Roth von Murgenthal AG

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Adrian

Roth Murgenthal

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Die Geschichte der Familie Roth

Der Name Roth ist ursprünglich ein Beiname der Rote in, alten
Eherodel
Totenrodel
Gerichtsrodel
Zinsrodel
Zivilstandsregister
wird er mit Roth Rot, Rott geschrieben. Urkundlich des 12. Jahrhundert an.


Heinrich von Roth Schultheiss von Luzern
1341-1348

Heinrich von Roth, Schultheiss von Zofingen 1341-1349

Hans Roth der 1382 die Stadt Solothurn rettet

Gedenkbrunnen in Rumisberg,
Rest. Schlüssel in Wiedlisbach.
Ehrenkleid des Kantons Solothurn

Anno 1386 Schlacht bei Sempach.
Hans Roth tötet zwei Österreichische Adelsritter


Staatsarchiv Basel

Anno 1389 Hans Roth erhält den Ritterschlag in Strassburg

1442 Schlacht bei St. Jakob

Hans Roth von Basel nach 1868 Riken AG

Staatsarchiv Luzern

Ersatz Zahlung an St.Urban 1675
Hans Roth von Walliswil

Urkundlich Erwähnt im Staatsarchiv Aarau

Familienbuch der Schweiz; Altbürger von Murgenthal Bürgerrecht schon vor 1800 bestehend.

Kirchgemeinde Wynau, Roggwil 1674 -1875

Es gibt drei Roth Stämme,
*1760 Glashütten
*1766 Riken
*1768 Walliswil
Hinweise sind die drei Kleeblätter

1760
Hans Jakob Roth von Glashütten bei Murgenthal
getauft in Wynau BE

1764 Ehe Frau Maria Roth von Walliswil bei Murgenthal

1788 Hans Jakob Roth, Ehefrau Plüss Barbara

1811 Jakob Roth, Ehefrau Kühni Anna

1845 Johann Roth, Ehefrau Plüss Luise

1872 Jakob Roth, Ehefrau Bohnenblust

1901 Fritz Roth, Ehefrau Brönnimann
Präsident Pontoniere

1936 Werner Roth, Ehefrau Hobi Cäcilia

1965 Adrian Roth Ehefrau Hebrard Priscille von Murgenthal/Montpellier
Politiker
Deitingen SO


Historisches Lexikon

Blasonierung

Schild in Rot
Mittelbalken Gold
darüber zwei darunter ein Kleeblatt in Silber.

Heraldik

Das rote Schild weist auf die Echtheit der Familie Roth hin.

Rot: Symbolik: Begierde, sich um das Vaterland verdient zu machen.

Der Goldene Mittelbalken deutet auf den Reichtum der Patrizier hin.

Gold: Schraffierung: Symbolik: Verstand, Ansehen, Tugend, Hoheit

Die drei Kleeblätter Silber:

Schraffierung: Symbolik: Reinlichkeit, Weisheit, Freude.
weisen auf die Dreifaltigkeit hin.
- Editiert von Wolf am 24.03.2007, 20:31 -



roth.adrian
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Roth von Glashütten

Post by roth.adrian »

Adrian Roth-Hebrard, Ahnenforscher, Deitingen

Den ersten Stammbaum liefert die Bibel im Alten Testament mit der kompletten Abstammungsliste von Abraham (1. Mose 11, 10-32) 2000 jh. vor Christus

Um 500 jh. vor Christus lebten in Glashütten Kelten erst um 135 v. Chr. Helvetier ab 0 bis 400 jh. Römer ab 400 jh. n. Chr. Allemannische Besiedlung.

Die Wahlfahrt ins Heilige Land gehörte im 15 Jahrhundert mit dem Empfang des Ritterschlags am Heiligen Grab verlieh ihr höchsten Glanz. Die Prokura zur Erteilung des Ritterschlag lag in kaiserlicher und päpstlicher Vollmacht. Der Ritt über das Kloster Einsiedeln mit Einschiffung in Venedig dauerte drei Wochen und war damals eine Heldentat.

In einer Urkunde von 1642 gab es eine Fähre beim Aareübergang bei Boningen nach Murgenthal Fazit; somit ist es auch möglich das Melcher Roth von Boningen nach Glashütten kam.

