Guten Tag, ich bedanke mich für das Angebot der Lesehilfe recht herzlich. Leider habe ich nur den Textauszug als Fragment, welcher das wesentliche aussagt. s.u.
Bis dato sind Sie der Einzige, der mir hierbei Hilfestellung angeboten hat.
Es wäre schön, den ganzen Text wörtlich zu haben. Wie so oft ergibt sich daraus vielleicht eine neue Erkenntnis für meine Ender Forschung. Sicher ist das auch für Böckle und Kilga von Interesse, was genau der Text besagt.
Meines Wissens war der Grund der, daß der Mannesstamm der Ender am erlahmen war, ein Rückkauf zu den alten Bedingungen jederzeit möglich sei, sollte sich der Mannesstamm wieder erholen.
Und nicht zu vergessen der ~300-jährige Gerichtsstreit mit Kriessern und Altstätten (Trieb und Tratt, Umwandlung freier Weideflächen in Weinberge etc.) Stichwort
Ender Briefe (Hardegger, Wartmann
"Der Reichshof Kriessern")
Selbstverständlich werde ich Sie als Quelle angeben.
P. S. : Es war geplant den Text im Rahmen eines Workshops (IGAL - Interessengemeinschaft Ahnenforschung Ländle: Alte Schriften lesen lernen) zu transkribieren...aber leider hat mir das Corona Virus einen dicken Strich durch diese Rechnung gemacht.
Mit freundlichen Grüssen
Gerhard Ender, Altach, Vorarlberg
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Text aus dem Mäderer Archiv:
Mathias Ender, der Alte, Thoma Ender, Leonhards Sohn, Hans Böckle, Marx´ Sohn, Marx Ender, Hans´ Sohn, Jakob Ender, Marx Ender, Melchiors Sohn, Hans Böckle, Schwarzen Sohn, verkaufen als bevollmächtigte Gewalthaber der drei alten Geschlechter Ender, Böckle und Kilga aus der Mäder dem Hofammann, den Amtleuten, Richtern und Räten des freien Reichshofs Kriessern und Oberriet im Namen der ganzen Gemeinde unter Anwesenheit des Junkers Christoph Wilhelm von Schwarzach, St. Gallischer Rat, Vogt auf Rosenberg, Obristwachtmeister des Rheintales, die Gerechtigkeit der drei genannten Geschlechter, Wunn und Weide, Trieb und Tratt in der Viehweide zwischen Kriessern und Diepoldsau, mit Vorbehalt ihrer Gerechtsame im "Isenried" um 340 Gulden.