von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

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peterk
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von peterk » Di 20. Sep 2016, 22:56

Renato, 16.11.2015, 22:14:
20.12.1672 – P: Thüring & Christina Stalder. T: Peter Müller, Kaspar Müller, Elisabeth Scholl (dieser Täufling hat einen Zwillingsbruder namens Gilgian sowie einen jüngeren Bruder, der ebenfalls Kilian heisst und am 10.10.1675 in Reichenbach geboren, am 22.11.1720 in Niedermohr, Deutschland, gestorben ist und mit Elisabeth Orschel verheiratet war)
Renato,
da ich seit längerem nicht genügend Zeit für die Familienforschung aufbringen kann, ist mir folgendes bisher nicht aufgefallen: o. g. Peter taucht in den - mir bekannten, Abschriften des KB Reichenbach (Stadtarchiv Kaiserslautern) gar nicht auf. Wie hießen die Zwillingsbrüder wirklich: Gilgian/Gilian & Christen oder Gilgian/Gilian & Peter:
Thüring von Kaenel
S d Gilgen v Känel u Anna Gassner
~ 10. Okt 1624 Reichenbach, Schweiz
† 31. Aug 1680 Bad Dürkheim
oo 29. Jan 1669 Reichenbach, Christina Stalder

Kinder: 1-4 Reichenbach, 5 ~ Bad Dürkheim
1) Gilian ~ um 20. Christmonat (Dez) 1672 † … (wohl jung)
2) Christen ~ um 20. Christmonat (Dez) 1672 † … (wohl jung)
3) Anna ~ 22. Feb 1674 † …
4) Gilian* ~ 24. Okt 1675 † 25. Nov 1720 Niedermohr*1
5) Georg Henrich ~ 3. Aug 1679 Bad Dürkheim*3 † 1. Feb 1765 Kirchmohr*2

Taufpaten: 1+2) Gilian Müller, senior, Hans Heimann, Verena Müller, Peter Müller, Kaspar Müller, Elsbeth Scholl;
3) Thomi Siber, Elisabeth v. Känel, Dorothea Müller;
4) Jakob Kuntz, Hans Beetschen, Verena Müller;

Quelle : Stadtarchiv Kaiserslautern,
Kopie „Die Vorfahren des Auswanderers Thüring von Kaenel – Stalder“
(Auszug aus den Pfarrbüchern von Reichenbach/Kandertal 1558-1675); ER III, No35; TR Reichenbach IV, No 306,307,358,420;
*1 Vermerk: Ref KB Steinwenden;
*2 Vermerk: Ref. KB Spesbach
*3 evang. Lutherisch Bad Dürkheim, 1632-1716, Batch No. C997432,

Kannst Du die Familiendaten bitte bestätigen - danke für Deine Hilfe.
Peter

PS: Ist Gilian eine Verstümmelung von Gilgian?



Renato
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Renato » Di 20. Sep 2016, 23:29

peterk hat geschrieben:
20.12.1672 – P: Thüring & Christina Stalder. T: Peter Müller, Kaspar Müller, Elisabeth Scholl (dieser Täufling hat einen Zwillingsbruder namens Gilgian sowie einen jüngeren Bruder, der ebenfalls Kilian heisst und am 10.10.1675 in Reichenbach geboren, am 22.11.1720 in Niedermohr, Deutschland, gestorben ist und mit Elisabeth Orschel verheiratet war)
da ich seit längerem nicht genügend Zeit für die Familienforschung aufbringen kann, ist mir folgendes bisher nicht aufgefallen: o. g. Peter taucht in den - mir bekannten, Abschriften des KB Reichenbach (Stadtarchiv Kaiserslautern) gar nicht auf. Wie hießen die Zwillingsbrüder wirklich: Gilgian/Gilian & Christen oder Gilgian/Gilian & Peter:

Kannst Du die Familiendaten bitte bestätigen - danke für Deine Hilfe.
Peter

PS: Ist Gilian eine Verstümmelung von Gilgian?
Hallo Peter

Ich verstehe nicht, welchen Peter Du meinst... beim obgenannten handelt es sich um einen Christian.

