Gsell von St.Gallen SG

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Gsell von St.Gallen SG

Post by Wolf » Tue 29. Apr 2014, 22:09

Quelle: H.R. von Fels, A. Schmid, E. von Fels: Wappenbuch der Stadt St.Gallen, Rorschach 1952.
Gsell-500.jpg
Quelle: Bürgerbuch 1970 der Ortsbürgergemeinde St.Gallen.

Die alte Linie geht auf Ulrich vom Sommeri TG (wo das Geschlecht inzwischen erloschen ist) zurück, der 1516 das Bürgerrecht der Stadt St.Gallen erwarb.

Kolumban, 1527-1599, Ratsherr und Spitalmeister. -- David, 1674-1725, Prediger zu Reck in Westfalen. -- Georg, 1673-1740, in Amsterdam mit Zar Peter dem Grossen bekannt geworden, wurde Hofmaler; Inspektor der vom Kaiser gestifteten Gemäldegalerie und Mitglied der kaiserlich russischen Akademie der Künste in St.Petersburg. Seine besten Gemälde waren für die Kirchen und Paläste in St.Petersburg bestimmt. -- Jakob Laurenz II, 1729-1792, Stadtammann (des Stadtgerichts), Ratsherr, Präsident des Postamtes und des Kaufmännischen Directoriums. Der eine Sohn, Johannes, 1789-1862, Dr.med., war Schulratspräsident. Der andere Jakob Laurenz III, geb.1786, Lithograph, hatte 3 Söhne: J. Kaspar Julius, 1814-1904, Glasmaler, schuf das grosse Glasgemälde in der St.Laurenzen-Kirche; Jakob Laurenz IV, 1815-1896, Kaufmann in Rio de Janeiro, in die Vaterstadt zurückgekehrt Schulrat, Bürgerrat, Mitglied des Kaufmännischen Directoriums und mehrerer Finanzinstitute; J. Theodor, 1818-1898, Dr.med. und phil., siedelte kurz nach seiner Amtstätigkeit als Kantonsarchivar nach Basel, dann nach München über; Verfasser von ansprechenden Reisehandbüchern.

Weiter werden im Historischen Lexikon der Schweiz genannt:
Robert, 1889-1946
Otto, 1902-1990

Jüngere Linien wurden 1892 (von Potsdam, früher Preussen) bzw. 1961 (von Räuchlisberg-Amriswil TG) in der Stadt St.Gallen eingebürgert.
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Wolf Seelentag, St.Gallen

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Gsell 11 Laurenz (1579-1629)

Post by Wolf » Tue 29. Apr 2014, 22:10

Quelle/Source: Stemmatologia Sangallensis (Erläuterungen/Explanations)

Gsell Laurenz (11.08.1579-25.07.1629 an der Pest auf dem Bürgle auf dem Laimeth[§]), Sohn des Kolumban (No.7) und der Barbara Reutiner.
ooI 1603
Mayer Anna (1581-19.12.1620) von Gottlieben [Keine Angaben zu den Eltern]
Kinder
03.03.1604 Elisabeth, oo Seb. Högger (Nr.38)
08.08.1605 Kolumban (Nr.14)
14.03.1607 Barbara, oo Marx Zollikofer (Nr.118)
19.10.1608 Hs. Jacob (Nr.20)
27.02.1610 Anna Maria, + 16.10.1629
05.08.1611 Katharina, oo Nikolaus Zollikofer (Nr.104)
18.04.1613 Laurenz (Nr.19)
29.01.1615 Leonhard (Nr.18)
03.02.1617 Hanns georg, + 06.08.1620
25.09.1618 Felix, + 14.10.1619
03.12.1620 Kindlein

ooII 20.02.1621
Schirmer Magdalena (04.05.1588-01.09.1629), Tochter des Hermann (Nr.15) und der Barbara Töber(?). Sie war ooI Johs. Vonwiller (Nr.35)
keine Kinder

[§]Leimat

Das Gebiet liegt nördlich des heutigen Stadtparks. Erste urkundliche Nennung 1405 (Cuontzun ab der Kachtelstatt fuort zwen toten ab dem Laimatt in die Bruggen zuo der Letzi) - später u.a. 1575 (am Laimet am Rodtmundten glegen). Der Name leitet sich von ahd. *leimôti ‘Lehmgebiet’ ab. Quelle: ortsnamen.ch.

1424 ist in der Stadtrechnung vermerkt, das Hochgericht auf der Leimat sei (neüw gebauwen) worden. Quelle: St.Galler Stadtgeschichte/n.

Heute liegen in diesem Gebiet die Villa zum Bürgli (auf der Liste der Kulturgüter in St. Gallen) sowie das Bürgli-Schulhaus. Die heutige Villa zum Bürgli wurde 1890 als Privathaus einer Fabrikantendynastie erbaut, es kann aber wohl davon ausgegangen werden, dass hier oder in der Nähe ein früherer Bau mit den Namen Bürgle/Bürgli gestanden hat.


Wolf Seelentag, St.Gallen

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