Das Rothische Wappen von Glashütten beinhaltet zwei Tatzenkreuze sogenannte Ritterkreuze und gemäss väterlicher überlieferung war der lezte Roth ein Ritter Schlacht bei Sempach. Quelle; Halbsuter Chronik 1548 Er klopft mit seinem Knecht da an bei Hans von Rot: „Nun thus durch Gott und Geld, für uns aus aller Noth." Fast gern, sprach Hans von Rot, des Lohnes war er froh, Den er verdienen sollt, fahrt übern See.

Rot, Rott, Roht, Roth ist Beinahme Haupt und Barthaar Rote Haare vererben sich, wenn auch oft mit Überspringung einer oder mehrere Generationen; insbesondere soll ein rötlicher Schnurbart des Vaters rote Haare des Kindes nach sich ziehen. (Idiotikum Bd 6 seite 1738)

Roth von Glashütten Schloss Urbar Aarburg 1663; Blasonierung um 1852 von Glasmaler Johann Jakob Röttinger; Geteilt, halbgespalten von Rot und Silber belegt mit zwei Tatzenkreuzen in gewechselten Farben, und von Silber auf grünem Dreiberg rote Rose mit grünem Stiel und grünen Blättern. Quelle Ortsgeschichte Murgenthal seite 230

Zu ehren meines UR, UR, UR, UR, UR, UR Grossvater Hans Jakob Roth von Glashütten und Maria Roth von Walliswil Urbar de Roggwil 1562 wurde diese Web seite erstellt.

Roth von Murgenthal; Blasonierung um 1935 Der Rote Schild weist auf die Begierde, sich um das Vaterland zu Wachen hin. Der Goldene Mittelbalken deutet auf das Ansehen und die Helden Tugend hin. Die drei Silberne Kleeblätter deutet auf die Weisheit und Freude hin. Quelle Ortsgeschichte Murgenthal seite 231

Roth von Basel Blasonierung 1868: Geteilt, halbgespalten von Rot und Silber belegt mit durchgehendem Kreuzen in gewechselten Farben, und von Silber auf grünem Dreiberg rote Rose mit grünem Stiel und grünen Blättern. Schildbord gespalten von Silber und Rot; das rote J =Jakob Roth

Zivilstandesamt Zofingen; 1760 Roth von Glashütten, 1766 Roth von Ryken (Wohnhaft in Brittnau), 1668 Roth von Walliswyl bis heute sind die Bürger Roth von Murgenthal in folgenden Gemeinden Eingebürgert;

Friedrich Roth Basel 1868 (Riken AG),1919 Wolfwil, 1954 Basel,1962 Fulenbach,1962 Geneve; http://www.hls-dhs-dss.ch/famn/index.php

Und zu ehren meines Grossvater Fritz Roth von Murgenthal 1944 Ehrenmitglied des Pontonier-Fahrverein Murgenthal 1922 bis 1924 Aktuar 1928 bis 1934 Präsident mit Fahnenweihe 1928 mit Lehrer Ernst Haller

Anlässlich der Vorstandsitzung 1933 machte Fritz Roth den Vorschlag ein neues Depot 1935 zu Bauen.

Und natürlich Jules Louis Hebrard * 1875 Chevalier de la Légion d`Honneur 1914 Ypres Heldentod

Rot von Aarau; Eine Familie gleichen Namens ist in Zofingen, Luzern und Willisau bezeugt. Der Ritter Grabstein mit Wappen Hans Heinrich von Roth 1341 bis 1346 Schultheiss zu Zofingen.

Schutzfrist bis 1910

Roth von Aarburg 1393/1446 ( Rhot ) Heinrich Rhot (AA 1585)

Roth von Buchs

Roth von Erlinsbach 1451

Roth von Oftringen 1520 Fridli Rhot ev. von Pfafnau in Zofingen verkaufte er sein Hof um 1520 ( 1626 Melchior Roth u. Anna Däster in den Finsterthüllen )

Roth von Mühletal 1535 u. 1585 und 1663 ( Martin,Ulrich,Melcher,Jakob Roht ) In einer Quelle steht das die Roth's von Mülethal von Aarau kommen.

