per quam generosus
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boni
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per quam generosus
Hallo zusammen,
hat jemand Erfahrung mit dem o.g. Kirchenbucheintag.
Sachlage zur Familie Bader aus Weiher bei Bruchsal:
Meine Großmutter Sophia Bader deren Urvater Albert Bader geb. ca. im Jahre 1668 und bei seinen Kindern u.a. Johann geb. im Jahre 1702 ist folgendes in den Dokumenten vermerkt: Kirchenbucheintrag: "per quam generosus" - überaus,
edlem, hochedlem Geschlecht.
Einer seiner Söhne, Leutnant Johann Bader bei den Kreistruppen in der
Reichsfestung Philippsburg/Baden ( Zeitraum ca. 1735 - 1755 ). Am 28.11.1747 heiratet Johann Bader aus überaus, hochedlen Geschlecht ( perquam generosus ), " Militär ", in Dettenheim/Baden eine Johanna Barbara Wildtmann aus Mannheim. Komandant ist Freiherr Friedrich Eberhard von Hagen zu Motten, Östereichischer Generalmajor, verh. mit geborene Catharina von Schaffmann.
Die Familie Bader ist seit ca. 300 Jahren in der Heimatgemeinde Weiher ca. 3000 Einwohner bei Bruchsal seßhaft; hat sich nie mit " von " oder ähnlichem tituliert, aber in der Familie gibt es heute noch über Jahrhunderte Anekdoten. In unserer relativ kleinen Ortschaft sind die Frauen der Familie meist im Dialekt mit " die gräfles " von der Seite angesprochen worden - keiner weiss genau warum. Anlass war wohl das auftreten der letzten drei Badergenerationen. Ältere Familienmitglieder können sich noch erinnern, dass man Wert auf gute Erziehung, gute Kleidung und die Hände wollte man sich in der Dorfidylle auch nicht so schnell dreckig machen, man trug die größten Hüte usw. dies trug wohl auch zur allgemeinen Erheiterung der Mit-Dorbewohner bei. Oder war/handelt es sich vielleicht um eine ganz normale Familie !? Dies wäre auch nicht schlimm, aber wenn da ein Familiengeheimnis schlummert - wollte ich es schon wissen. Wurde ein evtl. Adelstitel auf Grund der Bauernaufstände bzw. unsicheren Zeit um in Ruhe zu leben, verschwiegen oder sogar abgelegt... !?
Eine leider Verstorbene Verwandte hat in den 50`er Jahren ebenfalls intensiv
Familienforschung betrieben. Folgende Aussage steht im Raum bzw. ist bekannt:
Die "Bader" als altes Rittergeschlecht im Odenwald. Gibt allerdings - leider - keine Unterlagen, ist also nich bewiesen.
Einen richtigen Zusammenhang bzw. Herkunft und/oder die Ursache des zusätzlichen Kirchenbucheintrag mit "per quam generosus" ist uns bis heute nicht bekannt.
Im Vorraus herzlichen Dank !!!
Roland Bonert aus Weiher
hat jemand Erfahrung mit dem o.g. Kirchenbucheintag.
Sachlage zur Familie Bader aus Weiher bei Bruchsal:
Meine Großmutter Sophia Bader deren Urvater Albert Bader geb. ca. im Jahre 1668 und bei seinen Kindern u.a. Johann geb. im Jahre 1702 ist folgendes in den Dokumenten vermerkt: Kirchenbucheintrag: "per quam generosus" - überaus,
edlem, hochedlem Geschlecht.
Einer seiner Söhne, Leutnant Johann Bader bei den Kreistruppen in der
Reichsfestung Philippsburg/Baden ( Zeitraum ca. 1735 - 1755 ). Am 28.11.1747 heiratet Johann Bader aus überaus, hochedlen Geschlecht ( perquam generosus ), " Militär ", in Dettenheim/Baden eine Johanna Barbara Wildtmann aus Mannheim. Komandant ist Freiherr Friedrich Eberhard von Hagen zu Motten, Östereichischer Generalmajor, verh. mit geborene Catharina von Schaffmann.
Die Familie Bader ist seit ca. 300 Jahren in der Heimatgemeinde Weiher ca. 3000 Einwohner bei Bruchsal seßhaft; hat sich nie mit " von " oder ähnlichem tituliert, aber in der Familie gibt es heute noch über Jahrhunderte Anekdoten. In unserer relativ kleinen Ortschaft sind die Frauen der Familie meist im Dialekt mit " die gräfles " von der Seite angesprochen worden - keiner weiss genau warum. Anlass war wohl das auftreten der letzten drei Badergenerationen. Ältere Familienmitglieder können sich noch erinnern, dass man Wert auf gute Erziehung, gute Kleidung und die Hände wollte man sich in der Dorfidylle auch nicht so schnell dreckig machen, man trug die größten Hüte usw. dies trug wohl auch zur allgemeinen Erheiterung der Mit-Dorbewohner bei. Oder war/handelt es sich vielleicht um eine ganz normale Familie !? Dies wäre auch nicht schlimm, aber wenn da ein Familiengeheimnis schlummert - wollte ich es schon wissen. Wurde ein evtl. Adelstitel auf Grund der Bauernaufstände bzw. unsicheren Zeit um in Ruhe zu leben, verschwiegen oder sogar abgelegt... !?
Eine leider Verstorbene Verwandte hat in den 50`er Jahren ebenfalls intensiv
Familienforschung betrieben. Folgende Aussage steht im Raum bzw. ist bekannt:
Die "Bader" als altes Rittergeschlecht im Odenwald. Gibt allerdings - leider - keine Unterlagen, ist also nich bewiesen.
Einen richtigen Zusammenhang bzw. Herkunft und/oder die Ursache des zusätzlichen Kirchenbucheintrag mit "per quam generosus" ist uns bis heute nicht bekannt.
Im Vorraus herzlichen Dank !!!
Roland Bonert aus Weiher
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Thomas
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Der dörfliche Beiname "die Gräfles" deutet m.E. auf einen Spitznamen hin, der mit dem beschriebenen sozialen Verhalten der betreffenden Familie zusammenhängen könnte. Solche als Spitznamen verwendete "Adelstitel" waren häufig und wurden oft zu eigentlichen Familiennamen: Kaiser, König, Herzog, Graf, Ritter, Fürst, Vogt etc. etc. Die lateinische Bezeichnung "generosus" könnte darauf Bezug nehmen, wobei mir die Formulierung "per quam" nicht ganz einleuchtet: per (ali-)quam (causam) generosus = aus irgendeinem Grund adelig?
