Behaghel

Hier posten, was nicht einem bestimmten Bundesland zugeordnet werden kann.
Hier posten, was nicht einem bestimmten Bundesland zugeordnet werden kann.
Gesperrt
HansGeorgBehaghel
Beiträge: 52
Registriert: Do 21. Mär 2019, 16:46
Geschlecht: Männlich

Behaghel

Beitrag von HansGeorgBehaghel » Do 21. Mär 2019, 16:51

Da in unserer Familie fast immer nur über Viktor Weber von Webenau, der am 3.11.1918 beim Waffenstillstand der Villa Guisti in Meran den ersten Weltkrieg für Österreich beenden konnte, weniger aber über die Behaghel von Flammerdinghe/Adlerskron/Hack gesprochen wird, habe ich mich entschlossen einmal den Familienzweig, mein Großvater hieß Otto Behaghel von Flammerdinghe, zu erforschen.

Dabei erscheint mir auch diese Familie durchaus interessant, weil offensichtlich Karl Behaghel von Adlerskron nach der Fertigstellung von Schloss Neuwied die Genehmigung erhielt ein Wappen mit drei Kronen tragen zu dürfen,

https://www.adelsvapen.com/genealogi/Be ... Adlerskron

und man ihn gleichzeitig in die Schillergesellschaft und die Livländische Ritterschaft aufnahm, während dem man Isaak Behaghel von Adlerskron in Wien ein Privilegium de non usu erteilte.

Ein Privilegium de non usu, welches allerdings Jakob Wilhelm von Hack nicht daran hinderte mit der Familie Behaghel von Adlerskron eine Wappenzusammenlegung zu vereinbaren.

Ihn hierauf zum Reichsritter, also einen Ritter nur direkt unterstellt dem Kaiser und mit Lehen machte.

https://books.google.bg/books?id=o654Ag ... er&f=false

Ihn zum Meister vom Stuhl bei der Loge zur Einigkeit werden liess, von wo aus er dann gemeinsam mit Baron von Hund die strikte Observanz abspaltete.

Wobei eine ganze Reihen von Logen bei der neuen Templerlehre mitgingen.

Was verwundert, wenn sich Isaak Behaghel von Adlerskron 1756 etwas zu schulden kommen hätte lassen.

Also habe ich weitergesucht und bin auf dem Mann meiner Grosstante Martinus Heinsius, seines Zeichens Rektot oder nur Finanzeee der Uni Leiden gestossen.

Der wiederum selbst wieder ein Dokument über die Familie aufgestellt hat, dass mich eher verwundert.

https://sites.google.com/site/nederland ... beeldingen

Habe daher versucht, die Frage nach meinen Verwandten in einem anderen Ahnenforschungsforum abzuklären und letztlich nur patzige und agressive Antworten erhalten.

Wäre Euch daher dankbar, wenn ihr mir helfen könntet.

Wer kann mir Genaueres über die Familie Flammerdinghe/Adlerskron/Hack sagen?

Bzw. wie weit ist, da ich dem holländischen leider nicht mächtig bin und auch von Ahnenforschung nicht all zu viel Ahnung habe, das Dokument von Martinus Heinsius schlüssig?



HansGeorgBehaghel
Beiträge: 52
Registriert: Do 21. Mär 2019, 16:46
Geschlecht: Männlich

Re: Behaghel von Flammerdinghe/Adlerskron/Hack: Wer weiss Genaueres?

Beitrag von HansGeorgBehaghel » Fr 22. Mär 2019, 07:21

Aufffallen tun mir übrigens die Bilder, die man findet, wenn man Behaghel ins Printerest eingibt:

=Behaghel%7Ctyped]Behaghel im Printest



HansGeorgBehaghel
Beiträge: 52
Registriert: Do 21. Mär 2019, 16:46
Geschlecht: Männlich

Wer kennt sich aus mit Barocker Malerei?

Beitrag von HansGeorgBehaghel » Fr 22. Mär 2019, 08:56

Auf zwei Bildern von Le Witer oder Le WInter und seiner Frau Catherina Behaghel von Flammerdinghe aus dem Jahr 1635 gemalt von Jacob Joerdans:

Jacob Joerdans

Findet man jeweils den selben Stuhl, jeweils einen Kragen, in ihrer Hand einen Fächer und im Hintergrund einen roten Vorhang.

Wer kennt sich aus mit Barocker Malerei?