Mühlethal *1627 Melcher Roth Vater Jakob Roth-Horner

Roth von Zofingen 1286 Heinrich Roto zu Zofingen Stift mit Sigel

1556 Mathis Rot Bürger von Zofingen



Rot Rudolf von

gestorben ca. 1407/09 , aus reicher Stadtluzerner Ratsfam. mit mehreren Zweigen. ∞ Elsbeth von Hünenberg, Tochter des Ulrich. Kurz vor oder ab 1387 Luzerner Kleinrat. 1390, 1393, 1398, 1400 und 1406-06 Schultheiss. 1401-04 und 1406-07 Ammann. Inhaber der Vogteien Rothenburg 1394-95 und 1407-08, Ruswil 1402-03, Entlebuch 1398-1400, 1402-03 und 1404-05. Tagsatzungsgesandter, 1387-89 Abgeordneter bei den Friedensverhandlungen mit Österreich



Rot von Basel Ratsfamilie (Achtburger und später Ritter) der Stadt Basel des 13.-16. Jh.,

die erstmals 1237 mit Werner (bis 1280 erw.), 1258 und 1274 Ratsherr, und Burkardus Rufus (bis 1250 erw.) bezeugt ist. Die rats- und lehensfähige Fam. schloss Heiratsallianzen mit Basler Bürger- und Adelsfamilien wie den von Efringen, von Eptingen, von Mörsberg, von Rotberg, Reich von Reichenstein, von Rümlang oder von Schönenberg. Die Rot. stellten dreimal den Oberstzunftmeister, so 1365 mit Hartmann (1360-1413 erw.), 1366 mit Henmann (vor 1369) und 1420 und 1422 mit Götzmann (1386-1428 belegt) sowie dreimal den Bürgermeister. Erster prominenter Vertreter war Hartmann, ab 1361 Ratsherr, 1365 Oberstzunftmeister, 1374 im Konflikt zwischen Basel und Bf. Johann von Vienne erster nicht aus der Ritterschaft gewählter Bürgermeister, kam infolge der Auseinandersetzung zwischen Basel und Österreich (sog. Böse Fasnacht) 1377 unter die Reichsacht, danach in Strassburg, 1389 Ritter. Auch Hans (-> 1) brachte es zum Bürgermeister (1444-50), ebenso dessen Sohn Peter (-> 4), der als solcher 1455 und ab 1464 regelmässig amtierte und 1476 Anführer der Basler in den Burgunderkriegen war. Hans und Peter unternahmen 1440 bzw. 1453 drei wöchigen Ritt nach Jerusalem, wo sie den Hl. Grab Ritterschlag erhielten. Mit Christoph (vor 1532) erlosch die Fam. in der männl. Linie. Bevorzugte Begräbnisstätte der Fam. war das Barfüsserkloster in Basel.

Anno 1476 Matthys Rott; Lied auf Schlacht bei Grandson (Idiotikon); hier war auch Ritter Peter Rot von Basel anwesend

Anno 1469 Vater Friedrich Rot selig und Conrad Rot in Siegel in Solothurn



Die bernische Reformation Anfang 1528

Schutzfrist bis 1910

Roth von Grindelwald 1572 Jakob Rott

Roth von Inkwyl 1618 Andreas Rott

Roth von Melchnau 1513 Hans Rott und 1518 Mathys Rott u. Gertrut Liebundgut

Roth von Niederbipp 1572 Fridolin Rott u. Elisabet Blumenstein

Roth von Rumisberg 1558 Johannes ( Hans ) Roth u. Anna Haas ( Ehrenkleidträger)

Roth von Roggwyl 1562 Verwandt mit Conrat Roth

Roth von Seeberg 1560 Hans Rott der Müller von Riedtwil

Um das Jahr 250 v. Chr. erfolgte die römische Besitznahme der Gegend von Süden her. Bei den Ausgrabungen anlässlich der letzten Kirchenrenovation konnte auf dem „Berg“ in Seeberg ein römischer Gutshof nachgewiesen werden. Dieser Gutshof lässt sich mit jenem auf dem Kirchhügel von Herzogenbuchsee vergleichen. Um 400 n. Chr. zogen während der Völkerwanderungszeit Alemannen in unsere Gegend ein. Die alemannische Grabstätte im Eichiwald bei der Kirche erinnert an diese Bewohner.