Ich denke, dass sich ein tatsächlicher Adelstitel mit anderen Mitteln nachweisen lassen müsste als bloss mit einer solchen (möglicherweise ironischen) Formulierung. Kommt dazu, dass zumindest in der Schweiz für "adlig" zumeist das Adjektiv "nobilis" ("vir nobilis" = Edelmann) verwendet wurde.
Gruss
Thomas
Ich denke, dass sich ein tatsächlicher Adelstitel mit anderen Mitteln nachweisen lassen müsste als bloss mit einer solchen (möglicherweise ironischen) Formulierung. Kommt dazu, dass zumindest in der Schweiz für "adlig" zumeist das Adjektiv "nobilis" ("vir nobilis" = Edelmann) verwendet wurde.
Gruss
Thomas
Thomas Illi, Wolfhausen
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boni
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Hallo Thomas,
ertmal danke für Deine Meinung.
Natürlich hat der Uzname "Gräfles" absolut nichts mit irgend einem Hinweis - in die Richtung Graf oder so etwas zu tun. Für mich war/ist vielmehr wie du auch erkannt hast, das soziale Verhalten, Erziehung usw. der Familie über Generationen hinweg interessant und ein evtl. Hinweis oder Bestätigung, dass an der Sache... doch etwas dran ist. Der Johann Bader war seinerzeit Offizier, dies könnte ein weiterer Hinweis sein, dass evtl. familiäre Kontakte, Bindungen gepflegt wurden.
Ich habe mal meinem Sohn den Lateinduden kurz entwendet... da steht geschrieben...
per-quam = Adv. sehr, überaus
generosus = a, um ( genus ) = adlig, vornehm
Fazit: per quam generosus = sehr, überaus, adlig, vornehm i.d.R. ist das Geschlecht wohl gemeint.
Ich war im Frühjahr im Landesarchiv in Speyer und habe über den Johann Bader, Leutnant in Philippsburg/Reichsfestung geforscht - und habe in oft auf Gehaltslisten/Anwesenheitslisten mit Doppelnamen " Bader Bader " geschrieben aufgefunden - komisch - habe da keine Erklärung.
Naja, vielleicht hat jemand eine Idee dazu.
Viele Grüße aus Baden
Roland aus Ubstadt - Weiher
ertmal danke für Deine Meinung.
Natürlich hat der Uzname "Gräfles" absolut nichts mit irgend einem Hinweis - in die Richtung Graf oder so etwas zu tun. Für mich war/ist vielmehr wie du auch erkannt hast, das soziale Verhalten, Erziehung usw. der Familie über Generationen hinweg interessant und ein evtl. Hinweis oder Bestätigung, dass an der Sache... doch etwas dran ist. Der Johann Bader war seinerzeit Offizier, dies könnte ein weiterer Hinweis sein, dass evtl. familiäre Kontakte, Bindungen gepflegt wurden.
Ich habe mal meinem Sohn den Lateinduden kurz entwendet... da steht geschrieben...
per-quam = Adv. sehr, überaus
generosus = a, um ( genus ) = adlig, vornehm
Fazit: per quam generosus = sehr, überaus, adlig, vornehm i.d.R. ist das Geschlecht wohl gemeint.
Ich war im Frühjahr im Landesarchiv in Speyer und habe über den Johann Bader, Leutnant in Philippsburg/Reichsfestung geforscht - und habe in oft auf Gehaltslisten/Anwesenheitslisten mit Doppelnamen " Bader Bader " geschrieben aufgefunden - komisch - habe da keine Erklärung.
Naja, vielleicht hat jemand eine Idee dazu.
Viele Grüße aus Baden
Roland aus Ubstadt - Weiher
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Thomas
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Ich dachte, das "per quam" sei im Original getrennt geschrieben? Das hat mich auf eine kreative Übersetzung gebracht... Ich denke jedenfalls, dass der Eintrag eine der - damals recht häufigen - pfarrherrlichen Qualifikationen eines "Schäfchens" darstellt. In vielen KB-Einträgen ist der (religiöse oder sittliche) Lebenswandel festgehalten worden. Vielleicht ist das "generosus" auch im Sinne des heutigen Fremdwortes "generös" gemeint, also grosszügig oder spendefreudig...
Gruss
Thomas
Gruss
Thomas
Thomas Illi, Wolfhausen
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boni
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Hallo Thomas,
die Taufeinträge der "Baderkinder" sollen dann auf Großzügigkeit usw. hinweisen - komisch. Gleichmaßen wurde die Heirat des Johann Bader mit der Johanna Barbara Wildtmann in einem anderen Ort eingegangen - also nicht in Weiher sondern in Philippsburg. Beide Pfarrer hatten dann wohl die gleiche Vorgaben oder Launen !?
Also ich weiß nicht so richtig !?
Auf weitere Meinungen, würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße
Roland
die Taufeinträge der "Baderkinder" sollen dann auf Großzügigkeit usw. hinweisen - komisch. Gleichmaßen wurde die Heirat des Johann Bader mit der Johanna Barbara Wildtmann in einem anderen Ort eingegangen - also nicht in Weiher sondern in Philippsburg. Beide Pfarrer hatten dann wohl die gleiche Vorgaben oder Launen !?
Also ich weiß nicht so richtig !?
Auf weitere Meinungen, würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße
Roland
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Brian
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Ich will mich ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber es gibt manchmal alte Familientraditionen, an denen wenig (bis nichts) dran ist.
Damit du weisst was ich meine, erzähle ich dir kurz von einem meiner Familienzweige, der Familie Brecht aus Weisslensburg (bei Bretzfeld). Meine Urgrossmutter war eine geborene Brecht, ist in Michelfeld aufgewachsen und kam aus gut bürgerlichem Hause (mit gutem Benehmen, ...)
