe Geld. Das genannte Haus, die Hofstatt und die zwei Jucharten Reben mit allem Zubehör war vor Zeiten von meiner gnädigen Herrschaft von Österreich ein Lehen, und zu diesen Zeiten von meinen genannten Herren, den Eidgenossen und respektiv mir als ihren Vogt......
Er [dieser Mannlähenbrief] ist gegeben am Mittwoch in den Pfingstfeiertagen, da man von Christi Geburt vierzehnhundert und achtundzwanzig Jahre zählt."
Die Jans von Gelfingen waren schon damals freie Bauern. Diese 2 Jucharten Reben (am nordwestlichen Abhang des heutigen Schlosses Heidegg) waren der grosse rote Faden, der in weiteren Urkunden im 16. und 17. Jahrhundert wieder auftaucht, der uns zu den Jans in den Kirchenbüchern und schliesslich (ohne Reben) in die Gegenwart führte. Sie waren Bauern, Rebbauern und Fischer (im Heydeggersee, dem späteren Baldeggersee).