Da mein Grossvater Otto Behaghel von Flammerdinghe war, würde es mich natürlich interessieren, wer da tatsächlich dargestellt wurde?

Bild

Was wurde da wirklich dargestellt bzw. in welchem Bereich der Gesellschaft spielen diese Szenen?

Bild

Bild

Und für welchen Adelsbereich war das "Le" im Einsatz?



HansGeorgBehaghel
Beiträge: 52
Registriert: Do 21. Mär 2019, 16:46
Geschlecht: Männlich

Re: Wer kennt sich aus mit Barocker Malerei?

Beitrag von HansGeorgBehaghel » Fr 22. Mär 2019, 10:14

Übrigens dürften die Bilder im Printest nachbearbeitet worden sein. Dieses Buch bietet die Originale:

https://books.google.bg/books?id=9n3SCQ ... er&f=false



HansGeorgBehaghel
Beiträge: 52
Registriert: Do 21. Mär 2019, 16:46
Geschlecht: Männlich

Re: Wer kennt sich aus mit Barocker Malerei?

Beitrag von HansGeorgBehaghel » Fr 22. Mär 2019, 10:57

Übrigens findet man die Bilder laut alamy im Rejksmuseum in Amsterdam

https://www.alamy.com/stock-photo-portr ... 33784.html



HansGeorgBehaghel
Beiträge: 52
Registriert: Do 21. Mär 2019, 16:46
Geschlecht: Männlich

Re: Behaghel von Flammerdinghe/Adlerskron/Hack: Wer weiss Genaueres?

Beitrag von HansGeorgBehaghel » Fr 22. Mär 2019, 11:01

Übrigens findet man die Bilder laut alamy im Rejksmuseum in Amsterdam

https://www.alamy.com/stock-photo-portr ... 33784.html



HansGeorgBehaghel
Beiträge: 52
Registriert: Do 21. Mär 2019, 16:46
Geschlecht: Männlich

Kann ein Rechtschreibfehler in einem Namen ein Alleinstellungsmerkmal werden?

Beitrag von HansGeorgBehaghel » Fr 22. Mär 2019, 14:59

Bei einem Ankauf eines Bildes von Jacob Jordeans wurde festgestellt, dass sämtliche Zeitungen Hollands den Namen der Gemalten falsch geschrieben hatten.

Telegraaf

Bild
Statt der normalen Schreibweise Behagel nur mit g, hiess die Gemalte Behaghel mit gh.

Es hatten aber alle in der gewohnten Schreibweise Behagel geschrieben.

Kann man daher davon ausgehen, dass, da die Schreibweise in weiterer Folge also offensichtlich einzigartig ist, es sich überall dort, wo Behaghel mit gh auftauchen, dies die selbe Familie Behaghel von FlammerdinGHe oder Ableger sind?



HansGeorgBehaghel
Beiträge: 52
Registriert: Do 21. Mär 2019, 16:46
Geschlecht: Männlich

Behaghel von Adlerskron: Was meint Schiller mit einem "Livländer Grass"

Beitrag von HansGeorgBehaghel » Fr 29. Mär 2019, 06:49

In einem Buch über die Hausgesellschaft von Friedrich Schiller steht mein Vorfahre, ich glaube es ist Gustav Behaghel von Adlerskron als "Livländischer Grass" drinnen.

https://books.google.bg/books?id=7cMcBg ... el&f=false

Kann mir irgendjemand sagen, was ein "livländer Grass" überhaupt ist?

Ist das die polnisch-livländische Bezeichnung für Graf?

Oder bedeutet das etwas vollkommen Anderes?



HansGeorgBehaghel
Beiträge: 52
Registriert: Do 21. Mär 2019, 16:46
Geschlecht: Männlich

Re: Behaghel von Adlerskron: Was meint Schiller mit einem "Livländer Grass"

Beitrag von HansGeorgBehaghel » Sa 30. Mär 2019, 13:42

Damit ich diese und andere Fragen aus der Sicht der Familie Behaghel heraus beantworten kann, aber auch um einen historischen Überblick über die Familie des RIchard de Bures zu geben, bin ich seit heute mit dem Buch

https://www.epubli.de//shop/buch/Haus-B ... ccessfully

am Markt.