Es gibt auch einen alten Brecht-Stammbaum der die Vorfahren als Adelige auswies. Das hat mich natürlich sehr gefreut. Dann habe ich mich aber auf die Suche nach der angeblichen Stammburg gemacht und musste leider feststellen, dass es sie nicht gibt und auch nie gegeben hat. Zu meinem Glück (oder Unglück, wenn ich es auf die "Zerstörung" dieser schöne "Familiensaga" beziehe
) hat sich einen Ahnenforscher, den ich gut kenne, dahinter geklemmt und zumindest vom Adel ist nichts übrig geblieben...
Damit du weisst was ich meine, erzähle ich dir kurz von einem meiner Familienzweige, der Familie Brecht aus Weisslensburg (bei Bretzfeld). Meine Urgrossmutter war eine geborene Brecht, ist in Michelfeld aufgewachsen und kam aus gut bürgerlichem Hause (mit gutem Benehmen, ...)
Es gibt auch einen alten Brecht-Stammbaum der die Vorfahren als Adelige auswies. Das hat mich natürlich sehr gefreut. Dann habe ich mich aber auf die Suche nach der angeblichen Stammburg gemacht und musste leider feststellen, dass es sie nicht gibt und auch nie gegeben hat. Zu meinem Glück (oder Unglück, wenn ich es auf die "Zerstörung" dieser schöne "Familiensaga" beziehe
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boni
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Hallo Brian,
vielen Dank für Deine Ausführungen. Du bist mir eins vorraus, du hast über Deine Geschichte zu Familie Brecht Gewissheit - ich zu der Baderfamilie nicht. Deine Geschichte ist nicht meine Geschichte, daher lass es uns doch versuchen... die lupenreinen Dokumente sprechen momentan für sich. Lass uns bitte logisch, analytisch an die Sache heran gehen - nur Fakten zählen wirklich. Meinungen dazu, können natürlich sehr hilfreich sein und evtl. auch die Augen öffnen.
Ob Adelig oder nicht Adelig ist doch nicht so wichtig - mich interessiert mehr die Familiengeschichte seinerzeit.
Meine Hoffnung ist, dass der Urvater Albert Bader per Geburtseintrag geb. ca. 1668 irgenwo in den Kirchenbüchern aufgeführt ist. Dies wäre ein evtl. Brückenschlag. Über den Verbleib von Johann Bader mit Johanna Barbara Bader geb. Wildtmann gibt es ebenfalls keinen Hinweis.
Kennt jemand die Merian-Ahnen-Bücher ( gibt wohl 5 oder 6 Bände !? )
Folgendes habe ich aufgestöbert... gibt es evtl. von der genealogischen Seite in dem Machwerk mehr Daten zu den Familie Bader/Edelknecht und von Bubendorf !?
Hinweis aus Manfred Stromeyer "Merian Ahnen" Band III F.-Nr. 1393
(A.3 887690) Johann Bader, tot 1340, Edelknecht, verh. mit
(A.3 887691) Elisabeth Büssinger ( F.-Nr 1463 ). Tochter:
(A.1 943845) Adelheid Bader, g. 1340, verh. mit
(A.1 943844) Johann von Bubendorf, tot 1337 ( F.-Nr.1572 ).
Viele Grüße
Roland
vielen Dank für Deine Ausführungen. Du bist mir eins vorraus, du hast über Deine Geschichte zu Familie Brecht Gewissheit - ich zu der Baderfamilie nicht. Deine Geschichte ist nicht meine Geschichte, daher lass es uns doch versuchen... die lupenreinen Dokumente sprechen momentan für sich. Lass uns bitte logisch, analytisch an die Sache heran gehen - nur Fakten zählen wirklich. Meinungen dazu, können natürlich sehr hilfreich sein und evtl. auch die Augen öffnen.
Ob Adelig oder nicht Adelig ist doch nicht so wichtig - mich interessiert mehr die Familiengeschichte seinerzeit.
Meine Hoffnung ist, dass der Urvater Albert Bader per Geburtseintrag geb. ca. 1668 irgenwo in den Kirchenbüchern aufgeführt ist. Dies wäre ein evtl. Brückenschlag. Über den Verbleib von Johann Bader mit Johanna Barbara Bader geb. Wildtmann gibt es ebenfalls keinen Hinweis.
Kennt jemand die Merian-Ahnen-Bücher ( gibt wohl 5 oder 6 Bände !? )
Folgendes habe ich aufgestöbert... gibt es evtl. von der genealogischen Seite in dem Machwerk mehr Daten zu den Familie Bader/Edelknecht und von Bubendorf !?
Hinweis aus Manfred Stromeyer "Merian Ahnen" Band III F.-Nr. 1393
(A.3 887690) Johann Bader, tot 1340, Edelknecht, verh. mit
(A.3 887691) Elisabeth Büssinger ( F.-Nr 1463 ). Tochter:
(A.1 943845) Adelheid Bader, g. 1340, verh. mit
(A.1 943844) Johann von Bubendorf, tot 1337 ( F.-Nr.1572 ).
Viele Grüße
Roland
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Irmel
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- Registriert: Sa 1. Dez 2007, 14:40
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Hallo Roland,
die doppelte Anrede "Herr Herr" wurde in Schreiben an sehr hohe Herrn, wie z. B. an Grafen verwendet, um deren Bedeutung noch zu unterstreichen.
"Bader Bader" will zumindest etwas betonen. Was, weiß ich auch nicht. Oder sollte etwa der Beruf Bader gemeint sein?
die doppelte Anrede "Herr Herr" wurde in Schreiben an sehr hohe Herrn, wie z. B. an Grafen verwendet, um deren Bedeutung noch zu unterstreichen.
"Bader Bader" will zumindest etwas betonen. Was, weiß ich auch nicht. Oder sollte etwa der Beruf Bader gemeint sein?
Liebe Grüße
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Brian
- Beiträge: 327
- Registriert: Mi 7. Dez 2005, 19:08
- Geschlecht: Männlich
Bader - Kirchenbuch - Eintrag: \" per quam generosus \"
Ich weiss nicht, ob dich das interessiert, es hilft dir auch nicht wirklich weiter, aber ich habe mich beim Lesen an deine Anfrage erinnert:
www.welt.de
- Editiert von Wolf am 15.02.2008, 21:24 -
www.welt.de
- Editiert von Wolf am 15.02.2008, 21:24 -
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boni
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Hallo zusammen,
möchte mich mal melden.