Anbei die Belege für die Taufe und die Eheschliessung von Thüring sowie die Taufen der Zwillinge (Gilian Nr. 306 und Christian Nr. 307) sowie Gilian (Nr. 420) (am 10.10. nicht am 24.10.)

Gilian, Gilg oder Gilgian ist die Schweizer Form für Aegidius.

Beste Grüsse
Renato
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von Känel Reichenbach

Beitrag von ninobarbosa » So 4. Dez 2016, 15:07

Hallo liebe Känel-Forscher,
ich benötige wieder mal eure Hilfe.
Lorentz von Känel und Christina Müller (Heirat am 11.2.1606 in Reichenbach, siehe Anhang1)
hatten folgende Kinder:
Lazarus *15.3.1618
Gilgen *5.12.1606
Lasarg *11.11.1608
Hanns *5.4.1611
Christina *19.10.1613
Elfi *4.2.1616
Simon *28.10.1621
Barbly *20.6.1624
Hanns *8.4.1627
Die Taufen sind alle in den KB von Reichenbach verzeichnet.
Dabei ist eigenartig, dass der Name Hanns zweimal verzeichnet ist. Zu der damaligen Zeit nicht ungewöhnlich, wenn der erstgeborene (Hanns) verstarb, hat man zur Erinnerung den nächsten oder einen weiteren Sohn ebenfalls Hanns getauft.

Der Hanns mit dem Geburtsdatum 5.4.1611 ist jedoch bei FS zweimal mit Heiraten verzeichnet.
1.Heirat mit Madlena Portenier am 20.11.1635 in Reichenbach (12 Kinder von 1637 bis 1659, Heirat siehe Anhang )
2. Heirat mit Catharina Rubi am 2.2.1638 in Reichenbach (12 Kinder von 1640 bis 1660, Heirat siehe Anhang)

Der Hans mit dem Geburtsdatum 8.4.1627 hat am 4.10.1652 mit der Lötscher Magdalena die Ehe geschlossen (KB Reichenbach Seite 312 3.Eintrag von oben).

Nun meine Fragen.
Welcher der beiden Hanns mit Geburtsdatum 5.4.1611 hat als Eltern Lorentz von Känel und Christina Müller?
Ist es denkbar, dass der Hanns mit dem Geburtdatum 8.4.1627 ebenfalls Lorentz von Känel und Christina Müller als Eltern hat (obwohl der erste Hanns bei der Geburt des zweiten Hanns nicht verstorben war)?
Der Hans mit der Madlena Portenier und der Hans mit der Catharina Rubi sind m.E.nicht identisch (1.Ehe mit der Portenier, 2.Ehe mit der Rubi, die Geburten der Kinder überschneiden sich)?

Wer hat zusätzliche Daten, mit deren Hilfe man die Fragen beantworten kann?

Gruß
Gerhard
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Walter
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Re: von Känel Reichenbach

Beitrag von Walter » So 4. Dez 2016, 15:54

Hallo Gerhard,
das scheint mir ein typischer Fall zu sein, wo du dich nicht auf die Angaben bei Familysearch verlassen darfst, und du wirst bei den frühen Eherödeln auch kaum gesicherte Angaben finden, welcher Bräutigam wann getauft wurde!
Ich würde alle Taufen eines Hans von Känel auflisten, dann die Heiraten. Danach kannst du eine schrittweise Zuordnung (Filiation) vornehmen.
Bei zu vielen Heiraten sind eventuelle zweite Heiraten zu beachten, dazu sind alle Taufen der entsprechenden Ehepaare zu erfassen.
Solche Zuordnungen sind in dieser Zeit (vor allem beim Vornamen Hans!) nicht einfach, gewisse Unsicherheiten bleiben da oft zurück.
Wenn ein Ehepaar einen Vornamen ein zweites (oder gar drittes) mal verwendete, dann ist in der Regel der vorherige Täufling verstorben. Ich habe den gleichen Namen in derselben Familie (gleiche Eltern) noch nie angetroffen!