Roth von Worb 1565
Roth von Wangen a. der Aare Balthasar Roth, Metzger 1616–1703 erwarb 1638 das Burgerrecht von Wangen



National und Kantonsheld

Hans Roth von Rumisberg 1382 im Rest. Schlüssel in Wiedlisbach. Als Würdigung und in Dankbarkeit für die Heldentat zeichnet der Kanton Solothurn noch heute jeweils den Ältesten aus dem solothurnischen Stamm der Familie Roth, durch Verleihung eines Ehrenkleides in den Standesfarben rot/weiss und der Entrichtung eines jährlichen Ehrensoldes, aus. Hans Roth der 1382 "listig" die Stadt Solothurn rettet Gedenkbrunnen in Rumisberg 1420 Der Berner Chronist und Stadtschreiber Conrad Justinger " erwähnt

Anno 1386 Schlacht bei Sempach; Hans Roth der Fischer tötet "listig" zwei Österreichische Adelsritter und zog Ihnen die wertvolle Rüstung ab und verkaufte sie in Sempach. (Schweizer Chronik 1532 Lied mit 67 strophen) Nun thus durch Gott und Geld führ uns aller Noth

Hans Roth als Warner von Solothurn" Im Tellrodel 1465 ist Peter Rott Erbtell und 1472 ist Cueni Rott in Inkwyl im Tschupfen mit 10 Schilling erwähnt. Wilhelm Tell ist ein sagenhafter schweizerischer Freiheitskämpfer und Tyrannenmörder, der an der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert in der Innerschweiz gelebt haben soll. Der letzte Echte Roth war Hans Roth von Rumisberg Ehrenkleidträger von 1538 alle andere Roth's waren Attiswiler und Solothurner Gemäss RRB 1557 beschloss der Rat, es solle hinfür den Rotten uss Bernpiett dehein rock mer werden, dann min herren es den iren wollen geben lassen.

Dies Teufelwerk ist der Glaubensspaltung um 1515 Reformation zu verdanken.

1597 kam ein Baselbieter Jakob Roth von Mümliswil Sohn des Niklaus zu unehren das Ehrenkleid über.Nachkommen des Hans Roth gab, oder zum mindesten Leute, die als solche angesehen wurden. Ehrenkleidträger wurde denn auch ein Heini Roth von Matzendorf, aus einem Geschlecht Roth, das schon 1550 in Matzendorf und 1462 in Beinwil SO erscheint. Ein urkundlicher Beweis für den Zusammenhang mit den Roth von Rumisberg liegt allerdings nicht vor, aber er erscheint nicht unwahrscheinlich, da die Roth ja nur die Schmiedenmatt zu übersteigen hatten. 1822 erteilte der Regierungsrat der Staatskanzlei den Auftrag einen Stammbaum aller berechtigten Familien aufzustellen.

Josef Jgnaz Amiet Staatsschreiber von 1861-1895 hat der Geschichte eingehende Untersuchungen gewidmet. 2008 hat sich der Staatsschreiber Andreas Eng den 6 Bewerben schriftlich sowie telefonisch sich für die echte Auswahl bedankt. Ob der heutige Ehrenkleidträger wirklich ein nachkomme Roth ist, kann nicht gesagt werden da bis heute kein Familienstammbaum besteht.

Verzeichnis der bisher bekannten Träger des Roth`schen Ehrenkleid gemäss Solothurner Jahrbuch 1956 s. 245 - 255

1497 Fridolin Roth von Rumisberg BE

1538 Hans Roth von Rumisbverg BE

1548 Urs Roth von Attiswil BE

1557 Heini Roth von Matzendorf SO

1578 Urs Roth von Attiswil BE

1583 Hans Roth von Matzendorf SO

1586 Hans Roth von Attiswil BE

1595 Urs Roth von Attiswil BE

1597 J.akob Roth von Mümliswil Nr 9 der unehrenhafte Ehrenkleidträgervon BS

1612 Roth von Attiswil BE

1618 Hans Roth von Hubersdorf SO




Im Namen Gottes des Allmächtigen!