Ich bin bei der Recherche zu meinem Vorfahren Leutnant Johann Bader auf folgenden Sachverhalt gestoßen:
Im gleichen Zeitraster zu meinem Vorfahren hat es ein Rittmeister von Bader im Zietenschen Regiment gegeben. Rittmeister von Bader wurde in den Reisebeschreibungen des Th. Fontanes
- Wanderungen durch die Mark Brandenburg - ist eine Galerie erwähnt, in der die lebensgroßen Portraits seiner 16 Rittmeister hängen. Rittmeister-Portraits in Schloss Wustrau, welche leider im 2. Weltkrieg geraubt wurden.
Auszug aus der Kabinettsorder des König Friedrich des Großen von Preussen aus dem Jahre 1747 wie folgt:
Rückantwort des Königs vom 25. Sep. 1747, Potsdam - welche persönlich beantwortet wurden:
Wortlaut wie folgt:
Mein lieber Rittmeister von Bader ( Zietenschen Regiment ).
Ich habe Eurem Schreiben v. 23. d. ersehen, wie Ihr euch beklagen wollet, daß Ihr bei entstandenen Avancements im Regiment schon etliche mal vorbeigegangen worden seiet, und dahero Euer eingedenk zu sein gebeten. Allein Ihr müsset Geduld haben und Mir nichts vorschreiben wollen, dann Ich schon selbst wissen werde, wann es Zeit sein wird, für Euch weiter zu sorgen.
dato. Potsdam.
Bis dann... ich bin weiterhin in der Recherche.
Viele Grüße
R.Bonert
PS.: Das Staatsoberhaupt in Deutschland - Horst Köhler - macht momentan keine Holzkohle sondern was anderes... und der Rittmeister von Bader hat wohl in seinem Leben wenn überhaupt nur sich selbst gewaschen und war wohl nicht als Bader tätig.
möchte mich mal melden.
Ich bin bei der Recherche zu meinem Vorfahren Leutnant Johann Bader auf folgenden Sachverhalt gestoßen:
Im gleichen Zeitraster zu meinem Vorfahren hat es ein Rittmeister von Bader im Zietenschen Regiment gegeben. Rittmeister von Bader wurde in den Reisebeschreibungen des Th. Fontanes
- Wanderungen durch die Mark Brandenburg - ist eine Galerie erwähnt, in der die lebensgroßen Portraits seiner 16 Rittmeister hängen. Rittmeister-Portraits in Schloss Wustrau, welche leider im 2. Weltkrieg geraubt wurden.
Auszug aus der Kabinettsorder des König Friedrich des Großen von Preussen aus dem Jahre 1747 wie folgt:
Rückantwort des Königs vom 25. Sep. 1747, Potsdam - welche persönlich beantwortet wurden:
Wortlaut wie folgt:
Mein lieber Rittmeister von Bader ( Zietenschen Regiment ).
Ich habe Eurem Schreiben v. 23. d. ersehen, wie Ihr euch beklagen wollet, daß Ihr bei entstandenen Avancements im Regiment schon etliche mal vorbeigegangen worden seiet, und dahero Euer eingedenk zu sein gebeten. Allein Ihr müsset Geduld haben und Mir nichts vorschreiben wollen, dann Ich schon selbst wissen werde, wann es Zeit sein wird, für Euch weiter zu sorgen.
dato. Potsdam.
Bis dann... ich bin weiterhin in der Recherche.
Viele Grüße
R.Bonert
PS.: Das Staatsoberhaupt in Deutschland - Horst Köhler - macht momentan keine Holzkohle sondern was anderes... und der Rittmeister von Bader hat wohl in seinem Leben wenn überhaupt nur sich selbst gewaschen und war wohl nicht als Bader tätig.
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Thomas
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Ich habe das "Neue allgemeine Deutsche Adelslexikon" von Prof. Dr. Ernst Heinrich Kneschke aus dem Jahr 1859 konsultiert, aber leider keinen entsprechenden Eintrag darin gefunden.
Gruss
Thomas
Gruss
Thomas
Thomas Illi, Wolfhausen
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boni
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Hallo zusammen,
nach Rücksprache mit einem befreundeten Ahnenforscher in Sache Johann Bader mit Zusatz: per quam generosus kam folgendes heraus.
Der Johann Bader war in 1. Ehe mit Eva Maria Römer aus Langenbrücken/Baden verheiratet.
Bei der Heirat war er als Leutnant geführt - keine Kinder.
Die Einträge bei der Heirat in Dettenheim - also Jahre danach - im Jahre 1747 in 2. Ehe mit Johanna Barbara Wildtmann aus Mannheim, hatten sich auf beider Familiennamen mit dem Zusatz beim Johann - per quam generosus - bezogen. Der Dienstgrad seinerzeit war nicht aufgeführt. Daher könnte ein anderer Dienstgrad bei der 2. Heirat natürlich möglich sein.
Der Johann Bader hatte wohl seine 2. Ehefrau, da er für Schanzarbeiten auch in der Reichsfestung Mannheim abkomandiert war - kennen gelernt !? Er war auch in die Grafschaft Sponheim - seinerzeit noch Baden jetzt Bundesland Pfalz abkomandiert.
In Regiment von Hans Joachim von Zieten zu dienen, war zu der Zeit ein Karrieresprungbrett. Der Zieten genoss beim Militär und beim König Friedich dem Großen großes ansehen. Er galt als vortrefflicher Stratege und Diplomat.
Nachtrag: Ich vermute dass der Albert Bader, Vater von Johann oder Generationen vorher seinerzeit ( wenn vorhanden ) den s.g. Adelstitel abgelegt haben bzw. um unbehelligt in Friede leben zu können, daher nicht aufgeführt haben. Vielleicht haben familiäre Begebenheiten oder/und zeitliche Umstände dazu geführt !? Wenn vorhanden müsste es im 17 Jahrhundert evtl. erwähnt sein.
Danke Thomas für die Mithilfe !
Viele Grüße
R.Bonert
nach Rücksprache mit einem befreundeten Ahnenforscher in Sache Johann Bader mit Zusatz: per quam generosus kam folgendes heraus.
