Schmid von Hitzkirch LU

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Jürg42
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Schmid von Hitzkirch LU

Beitrag von Jürg42 » Mi 12. Okt 2011, 17:47

Es gibt viele wichtige Schmid-Familien in der alten (13-örtigen) Kirchgemeinde Hitzkirch im heute luzernischen Seetal, in den damaligen "Oberen Freyen Ämptern". Viele dieser Schmid-Familien waren in irgendeiner Funktion mit der Kirche bzw. mit der Deutschordenskommende Hitzkirch verbunden. Die Linie des im Betreff erwähnten Michael ist bis in die Gegenwart von mir erforscht worden. Aus Datenschutzgründen darf ich diese Personen, die ich zum Teil persönlich kenne, nicht erwähnen.
Dieser Michael Schmid taucht im Hitzkircher Kirchenbaubuch erstmals auf. Dieses Buch war ein Bettelbuch, das von Pfarrer Kaspar Schmid (nicht verwandt mit Michael) anno 1678 erstellt worden war; dh. jede Familie inkl Knechten, Mägden, die für den Neubau der Kirche gespendet hatten, wurden hier erfasst; die Kirche baute Kaplan Jeremias Schmid, der Bruder des Pfarrers. Die Kirche des Jeremias steht noch heute.
Die 35. Familie in diesem Buch, Kapitel Hitzkirch, ist diejenige des Michael Schmid und seiner Ehefrau Martha Spillhofer (heutiger Name: Spielhofer). Aus den Kirchenbüchern im Staatsarchiv lässt sich folgendes herleiten: Michael °°08.03.1656, +30.10.1678, Ehefrau 14.01.1610-14.10.1693 +als 75-jährige vidua von Hitzkirch. Das Paar hatte nur 3 Kinder, da Mutter Martha beim dritten bereits 44-jährig war. Tochter Barbara, das älteste Kind (1657-1732) heiratete °°1680 Burkhard Weissmüller (1657-1701); siehe Kirchenbaubuch Kapitel Hitzkirch 54.
Sohn Kaspar (1659-1723) °°1682 Anna Barbara Bleichmann (1657-1728), Tochter des Hartmann Bleichmann (1631-1693) und der Margaritha Moser (1620-1681). Das Paar Schmid-Bleichmann hatte 13 Kinder; zwei Söhne haben eigene Familien gegründet.
Weitere Details gebe ich selbstverständlich gerne weiter, bitte Email-Anfrage direkt an mich.
Mein Problem: Nach Durchsuchen sämtlicher Taufurkunden ist seit Erfassen der Taufen 1582 bis 1640 kein Michael Schmid vorhanden. Das lässt fast nur zwei Schlüsse zu: Erstens hat ihn der Pfarrer vergessen (weniger wahrscheinlich) oder zweitens ist er auswärts getauft worden. Er könnte möglicherweise aus dem Freiamt über den Lindenberg gekommen sein, was damals relativ häufig vorkam (reger Handel mit dem Kloster Muri, und Umgebung).
Kann mir jemand helfen? Zum Voraus besten Dank
Jürg



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