Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

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Petra
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Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

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WEHREN Christian, Wäre, Wehr, Wern, Weren, Wene u.ä., Schweizer aus Saanen/Kanton Bern; seine Nachkommen nennen sich - Wehr - , Kuhhirt, Villicus, Schweizer, Dirmingen, Gösenroth/Hunsrück, Wetschhausen, Hornbach/Pfalz
* um 1655 Launen/Kanton Bern/CH, rf + 11.07.1699 Wetschhausen (Q.: rfKB Dörrenbach)
1675 Kuhhirt in Dirmingen; 1683 und 1688 Rheingräflicher Dhaunischer Hofmann (herrschaftl. Hofmann) in Gösenroth bei Rhaunen/Hunsrück; Christoph (=Christian) Wern patet 1684 lt. in Wetschhausen; 1685 Hornbach; gibt 1688 sein Schweizer Landrecht auf
vh um 1676
RÖLLER Anna Catharina, Kol, Koler sehr wahrscheinlich verschrieben und verlesen aus: Röller, Wetschhausen
* um 1656 Lothringen/F, rf
Röller/Reller-Wappen in Saanen-Simmental/Schweiz: weißer Grund mit zwei übereinander liegenden nach oben einfach zugespitzten roten Zickzackbalken. Je eine fünfblättrige rote Blume links und rechts oben sowie im Wappenfuß.
Sie stammte aus Lothringen, wo ihre Familie offenbar aus der Schweiz zugewandert war.


WEHREN Hans, Schweizer aus Saanen in Haus Furpach , Gösenroth, Altstadt, Furpach, Fürth (hier kann ich, wenn es jemand benötigt noch die Vorfahren angeben).
* um 1630, rf + nach 1691
1670: Schweizer in Forbach (Furpach)
1671: Schweizer in Altstadt
1691: Wehren Hans, Rheingräflicher Hofmann in Gösenroth
(FB Hauen Nr. 1416a)
I. vh um 1655
NN Lißbeth, rf, Fürth
II. vh 04.10.1670 Neunkirchen (Q.: ltKB Neunkirchen)
SCHOPPER Maria, Fürth
rf + 15.04.1723 Fürth (Q.: rfKB Dörrenbach)
T. v. Peter Schopper und NN, Schweiz


ASCHELMANN Christian, Jäger, Förster, Bern/Schweiz
* nahe Bern/Schweiz, lu + nach 1702 Saarwellingen
1670 Jäger in Saarwellingen; 1670/1671: Christian Aschelmann steigert den herrschaftlichen Zehnten an
Korn und Hafer (Q.: Saarwellingen-Jahresrechnung Nr. 31-GA); 1702 Christian Aschelmann, Förster
o-o
MOHLBURGER Anna Maria , Saarwellingen
* Saarwellingen, lu + 1727 Dudweiler (Q.: ltKB Dudweiler)


ECKER Christian, Christoph, Stoffel Eckhardt u.ä., Baltersbacher Hof
lu + 12.12.1695 Wiebelskirchen (Q.: ltKB Neunkirchen)
S. v. Anton Ecker aus Freiburg in der Schweiz, jetzt Hirt und Schweitzer auf dem Baltersbacher Hof (+ 02.04.1670 Werschweiler (ltKB Neunkirchen))
vh 29.07.1660 Wiebelskirchen (Q.: ltKB Ottweiler)
NN Maria , Wiebelskirchen
* um 1620, lu + 05.02.1694 Wiebelskirchen (Q.: ltKB Ottweiler), 74 Jahre alt
patet 27.03.1657, 26.02.1659 (Witwe) und 14.08.1667 lt. Ottweiler (ltKB Ottweiler); patet 26.09.1671 lt.Neunkirchen (ltKB Neunkirchen)


EKEM Johann Peter, Jean Pierre Eckem, Öheim, Oheim u. ä., Bürger, Tuchmacher, Tuchhändler, Saarlouis,
Roden
* um 1685 Fribourg/CH, rk + 25.08.1745 Roden (Q.: rkKB Roden), angeblich 54 Jahre alt
(vermutlich einige Jahre älter)
S. v. Louis Ekem, Gerber in Fribourg/Schweiz (+ vor 1714) und Marie Ursule Collin, Fribourg/Schweiz