Der Johann Bader war in 1. Ehe mit Eva Maria Römer aus Langenbrücken/Baden verheiratet.
Bei der Heirat war er als Leutnant geführt - keine Kinder.
Die Einträge bei der Heirat in Dettenheim - also Jahre danach - im Jahre 1747 in 2. Ehe mit Johanna Barbara Wildtmann aus Mannheim, hatten sich auf beider Familiennamen mit dem Zusatz beim Johann - per quam generosus - bezogen. Der Dienstgrad seinerzeit war nicht aufgeführt. Daher könnte ein anderer Dienstgrad bei der 2. Heirat natürlich möglich sein.
Der Johann Bader hatte wohl seine 2. Ehefrau, da er für Schanzarbeiten auch in der Reichsfestung Mannheim abkomandiert war - kennen gelernt !? Er war auch in die Grafschaft Sponheim - seinerzeit noch Baden jetzt Bundesland Pfalz abkomandiert.
In Regiment von Hans Joachim von Zieten zu dienen, war zu der Zeit ein Karrieresprungbrett. Der Zieten genoss beim Militär und beim König Friedich dem Großen großes ansehen. Er galt als vortrefflicher Stratege und Diplomat.
Nachtrag: Ich vermute dass der Albert Bader, Vater von Johann oder Generationen vorher seinerzeit ( wenn vorhanden ) den s.g. Adelstitel abgelegt haben bzw. um unbehelligt in Friede leben zu können, daher nicht aufgeführt haben. Vielleicht haben familiäre Begebenheiten oder/und zeitliche Umstände dazu geführt !? Wenn vorhanden müsste es im 17 Jahrhundert evtl. erwähnt sein.
Danke Thomas für die Mithilfe !
Viele Grüße
R.Bonert
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boni
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Hallo zusammen,
anbei der KB-Eintrag von Johann Bader bzw. Baader Heiratseintar in Dettenheim/Baden
vom 28. Nov. 1747.
Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand bei der lateinischen Übersetzung
helfen würde.
Viele Grüße
Roland Bonert
anbei der KB-Eintrag von Johann Bader bzw. Baader Heiratseintar in Dettenheim/Baden
vom 28. Nov. 1747.
Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand bei der lateinischen Übersetzung
helfen würde.
Viele Grüße
Roland Bonert
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boni
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Hallo Thomas,
kannst Du bitte nochmal beim Kneschke nachschauen, müsste eine Familie Baader
aufgeführt sein - habe beim rumstöbern u.g. Eintrag gefunden. Nun könnte man sich die Doku für 350 Euro anfordern. Ist mir zu haarig..... Laut Wikipedia gab es neue überarbeitete Auflagen. Habe den Familienname Baader "eingemittet".
DANKE !!!
Roland
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Eintrag bei einem Antiqariat
(Kneschke, Ernst Heinrich): Die Wappen der deutschen freiherrlichen und adeligen Familien
in genauer, vollständiger u. allgemein verständlicher Beschreibung. Mit geschichtlichen u. urkundlichen Nachweisen. Bände 3-4(von 4)
Leipzig, Weigel, 1856-57, 8vo, IV, 490; VI, 482 Seiten, Blaues Original-Leinen mit verblasster Rückenvergoldung.
Erste Ausgabe. Von Berchem I, 426, ""Jeder Band dieses noch heute sehr nützlichen Werkes enthält eine Reihe von Familien in alphabetischer Folge"" (Heydenreich II, 335). - Die beiden vorliegenden Bände enthalten unter vielen anderen Adelsfamilien die Familien Alvensleben, Anhalt, Arndt, Aschersleben,
Baader,
Borie, Budde, Bussche, Campen, Canitz, Carlowitz, Chamisso, Cocceji, Conring, Döring, Droste, Duckwitz, Feuerbach Francken, Greiff, Günderode, Gumppenberg, Haeften, Hammerstein, Hanstein, Hartig, Heusinger, Heyden, Imhoff, Ketteler, Klencke, Lassberg, Leibniz, Leykam, Leyser, Liechtenstein, Loos, Mengershausen, Muggenthal, Nostitz, Pappenheim, Perfall, Pfetten, Pöllnitz, Rothschild, Runge, Schnorr, Taube, Thümmel, Trott, Varnhagen, Witzleben, Zitzwitz. - Der Verfasser schrieb auch: 'Deutsche Grafenhäuser der Gegenwart'. Etwas stockfleckig, sonst in guter Erhaltung.
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kannst Du bitte nochmal beim Kneschke nachschauen, müsste eine Familie Baader
aufgeführt sein - habe beim rumstöbern u.g. Eintrag gefunden. Nun könnte man sich die Doku für 350 Euro anfordern. Ist mir zu haarig..... Laut Wikipedia gab es neue überarbeitete Auflagen. Habe den Familienname Baader "eingemittet".
DANKE !!!
Roland
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Eintrag bei einem Antiqariat
(Kneschke, Ernst Heinrich): Die Wappen der deutschen freiherrlichen und adeligen Familien
in genauer, vollständiger u. allgemein verständlicher Beschreibung. Mit geschichtlichen u. urkundlichen Nachweisen. Bände 3-4(von 4)
Leipzig, Weigel, 1856-57, 8vo, IV, 490; VI, 482 Seiten, Blaues Original-Leinen mit verblasster Rückenvergoldung.
Erste Ausgabe. Von Berchem I, 426, ""Jeder Band dieses noch heute sehr nützlichen Werkes enthält eine Reihe von Familien in alphabetischer Folge"" (Heydenreich II, 335). - Die beiden vorliegenden Bände enthalten unter vielen anderen Adelsfamilien die Familien Alvensleben, Anhalt, Arndt, Aschersleben,
Baader,
Borie, Budde, Bussche, Campen, Canitz, Carlowitz, Chamisso, Cocceji, Conring, Döring, Droste, Duckwitz, Feuerbach Francken, Greiff, Günderode, Gumppenberg, Haeften, Hammerstein, Hanstein, Hartig, Heusinger, Heyden, Imhoff, Ketteler, Klencke, Lassberg, Leibniz, Leykam, Leyser, Liechtenstein, Loos, Mengershausen, Muggenthal, Nostitz, Pappenheim, Perfall, Pfetten, Pöllnitz, Rothschild, Runge, Schnorr, Taube, Thümmel, Trott, Varnhagen, Witzleben, Zitzwitz. - Der Verfasser schrieb auch: 'Deutsche Grafenhäuser der Gegenwart'. Etwas stockfleckig, sonst in guter Erhaltung.