Anno 1450 Jtem die ist dzgut dz im Herze Solothurn händ Ingenomen von Niffy Rot und Cueni und Peter Rot davon zins Jährlich ein viertel dinkel Peter Rot Cueni Rot Jmbrüd, Hensli Rot, in der Hoffmatt Zebetlach by der Capelle hat Peter Rot sin Bruder Cueni und Hensli Rot, Hensli Ruppen die gent von dem nachgen Gut im viertel dinkel die sy durch gen Solothurn exellent ausnutzte wenn sy ein Vogt darum ermannt. Jtem die Hofmatt Zebetlach hat Cueni Rot erbe. " Deshalb hatte Cueni Roth soviel Geld für die Leibeygenschaft"

Anno 1466 Cueni Rott, Leibeygen; Jch Rainhart von Malrain Edelknecht Burg und des Rattes zu Solothurn und ich Küngold von Spiegelberg; freikauf 80 Gulden. Am 15. September 1466 verkauften der Junker Reinhard von Malrain und seine Gemahlin, Kunigulde von Spiegelberg, den Burgstal zu Halten und die Herrschaft Kriegstetten mit den Dörfern Recherswil usw. um 4000 Gulden an Solothurn.

1472 Ratsmanual; Jtem uff zinsstag Sant Ving tag Jst zu Gericht gesessen Peter Linsi der Aman zu Roggwil selbs zu Roggwil hinden des wirts Hans Geiser Hus, Hansli und Ruedi Rott und Cueni Roth im Kaufbrief erwähnt im Vermerk Insigel, Autor Adrian Roth, Deitingen

Zum Beispiel die Hofgüter in Walliswil «sind ûnsers gotzhus eygen»

http://www.digibern.ch/jahrbuch_oberaar ... aargau.pdf

Roth von Walliswil bei Murgenthal Urbar de Roggwil 1562" Hans Geiser Hof Der Walliswyler Roth Stamm ist also der älteste bestehende Familienstamm.

Wobei es 1651 noch ein Hans Roth von Brittnau Verheiratet mit Geiser Anna in Walliswyl gibt. ev. kam dieser von Pfaffnau

Anno 1672 Herr Hans Roodt, hier in Rechter Hauptgült, So den Hans Andres Geiser Gültbrief 1672; 600 Gulden Zinsbrief 1846 Urkunde mit Sigel zu Walliswil gezeichnet von Kommandant Hans Steiger Aarburg

Roggwil Pfr. Trechsel; Seine erste Amtshandlung fand am 27. März 1664 statt: Es war die Taufe von Maria Roth aus Walliswil.

Zu dieser Zeit war Landvogt Rodt, unser allseits hochgeehrter, erbetener Obmann und Richter zu Schloss Aarwangen; es Besteht keine Verwandtschaft,

http://www.burgerbib.ch/d/index.html

1663 Glashütten Melchior Roht In der Glashütten Züss Jährlich hat hier Enknecht mynen Gnädigen Herren und Oberen der Statt Bern, Zuhanden den zur Gnaden durch Aarburg , zu Rechtem Ewigem Brundt und Bodenzins Jahrlich schuldig Zins 20 Pfennig; für Caspar Von und Ab Synem Hof und Hofstatt haltet eine halbe Mütte Jurcharten liegt in der Allmend Innen und ist.

1786 Glashütten Hans Jakob Roht und Ulrich Roht folio 827 u. 828 alt Urbar Melcher Roht



Quellen; Ortsgeschichte Murgenthal seite 230, 231 und Schreiner Roth 310

Quellen; Johannes Glur, Arzt; Roggwyler Chronik seite 268, 303

Quellen; Stadtarchiv Aarburg, Stadtarchiv Zofingen

Quellen; Staatsarchiv Aarau, Bern, Luzern, Solothurn

Quellen; Roth - Lebensbilder einer Familie seite 90; Alexander Roth Zürich

Quellen; http://www.digibern.ch/jahrbuch_oberaar ... isberg.pdf

Quellen; http://www.hls-dhs-dss.ch/famn/?lg=d



hhg
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Roth von Glashütten

Post by hhg »