HAYMANN Giulius, Aegigius, Gilgen, Gilgus, Verwalter, Merzig, Beckingen, Honzrath
* um 1630 Schweiz, rk + zw. 16.06.1696 u. 29.12.1700, Honzrath
Verwalter der Herren von Hausen in Rehlingen, Verwalter des Deutschordenshauses Beckingen (1675-1690)
Giulius Haymann macht 1690 sein Handzeichen: Quadrat mit großem X.
Giulius Haymann war Verwalter der Deutschordenskommende Beckingen und auch Verwalter der Herren Philipp Walram Freiherr von Hausen und Philipp Baldwin Freiherr von Hausen über den Drittelteil der Herrschaft Rehlingen. (Q.: AD Metz 3 E 6273 vom 29.12.1700).
Er war durch seine exponierte Stellung ein wohlhabener Mann und trat ab 1676 in zahlreichen Transaktionen als Käufer und Geldverleiher bei Verpfändungen von Ländereien in der näheren Umgebung auf. 1691 hatte er auf drei Jahre die Hälfte eines Hauses zu Saarlouis an den Schneider Mathias Mayer für 42 Rthlr. vermietet. (Q.: Deynet, Bd.V., S. 63).
Er machte schon vor 1700 sein Testament und setzte seinen Schwiegersohn Sebastian Reuter und seine Tochter Anna Haymann als Alleinerben ein. Diese trieben schon bald nach seinem Ableben als Erben und Rechtsnachfolger in zahlreichen Fällen ausstehende Schulden ein und gelangten so zu einem gewissen Reichtum an Geld, Mobilien und Ländereien. Hierzu einige Beispiele: Paulus Mörten von Beckingen war laut Contract vom 22.01.1693 und vom 26.12.1691 schuldig geworden wegen an barem vorgestrecktem Geld, teils wegen Früchten, dem wohl achtbaren Herrn Gillo Heimann, zur Zeit Verwalter des Teuschen Hauses in Beckingen, anjetzo zu Honzrath sich aufhaltend, die Summe von 31 Rthlr. und 37 1/2 albus, den Reichstaler zu 7 Franken, den Franken zu 12 Blanken Lothringer Währung gerechnet, die welche Summe er Debitor auf erste Requisition zu zahlen versprochen bei Verobligierung all
seiner Güter. Am 05.05.1718 bescheinigt Sebastain Reuter von Honzrath als Erb des abgelebten Gillius Heymann, daß die gegenwärtige Obligation gänzlich bezahlt und
cassiert ist.
(Q.: AD Metz 3 E 6273 vom 09.01.1700)
Philipp Freiherr von Hausen erklärt, daß er durch Contract vom 10.01.1685 vor Sauerbron dem verstorbenen Guilius Heimann und Sebastian Reuter, dessen Schwieger von Honzrath sein Teil an der Herr von Hausen Wiese und Beckinger Seite verpfändet habe. Heute hat er weiter
auf gemelte Pfandschaft von Sebastian Reuter bar empfangen 60 Rthlr.
(Q.: AD Metz 3 E 6283, vom Juli 1724)
Peter Becker, Meyer zu Honzrath im Namen seines Schwiegervaters Sebastian Reuter als testamentarischer Erbe von Gilius Heyman selig erklärt, daß lt. Contract vom 20.04.1676 die Gemeinde Beckingen verpfändet hatte dem gemelten Heymann eine Wiese von Fuder Heu, gelegen auf der Beckinger Grasser Wiese für 20 Rthlr., welche Pfandschaft die Gemeinde Beckingen gänzlich abgelöst.
(Q.: AD Metz 3 E 6284 vom 26.05.1725)
a) Peter Becker, Meyer zu Honzrath, namens Catharina
Reuter dessen Eheweib, Nikolaus Wagner namens seiner
Hausfrau Susanna Reuter, Mathias Scholtes, Scheffe
namens seiner Kinder aus der Ehe mit seiner verstorbenen
Hausfrau Margarethe Reuter, auch als Vormund
der Kinder seines verstorbenen Schwagers Nikolaus
Reuter selig zu Honzrath, alle Geschwäger und Geschwisterkinder
der einesteils,
b) Christian Ludwig, Meyer und Ackermann zu Merchingen und seine Hausfrau Margaretha Kiefer, Johannes Kiefer, Ackermann, Peter Kiefer, auch Ackermann, FB Oberamt Ottweiler-Köllerbachtal Seite: 750 Nikolaus Kewerkopp, Pflüger so viel für sich als auch im Namen seiner Schwester Margarethe Kewerkopp, Geschwestert, Schwäger und Geschwestertkinder, sodann
Nikolaus Reuter namens Catharina Jan, Wittib des abgelebten Laurenz Wittisch, dessen Schwiegermutter.
Parteien erklären, daß sie und erster Partei Schwiegervater und Großvater selig Sebastian Reuter in Prozeß geraten sei wegen eines Hauses und Gartens zu Saarlouis gelegen. Es ist ein Urteil ergangen am 01.08.1721, confirmiert durch Arrest des Parlamentszu Metz den 21.07.1722, so in ihren Cräfften verbleiben über gemelte Sachen, herkommend von
Parteien Großeltern selig Gulius Heymann und Walburga Cremer, zeitlebens Eheleut; daß gemelte sämtliche Parteien in neue Streitigkeiten und Prozesse geraten sollen wegen der übrigen Hinterlassenschaften, so gehörig den verstorbenen Großeltern.
Um einen Prozeß zu meiden, haben sich Parteien folgendermaßen verglichen: Letzte Partei solle für ihre Pretention haben und zeigen alles, was verstorbene Eheleute Giulius Heymann und Walburga Cremer zugehört hatte zu Merzig und im gesamten Saargau, was sich
befindet auf dem Rehlinger Bann, was sie schuldig sind den abgelebten Philipp Walram und Philipp Bal- Saarlouiser Land liegt. Letzte Partei tut auf Grund dessen renunzieren (= verzichten) auf die übrigen Mobilien, Immobilien, Schulden, Obligationen und
Pfandschaften, herkommend von gemelter gemeinschaftlicher Succession.
(Q.: SB/NR. 9 vom 28.03.1737; vgl. auch Deynet 8, S. 17)
28.03.1737 erschienen Christian Ludwig, Meyer zu Merchingen, Johann Kieffer, Peter Kieffer, Geschwister und Schwäger, sowie Nikolaus Kewerkopp für sich und namens seiner Schwester Margaretha, wohnhaft zu Merzig, alle auch gutsprechend für Catharina Jan, Witwe Laurenz Wittisch von Merzig. Sie erklären, daß ihr Vater Nikolaus Becker, Bürger zu Merzig und Aydam gemelter Wittib, sich bemüht hatte, der erschienenden Succession (Erbe) herauszutreiben aus den Händen von Haymanns Erben, herrührend von ihrer Mutter und Großmutter Walburga Cremer, die in 2. Ehe den verstorbenen Guilius Haymann geheiratet hatte. Walburga Cremer war zuerst verstorben. Es findet ein Vergleich statt zugunsten von Nikolaus Becker,
der von erster Partei 80 Rthlr. zum Ausgleich erhält.
(Q.: SB/NR. 10 vom 28.03.1737)
Anmerkung: Laut Familienbuch der Schweiz sind die Heymann/Heimann altansässig in Lengnau/Aargau, Gadmen/Bern, Hasliberg/Berg, Sarnen/Obwalden und in Reichenbach im Kandertal/Bern (Mtlg. Walter Petto)


Fortsetzung folgt..............