Wer Lust hat den Lade ich dazu ein mein Buch zu lesen!



dz
Beiträge: 476
Registriert: Mi 25. Feb 2009, 15:14
Geschlecht: Männlich
Wohnort: Deutschland

Re: Behaghel von Adlerskron: Was meint Schiller mit einem "Livländer Grass"

Beitrag von dz » Sa 30. Mär 2019, 22:36

Hallo,

möglicherweise liegt ein Übertragungs- oder Lesefehler vor. Ich der deutschen Kurrentschrift gibt es eine Variante des Buchstabens "s", der in gedruckter Form ähnlich wie ein "f" aussehen kann. Das Wort würde dann tatsächlich "Graff" heißen, oder in heutiger Schreibweise wohl "Graf".

Dirk


dz

HansGeorgBehaghel
Beiträge: 52
Registriert: Do 21. Mär 2019, 16:46
Geschlecht: Männlich

Re: Behaghel von Adlerskron: Was meint Schiller mit einem "Livländer Grass"

Beitrag von HansGeorgBehaghel » So 31. Mär 2019, 06:28

Danke. Weil mit dem Wort "Grass" mit zwei "s" fange ich nun wirklich nichts an. Dann war er polnisch-livländischer Graf.



HansGeorgBehaghel
Beiträge: 52
Registriert: Do 21. Mär 2019, 16:46
Geschlecht: Männlich

Behaghel von Flammerdinghe: Beweis ab heute möglich

Beitrag von HansGeorgBehaghel » Mi 3. Apr 2019, 16:58

Nachdem mir der Erwachsenenvertreter meiner Mutter heute dankenswerter Weise den Meldezettemeiner meiner Mutter zur Verfügung gestellt hat, ist nunmehr nachweisbar, dass meine Mutter mit Mädchenname Behaghel von Flammerdinghe geheißen hat.

Bild

Das ist ursprünglich, so das Adelsverzeichnis in Wien ein Adel der ursprünglich in Wied entstand.

.) Adelsaufbesserung von Adlerskron
.) Adelsaufbesserung Wien - von Hack

Da es in Deutschland noch einen Adelsausschuss gibt, nehme ich an, dass die derzeitigen Vertreter der Adelshäuser dort bekannt gegeben werden und da meine Mutter eben nicht mehr geschäftstauglich ist, würde ich diese eben gerne in Kenntnis setzen.

Hat damit schon jemand Erfahrung?

.) Was ist dort zu melden?
.) Was muss meine Person ändern? Die Geburtsurkunde?

Bild

.) Und was ist ansonsten zu beachten?



HansGeorgBehaghel
Beiträge: 52
Registriert: Do 21. Mär 2019, 16:46
Geschlecht: Männlich

Eisenbahnbau Behaghel?

Beitrag von HansGeorgBehaghel » Do 1. Apr 2021, 08:28

Ganz ehrlich, Freunde. Nachdem man mir immer wieder erklärt, dass meine direkten Vorfahren doch aus Böhmen gekommen wären, ich daher mit den Frankfurter Behaghel von Flammerdinghe gar nichts zu tun haben könne, obwohl allerdings deacademic.com genau dies bestätigt, darauf verweist, dass Marianne Weber von Webenau mit dem Sohn Richard Behaghel von Flammerdinghe des Eisenbahnpioniers Franz Cavaliere Behaghel von Flammerdinghe verheiratet gewesen wäre:

https://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/1493428

etwas das dann auch das Taufbuch meines Grossvaters wieder bestätigt:

https://templerarchiv.files.wordpress.c ... aghel.png

kann ich so richtig schön nachempfinden, wie sich Jesus der Ziehsohn von Josef von Arimathäa, Josef aus dem Hause Davids, gefühlt haben muss:, dass er sich als König bezeichnet hätte:

Lukas 23,1
1 Und die ganze Versammlung stand auf, und sie führten ihn vor Pilatus 2 und fingen an, ihn zu verklagen, und sprachen: Wir haben gefunden, dass dieser unser Volk aufhetzt und verbietet, dem Kaiser Steuern zu geben, und spricht, er sei Christus, ein König


als man ihn, nur weil er sagt, aus welcher Familie er kommt, letztlich zu Tode verurteilt. Am Karfreitag, die römisch-katholische und protestantische Kirche feiern ihn heute, Orthodoxie und Urchristen erst in einer Woche, trotz der Bestätigung durch Pilatus seiner Person:

Lk 1,27 zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria.