Zufallsfund:

Zwei Michel Roth sind Zeugen bei der Taufe am 15.4.1628 in Oberdiessbach von Chrysten, Sohn von Peter Gündrich und Catrin Roth



Alexander Roth
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Roth aus Murgenthal

Post by Alexander Roth »

Die Herkunft der Roth von Murgenthal ist geklärt.
Im Juni 2019 ist die Familiengeschichte "Die Roth von Murgenthal" erschienen.
Im engeren Sinn lebten die alten "Murgenthaler" Roth in den Weilern Walliswil und Glashütten, die beide zur Gemeinde Riken gehörten (1901 in Murgenthal umbenannt).
1651 entstand der Zweig Walliswil durch Hans Roth, der sich mit einer Anna Geiser aus Walliswil verheiratete. 1652 folgte der Zweig Glashütten mit Melchior Roth, der in Oberbipp eine Maria Sigrist geheiratet hatte und 1661 nach Glashütten übersiedelte.
Hans (geboren 1625) und Melchior (geboren 1617) waren Brüder und kamen aus Brittnau. Hier ist der Stamm Roth seit 1616 mit der Heirat von Hans Roth mit Barbara Ries belegt. Hans Roth-Ries und viele seiner Nachkommen in Brittnau, Walliswil und Glashütten trugen drei Jahrhunderte lang den Zweitnamen "genannt Knecht".
Dieses Faktum führt zur Vorgeschichte dieser Roth-Familie. Der Zweitname geht zurück auf einen um 1515 geborenen Hans Knecht. Durch die Heirat seiner Mutter wurde er zum Stiefsohn von Fridli Roth, eines aus dem luzernischen Pfaffnau stammenden Bauern und Viehhändlers, der in Zofingen rasch zum begüterten Aufsteiger wurde. Fridli Roth und sein Stiefsohn Hans stehen 1534 im Zofinger Steuerbuch, Hans Knecht folgt 1556 allein. Er steuerte von Gütern in der Altachen, die vordem seinem Stiefvater Fridli Roth gehört hatten. Hans Knecht erbte von seinem Stiefvater aber nicht nur Grundbesitz, sondern auch – ein seltener Fall – den Familiennamen! Dutzende Belege "Roth genannt Knecht" in Brittnau, Walliswil und Glashütten zeugen von diesem Namenwandel. Die heutigen Murgenthaler Roth, in der 15. oder 16. Generation lebend, sind somit dem Namen nach Roth, dem Blut nach aber Knecht.
Die ungewöhnliche Namenentstehung wird im Untertitel des Werks hervorgehoben: "Die Roth von Murgenthal und ihr Stammvater Hans Knecht aus Zofingen". In seiner Arbeit beschreibt der Autor in fünf Kapiteln die Vorgeschichte in Zofingen, den Namenwandel Knecht/Roth, die Entstehung des Stamms Brittnau und der Zweige Walliswil und Glashütten, die Wohnsitze der Roth und ihr einfaches Leben als Tauner. Schliesslich sind 64 Murgenthaler Roth-Familien von 1616 bis 1875 erarbeitet und in Stammtafeln zusammengefasst.
Alexander Roth: Die Roth von Murgenthal. 132 Seiten, reich illustriert, Stammlisten, Stammtafeln. Zürich 2019.



roth.adrian
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Re: Roth von Murgenthal AG

Post by roth.adrian »

Werter Herr Alexander Roth,
es war mir bereits 2015 bekannt, dass Hans Roth genannt Knecht, Urbar von 1555 Brittnau, Liebigen fol 428, gewesen ist.
Am 02.10.2016 haben Sie mir per Mail mittgeteilt, dass keine Verwandtschaft besteht und dass kein Buch publiziert wird. Nun kommen sie doch zu einem anderen Entscheid. Die Geschichte ist bereits seit 2015 auf www.adrianroth.ch ersichtlich und kostenlos herunterzuladen. Ihr Buch bietet also m.E. keine neuen Informationen.



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