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JOLLER Bartholomäus, alias Barthel Joler, Zimmermann, Bürger, St. Johann
* um 1540 Volligen/CH, lu + zw. 1595 u. 1601, St. Johann
1563 bis 1595 in St. Johann genannt; Volligen bei Seelisberg/Kanton Uri/Schweiz
Barthel Johler, Johlersch Vadder genannt wandert vor 1563 aus Villigen/Schweiz in die Grafschaft Nassau-Saarbrücken ein. Er war ein gar streitbarer, wenn nicht gar streitsüchtiger Mann, ein Krakeeler und Flucher.
Welch ein Teufel mag ihn geritten haben, dass er manchmal ohne erkennbaren Grund Leute, die an seinem Zimmerplatz vorüberkamen, beschimpfte und beleidigte. Noch bis kurz
vor seinem Tode (1598) war er deshalb vor dem St. Johanner Stadtgericht in mancherlei Prozess verwickelt. Schon bei seiner Bürgeraufnahme hatten die Verantwortlichen der Stadt
St. Johann - wohl wissend was sie sich für einen Streithahn einhandeln - ihm Schwierigkeiten bereitet. Doch Johlersch Vadder ging sogleich vor das Stadtgericht und klagte, er sei, obwohl er hier gearbeitet, ausgesperrt und hinausgestoßen worden auf dem Rathaus, beim Wirt Horn und beim Wirt Roß. Ein andermal hatte er den Bürger Peter Schreck
beleidigt, dessen Ahnen sei am Galgen geendet und Schreck würden sie heißen, weil sie überall Schrecken verbreiten; das kostete den Bart Zimmermann 8 Maß Wein ist 1 fl. 1/2
alb. Doch eines Tages geriet Bartholomäus Joller an den Falschen, weil der nämlich ein gräflicher Beamter war.
Ein Philipp von Neuß konnte sich natürlich nicht von einem hergelaufenen Zimmermann - und das noch im Beisein guter Leute - einen Kater nennen lassen; das sollte nämlich damals
bedeuten, mit dem Teufel im Bunde zu sein und sich beliebig in eine Katze oder einen Kater verwandeln zu können.
Nach langem Prozess mit mancherlei Zeugenvernehmung verurteilte das Stadtgericht den Bartel Joller, Zimmermann neben der Pflicht zur öffentlichen Erklärung und Entschuldigung
schließlich zu 17 Gulden und 20 alb. Nicht alle Prozessakten sind uns erhalten geblieben, die von den mündlich verhandelten Dorfgerichten schon gar nicht.
Wenn aber Bart Zimmermann alias Johlersch Vadder, während seiner über 170-tägigen Arbeit an der Sulzbacher Saline auch nur annähernd so geschimpft, geflucht und vorübergehende
Unbeteiligte beleidigt hat, dann hat er dafür die Hälfte seines Lohnes hinblättern müssen.
Der Hauptbrunnen des heutigen Salzbrunnenhauses ist somit von dem Saarbrücker Zimmermann Barthel Johler kunstvoll ausgebaut worden. Der Brunnenschacht war oben etwa 4,70 m lang und 3,60 m breit. Der Zimmermann hat ihn bis auf eine Tiefe von ca. 3-4 m mit Eichenbohlen ausgezimmert. Diese Eichenbalken waren bis zu 30 cm dick und sind zum Teil bis heute erhalten geblieben. Deshalb konnte auch bei den Restaurierungsarbeiten
unserer Tage eine dendrochronologische Untersuchung der Balken durchgeführt werden.
(Q.: Jüngst, K. L.: Nassau-Saarbrücker Salzgewinnung im Sulzbachtal, Sulzbach. 1996, S. 71, 21-24)
1563: Item hat Barth Zimmermann an tagen an dem vorgenanten baw an wochen gearbeit nachlautt des kerbs (=Kerbholz) so der meiger (=Meier) mit Im ufgericht und angekerbt tregt an tagen, hundert viij tag.
(Q.: LAS. Abt. 22-2963, Bl. 9)
1560-1563: Baurechnung der Sulzbacher Saline, Bart Zimmermann:
1. Altes Sudhaus aufgeschlagen, Lohn: 13 fl. 2 alb. 68 Tage
2. Kasten geschafft, Lohn: 2 Batzen
3. Neues Sudhaus, darin neuer Lohn: 15 fl. 19 alb.
Schornstein gemacht, 108 Tage 3 Kreutzer
4. Am Sudhaus aufgeschlagen, Lohn: 15 fl. 7 alb. 3 Kreutzer
(Q.: LAS. Abt. 22-2963, Bl. 7-15)
16.01.1590: Paulus Schmitt, Bürger von St. Johann und seine Frau Meiet verkaufen Bathel Joler, Bürger und Zimmermann daselbst und seiner Hausfrau Engel 3 Gartenstücke
nebeneinander gelegen zwischen dem Heinweg und der Straße zu St. Johann für CVIIJ (18 fl.)
(Q.: LAS. Abt. 22-2398, Bl. 75, S. 247)
26.02.1592: Conradus Burghard, Pfarrherr zu Malstatt und seine Hausfrau Apollonia verkaufen an Barthel Joler, Zimmermann und Bürger zu St. Johann und seiner Hausfrau Engel
ein Gartenstück, liegt im Birnbaumgarten neben dem Dannhäuser um XVIIIJ fl. (18 fl.)
(Q.: LAS. Abt. 22-2398, Bl. 177 R, S. 285)
um 1592: erschien Barthel Joler, Zimmermann und Bürger zu St. Johann und seine Hausfrau Engel, erkannten verkauft zu haben Adam Schumacher auch Bürger von St. Johann und
seiner Hausfrau Elße und ihren Erben, die da kaufen einen eingezäunten Garten an der Lauerfahrt gelegen, streckt einerseits an die Straße, anderseits auf die Lauerfahrt,
oben an Heinrich Bannbecker unten auf den Hainweg zur Lauerfahrt zu. Wie solchen Garten Verkäufer hiebevor von der Bürgerschaft in Steigung an sich gebracht um LX fl.
(60 fl.)
(Q.: LAS. Abt. 22-2398, Bl. 177 R, S. 285)
14.01.1594: Barthel Zimmermann fordert von Nickel Kramer von St. Johann, der gen Merlenbach gezogen ist, von seinen hinterlassenen Bürgen Welsch, Caspar und Cons. 7 fl. 23
alb. 2
(Q.: St.Pr. St. Johann 1586/1596)
20.02.1595: Peter Schreck klagt gegen Barthel Zymmermann, daß er ihn in ehrrührigen Worten angegriffen und gesagt sein Ahne sei zu Antorff an den Galgen geschlagen
und Bausch von St. Johann auf einem Zug zu St. Nabor zu ihm, Schreck, gesagt, sei deswegen dem Vogel in der Luft erlaubt, daß doch vertragen und so er ihn
würde erschiessen, nicht ein Fuss entweichen, weil er vorhin gescholten, schelde er ihn auch, sei er vertragen, so wolle er ihm, Schreck, nicht mehr gescholten haben. Barthel sagt man habe ihm sein Holz von der Pforte verbrannt und verwüstet, daruf nicht ohne, gesagt,
dass der Bursch ihn gescholten, so er kann beweisen, daß er vertragen, so will er ihn nicht gescholten haben.
(Q.: St.Pr. St. Johann 1595)
14.07.1595: Barthel Zimmermann gegen Schmidten Meier von St. Johann wegen Cathrin, Hans Schmitten hinterlassener Wittiben, seiner Schwiegermutter Verlassenschaft, nämlich
ein Bett, Deckbett, Kiste, Mantel, Kessel, so alles geschätzt auf 10 fl. begehrt sein gebührendes Drittel und sit erbietig alle restierenden Schulden zu bezahlen. Gedachte Meiet sagt, das Bett sei ihr gegeben, weiss deshalb ihm Kläger nichts schuldig zu sein.
Bescheid: Es soll die Beklagte die Verlassenschaft behalten, und gegen die Schulden, so ungefähr 4 fl. sich belaufen, bezahlen, und dem Kläger als Abstand 2 fl. geben.
(Q.: St.Pr. St. Johann, Montag, den 14.07.1595)