Gruss, Walter


LG, Walter

Renato
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Re: von Känel Reichenbach

Beitrag von Renato » Mo 5. Dez 2016, 21:53

ninobarbosa hat geschrieben:Lorentz von Känel und Christina Müller (Heirat am 11.2.1606 in Reichenbach, siehe Anhang1) hatten folgende Kinder:
Hanns *5.4.1611
Hanns *8.4.1627

Dabei ist eigenartig, dass der Name Hanns zweimal verzeichnet ist. Zu der damaligen Zeit nicht ungewöhnlich, wenn der erstgeborene (Hanns) verstarb, hat man zur Erinnerung den nächsten oder einen weiteren Sohn ebenfalls Hanns getauft.
Hallo Gerhard

So ist es, der erste Hans verstarb laut Totenrodel Reichenbach 1608-1613 am 7. September 1612 (s. Bild): "Uff den 7. September 1612 ist Lorenz von Känels Kind begraben worden, mit Namen Hansli."

Somit kam nur der zweite Hans ins heiratsfähige Alter. Ich würde somit sagen, dass den anderen Hansen falsche Eltern zugeordnet wurden. Ist aber nicht erstaunlich, denn in Reichenbach wimmelt es nur so von Männern, die Hans von Känel heissen :?

Gruss
Renato
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Renato
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Renato » Di 6. Dez 2016, 22:43

Nachtrag:

Der Hans geb. 8.4.1627 ist übrigens ebenfalls ein Sohn von Lorenz von Känel und Christina Müller!

Gruss
Renato
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Renato
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von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Renato » Mi 7. Dez 2016, 23:40

Liebe Forscherinnen und Forscher :-)

Ich brauche eure Lesehilfe. Kann jemand in diesem Taufeintrag vom 25.7.1568 den Vornamen des Vaters entziffern?

Es könnte Beatus von Känel heissen, bin mir aber nicht sicher.

Besten Dank und Gruss
Renato
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Walter
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Walter » Do 8. Dez 2016, 10:06

Auf der Ehen-CD ist er als Balthasar von Känel aufgeführt, Heirat am 21.10.1565 in Reichenbach, schau doch dort mal ob das passt (Rodel 1, Seite 148, PDF 83).


LG, Walter

Renato
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Renato » Do 8. Dez 2016, 11:35

Walter hat geschrieben:Auf der Ehen-CD ist er als Balthasar von Känel aufgeführt, Heirat am 21.10.1565 in Reichenbach, schau doch dort mal ob das passt (Rodel 1, Seite 148, PDF 83).
Danke Walter!

Das passt, dort ist er als Balzli aufgeführt.

Gruss
Renato



Felber
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Felber » Do 8. Dez 2016, 14:06

Beim Taufeintrag lese ich seinen Namen als "Baltiser".

Mit lieben Grüssen

Olivier



Walter
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Walter » Do 8. Dez 2016, 15:08

Felber hat geschrieben:Beim Taufeintrag lese ich seinen Namen als "Baltiser".
Oder "Baltser"


LG, Walter

Björn
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Björn » Do 8. Dez 2016, 17:55

Hallo,
ich abe auch bei mir ein paar Känel oder von Känel gefunden im Lauterbrunnental gefunden. Ist Känel ein Ortsname, gibt es da familiäre Zusammenhänge oder einen bekannten Spitzenahn?

lg Björn



Renato
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Renato » So 11. Dez 2016, 17:12

Hallo Björn

Die von Känel sind an mehreren Orten heimatberechtigt, die meisten gibt es wohl in Reichenbach (Scharnachtal) und Aeschi. Ein Spitzenahn ist nicht bekannt und kann wohl auch nicht eruiert werden.

Franz Walter Kummer-Beck geht in seiner Forschungsarbeit "Von Känel von Reichenbach, Bern" davon aus, dass die von Känel vom Hof Känelbühl bei Latterbach stammen. Wann die Zuwanderung nach Reichenbach erfolgte, ist jedoch nicht bekannt.

