Landvögte und Obervögte Kanton Schaffhausen

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Säntis
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Landvögte und Obervögte Kanton Schaffhausen

Beitrag von Säntis » Mo 2. Nov 2020, 14:22

Grüezi Lesende,

Kurt Bächtold, Schaffhauser Landvögte im Tessin, in Schaffhauser Beiträge zur Geschichte, Band 71, 1994, Seiten 73-96.
Betrifft die Landvogteien Lugano (Lauis), Locarno (Luggarus), Mendrisio (Mendris) und Vallemaggia (Maintal).
Ditgitalisat auf einer Webseite von E-Periodica, einer Plattform der ETH-Bibliothek Zürich.

Obervögte über Beggingen bei Kurt Bächtold, Die Geschichte des Randendorfs Beggingen, Beggingen 1991, auf einer Webseite der Gemeinde Beggingen.

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Obervögte Neunkirch

Beitrag von Säntis » Sa 2. Dez 2023, 09:01

Grüezi Lesende,

Neunkirch (Hauptort des Bezirkes Oberklettgau), in Reinhard Frauenfelder, Die Kunstdenkmäler des Kantons Schaffhausen, Band III: Der Kanton Schaffhausen (ohne Stadt Schaffhausen und Bezirk Stein), Basel 1960.
Digitalisat auf einer Webseite der Kunstdenkmäler der Schweiz.

Seite 192-195: Im Juni 1942 konnte im Westteil des Nordflügels vom Oberhof Neunkirch im 1. Obergeschoss an der Westwand des Westzimmers eine Folge von a fresco auf den Verputz aufgemalten Wappen unter dem Holzgetäfel freigelegt werden. Der 1,95 m über dem Boden ansetzende, 1 m hohe Fries ist 6 m lang. Die chronologisch sich folgenden, tinkturierten Embleme stellen die Ehrenzeichen der ersten zehn Schaffhauser Obervögte dar, die von 1525 bis 1563 im Schlosse residierten: 1. Joachim Brümsi, 2. Hans Sifrid, 3. Beat Wagen, 4. Hans Löw, 5. Konrad Sorg, 6. Matthias Munitesch, 7. Wilhelm von Fulach, 8. Hans von Fulach, 9. Christoph von Waldkirch und 10. Dr. Martin Peyer. Ohne Zweifel wurde der Zyklus 1563 von Peyer, dessen Emblem allerdings bis zur Unkenntlichkeit verblasst ist, in Auftrag gegeben. Landvogt Matthäus Schalch liess 1635 dieses Fresko mit einem Getäfel in gleicher Länge und Höhe überdecken und das letztere durch Hans Caspar Lang ebenfalls mit den Wappen der Neunkircher Obervögte in Öl bemalen, und zwar wiederum beginnend mit J. Brümsi, 1525. Sein späterer Nachfolger im Amte und Namensvetter, Johannes Schalch, erneuerte 1684 die Wappenserie und führte sie bis zu seiner Amtszeit fort, so daß dieser Zyklus ausser der Hauptkartusche 31 Schilde zählt. Bei der Abnahme im Jahre 1942 war das aus zwei Teilen bestehende, oben mit einem Eierstab geschmückte Getäfel derart mit Farbe überstrichen, dass von den einzelnen Wappen fast nichts mehr zu sehen war. Eine inzwischen erfolgte Restaurierung brachte dieselben wieder leidlich zur Geltung. Die beiden Getäfelstücke werden zurzeit im Estrich des Hauses aufbewahrt. Im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen, findet sich eine Kopie des Freskos in Originalgrösse auf Papier, die 1942 im Auftrag der Kantonalen Denkmalpflege von August Schmid angelegt wurde.
[Sowohl die Wandmalerei wie die beiden Wappentafelteile haben sich bis heute im Nordflügel des Oberhofs erhalten. Bei dem 1942 oder später über die ganze Zimmerwand eingebauten neuen Holztäfer, wurde auf einer Länge von ca. 2 m eine Aussparung offen gelassen, durch die ein Ausschnitt der Wandmalerei sichtbar ist. Beide Wappentafelteile, wobei der rechte Teil horizontal gebrochen ist, sind im 3. Obergeschoss des Nordflügels völlig unsachgemäss gelagert.]

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Landvögte Lugano

Beitrag von Säntis » Mi 2. Sep 2026, 07:59

Grüezi Lesende,

Ergänzung zu "Kurt Bächtold, Schaffhauser Landvögte im Tessin, in Schaffhauser Beiträge zur Geschichte, Band 71, 1994, Seiten 73-96." im Beitrag vom 02.11.2020:
[Betrifft die Landvogteien Lugano (Lauis), Locarno (Luggarus), Mendrisio (Mendris) und Vallemaggia (Maintal).]

Francesco Bertoliatti, Über die Tätigkeit von einigen Schaffhauser Landvögten in Lugano, in Schaffhauser Beiträge zur vaterländischen Geschichte, Band 30, 1953.
Digitalisat auf einer Webseite von E-Periodica, einer Plattform der ETH-Bibliothek Zürich.