Die Familiengeschichte der Familie Joller ist in prosaischer Form veröffentlicht worden:
Bergmann, G. A.: Johlersch Buwe - eine wahre Begebenheit um 1600; in: Saar, Heimat und Sippenkunde, 27. Folge: Heimatliches Allerlei Nr. 22, W 969, G 13/31, Saarbrücken, 1941
vh um 1565
SCHMIDT Angela, Engel , St. Johann, Eiweiler
* um 1540 Saarbrücken, lu + um 1615 Eiweiler
09.05.1601: Zu wissen sei hiermit, daß heute dato zu Ende zwischen dem würdig und wohlgelehrten Herrn Caspar Pistorio, Pfarrer zu Eiweiler im Namen und von wegen seiner Hausfrau Engel einesteils, und der tugendsamen Frau Anna Weisgerberin, weil.
Heinß Weißgerbers seel. nachgelassenen Witwe zu St. Johann mit Beistand ihres Sohns, Herrn Johannes Weiß, Gerichtsschöffen dasselbst, anderenteils, eingefallenen Missels und Streits Hanßen Büntel, Kürschner, welcher im Namen seiner Hausfrauen Margarethen Schmidtin an der gedachten ihrer Schwester Engeln Behausung zu St. Johann
einerseits an Nickel Kraußen, Schmidt, neuen Hausbau und anderseits gelemter Weißgerberin Mistenstatt, an Volmar Scherers und seiner Miterben Scheuren gang oder Schlupf stossend, sich mit gutem Wissen und Willen wohl bedächtiglich verglichen auf und angenommen wie folgt....
Weiter aus dem Inhalt...erklären, daß sie, die Wittib Anna und auch Engel, neben ihrem gewesenen Ehemann Bartholomä Johlern jederzeit gute Nachbarschaft gehabt. Nachdem aber Engel diese Behausung an ihre Schwester Margaretha durch Vergleichung
übergeben...und damit künftig Widerwillen und Streit verhütet werde, erneuern sie die alten gegenseitigen Rechte. (Folgen Traufgerechtigkeit usw.)
geschreiben durch Jacob Burgk. Copie durch Andreae
(Q.: LAS. Abt. 22-2404, Bl. 32, S. 888)
20.07.1601: Jacob Lux ist alten Rests notiert 7 fl. verweiset jetzt Herrn Caspar Pistori Hausfrau, welche Bericht wegen dieser Schulden tun würde. Nachdem sie beschickt war, erklärt sie, daß ihr seel. Hauswirt Barthel Zimmermann durch Dielenschneiden der Stadt
abverdient hat, überige 3 fl. seinen durch Adam Schumacher und Jacob Spanier, gewes. Stadtdiener, erhoben worden.
(Q.: St.Pr. St. Johann 1599/1601)
18.02.1612: Durch Zuschreiben H. Caspar Pistorius, jetzigen Pfarrherrs zu Eiweiler ist durch sein Hausfrau Engel und ihre Schwester, Margreth neben ihrem Ehevogt Meister Hanßen Bünteln angesucht und gebeten worden, ihre bevor getroffene Erbvergleichung
auch ihrer Kinder Verordnung abzulesen, welches geschehen. Dabei nochmals Stock
und Stäh zu verbleiben, inmassen solches den 09.12.1607 dem gerichtlichen Protocoll einverleibt, öffentlich bejahten.
(Q.: St. Pr. Saarbrücken-St. Johann 1611/1612, Bl. 28)
1612: Vorgemelten H. Caspar Pistorius Hausfrau Engel zeigt mit ihrem Beistand, zweier Söhne Cun und Heinrich Joller wie auch Hanßen Büntel, Bürger und Kürschner dieses Orts und Caspar Taixon, Metzger an, demnach ihr ältester Sohn, Cun seines Handwerks
ein Schmied, von Jugend an aufgehalten und im Schweizerland meistentals ledigen Stands sich aufgehalten und an die 30 Jahr kein Wort von ihm ob er lebendig oder tot, vernehmen können, sie also nicht verneint, daß er noch im Leben, und im nächst verschienen Herbst als ihr Sohn Heinrich geschehen, hab er gemeldeten Bruder Cunen ungefordert in der
Schweiz zu Fullingen angetroffen, den er bewegt mit ihm heim zu ziehen, wie geschehen, dieweil dann die Mutter sich erinnert, daß ihres ererbten und ausgetauschten
Eckhauses halber in St. Johann zwischen ihrer Schwester erstlich beschehen, nachgehends
zweien Söhnen conditiondliter mit Wissen des Sohns Arneten Thomanns, gerührte Behausung zu bewohnen und zu erbauen erblich wissen mögen, vergessen
blieben, so den Rechten sowohl, als dem Lauf der Natur gänzlich zuwider und nicht gebilligt werden mag; als verordnet die Mutter mit Wissen, Willen und Gehälen, daß vielgemeldeter Sohnes, der sich erboten alles was hierbevor vorgangen er jetzt und künftig für sein Person solcher Behausung halber ratum und gratium halten auch zu ewigen Tagen kein Anspruch
an gerührte Behausungen, solang seine Brüder und ihre Erben vorhanden haben noch gesinnen wöll, vor solche cession und ratificatio ihm Cunen die vorbehaltenen Mutter gebührenden 50 fl. sollem vom Bruder Heinrich und dann noch 20 fl. aus brüderlicher affectio
zu sein, Cunen, Notdurft zum Abstand der Häuser so nunmehr mit schweren Kosten repariert und erhalten, gehandreicht werden, also die Mutter gerührte 50 fl. diesmal vor ihre Person fallen und an gemeldetem Ort versichern lassen, Cun renunciert auf alle beneficia, sonderlich rusti preti vervorteilung item toli malifraudis hierüber gelobt, alles so vorgangen
inmassen ob erklärt, Stock und Stäh dabei verbleiben und fest zu haben. H. Johann Friedrich Pfeiffer, Schöffen, anstatt des erbetenen Meyers Handtreu angenommen.
(Q.: St. Pr. Saarbrücken-St. Johann 1611/1612, Bl. 28R)
1. Conrad * Schweiz, lu
St. Johann, Schweiz
2. Hans Georg lu + 1634 St. Johann (Q.: ltKB St. Johann)
Schmied, St. Johann
heiratet vor 1630 Maria Margaretha Pistorius * 12.11.1608 Bockenheim/F, + 15.09.1675 St. Johann, T. v. Philipp Pistorius und Maria Margaretha Meyer, Bockenheim/F (ltKB Saarbrücken, ltKB Bockenheim/F (heute Sarre-Union/F)
(II. Ehe: um 1635 Wolff Philippi, Schmiedemeister zu St. Johann * um 1605 Roßbrück, + 24.02.1685 St. Johann (ltKB Saarbrücken); I. Ehe: NN)
3. Barthel lu
St. Johann
4. Heinrich * um 1581 St. Johann
vh um 1601 PFEIFFER Margaretha
5. Jacob * um 1587 St. Johann, lu + 05.09.1632 St. Johann (Q.: ltKB St. Johann)
Wagner, St. Johann
heiratet Elisabeth Kiefer + nach 1635, T. v. Wendel Kiefer, Meier in Wahlschied


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KELLER Heinrich, Kellers Heinrich, Niederauerbach
* Schweiz, rf + vor 1680 Niederauerbach
(Anmerkung: Keller, Paulus heiratet 01.05.1605 rf. Zweibrücken Christin, Witwe von Bertl Reuter (rfKB Zweibrücken))
vh um 1651
NN Catharina, rf, Niederauerbach


KÜRSCHNER Leonhardt, Kürschner, Hochgerichtsschöffe, St. Wendel
* um 1495 Brugg a.d. Aare/CH, rk + nach 1540 St. Wendel
er stammte aus Bruck a.d. Lyren (=Brugg a.d. Aaare/Schweiz); 1524-1536 in St. Wendel erwähnt; 1540:
Lenart Kürssner berliehen 4 raden gerten, die hütz wendel gehat hant (Q.: PfA WND Best. B Bd. 1, S. 222)
vh um 1525
HAUTZ NN , St. Wendel
* um 1505 St. Wendel, rk
1. Peter * um 1535 St. Wendel
vh um 1563 GELTZEN LEUCHTER Engel


LEONHARD Benedikt, Lehnart, Loenert, Lönert, Lehnert, Lehner, Leonhart u.ä., Quierschied
* um 1630 Sydropili/CH, rk + 17.04.1695 Quierschied (Q.: rkKB Illingen)
Trauzeuge 30.01.1695 rk. Illingen (rkKB Illingen); Familie stammt vermutlich aus Holziken im
Aargau/Schweiz, da Auswanderer gleichen Namens im Raum Zweibrücken ansässig werden
vh um 1654
NN Maria Magdalena, Quierschied
* um 1634, rk + 13.02.1698 Quierschied (Q.: rkKB Illingen)


LÖFFLER Benedict, Löffel, Kuhhirt, St. Johann
* um 1626 Schweiz, lu
vh um 1652
NN Anna Maria, lu, St. Johann