Gruss
Renato



Björn
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Björn » Mo 12. Dez 2016, 14:02

Hallo und danke, Renato.
Sehr interessant. Bei den von Allmen gibt es wohl Urkunden bis ins 13. Jahrhundert über Besitzungen oder Verkäufe etc im Lauterbrunnental. Ich hatte gehofft, sowas gibt es über die von Känel auch.
lg Björn
Zuletzt geändert von Björn am Di 13. Dez 2016, 13:09, insgesamt 1-mal geändert.



dz
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von dz » Mo 12. Dez 2016, 18:32

Björn hat geschrieben:Hallo und danke, Renato.
Sehr interessant. Bei den von Allmen gibt es wohl Urkunden bis ins 13. Jahrhundert über Besitzungen oder Verkäufe etc im Lauterbrunnental. hatte gehöfft, sowas gibt es über die von Känel auch.
lg Björn
Die gibt es auch, z.B.

http://www.query.sta.be.ch/resultatliste.aspx

Dirk


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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Björn » Di 13. Dez 2016, 13:11

Danke für den Hinweis, Dirk

lg Björn



peterk
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von peterk » Do 15. Dez 2016, 23:30

Hallo Björn,

zu den von Känel (u. ä) gibt es unterschiedliche Urkunden - s. u. dem link von Dirk.
Ich hatte vor einigen Jahren bereits online recherchiert aber keine unmittelbaren Zusammenhänge zu den einzelnen Clans herstellen können.
Die wichtigsten Urkunden sind die vom 18.6.1321 in der der Name von dem Kenel zum ersten mal urkundlich erwähnt wird und
die Urkunde vom 31.3.1400, in der Klaus von Kenel, Konrad von Kenel und Buri von Kenel erwähnt werden.
Eine Herausforderung ist die Zuordnung der Personen aus den Urkunden der unterschiedlichen Herrschaften.
Zwei weitere interessante Dokumente sind die Daten zum "Bösen Bund von Aeschi" (Abgesandter Anthoni Kenel aus Aeschi) und ein Gedicht über "Hans Kaenel aus dem Scharnachtale".
Hast Du Dir schon einmal die unterschiedlichen Familienwappen angeschaut?

Gruß

Peter



Björn
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Björn » So 18. Dez 2016, 00:44

Hallo Peter,
danke für die Informationen. Für eine genealogische Zuordnung sind es in der Tat zu wenige und zu weit auseinanderliegende Urkunden. Was ist mit den Wappen?

lg Björn



peterk
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von peterk » So 18. Dez 2016, 23:51

Hallo Björn,

ich bin zwar kein Heraldiker, aber wenn man die bekannten Wappen miteinander vergleicht könnte man von mindestens 5 bis 7 Clans ausgehen, wenn man zwischen ähnlichen Wappen unterscheidet.
Wenn man vom gemeinsamen Wappenelement - dem Känel, ausgeht, der in einigen Wappen enthalten ist könnte man von 3 Clans ausgehen.
Zu den Wappen aus dem Kanton Schwyz und Jura habe ich keine Beschreibung und kenne die Bedeutung des Kreuzes, des Bogens (Halbmond?) und der Sterne nicht.
Auch weiß ich nicht was es bedeutet, wenn der Dreiberg nicht vorhanden ist?
Ganz aus der Reihe fällt der Bullenkopf aus dem 19. Jhdt.
Ich vermute zwar Zusammenhänge, kann Sie mangels heraldischer Kenntnisse nicht eindeutig analysieren, insbesondere auch, weil das Urwappen FW3155 in verschiedenen Farben dargestellt wurde (Hintergrundfarbe rot/blau = Aeschi?, blau/gelb = Reichenbach?).
Sicherlich kann man auch aus der zeitlichen Abfolge Schlüsse ziehen.
Leider fehlt mir i. M. die Zeit mich intensiver mit der Thematik zu beschäftigen.

Peter



Renato
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Renato » Mo 19. Dez 2016, 00:10

peterk hat geschrieben: und ein Gedicht über "Hans Kaenel aus dem Scharnachtale".
Wo findet man dieses Gedicht?

