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Toggenburgisches Genealogienwerk

Posted: Sun 28. Dec 2008, 23:43
by Mirjam81
Ist das Toggenburgische Genealogienwerk von Jakob Wickli öffentlich zugänglich? wenn ja, wo und wie?

Toggenburgisches Genealogienwerk

Posted: Thu 8. Jan 2009, 16:55
by Kurt
Das Genealogiewerk ist im Moment noch bei mir bei der Aufbereitung. Ich hoffe, bis Frühjahr 2009 abzuschliessen. Anschliessend geht das ganze Archiv nach Lichtensteig ins Toggenburg Museum, wo eine Kopie der Sammlung öffentlich zugänglich sein wird.

Freundliche Grüsse
Kurt Aerne

Toggenburgisches Genealogienwerk

Posted: Thu 14. May 2009, 19:31
by Max
Das Toggenburgische Genealogienwerk von Jakob Wickli ist auch verfilmt worden und ist auf Mikrofilmen konsultierbar bei:
1. Staatsarchiv St. Gallen
2. Bei den Mormonen (Film No. 1860662 - 1860667, 1860955 - 1860960, 1860853 - 1860862)

Toggenburgisches Genealogienwerk

Posted: Tue 23. Jun 2009, 01:05
by Marcel Wäspi
Ist das Toggenburgische Genealogienwerk nun im Toggenburg Museum in Lichtensteig?

Freundliche Grüsse
Marcel Wäspi

Re: Toggenburgisches Genealogienwerk

Posted: Sun 24. Aug 2014, 15:12
by Thomy
Zum Toggenburger Genealogienwerk:

Wie umfangreich ist die Sammlung?
Welche Zeitspanne deckt sie ab?
Wie genau und zuverlässig sind die Daten?
Umfasst die Sammlung das ganze Toggenburg oder nur Teile?

Besten Dank für jedwelche Auskünfte.

Mit freundlichen Grüssen
Thomas Gmür

Re: Toggenburgisches Genealogienwerk

Posted: Sun 24. Aug 2014, 17:24
by Wolf
Das "Toggenburgisches Genealogienwerk" wurde erstellt von Jakob Wickli (1907-1995) und danach von Emil Looser weitergeführt. Es umfasst die kompletten Genealogien der reformierten Kirchgemeinden des Ober- und Neu-Toggenburg seit den frühesten erhaltenen Kirchenbüchern (Alt-St.Johann 1635, Ebnat 1762 [davor siehe Wattwil oder Kappel], Hemberg 1600, Kappel 1679 [davor siehe Krummenau], Krummenau 1586, Lichtensteig 1646 [davor siehe Wattwil], Nesslau 1584, Stein 1712 [davor siehe Nesslau], Wattwil 1612, Wildhaus 1634) bis etwa 1800. Aus anderen Kirchgemeinden sind ebenfalls einzelne Angaben enthalten, aber bei weitem nicht komplett. Insgesamt etwa 50'000 Kartenblätter A5.

Von den katholischen Pfarreien sind elektronisch erfasst: Wildhaus (1658-1840), Alt St.Johann (1603-1800), Stein (1603-1820), Nesslau (1609-1844), Krummenau (1665-1844), Wattwil (1593-1841).

Das TGW ist nach meiner (von Kurt Aerne bestätigten) Erfahrung sehr zuverlässig - aber wie bei jeder Sekundärquelle sind natürlich auch hier Fehler nie komplett auszuschliessen.

Beispiele von Karteikarten siehe
Frei von Hemberg SG
Dütschler in Hemberg SG

Re: Toggenburgisches Genealogienwerk

Posted: Thu 11. May 2017, 08:30
by Bochtella
Grüezi Lesende,

Kurt Aerne, Toggenburgisches Genealogiewerk, in Familienforschung Schweiz, Jahrbuch der Schweizerischen Gesellschaft für Familienforschung, Band 42, 2015, S. 71-75.

Kurzbeitrag zur Autorenschaft und Entstehung, zum Umfang und Aufbau, zur Darstellung und zum Standort.