MARIAN GEN. SCHWEITZER Johann, er wird aufgrund seiner Herkunft Schweitzer genannt, Grügelborn
* um 1600 Schweiz, rk + zw. 1656 u. 1658, Grügelborn
vh um 1628
NN Catharina, Grügelborn
rk + nach 1662 Grügelborn
patet 09.09.1646 rk. St. Wendel (rkKB St. Wendel)


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RÖLLER Christen, Reller, Gesteig/Bern/Schweiz
* um 1590 Gesteig/Bern/Schweiz, rf
vh 07.06.1612 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB Gesteig/Bern/Schweiz)
SUMI Anna, Gesteig/Bern/Schweiz
* um 1592, rf + 29.09.1670 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB mGesteig/Bern/Schweiz)
1. Christina * Gesteig/Bern/Schweiz ~ 08.04.1614 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB Gesteig/Bern/Schweiz), rf
2. Peter * Gesteig/Bern/Schweiz ~ 08.05.1615 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB Gesteig/Bern/Schweiz), rf + vor 1636 Gesteig/Bern/Schweiz
3. Eva * Gesteig/Bern/Schweiz ~ 21.07.1616 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB Gesteig/Bern/Schweiz), rf
4. Maria * Gesteig/Bern/Schweiz ~ 31.08.1617 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB Gesteig/Bern/Schweiz), rf
heiratet 1638 rf. Gesteig/Bern/Schweiz Peter Schmoltzi (rfKB Gesteig/Bern/Schweiz)
5. Christian * Gesteig/Bern/Schweiz ~ 25.12.1618 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB Gesteig/Bern/Schweiz)
vh um 1642 NN Ursula
6. Ulrich * Gesteig/Bern/Schweiz ~ 29.07.1621 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB Gesteig/Bern/Schweiz), rf
7. Anna * Gesteig/Bern/Schweiz ~ 22.09.1622 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB Gesteig/Bern/Schweiz), rf + vor 1624 Gesteig/Bern/Schweiz
8. Anna * Gesteig/Bern/Schweiz ~ 06.02.1624 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB Gesteig/Bern/Schweiz), rf
9. Barbara * Gesteig/Bern/Schweiz ~ 05.06.1625 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB Gesteig/Bern/Schweiz), rf
10. Catharina * Gesteig/Bern/Schweiz ~ 01.10.1626 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB
Gesteig/Bern/Schweiz), rf
11. Margaretha * Gesteig/Bern/Schweiz ~ 04.11.1627 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB
Gesteig/Bern/Schweiz), rf
12. Hans * Gesteig/Bern/Schweiz ~ 29.02.1630 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB
Gesteig/Bern/Schweiz), rf + 02.05.1690 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB Gesteig/Bern/Schweiz)
I. Ehe: um 1653 Elisabeth Schmoltzi + 01.02.1672 Gesteig/Bern/Schweiz, als des Seckelmeisters Hans Georg Weib, T. v. David Schmoltzi und NN, Gesteig/Bern/Schweiz (rfKB Gesteig/Bern/Schweiz)
II. Ehe: 09.11.1674 rf. Gesteig/Bern/Schweiz Katharina Hauswirth, begraben Januar 1705 Gesteig/Bern/ Schweiz (rfKB Gesteig/Bern/Schweiz)
13. Matthyas * Gesteig/Bern/Schweiz ~ 20.01.1632 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB Gesteig/Bern/Schweiz), rf
14. Peter * Gesteig/Bern/Schweiz ~ 26.08.1636 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB Gesteig/Bern/Schweiz), rf
15. Küngold * Gesteig/Bern/Schweiz ~ 25.12.1637 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB Gesteig/Bern/Schweiz), rf
heiratet 06.04.1657 rf. Gesteig/Bern/Schweiz Michel Kropfli, Gesteig/Bern/Schweiz (rfKB
Gesteig/Bern/Schweiz)

RÖLLER Christian, Christen , Gesteig/Bern/Schweiz, Völklingen
* Gesteig/Bern/Schweiz ~ 25.12.1618 Gesteig/Bern/Schweiz (Q.: rfKB Gesteig/Bern/Schweiz), rf
wandert offenbar nach Lothringen und bewohnt anschließend die Schweizerei in Völklingen
vh um 1642
NN Ursula, Gesteig/Bern/Schweiz
* Lothringen/F, lu
1. Maria, die Ältere (T. v. Christian Reller, Sane/Jurisdirktion Bern/Schweiz) * um 1642 Lothringen/F, rf Baltersbacher Hof
heiratet 17.07.1660 lt. Ottweiler Christian Jutzler (Jutzelen) * um 1635 Diemtigen/Schweiz
Kinder:
1. Anna Katharina Jutzeler * Ottweiler ~17.03.1661
lt. Ottweiler (ltKB Ottweiler)
2. Anna Maria Jutzeler * Annweiler/Trifels ~05.04.1674
rf. Annweiler/Trifels (rfKB Annweiler/Trifels)
2. Michael * um 1654 Lothringen/F, rf
Dörrenbach
wohnt 1695 in Dörrenbach (Q.: Blatter, Friedrich, S. 181)
3. Anna Catharina * um 1656 Lothringen/F
vh um 1676 WEHREN Christian
4. Johann Nikolaus * um 1658 Lothringen/F, rf
Völklingen
5. Maria * um 1660 Lothringen/F
vh 1684 SCHMOLZI Peter


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Petra
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Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

Post by Petra »

SCHMIDT Hans, Johann, Fürth
* Goldbach/Schweiz, lu + Fürth bgr 23.09.1696 Fürth (Q.: ltKB Dörrenbach)
S. v. Anton Schmidt und NN, Goldbach/Schweiz
I. vh 25.01.1664 Ottweiler (Q.: ltKB Ottweiler)
KIRCH Margaretha, T. v. Kirch Chunen (= Berg-Cunen Wendel) , Fürth
* um 1625 Fürth, lu + Fürth bgr 03.01.1685 Fürth (Q.: ltKB Dörrenbach)
II. vh 05.06.1695 Dörrenbach (Q.: ltKB Dörrenbach)
ZWAR Susanne, lu, Fürth


SCHMOLZI Peter, Schmoltzi, Schweizer, Baltersbacher Hof, Wetschhauser Hof
rf +/bgr 26.12.1698/25.01.1699 Neunkirchen (Q.: ltKB
Neunkirchen)
patet 27.11.1687 lt. Neunkirchen (ltKB Neunkirchen)
Sterbeeintrag im lutherischen Kirchenbuch Neunkirchen:
Welcher den 3ten Christfeyertag hier zu Neunkirchen gewesen, und als er abends wieder nach hauß reiten wollen, in der bließ ertruncken, und wegen damaligen grossen gewässers erst nach 4 Wochen gefunden, begraben worden den 25. Januar 1699 (ltKB Neunkirchen)
S. v. David Schmolzi (Schmoltzi), Hofmann Homburg, Neunkircher
Hof bei den Eisenhütten (* Berner Gebiet/Schweiz
(offenbar Saanen im Berner Oberland,
+ 21.09.1689 Neunkirchen
(ltKB Neunkirchen) und NN, Homburg, Neunkirchen
vh 21.02.1684 Neunkirchen (Q.: ltKB Neunkirchen)
RÖLLER Maria, die Jüngere , Neunkirchen
* um 1660 Lothringen/F, rf + Wetschhausen bgr 25.02.1705 Ottweiler (Q.: ltKB Ottweiler),
Witwe des gewesenen Schweitzers zu Wetschhausen