Gruss
Renato



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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von peterk » Di 20. Dez 2016, 11:22

Grüssech Renato.

Ich habe das Gedicht vor ca. 5-10 Jahren per Zufall im Internet gefunden und ausgedruckt und
muss es noch in meinen Unterlagen haben, die aber noch in Umzugskartons (2012) ausgelagert sind. Leider habe ich mir damals die Internetquelle nicht notiert.
Seit ca. 3 Jahren konzentriere ich meine knappe "Forschungszeit" auf die deutschen Verzweigungen der (von) Känel/Kennel insbesondere im Kurfürstum Pfalz um Kaiserslautern und habe begonnen meine Quellen detailliert zu digitalisieren, um Fehler schneller finden zu können. Aufgrund der Vielzahl der Funde in dieser Gegend habe ich mit anderen Familienforschern schon einige falsche Schlüsse aus der Vergangenheit korrigieren können.
Meine "Schweizer" Datensammlung is dadurch etwas ins Abseits geraten und ich hoffe hier auf Unterstützung der Schweizer Kollegen :-) - DANKE für Eure Hilfe bisher.
Soweit ich mich erinnern kann ging es in dem Gedicht/Gesang um einen Hans von Känel, der seinen Lehensherrn in einem Kampf unterstützte.
Ich muss es suchen und dann kann ich es Dir schicken, es kann aber eine Zeitlang dauern, bis ich dazu komme. Da ich damals auch die Daten zum "Bösen Bund von Aeschi" im Internet fand dachte ich damals - soweit ich mich erinnere, an einen Zusammenhang der beteiligten Personen.

Ich habe es meiner Aufgabenliste notiert - es wird also nicht vergessen, aber wie gesagt kann es schon eine Zeitlang dauern bis ich dazu komme die noch ausgelagerten Umzugkartons zu sichten.

Frohe Weihnachten und Alles Gute fürs Neue Jahr
Peter



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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von peterk » Di 20. Dez 2016, 11:31

Hallo in die Runde.

Wenn sich jemand mit den Familienwappen beschäftigen will - falls noch nicht selbst gefunden:

http://www.chgh.net/heraldik/k/kae/kae02.htm

Wenn man noch nach Kenel oder Kennel sucht findet man noch die dazugehörigen Wappen.
Das Staatsarchiv Bern hat einige dieser Wappen auch Online.

Vielleicht können wir ja gemeinsam die Zusammenhänge klären, insbesondere ob die Schild-Farben auf eine bestimmte Region oder Herrschaft verweisen.

Gruß
Peter

PS: Nach den Aussagen des verstorbenen Jürg von Känel - Nachricht an einen amerikanischen Familienforscher, stammt die Fleur-de-Lis von einer französischen Verbindung und hat mit dem Wallis zu tun. Ich schaue einmal nach ob ich die Information noch im Internet finde.



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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von peterk » Mi 21. Dez 2016, 16:34

Hier ist die Quelle der Informationen zum Familienwappen, auf die ich mich in meiner letzten Nachricht bezogen habe:

http://www.von-kaenel.com/genealogy/

Die erste Darstellung des Wappens mit dem Helm ist nach den Regeln der Heraldik nicht korrekt, weil diese Darstellung mit Helm auf einen Ritter bezogen war.
Diese Darstellung verwenden die meisten Online Angebote im Internet für die Darstellung von Familienwappen - ich kenne zwei Versionen zu von Känel.

Das Familienwappen der von Känel u.ä. ist nach den uns vorliegenden Daten aber lediglich ein Bürgerwappen, das keine Verzierungen hat.
Der einzige belegbare Nachweis zum "Ur-Wappen" der von Känel ist der Siegelring des Reichenbacher Statthalters Kasper von Känel, der nachweisbar von 1587-1635 verwendet wurde.
Dieser Siegelring enthält die Elemente der "Ur-Wappens".