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Thomas
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- Registriert: Mi 26. Apr 2006, 11:04
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- Wohnort: Schweiz, Zürich
Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Ich habe bei meiner ersten Durchsicht des Kneschke (habe mich damals auf die Schreibweise Bader beschränkt) tatsächlich folgenden Eintrag (Seite 159) übersehen:
Baader, erbländ.-österreichischer Ritterstand,Wappen in Gold ein blauer Querbalken, Diplom vom 21.2.1778 an die Gebrüder Johann Georg B., k.k. Hofkriegsrathssekretär, Johann Joseph B., k.k. Oberwachtmeister bei S. Hildberghausen Infanterie, Franz Benedikt B., k.k. Kriegskommissär.
Kneschke erwähnt noch ausdrücklich, dass die Genannten nicht zu verwechseln seien mit den bayerischen Obersten-Bergräthen Franz Xaxer B. und Joseph B. die am 19.5.1808 den königlich-bayerischen Civil-Verdienst-Orden erhalten hätten und damit in den persönlichen Ritterstand Bayerns erhoben worden seien.
Fazit: Es gibt zwar tatsächlich geadelte Baader, die aber mit den Kirchenbucheinträgen “perquam generosus“ wohl nichts zu tun haben, weil diese KB-Einträge, wenn ich es richtig interpretiere, lange vor den Nobilitierungen erfolgten
Gruss
Thomas
Baader, erbländ.-österreichischer Ritterstand,Wappen in Gold ein blauer Querbalken, Diplom vom 21.2.1778 an die Gebrüder Johann Georg B., k.k. Hofkriegsrathssekretär, Johann Joseph B., k.k. Oberwachtmeister bei S. Hildberghausen Infanterie, Franz Benedikt B., k.k. Kriegskommissär.
Kneschke erwähnt noch ausdrücklich, dass die Genannten nicht zu verwechseln seien mit den bayerischen Obersten-Bergräthen Franz Xaxer B. und Joseph B. die am 19.5.1808 den königlich-bayerischen Civil-Verdienst-Orden erhalten hätten und damit in den persönlichen Ritterstand Bayerns erhoben worden seien.
Fazit: Es gibt zwar tatsächlich geadelte Baader, die aber mit den Kirchenbucheinträgen “perquam generosus“ wohl nichts zu tun haben, weil diese KB-Einträge, wenn ich es richtig interpretiere, lange vor den Nobilitierungen erfolgten
Gruss
Thomas
Thomas Illi, Wolfhausen
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boni
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Ich habe eine Info beim/zu u.g. Link...
http://home.foni.net/~adelsforschung/ggtbb.htm
Eintrag: Baader siehe Eschenbach-Baader = Eschenbach-Ebner
Gibt es evtl. über Eschenbacher Linie eine Verbindung !?
Ist beim Kneschke etwas erwähnt !?
Thomas vielen Dank nochmal für die Hilfe.
Gruß
Roland
http://home.foni.net/~adelsforschung/ggtbb.htm
Eintrag: Baader siehe Eschenbach-Baader = Eschenbach-Ebner
Gibt es evtl. über Eschenbacher Linie eine Verbindung !?
Ist beim Kneschke etwas erwähnt !?
Thomas vielen Dank nochmal für die Hilfe.
Gruß
Roland
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Thomas
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Kneschke erwähnt zwei Adelsgeschlechter Eschenbach: jenes, dem der mittelalterliche Minnesänger Wolfram von Eschenbach entstammte, sowie die Ebner von Eschenbach, dem die Dichterin Maria E.v.E. entstammte. Eine Verzweigung mit dem Zunamen Baader ist nicht erwähnt. Daneben gab es noch das Geschlecht von Eschenbach / von Schnabelburg mit ursprünglichem Stammgebiet in der heutigen Schweiz, das sich im 14. Jahrhundert ins Breisgau verzweigte.
Gruss
Thomas
Gruss
Thomas
Thomas Illi, Wolfhausen
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boni
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
November
28. Heirat des Nobils und Perquam generoshus Herr Joannes Baader
Baader, Fahnenträger des Hohen Prinzen Bischoff zu Speyer im Rhein-
gebiet unter der hohen Regierung des Grafen von Isenburg,
mit der reinen und tugendhaften Jungfrau Johanna Barbara aus Mannheim,...
- anbei die Übersetzung der ersten 4 Zeilen.
Nach weiterer Recherche in den Örtlichen KB wurde ich fündig, dass der Johannes
mit 29 Jahren erwähnt ist als Zeuge bei einer Heirat mit folgendem Eintrag...
...Johannes Baader hiesich, Soldat beim Militär vom Dienst bei vollem Gehalt freigestellt dem Bischoff und Prinz von Speyer unterstellt, mit Armzeichen geschmückt.
28. Heirat des Nobils und Perquam generoshus Herr Joannes Baader
Baader, Fahnenträger des Hohen Prinzen Bischoff zu Speyer im Rhein-
gebiet unter der hohen Regierung des Grafen von Isenburg,
mit der reinen und tugendhaften Jungfrau Johanna Barbara aus Mannheim,...
- anbei die Übersetzung der ersten 4 Zeilen.
Nach weiterer Recherche in den Örtlichen KB wurde ich fündig, dass der Johannes
mit 29 Jahren erwähnt ist als Zeuge bei einer Heirat mit folgendem Eintrag...
...Johannes Baader hiesich, Soldat beim Militär vom Dienst bei vollem Gehalt freigestellt dem Bischoff und Prinz von Speyer unterstellt, mit Armzeichen geschmückt.
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Thomas
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: \" per quam generosus \"
Die beiden adligen Baader aus Bayern sind auch ausführlich in Meyers Konversationslexikon von 1885 gewürdigt, das hier online studiert werden kann.Kneschke erwähnt noch ausdrücklich, dass die Genannten nicht zu verwechseln seien mit den bayerischen Obersten-Bergräthen Franz Xaxer B. und Joseph B. die am 19.5.1808 den königlich-bayerischen Civil-Verdienst-Orden erhalten hätten und damit in den persönlichen Ritterstand Bayerns erhoben worden seien.