VON SIEBENTHAL Balthasar , Saanen/CH
* um 1626 Saanen/CH, rf
vh um 1650
BUELER Dichtli, rf, Saanen/CH

1. Ulrich * Saanen/CH ~ 01.02.1652 Saanen/CH (Q.: rfKB Saanen/CH), rf + Scheidt
bgr 29.10.1702 Bischmisheim (Q.: ltKB Bischmisheim)
Schweizer, Hosterhof, Sulzbach, Scheidt
heiratet 06.01.1689 lt. Dudweiler Magdalena Böhler (Madlen Bühler) * Weißenburg/Schweiz, wohnht auf dem Hosterhof, Sulzbach, Scheidt (ltKB Dudweiler)
1688: Ulrich Siebenthal aus der Schweiz (Schweizer) kauft in Sulzbach eine zerstörte Bauernvogtei
(Q.: Blatter, Friedrich, Ottweiler)
Kinder aus der Ehe Ulrich von Siebenthal/Madlen Bühler:

1. Johann Peter von Siebenthal * Sulzbach ~29.09.1698
Dudweiler (ltKB Dudweiler)
2. Maria Benedicta von Siebenthal * Hosterhof ~06.01.1701
Dirmingen (ltKB Dirmingen)
3. Maria Magdalena von Siebenthal * Hosterhof ~18.02.1703
Dirmingen (offenbar posthum) (ltKB Dirmingen)
Vorfahren bekannt[/color=darkred]


SONECK Jost, seine Nachkommen nennen sich - Sonneck -, Hosterhof
* um 1575 Schweiz, lu + nach 06.10.1623 Hosterhof


SONNECK Jacob, Jacob Soneck alias «Bach-Jakob» (wohl nach seinem Schwiegervater); seine Nachkommen nennen sich «Sonneck» , Hirzweiler
* um 1600 Schweiz, lu +/bgr 09/10.08.1647 Hirzweiler/Ottweiler (Q.: ltKB Ottweiler


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dz
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Re: WEHREN

Post by dz »

Petra wrote:WEHREN Hans, Schweizer aus Saanen in Haus Furpach , Gösenroth, Altstadt, Furpach, Fürth (hier kann ich, wenn es jemand benötigt noch die Vorfahren angeben).
* um 1630, rf + nach 1691
1670: Schweizer in Forbach (Furpach)
1671: Schweizer in Altstadt
1691: Wehren Hans, Rheingräflicher Hofmann in Gösenroth
(FB Hauen Nr. 1416a)
I. vh um 1655
NN Lißbeth, rf, Fürth
II. vh 04.10.1670 Neunkirchen (Q.: ltKB Neunkirchen)
SCHOPPER Maria, Fürth
rf + 15.04.1723 Fürth (Q.: rfKB Dörrenbach)
T. v. Peter Schopper und NN, Schweiz
Hallo Petra,

Ich habe diese Hans WEHREN auch unter meinen Vorfahren. Was weißt Du über dessen Vorfahren und Nachkommen ?

Dirk


dz

elias
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Re: Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

Post by elias »

Hallo Dirk hier sind die Vorfahren des Hans aus der Familienchronik Dörrenbach

02 <4663>
WEHREN (Wern) Hans
~ 20.03.1644 Saanen + 15.04.1723 Fürth
oo 04.10.1670 Neunkirchen
SCHOPPER (Schöpfer) Maria
Kinder:
1. Hans Peter ~ 01.10.1671 Altstadt
2. Johann Nicolaus ~ um 1678 Fürth
3. Anna Margarete Elisabeth ~ um 1688
in Fürth (Q: FaBuFürth, Nr. 1338.2
4. Johann Adam ~ ? (1705 als Pate genannt
bei Johann Adam: ... Johann
Adam, ein Bruder seines Vaters

Er hatte folgende Brüder
03 <4665>
WEHREN (Wern) Michael
Ab 1695 Hofmann in Whn
~ 01.02.1646 Saanen + ?
oo 12.05.1682 Wörschweiler
EYDIE (Eidam ?) Susanne
* um 1655 + 29.06.1728 Ingweiler
Kinder:
1. Eva Benedicta * 19.10.1689 Neunk.
2. Maria Catharina * 02.12.1691 Neunk.
3. Hans Jakob ~ Ostermontag 1695 Dö
4. Hans Pete r~ 03.03.1696 Dö

und
04 <4664>
WEHREN (Wern) Christen
~ 05.02.1662 Saanen
+ 11.07.1699 Whn
oo KOHLER Maria Katharina
Kind:1. Anna Maria * um 1682
in Oberweiler

Die Eltern der 3 Brüder sind
01
WEHREN Michell
oo 16.01.1642 Saanen
RELLER Bärbli
Kinder:
1. Maria ~ 17.12.1642
2. Hans ~ 20.03.1644 <02>
3. Michel ~ 01.02.1646 <03>
4. Peter ~ 22.12.1647
5. Heinrich ~ 03.08.1651
7. Elisabeth ~ 18.05.1654
6. Christen ~ 05.02.1662 <04

die Großeltern sind
01 A
WERREN Hans
oo 26.05.1600 Saanen
FRUTSCHI Margret
1. Michael, ~ 10.10.1617 Saanen <02>

01 B
RELLER Hans
oo 09.03.1607 Saanen
ZWAHLEN Maria
1. Bärbli, ~ 08.12.1620 Saanen <02


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elias
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Re: Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

Post by elias »

Zu Reller habe ich noch folgendes
Netzfund
Barbara Reller *. 8. Dezember 1620 Saanen, Bern oo Michael Werren.
Ihre Eltern Hans Reller * Saanen 24. Oktober 1582 oo 1606 Maria Zwalen *28. November 1585 Saanen.
Eltern von Hans Reller
Ulrich Reller *17. November 1560 oo Catharine Hutzli *21. Juni 1562.

Eltern von Maria Zwalen
Matthaeus Zwalen *ca. 1556 oo Elisabeth / Elsa von Siebenthal * 1557.

Eltern von Elisabeth von Siebenthal
Kristen / Christian von Siebenthal * ca. 1517 Saanen oo Margretha (kein Nachname) * um 1521.

Eltern von Matthaeus Zwalen
Jacob Zwalen oo etwa 1555 Christina (kein Nachname).

siehe auch hier http://wc.rootsweb.ancestry.com/cgi-bin ... id=I164737


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Re: Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

Post by dz »

elias wrote:Hallo Dirk hier sind die Vorfahren des Hans aus der Familienchronik Dörrenbach

02 <4663>
WEHREN (Wern) Hans
~ 20.03.1644 Saanen + 15.04.1723 Fürth
oo 04.10.1670 Neunkirchen
SCHOPPER (Schöpfer) Maria
Hallo Volker
vielen Dank für die Daten.

Ich habe noch einen anderen Hans WEHREN, * um 1650 in Saanen, oo mit einer Maria Ann, * 1663 err. Sie hatten einen Sohn Johann Peter, * um 1675, der später in Oppertshausen lebte und dort eine Maria Eva SCHLOSSER heiratete *1682 in Opp. Er könnte mit dem Sohn Hans Peter des Ehepaares Hans WEHREN oo Maria SCHOPFER identisch sein, der 1671 in Altstadt getauft worden ist.