Johannes 19,19 Pilatus aber schrieb eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz; und es war geschrieben: Jesus von Nazareth, der Juden König. 20 Diese Aufschrift lasen viele Juden, denn die Stätte, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt. Und es war geschrieben in hebräischer, lateinischer und griechischer Sprache. 21 Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: Schreibe nicht: Der Juden König, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der Juden König. 22 Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben.


einfach kreuzigt. Obwohl Pilatus keine Schuld erkennt:

Lukas 23,3 Pilatus aber fragte ihn und sprach: Bist du der Juden König? Er antwortete ihm und sprach: Du sagst es. 4 Pilatus sprach zu den Hohenpriestern und zum Volk: Ich finde keine Schuld an diesem Menschen.


Übrigens: Ich wünsche allen einen besinnlichen Karfreitag!

Fast scheint es also so, als wäre es nicht immer ein Vorteil mit Menschen wie Franz Cavalier Behaghel von Flammerdinghe, Karl Behaghel von Flammerdinghe oder Daniel Behagel verwandt zu sein, weil es immer wieder Menschen geben wird, die einem dies neiden.

Teilaussagen, wie „Eure Familie hat in Böhmen gelebt“, was stimmt, weil sie dort die Franz Josef Bahn errichtete, dann in ihr kommt ja gar nicht vom Goldschmied Abraham Behaghel aus Frankenfels verdrehen, wobei Jesus sicher Tischler oder Schreiner war, auch wenn er aus dem Hause Davids stammte.

Oder Franz Cavalier Behaghel von Flammerdinghe oder Richard Ritter Behaghel von Flammerdinghe bestimmt von den Frankfurter Behaghel von Flammerdinghe abstammten. Nur ihre Berufe und die Zeitumstände sie in einer andere Situation und Gegend drängten.

Ja, es ist Jesus, den man verurteilt, weil man ihm vorhält, er habe sich mit falschen Federn geschmückt.

So wie auch ich mir nachsagen lassen muss, dass ich doch gar nicht Pastor, sondern nur Outreach Manager wäre. Unsere Familie doch gar nicht adelig wäre. Meine Vorfahren aus Böhmen gekommen wären. Und was den Menschen eben sonst noch so alles einfällt.

Behauptungen, welche beweisen sollen:

Der schmückt sich mit fremden Federn.

Etwas das Einem, man sieht dies an Jesus, sogar das Leben kosten kann.

Wobei ich durchaus zugebe: Ja, Franz Cavalier Behaghel von Flammerdinghe lebte als Erbauer der Franz Josefsbahn in Böhmen und liess sich dann als Revierinspektur der Südbahnstrecke in Wien nieder:

https://books.google.bg/books?id=UPpfLK ... n&f=false

Wobei offensichtlich der selbe oder ein anderer Behaghel zuvor schon im Rahmen des Baus der deutschen Eisenbahn mitwirkte. Vielleicht weiss ja jemand den dazu gehörigen Namen?

https://books.google.bg/books?id=QPJFAA ... n&f=false

Es sich daher tatsächlich um eine alte Eisenbahner Familie handelt, die so Franz Cavalier Behaghel von Flammerdinghe als Pionier des Eisenbahnwesens gelten. Während andere Familienmitglieder, wie Hermann Behaghel (1839−1921), auch ein Spross des Goldschmieds Abraham Behaghel im Frankenthal, lieber Kirchen bauten:

https://denkmalstiftung-baden-wuerttemb ... 8%921921/

Der Dritte wieder lieber Schlösser baute:
https://www.waymarking.com/waymarks/WM ... LP_Germany

Die Aussage also, Eure Familie ist handwerklichen Tätigkeiten, korrekt als Baumeister nachgegangen und ist von Böhmen nach Wien gekommen durchaus stimmt. Ich darin allerdings keinen Vorwurf sehe. Sondern gerne mehr über die Bautätigkeit der "Behaghel" erfahren würde.

Wisst Ihr mehr?



HansGeorgBehaghel
Beiträge: 52
Registriert: Do 21. Mär 2019, 16:46
Geschlecht: Männlich

Behaghel im Widerstand? Reicht es zum Nachweis

Beitrag von HansGeorgBehaghel » Mi 9. Jun 2021, 05:49

Ein Vorwurf, welcher mir schon seit vielen Jahren ärger bereitet und in meiner Ahnenforschung einen schwarzen Punkt darstellt, ist die Behauptung, dass meine Grossmutter Hanna Behaghel von Flammerdinghe Sekretärin bei Adolf Hitler gewesen wäre. Etwas, dass ich seit 30 Jahren nicht glaube. Und wogegen sie ein Leben lang gekämpft hat.