Gruss
Thomas
Thomas Illi, Wolfhausen
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boni
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Bisherigen Fakten:
Der Johann Baader wurde nachweislich ab dem Jahre 1733 in den Offiziersbüchern der Reichsfestung Philippsburg mit dem Doppelnamen - Baader Baader – geführt.
1737 wird er in einem KB-Heiratseintrag in seinem Heimatort und Geburtsort Weyher
( heute Weiher ) im Alter von 29 Jahren als Militäribus, freigestellt bei vollem Gehalt zu diensten des Fürstbischoff zu Speyer genannt. 1747 wird er bei der Heirat in Dettenheim als Fahnenträger des Fürstbischoff bzw. immer noch dem damaligen Fürstbischoff zu diensten genannt - mit Zusatz: Nobilis et perquam generosuhs Joannes Baader Baader. Er hat zwei Fürstbischöffen gedient.
1.Hugo Damian Philipp Reichsgraf von Schönborn-Buchheim - Amtszeit bis zu seinem Tode Aug. 1743 in Bruchsal gestorben.
2.Ab Nov. 1743 Franz Christoph Reichsfreiherr von Hutten zum Stolzenberg – Amtszeit
bis zu seinem Tode Apr. 1770 in Bruchsal gestorben.
Der Bischoffsitz war Bruchsal und das Jagtschloss Kislau bei Mingolsheim war dem Bischoffsitz dazugehörig. Die Ortschaft Weiher liegt geografisch gesehen, von beiden Örtlichkeiten - Schloss Bruchsal und Jagtschloss - genau in der Mitte, jeweils ca. 6 Km voneinander entfernt. In den Dienerbüchern des Manfred Krebs: Die Dienerbücher des Bistums Speyer 1464 – 1768 wird er unter Punkt 48 wie folgt geführt:
Bader, Johannes, gebürtig von Weyher Kißlauer Amt, Furier bei der Grenadierkompanie.
1744 V14 Fähnrich bei der oberrheinischen Kreiskompanie (335,77). Weiterführende Erkenntnisse dazu, muss noch über die Archive in Erfahrung gebracht werden.
Es besteht wohl aus momentaner Sicht, kein Zusammenhang zu den geadelten Familien Baader welche in den neueren Adelslexikaas Kneschke und Meyer aufgeführt sind.
In der Fürstenbibliothek des 16. Jahrhunderts; genannt – Bibliotheca privata - des Friedrichs IV von der Pfalz im Schloss Heidelberg, wurden weltliche und adelige Prinzenerzieher eingesetzt wie zb. Ulrich von Hutten. In dem Machwerk unter Bestand 70v ist folgender Hinweis bzw. Person aufgeführt: Matthiae Baderi Genethliacon in natalem nepotis Lud.i El.is Pal.i. Die genaue Niederschrift und über die Person Mathias Bader, muss noch in den Archiven nachgefragt werden.
Meine Vermutung ist, das evtl. ältere familiären Bindungen oder auch die Erkenntnisse des Vaters, Albert Baader den Sohn Johannes aufgrund seines Werdeganges dazu bewogen haben, das Nobilis - vom Fürstbischoff legitimiert - neu aufleben zu lassen.
Bin über Meinungen und Hilfen sehr dankbar.
Gruß Roland
PS. Danke Thomas
Der Johann Baader wurde nachweislich ab dem Jahre 1733 in den Offiziersbüchern der Reichsfestung Philippsburg mit dem Doppelnamen - Baader Baader – geführt.
1737 wird er in einem KB-Heiratseintrag in seinem Heimatort und Geburtsort Weyher
( heute Weiher ) im Alter von 29 Jahren als Militäribus, freigestellt bei vollem Gehalt zu diensten des Fürstbischoff zu Speyer genannt. 1747 wird er bei der Heirat in Dettenheim als Fahnenträger des Fürstbischoff bzw. immer noch dem damaligen Fürstbischoff zu diensten genannt - mit Zusatz: Nobilis et perquam generosuhs Joannes Baader Baader. Er hat zwei Fürstbischöffen gedient.
1.Hugo Damian Philipp Reichsgraf von Schönborn-Buchheim - Amtszeit bis zu seinem Tode Aug. 1743 in Bruchsal gestorben.
2.Ab Nov. 1743 Franz Christoph Reichsfreiherr von Hutten zum Stolzenberg – Amtszeit
bis zu seinem Tode Apr. 1770 in Bruchsal gestorben.
Der Bischoffsitz war Bruchsal und das Jagtschloss Kislau bei Mingolsheim war dem Bischoffsitz dazugehörig. Die Ortschaft Weiher liegt geografisch gesehen, von beiden Örtlichkeiten - Schloss Bruchsal und Jagtschloss - genau in der Mitte, jeweils ca. 6 Km voneinander entfernt. In den Dienerbüchern des Manfred Krebs: Die Dienerbücher des Bistums Speyer 1464 – 1768 wird er unter Punkt 48 wie folgt geführt:
Bader, Johannes, gebürtig von Weyher Kißlauer Amt, Furier bei der Grenadierkompanie.
1744 V14 Fähnrich bei der oberrheinischen Kreiskompanie (335,77). Weiterführende Erkenntnisse dazu, muss noch über die Archive in Erfahrung gebracht werden.
Es besteht wohl aus momentaner Sicht, kein Zusammenhang zu den geadelten Familien Baader welche in den neueren Adelslexikaas Kneschke und Meyer aufgeführt sind.
In der Fürstenbibliothek des 16. Jahrhunderts; genannt – Bibliotheca privata - des Friedrichs IV von der Pfalz im Schloss Heidelberg, wurden weltliche und adelige Prinzenerzieher eingesetzt wie zb. Ulrich von Hutten. In dem Machwerk unter Bestand 70v ist folgender Hinweis bzw. Person aufgeführt: Matthiae Baderi Genethliacon in natalem nepotis Lud.i El.is Pal.i. Die genaue Niederschrift und über die Person Mathias Bader, muss noch in den Archiven nachgefragt werden.