Netzfund:

Hans Peter WERN, ~01.10.1671 Altstadt bei Homburg, Eltern : Hans WERN ~20.03.1644 Saanen oo Maria SCHOPPER
Bruder:
Nikolaus Aegidius WERN, *1678 in Dirmingen

Weiß jemand mehr darüber ?

österliche Grüße aus Evrenseki
Dirk


dz

dz
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Re: Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

Post by dz »

Petra wrote:WEHREN Hans, Schweizer aus Saanen in Haus Furpach , Gösenroth, Altstadt, Furpach, Fürth (hier kann ich, wenn es jemand benötigt noch die Vorfahren angeben).
* um 1630, rf + nach 1691
1670: Schweizer in Forbach (Furpach)
1671: Schweizer in Altstadt
1691: Wehren Hans, Rheingräflicher Hofmann in Gösenroth
(FB Hauen Nr. 1416a)
Hallo Petra,

könnteste Du diese Vorfahren bei Gelegenheit mal posten ?

österliche Grüße
Dirk


dz

Petra
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Re: Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

Post by Petra »

Oh je, da muss ich erst einmal in meinen Unterlagen suchen :oops: Ist ja schon eine Ewigkeit her. Aber bitte erst nach Ostern!
Aus dem Gedächtnis heraus müssten es die gleichen Vorfahren sein, die Volker oben gepostet hat.


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Uchtel
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Re: Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

Post by Uchtel »

Schönen guten Abend,

Wenn es schon um Zufallsfunde von Schweizer Auswanderer geht, dann passt bestimmt auch mein Problem hierher:

Im Sterberegister des 1. lutherischen Kirchenbuches von Dirmingen folgendes Zitat:
280. †: /LKBDirm1/ Seite 324, Sterberegister 16/1742:
„Den 16./26. ten dito [16.4.1742 oder 26.4.1742] ist eine alte Frau nahmens Anna Martinin, des dermahligen Hofbeständers auf dem Hosterhof, Mutter, gebürtig aus der Schweitz u. Reformierter Religion auf hiesigem Kirchhof christl: zur Erden bestattet worden ihres Alters 75. Jahr.“
Es handelt sich offenbar auch um eine Auswanderin aus der Schweiz. Aber wer war sie? Ich könnte es herausfinden (vielleicht...), wenn ich wüsste, wer im April 1742 Hofbeständer war auf dem Hosterhof. Wobei ich immernoch nicht weiß, ob der Wustweilerhof und der Hosterhof (= Höchster Ho) identisch waren.
Denn Hosterhof ist ja heute ein Ortsteil von Wustweiler bzw. Illingen seit der Gemeindereform.

Österlich grüßt Wolfgang


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Re: Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

Post by G.F. »

Petra wrote:
LEONHARD Benedikt, Lehnart, Loenert, Lönert, Lehnert, Lehner, Leonhart u.ä., Quierschied
* um 1630 Sydropili/CH, rk + 17.04.1695 Quierschied (Q.: rkKB Illingen)
Familie stammt vermutlich aus Holziken im Aargau/Schweiz, da Auswanderer gleichen Namens im Raum Zweibrücken ansässig werden
vh um 1654
NN Maria Magdalena, Quierschied
* um 1634, rk + 13.02.1698 Quierschied (Q.: rkKB Illingen)
Hallo Petra,

zuerst einmal Dank für die nützlichen Daten!

Wie sicher bist Du, dass diese Fam. aus CH kam??

Die Zuwanderer dieses Namens kommen um 1700 aus der Pfarrei Tannheim an der österr. Grenze zum Allgäu (Petto). Dafür würde auch ihre Konfession (rk) sprechen.

Gruss

Georg



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Re: Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

Post by Petra »

G.F. wrote:
Petra wrote:
LEONHARD Benedikt, Lehnart, Loenert, Lönert, Lehnert, Lehner, Leonhart u.ä., Quierschied
* um 1630 Sydropili/CH, rk + 17.04.1695 Quierschied (Q.: rkKB Illingen)
Familie stammt vermutlich aus Holziken im Aargau/Schweiz, da Auswanderer gleichen Namens im Raum Zweibrücken ansässig werden
vh um 1654
NN Maria Magdalena, Quierschied
* um 1634, rk + 13.02.1698 Quierschied (Q.: rkKB Illingen)
Hallo Petra,

zuerst einmal Dank für die nützlichen Daten!

Wie sicher bist Du, dass diese Fam. aus CH kam??

Die Zuwanderer dieses Namens kommen um 1700 aus der Pfarrei Tannheim an der österr. Grenze zum Allgäu (Petto). Dafür würde auch ihre Konfession (rk) sprechen.

Gruss

Georg
Hallo Georg,

wie ich schon schrieb vermutlich, ist nicht sicher!! Denn Hinweis erhielt ich einmal von einem Forscher, den ich leider nicht mehr fragen kann


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Re: Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

Post by Petra »

Uchtel wrote:Schönen guten Abend,

Wenn es schon um Zufallsfunde von Schweizer Auswanderer geht, dann passt bestimmt auch mein Problem hierher:

Im Sterberegister des 1. lutherischen Kirchenbuches von Dirmingen folgendes Zitat:
280. †: /LKBDirm1/ Seite 324, Sterberegister 16/1742:
„Den 16./26. ten dito [16.4.1742 oder 26.4.1742] ist eine alte Frau nahmens Anna Martinin, des dermahligen Hofbeständers auf dem Hosterhof, Mutter, gebürtig aus der Schweitz u. Reformierter Religion auf hiesigem Kirchhof christl: zur Erden bestattet worden ihres Alters 75. Jahr.“
Es handelt sich offenbar auch um eine Auswanderin aus der Schweiz. Aber wer war sie? Ich könnte es herausfinden (vielleicht...), wenn ich wüsste, wer im April 1742 Hofbeständer war auf dem Hosterhof. Wobei ich immernoch nicht weiß, ob der Wustweilerhof und der Hosterhof (= Höchster Ho) identisch waren.
Denn Hosterhof ist ja heute ein Ortsteil von Wustweiler bzw. Illingen seit der Gemeindereform.

Österlich grüßt Wolfgang
hallo Wolfgang,

lt. Ortslexikon Saarland von Klauck

Hosterhof
66557 Illingen - Hosterhof
Siehe Wüstung Honscheid.
1765 werden der herrschaftliche Hosterhof mit Schäferei und die Mahl- und Ölmühle
genannt. Um 1700 war der Hof hauptsächlich eine Melkerei. 1709 war Peter Draxen
Beständer des Hofes. 1741 hieß der Beständer Rudolf Regitz.

Honscheid
66557 Illingen - Hosterhof
Wüstung, ehemaliges Dorf im 30jäh.. Krieg zerstört, an der Stelle entstand die
Siedlung Hosterhof.


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Re: Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

Post by elias »

siehe zu Regitz auch folgenden Thread
http://www.geneal-forum.com/phpbb/phpBB ... 41&t=10669

Das könnte die Familie sein
bzw Verwandte


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Re: Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

Post by Uchtel »

Hallo Petra und Volker!
Ich beziehe mich auf den Beitrag von Petra:

1.)
1709 war Peter Draxen Beständer des Hofes.
Von diesem Peter DRAXEN habe ich bisher überhaupt keine Kenntnis! Könnte es ein Bruder von (Anna) Susanna TRACHSEL/TRAXLERin/DRACHSLER sein (der Ehefrau von Ulrich WEIDER) und somit ein Sohn von Quirinius TRACHSEL? Ulrich WEIDER war ja 1709 Schweizer auf dem Weilerhof, 1710 auf dem Histerhof und 1728 Beständer des Baltersbacher Hofes?