Für mich 30 Jahre der Grund zu einem Versuch zu belegen, was diese beiden wirklich in den Kriegsjahren gemacht haben.

Sicher ist, dass Hanna Behaghel von Flammerdinghe letztlich von den Amerikanern zu drei Jahren Haft verurteilt wurde. Allerdings nicht als "Sekretärin", sondern aus "Hausfrau".

https://www.deutsche-digitale-bibliothe ... 6VY76AG5QN

Eine holländische Zeitung, übrigens eine, welche heute noch erscheint, um die Welt posaunte man habe sie als Sekretärin von Hitler verhaftet. Obwohl die Dokumente belegen, dass sie, meine Mutter kam dort 1938 zur Welt, 1938 in Weimar lebte.

https://sensationsmeldung.files.wordpre ... mutter.png

Wahrscheinlich überhaupt nie in Berlin wohnhaft war.

1940 mein Grossvater Versorgungsoffizier von Posen wird, der Grund, warum Himmler am 3.Oktober 1943 eine "Nachschulung" in Posen mit allen Gauleitern abhalten muss, weil mein Grossvater lieber die Universität wieder errichtete und eine neue Kirche baute, nachdem man die alte zerstört hatte, als ein Lager. Sprich: Er war offensichtlich Widerstandskämpfer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Posen

Sprich: 1940 in den Widerstand gegen das 3.Reich ging. Oder auch schon davor dort agierte. Mit der Strafkompanie 999 nach Russland kam, wo er ab 1941 inhaftiert war. Erst 1947 aus der Gefangenschaft zurück kam. So das meine Mutter bei der Mutter von ihm in Wien aufwachsen musste.

Eigentlich wäre mir daran gelegen, nachzuweisen, dass es sich um keine Kriegsverbrecher gehandelt hat, welche auch nur irgendetwas mit dem Massenmord zu tun gehabt haben.

Reichen diese Tatsachen für eine Unschuldsvermutung aus, oder kann mir jemand helfen, den endgültigen Beweis zu führen?



HansGeorgBehaghel
Beiträge: 52
Registriert: Do 21. Mär 2019, 16:46
Geschlecht: Männlich

Entschädigungsforderungen

Beitrag von HansGeorgBehaghel » Do 10. Jun 2021, 05:39

Bei meiner Frage gestern habe ich vollkommen übersehen, dass es längst keine Frage mehr ist, ob Hanna Behaghel geborene Dornbusch Sekretärin bei Hitler oder Bormann gewesen wäre, weil man heute sämtliche Sekretärinnen dieser beiden Herren kennt.

Hitler: Gerda Christian, Johanna Wolf, Traudl Junge, Christa Schröder, Traudl Humps
Bormann: Else Krüger, Constanze Manziarly

So das Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gerda_Christian

Darunter befindet sich keine Hanna Behaghel geborene Dornbusch.

Ich brauche daher gar nicht mehr beweisen, dass meine Grossmutter KEINE so wie von sämtlichen Zeitungen auf der Welt vor 70 Jahren verlautbart Sekretärin von Hitler gewesen wäre. Und wenn Heinsius dies heute noch in seinem Buch schreibt, der meint, Otto Behaghel, der mit der Sekretärin von Hitler oder Bormann verheiratet war, so handelt es sich zweifelsfrei um ein Handeln besseres Wissen.

Zurückzuführen hierauf, dass es auch der Telegraf der Familie Heinsius gewesen sein dürfte, welcher vor 70 Jahren diese Lüge in die Welt setzte?

Die Frage ist: Wie hoch wäre eigentlich eine angemessene Entschädigungszahlung, wenn ein europäisches Adelshaus mit allen anderen Adelhäusern nicht mehr reden kann, weil die Frau eines Adeligen Sekretärin bei Hitler oder Bormann gewesen sein soll, beide ohne Rehabilation versterben und auch der Enkel, der weiss, dass die Frau weder Maschine schreiben kann noch Steno beherrscht ebenfalls als Nazi verunglimpft wird, weil seine Grossmutter Sekretärin gewesen sein soll?