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Landvögte und Obervögte Kanton Schaffhausen

Beitrag von Säntis » Sa 5. Sep 2026, 10:11

Grüezi Lesende,

Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz (HBLS), Neuenburg 1931, Band 6, Schaffhausen-Schuls.
Seite 128: Die Landschaft [Schaffhausen] war in Vogteien eingeteilt. Ueber den Klettgau regierte der Landvogt mit Sitz in Neunkirch. Die Obervogteien waren: 1) Thayngen und Barzheim; 2) Schleitheim und Beggingen; 3) Herblingen und Reiath; 4) Neuhausen und Aazheim; 5) Beringen, Hemmental und Griessbach; 6) Löhningen und Guntmadingen; 7) Merishausen und Bargen; 8) Buch, Gailingen, Buchtalen, Wydlen und Gennersbrunn; 9) Rüdlingen, Buchberg und Ellikon; 10) Die Schlossherrschaft auf dem Schloss Herblingen. Die Vögte sassen aber in der Stadt.
Digitalisat auf einer Webseite von DigiBern.

Roland E. Hofer, Herrschaftsstruktur, in Schaffhausen (Kanton), auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Das Schaffhauser Staatsgebiet war in zehn Vogteien eingeteilt. Jede Vogtei wurde von einem Obervogt verwaltet. Die Vogteien bestanden aus einer Anzahl von Dörfern, deren Niedergerichtsbarkeit und teilweise auch das Hochgericht bei der Stadt Schaffhausen lag.

Robert Pfaff, Beringen, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Vom 16. Jahrhundert bis 1798 bildete das Dorf zusammen mit Hemmental und dem Weiler Griesbach die städtische Obervogtei Beringen.

Andreas Schiendorfer, Buch, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
1559 wurde die Obervogtei Buch gebildet, zu der auch Buchthalen, Widlen und Gennersbrunn gehörten.

Robert Pfaff, Löhningen, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Die Ortschaft bildete zusammen mit Guntmadingen die Obervogtei Löhningen.

Ulf Wendler, Merishausen, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Um 1550 wurde Merishausen mit dem benachbarten Bargen die siebte Obervogtei der Schaffhauser Landschaft.

Martin Akeret Weishaupt, Neuhausen am Rheinfall, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
In der Reformation kam das Kloster Allerheiligen 1529 in den Besitz der Stadt Schaffhausen, die Neuhausen als Obervogtei einrichtete.

Ulf Wendler, Neunkirch (Vogtei), auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
1559 umfasste die Obervogtei neben Neunkirch (mit Ergoltingen), Hallau und Oberhallau die Dörfer Gächlingen, Siblingen, Trasadingen und Wilchingen sowie die Höfe Haslach, Wunderklingen und Wetzenhofen. Als letztes Dorf gelangte 1580 Osterfingen (mit dem Hof Rossberg) an die Obervogtei, die 1659 zu einer Landvogtei erhoben wurde.

Matthias Wipf, Rüdlingen, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
1520 erwarb die Stadt Schaffhausen die niedere Gerichtsbarkeit, 1656-57 von den Landgrafen von Sulz auch die Landeshoheit und errichtete die Obervogtei Rüdlingen-Buchberg (mit Ellikon am Rhein).

Roman Sigg, Reiat, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
1529 erwarb die Stadt Schaffhausen vom Kloster Paradies die niedere Gerichtsbarkeit über die Dörfer auf dem Reiat 1521 bzw. 1534 die Niedervogteirechte über Herblingen und die Dörfer im unteren Reiat. Ab 1550 fügte Schaffhausen diese Gebiete zur Obervogtei Reiat (1553 Reygat, 1559 Reiett) zusammen. Diese umfasste die Herrschaft über die Dörfer Büttenhardt, Lohn, Opfertshofen und Altdorf (oberes Gericht) sowie Herblingen, Stetten, Bibern und Hofen (unteres Gericht).

Martin Akeret Weishaupt, Schleitheim, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Bis 1798 bildeten Schleitheim und Beggingen die Schaffhauser Obervogtei Schleitheim.

Martin Akeret Weishaupt, Thayngen, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Die Vogtei der von Stoffeln ging schon 1460 an die Stadt über, wobei Rechtsstreitigkeiten über die niedere Gerichtsbarkeit bis 1565 andauerten.

Hans Jacob Leu, Allgemeines helvetisches, eydgenössisches, oder schweitzerisches Lexicon, Zürich MDCCXLVII-MDCCXCV [1747-1795].
XVII. Theil, Se. bis T., Seite 247 und 248: Die Landschaft der Stadt Schaffhausen umfasste die Landvogtei Neunkirch und 9 Obervogteien.
IV. Theil, Bi. bis Ca, Seite 89: Obervögte in Beringen.
IV. Theil, Bi. bis Ca, Seite 393: Obervögte in Buch.
XII. Theil, Le. bis Me., Seite 207: Obervögte in Löningen [Löhningen].
XIII. Theil, Me. bis N., Seite 71: Obervögte in Merishausen.
XIV. Theil, N. bis R., Seite 107: Obervögte in Neuhausen.
XIV. Theil, N. bis R., Seite 120: Obervögte bzw. Landvögte in Neunkirch.
XV. Theil, R., Seite 524: Obervögte in Rüedlingen [Rüdlingen].
XV. Theil, R., Seite 180: Obervögte in Reyet [Reiat].
XVI. Theil, Sa. bis Se., Seite 357: Obervögte in Schleitheim.
XVIII. Theil, T. U und V., Seite 64 und 65: Obervögte in Thayngen.
Digitalisat auf einer Webseite von e-rara, der Plattform für digitalisierte Drucke aus Schweizer Bibliotheken.

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