2.)
1741 hieß der Beständer [des Hosterhofes <Wolfgang>] Rudolf Regitz.
Nach meinen Daten war "Johann Rudolf REGITZ" (*18.01.1691, +29.08.1742) seit 1717 Beständer des Wetschhauser Hofes, wo er auch gestorben sein soll.
Allerdings hatte er eine Schwester Anna Magdalena REGITZ (*23.01.1687, +1737 auf dem Hosterhof), deren Ehemann Johannes HONECKER (*18.02.1683, +19.04.1756 auf dem Weilerhof (=Hosterhof?) gestorben ist. Quelle für die Bestattung: 1. lutherisches Kirchenbuch Dirmingen, Seite 337. Dieser Schwager von Rudolf REGITZ war am "herrschaftlichen Hoster Hof, Weiler Hof" als Schweizer und wird als Beständer des Weilerhofes genannt.

Außerdem kann es sich bei meiner "alten Frau nahmens Anna Martinin" nicht um die Mutter von Rudolf Regitz handeln. Diese hieß zwar auch Anna, aber nach meinen Daten starb sie als Anna WITTWER am 22.10.1740 knapp 2 Jahre vor ihrem Sohn Rudolf Regitz, und zwar auf dem Baltersbacher Hof. (Gibt es dazu eine verlässliche Quelle?) Oder ist dieses Datum falsch und "Anna WITTWER" starb qm 16.04.1742 auf dem Hosterhof?

Freundlich grüßt Wolfgang


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elias
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Re: Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

Post by elias »

Die Eheleute Regitz-Wittwer starben beide auf dem Baltersbacherhof
3099 REGITZ Johannes (Q.: Ahnenliste DESGRANGES Karl Werner, Ludweiler und Günter STOPKA, Saarländische Familienkunde,
Bd. 10, Jahrgang XXX V III.), Schweizer auf dem Wetschhauser Hof, Sohn von Rudolf REGETZ, dieser
getauft 18.06.1620 Erlenbach, + vor 1702 und Sarah AEGERTER, oo 13.12.1647 Erlenbach. Vorgenannter Rudolf
REGETZ war wiederum ein Sohn von Rudolf REGETZ und Barbara HILDEBRABD, oo 1618 in Erlenbach.
* (getauft) 01.04.1660 Simmental, ev + 15.09.1734 Baltersbacher Hof
 1689 Haben in Erlenbach, Aschi, Grindelwald und Saanen 10 Kinder taufen lassen. Davon haben 9 Kinder in
die Grafschaft Nassau- Ottweiler eingeheiratet
WITTWER Anna * (getauft) 18.10.1663 Reichenbach, Kanderthal, Schweiz ev, + 22.10.1740 Baltersb.-Hof
1. Johann Rudolf * um 1692 <3100>

Quelle Familienchronik Dörrenbach,Werschweiler und Wetschhausen

Die Eheleute Honecker-Regitz starben beide auf dem Wustweilerhof
Quelle FB Dirmingen Storb


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Re: Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

Post by Uchtel »

Danke, Volker für die Mühe. Diese Daten hatte ich schon. Sie lösen nur nicht mein Problem mit dem Wustweilerhof/Hosterhof und seinen Beständern in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Freundlich grüßt Wolfgang


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Re: Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

Post by Petra »

Uchtel wrote:Danke, Volker für die Mühe. Diese Daten hatte ich schon. Sie löse n nur nicht mein Problem mit dem Wustweilerhof/Hosterhof und seinen Beständern in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Freundlich grüßt Wolfgang
Aus Ortslexikon Saarland von Klauck:

Wustweilerhof
D-66557 Illingen - Wustweiler
Ab 1592 liegen 1.606 Urkunden über den Hof Weilerhof vor.
1606 lag beim Hof noch eine Mühle, die wie der Hof der Frau Edelstättin gehörte.
1741 gehörte der Hof Johann Peter Arnoldi, Doktor zu Worms.
1758 war Jost Moser Beständer. 1778 erhielt Guthörl die Erlaubnis beim Weilerhof
eine Mühle zu erbauen. Die Mühle blieb bis zur Stilllegung im Besitz dieser Familie.

Vielleicht hilft es ja etwas weiter.


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Re: Schweizer Auswanderer Zufallsfunde

Post by Uchtel »

Ich möchte diesen Thread noch einmal aufwärmen mit Erkenntnissen und neuen Fragen die vorigen Beiträge betreffend:
1.) Im 1. lutherischen Kirchenbuch von Dirmingen findet sich Folgendes:
~: /LKBDirm1/ Seite 67 Taufregister #5/1716 (318. Taufe im 1. Kirchenbuch):
Den 24 Septembris: Ist Ulrich Wiedern dem Schweizer auf dem Weiler Hof ein Söhnlein Georg Christian getauft worden.
Tauffzeugen sind gewesen:
Christian Ecken der hoffmann zu Baltersbach.
Georg Rau Förster zu Welschbach.
Anna Baumannin aus der Schweiz bürtig.
Meine Frage dazu: Gibt es weitere Angaben zu diesem "Christian ECKEN" und zu "Anna BAUMANNIN", die beide 1716 in Dirmingen paten bei einem Kind, das in Wustweiler geboren wurde?
2.) Petra erwähnt im obigen Beitrag den Eigentümer "Peter ARNOLDI":
Wustweilerhof .... 1741 gehörte der Hof Johann Peter Arnoldi, Doktor zu Worms.
Es sollte sich bei ihm um "Johann Peter ARNOLDI" handeln, der in Hansens "Häuser- und Familienchronik von Ottweiler" mehrfach erwähnt wird. Es scheint bei ihm eine Herkunft aus Traben-Trarbach-Enkirch zu geben auf Grund des Namens und und des persönlichen Umfelds. Zitat Hansen , Seite 169:
"Der größere Teil des Gewöbes unter der Kapelle wurde im Jahre 1714 bei Gelegenheit der Erbauung des Pfarrhauses durch Tausch an den damaligen Chirurgen Wiest abgetreten. Der Erbe des letzteren, Dr. ARNOLDI, welcher im Jahre 1729 als Leibarzt des Fürst-Bischofs von Worms starb, kam nun in den Besitz ..... usw."
Sollte er nach seinem Ableben 1729 noch 1741 Eigentümer des Wustweilerhofes gewesen sein?
Da er (nach Luckenbill: Familie Nummer 4380 und Hansen a.a.O.) mit Anna Katharina WEINBRENNER (~ 21.02.1650 in Saarbrücken) verheiratet war, ergeben sich weitere Zweifel an der Identität des Eigentümers des Wustweilerhofes von 1741.
Mich interessiert bei dem Dr. med. Peter ARNOLDI aber mehr der familiäre Bezug zu Traben-Trarbach-Enkirch, wo es einen Schwerpunkt der ARNOLDIs gibt.

Einen schönen Tag noch wünscht Wolfgang


Ich weiß, dass ich nichts weiß. (Sokrates)

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