Peter



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Re: Kennel/Kendel in Kaiserslautern und Umgebung

Beitrag von ninobarbosa » Sa 30. Dez 2017, 09:34




Johann kendel
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Johann kendel » Di 2. Mär 2021, 17:35

alexk hat geschrieben: Sa 17. Sep 2016, 21:35 Lieber Peter, liebe Känel / Kennel / Kendel Forscher,
ich bin auf der Suche nach Anknüpfpunkten der Bulkeser Kendel Linie. Meine Ahnenliste geht zurück bis Johann Peter Kendel (* 1754 Seelen, + 1834 Bulkes, oo Margaretha Negele) - ab da verläuft es sich, evtl. Vater ein Christoph Kendel (*1726 Seelen / Niederlinxweiler, + 1796 Bulkes). Hätte jemand eventuell bitte Informationen zu Verknüpfungen mit den anderen Stammbäumen, bzw. zu Vorfahren (wahrscheinlich Känel)? Oder Tipps zu Quellen und Literatur? Besten Dank! Alex
Kendel aus Wien
Habe momentan ca. 16300 von Känel, Kennel, Foncannon, Cannon, etc. Vorsicht, es gibt Cannon, Kendel, Kennel in England die haben mit uns nichts zutun. Und es gibt einige Kendel, von Känel, die nach England gekommen sind von der Schweiz u.Deutschland. Da muß man sich vorsichtig herantasten. Ich stamme von den Hemsbacher Kendel ab, die nach Ungarn ausgewandert sind (Kisker 1786); die Bulkeser Linie (1782) dürfte sich schon in der Pfalz getrennt haben. Es gibt direkte Verwandschaftsverältnisse die in aller Welt verstreut sind. Schweiz, Österreich-Ungarn, Deutschland, Frankreich, USA, Kanada, Russland, Ukraine, Serbien, Kroatien, Brasilien, Holland, Dänemark, Schweden, die ich zum Teil zuordnen kann, zum Teil eine gewisse Ahnung der Zusammengehörigkeit habe, aber nicht 100% beweisen kann.
Mfg.
Johann Kendel



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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von peterk » Do 18. Mär 2021, 21:33

Kindel=Kindl=Kennel=Kendel
Ich war 15 Jahre lang der Meinung, dass ich ein Nachfahre der Schweizer von Känel Sippe bin, bis ich den entscheidenden Hinweis auf Kindel fand und die Namensänderung nachweisen kann. Ausgangspunkt ist mein Vorfahr Johann Jakob Kindel = Johann Jakob Kennel in Obernheim/Kirchenarnbach, der zw.1745-1746 nach Ungarn auswanderte.
Neben der Erforschung meiner Familie in Ungarn und der Pfalz versuche ich Verbindungen zu bekannten Linien nachzuweisen, bzw. eine fehlende Verwandtschaft nachzuweisen.
Aus diesem Grund überarbeite ich zur Zeit meinen Datenbestand, um Datenkonflikte bzw. tote Punkte aufzuzeigen.
Für einen anderen Familienforscher hatte ich meine Erkenntnisse vor ca. 2 Jahren wie folgt zusammengefasst:

"Die Abstammung der in den heutigen Landkreisen Südwestpfalz und Kaiserslautern häufig vorkommenden Familiennamen Kennel und Kendel kann nicht zweifelsfrei bestimmt werden, weil es einerseits nachweisbare Veränderungen in der Schreibweise des ursprünglichen Familiennamens gibt und es andererseits verschiedene Ansiedler der Schweizer von Känel Sippe gibt.
Es kann also nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass der Ursprung der Familiennamen Kennel und Kendel der Schweizer Familienname von Känel ist.
Grundsätzlich kann man zwar davon ausgehen, dass die meisten reformierten Kennel/Kendel vom Schweizer Familiennamen von Känel abstammen und die meisten katholischen Kennel/Kendel vom Familiennamen Kindel.
Da es auf beiden Seiten aber auch Konvertierungen gab, stimmt diese Annahme nicht zu 100% und die Abstammung kann nur durch eine lückenlose Ahnenliste belegt werden.
Eine „Vermischung“ der Nachfahren der Schweizer von Känel und der Kindel unter dem Familiennahmen Kennel/Kendel ist besonders in und um Niedermohr/Kirchmohr nachweisbar."
Aufgrund des von Johann Kendel aufgezeigten Umfangs der Kennel/Kendel macht es Sinn mehrere geographisch zugeordnete Gruppen zu erstellen wie z. B. die von ninobarbosa erstellte Gruppe Kennel/Kendel in Kaiserslautern und Umgebung. Ich denke hier z. B. an eine Gruppe "Kindel/Kendel Auswanderer aus der Pfalz nach Ungarn", weil es hier ähnlich wie oben beschrieben "Vermischungen" unterschiedlicher Familien gab:
1. Kindel/Kindl in Kozma von 1746-1945 (Binnenwanderungen in die Banater Heide und nach Kathreinfeld) aus Obernheim und Kindl aus Tschechien: Ansiedlung von Joseph Esterházy.
2. Khendl, Khindl, Gintl
3. Nachweisbare Auswanderungen der Schweizer Känel Nachfahren = Kendel, z. B. Kisker, Bulkes
4. Tote Punkte: Kindl aus Veszprem die nach USA ausgewandert sind; Kindl aus Vaskut, die sich in Griesheim bei Darmstadt angesiedelt haben.
Es bleibt spannend
LG, Peter



Ricardo
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Ricardo » Mo 17. Okt 2022, 09:44

Hallo, Ich bin der Ricardo aus Gallin in Mecklenburg in Deutschland. Meine Großmutter, Clara von Känel, ihr Vater Ernst von Känel verheiratet mit gewesen mit Anna Trinkgut. Ich weiß das es bis in die 1980 jahre noch Kontakt nach Reichenbach gab, und einer meiner Onkel auch in den 1990 Jahren auch mal dort war. Ich könnte Hilfe gebrauchen um mich hier erst mal reinzufinden, und zu welchem Zweig der Familie meine Vorfahren gehören. Meine Großmutter wurde hier in Deutschland geboren in einem kleinen Dorf bei Fehrbellin/Brandenburg. Später lebte ein Teil der Familie in oder bei Schwerin /Mecklenburg. Z.B. Walter von Känel. Ich weiß es ist noch sehr wenig Information aber vieleicht kann mir jemand helfen. Gruß Ricardo



Wolf
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Wolf » Mo 17. Okt 2022, 11:56

Willkommen im Forum, Ricardo.

Um Leser(inne)n Deines Beitrags zu helfen, sich zurecht zu finden, solltest Du auch die Dir bekannten Datumsangaben (nur vor mehr als 100 Jahre geborene Personen) hier publizieren.

Unabhängig davon: auf viewtopic.php?t=31398 findedst Du ein paar nützliche Tips zum Forum.


Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher

Ricardo
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Ricardo » Fr 21. Okt 2022, 09:49

Ich habe noch nicht viele Daten zusammen, bin noch am anfang der Suche. Meine Großmutter Klara Emma Anna von Känel ist am 2 November 1915 in Karwesee Osthavelland geboren. Durch spätere Heirat hieß sie dann Backhaus und ist im Februar 1993 verstorben. Über die Eltern weiß ich nur, dass sie Ernst von Känel und Anna Trinkgut (genaue Schreibweise weiß ich nicht) hießen. Ich habe hier nicht mehr viele aus der Familie, die ich wegen Detail fragen kann.



Renato
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Re: von Känel von Reichenbach im Kandertal BE

Beitrag von Renato » Fr 21. Okt 2022, 16:49

Hallo Ricardo

Könnte es sein, dass deine Urgrossmutter nicht Anna Trinkgut, sondern Emma Trinkaus hiess?

Für das Paar Ernst Robert von Känel und Emma Emilia Auguste Trinkaus habe ich drei Töchter gefunden:

Frieda Ida Minna (* 13.3.1906 Berlin)
Ida Emma Frieda (* 20.8.1907 Berlin)
Martha (Feb. 1914 - 17.7.1915 Karwesee)

Könnten das drei ältere Schwestern deiner Grossmutter sein?

Gruss, Renato



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