Meine Vermutung ist, das evtl. ältere familiären Bindungen oder auch die Erkenntnisse des Vaters, Albert Baader den Sohn Johannes aufgrund seines Werdeganges dazu bewogen haben, das Nobilis - vom Fürstbischoff legitimiert - neu aufleben zu lassen.
Bin über Meinungen und Hilfen sehr dankbar.
Gruß Roland
PS. Danke Thomas
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boni
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Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Die Adelseinträge der Familien Baader bei Kneschke und Meyer erwähnen die...
1. Baader, erbländ.-österreichischer Ritterstand die Genannten nicht zu verwechseln seien mit den bayerischen Obersten-Bergräthen Franz Xaxer B. und Joseph B. die am 19.5.1808 den königlich-bayerischen Civil-Verdienst-Orden.
2. Die beiden adligen Baader aus Bayern sind auch ausführlich in Meyers Konversationslexikon von 1885 gewürdigt
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Frage: Wer kennt das Adelslexikon der preußischen Monarchie, Berlin 1855. Band I des Frhr. Leopold v.Ledebur. Band I - Speziell: Baader, preussische Adelsfamilie
( Grundbesitzdaten ), ALK Band I., Seite 28
Baader, Adelszeugnisse aus Ost- u.Westpreussen (1600-1800), GST, Signatur: I.HA Rep.7 Preussen Nr.13 Litt. B29
Frage: Haben die genannten Angaben, welche in die preussische Richtung geht mit den bekannten o.g. Einträgen der Adelslexikaas zu tun !? Oder könnte es sich um eine weitere geadelte Baader-Familie bzw. -Zweig handeln.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Viele Grüße
Roland
1. Baader, erbländ.-österreichischer Ritterstand die Genannten nicht zu verwechseln seien mit den bayerischen Obersten-Bergräthen Franz Xaxer B. und Joseph B. die am 19.5.1808 den königlich-bayerischen Civil-Verdienst-Orden.
2. Die beiden adligen Baader aus Bayern sind auch ausführlich in Meyers Konversationslexikon von 1885 gewürdigt
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Frage: Wer kennt das Adelslexikon der preußischen Monarchie, Berlin 1855. Band I des Frhr. Leopold v.Ledebur. Band I - Speziell: Baader, preussische Adelsfamilie
( Grundbesitzdaten ), ALK Band I., Seite 28
Baader, Adelszeugnisse aus Ost- u.Westpreussen (1600-1800), GST, Signatur: I.HA Rep.7 Preussen Nr.13 Litt. B29
Frage: Haben die genannten Angaben, welche in die preussische Richtung geht mit den bekannten o.g. Einträgen der Adelslexikaas zu tun !? Oder könnte es sich um eine weitere geadelte Baader-Familie bzw. -Zweig handeln.
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Viele Grüße
Roland
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Manfred Fuchs
- Beiträge: 38
- Registriert: Di 30. Okt 2007, 08:13
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Deutschland, Baden-Württemberg
Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Hallo,
Nach dem Eheeintrag war Johannes Baader Fähnrich (signifer) unter den Rheinkreistruppen des Fürstbischofs von Speyer im Regiment (nicht unter der Regierung!) des Generals Graf von Isenburg.
Die Bezeichnung "nobilis" und "generosus" im Sinne von "vornehm" und "edel" findet sich bei KB-Einträgen von Angehörigen des Offiziersstandes oft.
Man sollte nun nicht unbedingt davon ausgehen, das Johannes B. adelig war. Die Geschichten vom "abgelegten" Adel gibt es in vielen Familien und meist ist nichts dran.
Gruß,
Manfred
Nach dem Eheeintrag war Johannes Baader Fähnrich (signifer) unter den Rheinkreistruppen des Fürstbischofs von Speyer im Regiment (nicht unter der Regierung!) des Generals Graf von Isenburg.
Die Bezeichnung "nobilis" und "generosus" im Sinne von "vornehm" und "edel" findet sich bei KB-Einträgen von Angehörigen des Offiziersstandes oft.
Man sollte nun nicht unbedingt davon ausgehen, das Johannes B. adelig war. Die Geschichten vom "abgelegten" Adel gibt es in vielen Familien und meist ist nichts dran.
Gruß,
Manfred
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boni
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- Registriert: Mi 24. Okt 2007, 18:19
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- Wohnort: Deutschland, Baden
Bader - Kirchenbuch - Eintrag: " per quam generosus "
Hallo zusammen,
nach langer Suche... hier ein weiterer Puzzelstein zur Person Johann Baader.
Heiratseintrag im KB-Fußgenheim/Pfalz 1786 nahe Mannheim. Eine Tochter
des Johann; die Maria Anna Josepha Baader wird in Fußgenheim in der Schlosskirche St. Jakobus Major durch ihren Bruder Andreas Baader - der seinerzeit Pfarrer 1774-1788 war - vermählt.
Der Vater noch lebend wird mit der Berufsbezeichnung: "archi capitani" beim Fürstbischof - Fürstbischof, wie in meinen vorrangegangenen Einträgen - aufgeführt.
Frage: Mit der Übersetzung "archi capitani" bzw. Erzhauptmann oder Ober-Hauptmann kann ich nichts anfangen -------- hat jemand eine Erklärung bzw. Idee!?
Viele Grüße und danke vorab.
Roland
nach langer Suche... hier ein weiterer Puzzelstein zur Person Johann Baader.
Heiratseintrag im KB-Fußgenheim/Pfalz 1786 nahe Mannheim. Eine Tochter
des Johann; die Maria Anna Josepha Baader wird in Fußgenheim in der Schlosskirche St. Jakobus Major durch ihren Bruder Andreas Baader - der seinerzeit Pfarrer 1774-1788 war - vermählt.
Der Vater noch lebend wird mit der Berufsbezeichnung: "archi capitani" beim Fürstbischof - Fürstbischof, wie in meinen vorrangegangenen Einträgen - aufgeführt.
Frage: Mit der Übersetzung "archi capitani" bzw. Erzhauptmann oder Ober-Hauptmann kann ich nichts anfangen -------- hat jemand eine Erklärung bzw. Idee!?
Viele Grüße und danke vorab.
Roland
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