Bochtella

Re: Toggenburgisches Genealogienwerk

Posted: Sun 19. Aug 2018, 15:23
by Wolf
Mirjam81 wrote:
Sun 28. Dec 2008, 23:43
Ist das Toggenburgische Genealogienwerk von Jakob Wickli öffentlich zugänglich? wenn ja, wo und wie?
Teile des TGW sind inzwischen digitalisiert und in Forschungszentren der Mormonen online einsehbar. Ich gehe davon aus, dass die noch fehlenden Filmrollen in absehbarer Zeit folgen werden.

Nachtrag 28.12.2019: der Zugang scheint wieder gesperrt worden zu sein :roll:.

Toggenburgisches Genealogienwerk online

Posted: Sat 21. Mar 2020, 12:41
by Wolf
Liebe Familienforscherinnen und Familienforscher,

das "Toggenburgische Genealogienwerk" wurde von Jakob Wickli (1907-1995) erstellt und umfasste urspr. nur die reformierten Kirchgemeinden des Ober- und Neu-Toggenburg seit den frühesten erhaltenen Kirchenbüchern. Es wurde weitergeführt von den GHGO-Ehrenmitgliedern Emil Looser (1921-2005) und später Kurt Aerne (1935-2019), die auch einige katholische Pfarreien einbezogen. Neben Toggenburger Geschlechtern sind auch viele angeheiratete Linien (Appenzell, St.Gallen, ...) in der Datei enthalten. Nähere Angaben finden Sie oben.
Der Stand von 1992 kann auf Film derzeit nur im Staatsarchiv St.Gallen eingesehen werden.

Kurt Aerne hat einen grossen Teil der Daten (knapp 130'000 Personen) in ein Genealogieprogramm eingetippt. Er konnte diese Arbeit, insbesondere rigorose Plausibilitätskontrollen, aber nicht mehr abschliessen. Ich habe die vorhandenen Daten im Gedcom-Format übernommen, um
1) Plausibilitätskontrollen der eingegebenen Daten durchzuführen und festgestellte Unstimmigkeiten abzuklären bzw. Fehler zu korrigieren;
2) einen Überblick zu bekommen, welche Daten in der Datenbank noch fehlen, und allenfalls Möglichkeiten zu diskutieren, ob bzw. wie die Datenbank ergänzt werden kann.

Wie bei 130'000 Datensätzen nicht anders zu erwarten, ergab die Plausibilitätskontrolle Hunderte von Warnungen, denen nachgegangen werden sollte. Diese Kontrollen sind tw. sehr zeitintensiv - deswegen bitte ich heute um Ihre Mithilfe. Wie soll das gehen?

1) Der derzeitige Stand der Datenbank (nur die 101'000 vor 1920 geborenen Personen) wurde online gestellt auf Geneal-Tree, wo die Daten frei eingesehen werden können.

2) Jede(r) Familienforscher(in) mit Toggenburger (oder Ausserrhödler oder St.Galler ...) Vorfahren wird hiermit eingeladen, nein gebeten, die Daten selbst erforschter Geschlechter in der Online-Datenbank mit den eigenen Daten zu vergleichen. Wo Fehler gefunden - und korrigiert werden können - sollte das den Betreuern über die Funktion "Anmerkung" mitgeteilt werden; bei Unklarheiten können Sie auf diesem Wege auch gerne Fragen stellen. Das gilt natürlich auch für die Daten anderer Einsender, die sicher froh sind über Meldungen zu etwaigen Fehlern. Wenn mehrere Personendatensätze betroffen sind (z.B. ein "falscher" Vorfahr mit mehreren Folgegenerationen), reicht eine entsprechende Anmerkung bei einer Person aus - weitere Details können dann über direkte Mails diskutiert werden.

Tragen Sie, bitte, dazu bei, das Projekt zu einem Gemeinschaftsprojekt zu machen. Wirken Sie mit bei der Beweisführung, dass Ahnenforscher online zusammenarbeiten können.

PS: Selbstverständlich dürfen Sie auch Daten aus dem TGW übernehmen. Über 99% der Datensätze dürften jetzt schon fehlerfrei sein - aber wie bei allen Sekundärquellen gilt: nicht unkontrolliert übernehmen.