Ich meine, wenn sich nachweisen lässt, so wie ich dies gestern tat, dass man bei logischer Kombination dies von Grund auf hätte ausschliessen können.

Der eigene Bruder, weil man versucht hat, diesen falschen Vorwurf aus der Welt zu räumen und daher in eigener Sache recherchierte, versuchte, die Leitung des Hauses Behaghel zu übernehmen, ihn scheint der Vorwurf an unsere Grossmutter weniger gestört zu haben, in dem er behauptet, man wäre selbst Nazi. Dies hätte von den Grosseltern abgefärbt.

Und: Kann man diese Entschädigungszahlung bei einem Gericht einklagen?



HansGeorgBehaghel
Beiträge: 52
Registriert: Do 21. Mär 2019, 16:46
Geschlecht: Männlich

Parrot am Schwarzen Meer

Beitrag von HansGeorgBehaghel » Sa 12. Jun 2021, 18:43

Aus einer italienischen Zeitung ist wie folgt zu entnehmen:

https://www.mountcity.it/2019/01/26322/ ... ellararat/

Auf der Reise nach Russisch-Armenien schlugen die Expeditionsteilnehmer zwei verschiedene Richtungen ein. Die meisten Mitglieder gingen nach Mozdok, Nordossetien-Alanien, während Papagei, Maximilian Behaghel von Adlerskron und Militärführer Schütz den Manytsch-Fluss überquerten und die Kalmückensteppe bereisten, um weitere Erhebungen über den Pegel des Schwarzen Meeres und des Kaspischen Meeres durchzuführen. Die beiden Gruppen kamen in Mozdok wieder zusammen und zogen nach Süden, zuerst nach Georgien und dann in die Oblast Armenien. Eine Pestepidemie im russischen Armenien in der Nähe von Erivan (heute Eriwan, der Hauptstadt Armeniens) verzögerte den Marsch der Expedition, die die ostgeorgische Provinz Kachetien besuchte. Während der Expedition wurde erneut der Höhenunterschied zwischen dem Kaspischen und dem Schwarzen Meer bestimmt,

Da Maximilian Behaghel von Adlerskron ein Nachfahre des Bruders Isaak Behaghel von Adlerskron meines Vorfahren Karl Behaghel von Flammerdinghe ist, würde es mich interessieren, ob jemand eine Idee hat, was der Sinn der Trennung der Mannschaft gewesen ist?



Bochtella
Beiträge: 2316
Registriert: Di 15. Mär 2011, 09:27
Geschlecht: Männlich
Wohnort: CH, Schaffhausen

Re: Behaghel

Beitrag von Bochtella » Di 15. Jun 2021, 15:21

Grüezi HansGeorgBehaghel

nach Durchsicht Ihrer Threads:
Behaghel im Unterforum Deutschland General
Behaghel im Unterforum Österreich General
Edle von Peitl im Unterforum Österreich General
stellen sich folgende Fragen:
• Gehören Sie nun väterlicherseits zur Familien Behaghel oder Peitl?
• Vielleicht sind Sie bereit, die ersten vier bis fünf Generationen Ihrer väterlichen Vorfahren aufzuzeigen, damit Ihnen geholfen werden kann.

Bochtella



HansGeorgBehaghel
Beiträge: 52
Registriert: Do 21. Mär 2019, 16:46
Geschlecht: Männlich

Re: Behaghel

Beitrag von HansGeorgBehaghel » So 18. Jul 2021, 04:55

Väterlicherseits gehöre ich zu den Edlen von Peitl. In Bulgarien darf ich dies ja Gott sei Dank noch führen:

https://www.archivinformationssystem.at ... ID=1500783

Mütterlicherseits zu den Behaghel von Flammerdinghe.

Glaube aber nicht, dass wenn zwei Adelige heiraten der Adel verloren geht, oder?

Und die 5 Generationen stelle ich durchaus auch gerne zur Verfügung:

https://sensationsmeldung.wordpress.com ... von-peitl/

Irrtum dürften übrigens die Historiker dort erlitten haben, wo sie davon ausgingen, dass die Linie von Rudolf Behaghel von Flammerdinghe in Böhmen keine weiteren Adelstitel dazu erwarb. Geht zumindest aus der Geschichte von Franz Behaghel von Flammerdinghe anders hervor:

https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno ... nno-search



Gesperrt

Zurück zu „General“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast