Stauffenegger von Zäziwil BE
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Walter
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Stauffenegger von Zäziwil BE
Bei meinen Nachforschungen zum FN STAUFFENEGGER bin ich eigentlich recht weit voran (resp. zurück) gekommen, leider gibt es aber immer noch einige offene "Baustellen" bei diesem Forschungsprojekt.
Weltweit alle Stauffenegger (und Struffenegger) sind ursprünglich Bürger von Zäziwil BE. Der Name ist sehr selten, es gibt keine anderen aktuellen Bürgerorte.
In den Kirchenbüchern von Grosshöchstetten (Zäziwil gehörte bis 1964 zu dieser Kirchgemeinde) erscheint er erstmals 1582. Folgende drei Personen sind offenbar um 1580 in den Raum Zäziwil / Grosshöchstetten zugezogen:
1. Samuel Struffenegger
Samuel erscheint erstmals am 15. Juli 1582 in den KB als Taufpate einer Anna Läderach. 1584 heiratet er eine Cathrin Himmelberg. Es finden sich keine weiteren Angaben zu diesem Ehepaar, auch keine Taufen.
Der Name Samuel wurde später in dieser Familie nicht mehr verwendet! Auch bei den Stuffenegger in Mühleberg BE wurde dieser Name nicht verwendet, die erhaltenen Kirchenbücher beginnen hier allerdings erst 1651. Bei den Stuffenegger in Aarberg (ab 1551) habe ich ihn nur ein einziges Mal gesehen (1678)!
Ganz speziell ist auch der Familienname der Ehefrau von Samuel. Der Name Himmelberg ist noch seltener als Stauffenegger! Ich verweise auf den Thread Himmelberg (-er) im Kanton Bern?
Samuel könnte auch als (verwitweter) Vater der nachfolgenden Personen gesehen werden.
2. Hans Struffenegger (Sohn von Samuel?)
Hans erscheint erstmals am 11. Oktober 1584 als Taufpate eines Michel Gerigg (Gehrig). Er heiratet am 14. Februar 1591 eine Anni Koler (Kohler). Sie taufen 1592 bis 1601 insgesamt 6 Kinder. Dieser Hans ist der Stammvater aller Stauffenegger und Struffenegger von Zäziwil!
3. Elsy Struffenegger (Tochter von Samuel?)
Elsy erscheint nur einmal (1586) als Taufpatin eines Oswald Thuner (zusammen mit Hans). Es finden sich keine weiteren Angaben zu dieser Person, keine Heirat oder Taufe im Raum Grosshöchstetten!
Meine Überlegungen und Fragen:
Woher könnten die oben erwähnten drei Personen abstammen? Als früheste Wohnort im Raum Zäziwil wird Lenzligen aufgeführt, ein Weiler zwischen Grosshöchstetten und Zäziwil. Was führte wohl diese Menschen in diese Gegend?
Es wurden in den KB durchgehend handwerkliche Berufe notiert (Schuhmacher, Weber usw.), keine landwirtschaftliche Berufsbezeichnungen. Gibt es dafür eine sinnvolle Erklärung?
Der Vorname Samuel und der FN seiner Frau (Himmelberg) könnten eventuell auch bei der Suche nach dem Ursprungsort dieser Familie weiter helfen!?
Ich bin für alle Hinweise und jegliche Unterstützung bei meiner Suche sehr dankbar
Walter Stauffenegger
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Nachtrag: der Anhang wurde gelöscht - die aktualisierte Datei findet man hier.
Weltweit alle Stauffenegger (und Struffenegger) sind ursprünglich Bürger von Zäziwil BE. Der Name ist sehr selten, es gibt keine anderen aktuellen Bürgerorte.
In den Kirchenbüchern von Grosshöchstetten (Zäziwil gehörte bis 1964 zu dieser Kirchgemeinde) erscheint er erstmals 1582. Folgende drei Personen sind offenbar um 1580 in den Raum Zäziwil / Grosshöchstetten zugezogen:
1. Samuel Struffenegger
Samuel erscheint erstmals am 15. Juli 1582 in den KB als Taufpate einer Anna Läderach. 1584 heiratet er eine Cathrin Himmelberg. Es finden sich keine weiteren Angaben zu diesem Ehepaar, auch keine Taufen.
Der Name Samuel wurde später in dieser Familie nicht mehr verwendet! Auch bei den Stuffenegger in Mühleberg BE wurde dieser Name nicht verwendet, die erhaltenen Kirchenbücher beginnen hier allerdings erst 1651. Bei den Stuffenegger in Aarberg (ab 1551) habe ich ihn nur ein einziges Mal gesehen (1678)!
Ganz speziell ist auch der Familienname der Ehefrau von Samuel. Der Name Himmelberg ist noch seltener als Stauffenegger! Ich verweise auf den Thread Himmelberg (-er) im Kanton Bern?
Samuel könnte auch als (verwitweter) Vater der nachfolgenden Personen gesehen werden.
2. Hans Struffenegger (Sohn von Samuel?)
Hans erscheint erstmals am 11. Oktober 1584 als Taufpate eines Michel Gerigg (Gehrig). Er heiratet am 14. Februar 1591 eine Anni Koler (Kohler). Sie taufen 1592 bis 1601 insgesamt 6 Kinder. Dieser Hans ist der Stammvater aller Stauffenegger und Struffenegger von Zäziwil!
3. Elsy Struffenegger (Tochter von Samuel?)
Elsy erscheint nur einmal (1586) als Taufpatin eines Oswald Thuner (zusammen mit Hans). Es finden sich keine weiteren Angaben zu dieser Person, keine Heirat oder Taufe im Raum Grosshöchstetten!
Meine Überlegungen und Fragen:
Woher könnten die oben erwähnten drei Personen abstammen? Als früheste Wohnort im Raum Zäziwil wird Lenzligen aufgeführt, ein Weiler zwischen Grosshöchstetten und Zäziwil. Was führte wohl diese Menschen in diese Gegend?
Es wurden in den KB durchgehend handwerkliche Berufe notiert (Schuhmacher, Weber usw.), keine landwirtschaftliche Berufsbezeichnungen. Gibt es dafür eine sinnvolle Erklärung?
Der Vorname Samuel und der FN seiner Frau (Himmelberg) könnten eventuell auch bei der Suche nach dem Ursprungsort dieser Familie weiter helfen!?
Ich bin für alle Hinweise und jegliche Unterstützung bei meiner Suche sehr dankbar
Walter Stauffenegger
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Nachtrag: der Anhang wurde gelöscht - die aktualisierte Datei findet man hier.
LG, Walter
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Kraehe
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Stauffenegger von Zäziwil BE
Werte Walter und Ueli,
Verzeihe, aber ich gehoere auch zu den Interessierten. Und zwar schon mehr als 40 Jahre. Meistens auf eine Abstand von etwa 900 Kilometer entfernt von Bern. Aber jedes Jahr wenigstens einmal einige Wochen in Zaeziwil. Meine Vorfahren lebten in der selben Gegend. Hatten z.B. eben Bauernhoefe in Laenzligen etc. (das Feuerstaetteverzeichnis ist eine neue Quelle fuer mich!). Ich reagiere aber nur wenn ich das Gefuehl habe etwas beitragen zu koennen. Also, Walter, eine kleine Korrektion: Zaeziwil hat zwar seine eigene Kirche, aber gehoert noch immer zur Kirchgemeinde Grosshoechstetten. Ich hoffe, dass die Diskussion weiter geht auf dem Forum. Wenn es Menschen gebe, die Geschaefte machen aus den Beitraegen: so sei es. Damit sollten wir doch nicht unseres wertvolles Medium aufgeben?
Mit herzlichen Gruessen aus den Niederlanden,
Bernard Krijbolder
- Editiert von Kraehe am 12.03.2007, 10:13 -
Verzeihe, aber ich gehoere auch zu den Interessierten. Und zwar schon mehr als 40 Jahre. Meistens auf eine Abstand von etwa 900 Kilometer entfernt von Bern. Aber jedes Jahr wenigstens einmal einige Wochen in Zaeziwil. Meine Vorfahren lebten in der selben Gegend. Hatten z.B. eben Bauernhoefe in Laenzligen etc. (das Feuerstaetteverzeichnis ist eine neue Quelle fuer mich!). Ich reagiere aber nur wenn ich das Gefuehl habe etwas beitragen zu koennen. Also, Walter, eine kleine Korrektion: Zaeziwil hat zwar seine eigene Kirche, aber gehoert noch immer zur Kirchgemeinde Grosshoechstetten. Ich hoffe, dass die Diskussion weiter geht auf dem Forum. Wenn es Menschen gebe, die Geschaefte machen aus den Beitraegen: so sei es. Damit sollten wir doch nicht unseres wertvolles Medium aufgeben?
Mit herzlichen Gruessen aus den Niederlanden,
Bernard Krijbolder
- Editiert von Kraehe am 12.03.2007, 10:13 -
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Wolf
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Was ist uns wichtiger - gegenseitige Information oder die Verhinderung von Missbrauch?
Ich möchte doch darum bitten, das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten!Original von Thorbärger
[...]Würdest Du Bitte für allfällig weitere Fragen in dieser Angelegenheit mich direkt per Mail anschreiben und nicht via Board, da sich hier auch "Freizeitgenalogen" aufhalten, welche zum Teil gegen Entgelt Forschungen machen und sich dafür hier auch einfach Daten beschaffen.
Wenn Forumsleser hier gefundene Informationen kommerziell verwerten, ist das nicht Sinn der Übung (und vmtl. auch irgendwo im Kleingedruckten untersagt), es kann aber mangels Kontrollmöglichkeiten natürlich nicht verhindert werden. Sollen wir uns deswegen selbst der Kontaktmöglichkeiten berauben, die Foren (wie dieses) und Mailinglisten bieten? Wenn Du, Ueli, Deinen Gedanken konsequent zu Ende denkst, müssten wir ja doch wohl das Forum zumachen, weil es auch missbraucht werden könnte - aber wie stellst Du Dir das dann mit der rein bilateralen Kommunikation vor, wenn der Kontakt (ohne das Forum) schon gar nicht erst zustande kommt? Bevor der Vorschlag kommt, eben nur Fragen zu stellen und dann auf bilaterale Antworten zu hoffen: das Forum lebt von der Diskussion - wieviele Forscher würden hier wohl noch mitlesen, wenn sie annehmen muessen, hier nur Fragen anderer zu finden - ohne jede Chance vielleicht auch einmal zufällig eine Antwort auf eine eigene Frage zu bekommen? Wohl nur ein paar wenige - mit der Konsequenz, wo nur ein paar wenige die Fragen lesen, schwinden die Chancen, dass zufällig jemand eine Antwort geben kann. - Oder wie reagierst Du, wenn Du Dir die Mühe gemacht hast, eine bilaterale Antwort zu schreiben - und bekommst als Antwort "Vielen Dank - aber das haben mir 5 Andere auch schon geschrieben"? Das machst Du garantiert nur einmal und nie wieder! Aber woher soll man denn wissen, welche Fragen schon beantwortet sind, wenn die Antwort nicht über das Forum läuft?
Das Forum kann nur funktionieren, wenn Fragen gestellt UND Antworten gegeben werden. Wenn es auch zu Missbrauch kommt, ist das schade - aber wo gibt es das nicht? Autos verbieten, weil Missbrauch damit nicht ausgeschlossen ist - oder unser Sozialversicherungssystem abschaffen, das Asylrecht, .... ? Das kann nicht die Antwort sein! Wenn Missbrauch beobachtet wird, meldet das bitte dem Moderatoren-Team - damit wir den Übeltätern auf die Finger klopfen können (auch wenn das vielleicht nichts nützt) - aber bitte nicht aus Angst vor Missbrauch das Forum "kaputt-sichern".
Nix für unguet - und weiter viel Spass auf dem Forum - Wuff
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Kraehe
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Stauffenegger von Zäziwil BE
Hallo Walter,
Obwohl, wie du mir gesagst hat, fuer dich von grosser Interesse: Habe heute die Totenroedel von Bergen op Zoom, insoweit diese digitalisiert sind auf Stufenegger/Staufenegger betrachtet. nichts gefunden. Ist noch nicht komplett.
Gruss,
Bernard Krijbolder
Obwohl, wie du mir gesagst hat, fuer dich von grosser Interesse: Habe heute die Totenroedel von Bergen op Zoom, insoweit diese digitalisiert sind auf Stufenegger/Staufenegger betrachtet. nichts gefunden. Ist noch nicht komplett.
Gruss,
Bernard Krijbolder
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Berg
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Stauffenegger von Zäziwil BE
Hallo Walter
Ich fand heute einen Stuffenegger Peter, der am 29.07.1698 in Seedorf Susanna Schwander beide Aarberg ehelichte. K 4 p 307.
Eventuell dient er.
Gruss
Therese
Ich fand heute einen Stuffenegger Peter, der am 29.07.1698 in Seedorf Susanna Schwander beide Aarberg ehelichte. K 4 p 307.
Eventuell dient er.
Gruss
Therese
tmm
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Walter
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Stauffenegger von Zäziwil BE
Hallo Therese
Vielen Dank für deine Rückmeldung!
Der erwähnte Peter Stuffenegger gehört (wie ja in deiner Antwort erwähnt) nach Aarberg. Dort erscheint ab Beginn der Kirchenbücher (1549) dieses Geschlecht, ist aber um 1830 im Mannesstamm ausgestorben.
Ob die Zäziwiler Stauffenegger (und Struffenegger) von dort oder eventuell von Mühleberg (einem weiteren alten Bürgerort des FN Stuffenegger, auch ausgestorben) stammen habe ich bis dato nicht ausfindig machen können.
Das von dir erwähnte Paar tauft in Aarberg 5 Kinder.
Zu den Stuffenegger von Aarberg (und auch Mühleberg) kann ich bei Bedarf Auskunft geben, ich habe dort sehr viele Daten gesammelt.
Herzliche Grüsse
Walter
Vielen Dank für deine Rückmeldung!
Der erwähnte Peter Stuffenegger gehört (wie ja in deiner Antwort erwähnt) nach Aarberg. Dort erscheint ab Beginn der Kirchenbücher (1549) dieses Geschlecht, ist aber um 1830 im Mannesstamm ausgestorben.
Ob die Zäziwiler Stauffenegger (und Struffenegger) von dort oder eventuell von Mühleberg (einem weiteren alten Bürgerort des FN Stuffenegger, auch ausgestorben) stammen habe ich bis dato nicht ausfindig machen können.
Das von dir erwähnte Paar tauft in Aarberg 5 Kinder.
Zu den Stuffenegger von Aarberg (und auch Mühleberg) kann ich bei Bedarf Auskunft geben, ich habe dort sehr viele Daten gesammelt.
Herzliche Grüsse
Walter
LG, Walter
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clarissa1874
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Struffenegger von Röthenbach BE u. Groß Höstetten BE
Aufgrund der Mitteilung
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Nachstehender Zufallsfund ist bestimmt nicht nur für Walter Stauffenegger von Interesse:
Friedrich STRUFFENEGGER
Käsehändler, evangelisch
* 15.08.1853 in Röthenbach, Kanton Bern
wohnhaft in Thorn, Neustadt Nr. 269
Vater: Käsefabrikant Christian STRUFFENEGGER
Mutter: Katharina geb. REUßER,
beide zuletzt wohnhaft und verstorben in Groß Höstetten [so!], Kanton Bern
und
Bertha Amalie WUNSCH, evangelisch
* 02.11.1865 in Neu Weißhof, Kreis Thorn
wohnhaft in Thorn, Elisabethstr. 267
Vater: Eigenkätner Friedrich Wilhelm WUNSCH
Mutter: Anna Dorothea geb. RATHKE,
beide zuletzt wohnhaft und verstorben in Neu Weißhof
oo 24.07.1884 in Thorn
Trauzeugen:
1) Uhrmacher Max Lange, 35 Jahre alt, wohnhaft in Thorn, Neustadt Nr. 269
2) Käsefabrikant Friedrich Schuri, 40 Jahre alt, wohnhaft in Georgensdorf, Kreis Stuhm, Westpreußen
Quelle: Heiratshauptregister Standesamt Thorn, Kreis Thorn, Westpreußen, Nr. 126/1884
wurde der Beitrag zu Stauffenegger von Zäziwil verschoben.Hallo Wolf,
dieser Friedrich gehört zu den Stauffenegger von Zäziwil, kannst du den Beitrag dort zuordnen?
Gruss, Walter
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Nachstehender Zufallsfund ist bestimmt nicht nur für Walter Stauffenegger von Interesse:
Friedrich STRUFFENEGGER
Käsehändler, evangelisch
* 15.08.1853 in Röthenbach, Kanton Bern
wohnhaft in Thorn, Neustadt Nr. 269
Vater: Käsefabrikant Christian STRUFFENEGGER
Mutter: Katharina geb. REUßER,
beide zuletzt wohnhaft und verstorben in Groß Höstetten [so!], Kanton Bern
und
Bertha Amalie WUNSCH, evangelisch
* 02.11.1865 in Neu Weißhof, Kreis Thorn
wohnhaft in Thorn, Elisabethstr. 267
Vater: Eigenkätner Friedrich Wilhelm WUNSCH
Mutter: Anna Dorothea geb. RATHKE,
beide zuletzt wohnhaft und verstorben in Neu Weißhof
oo 24.07.1884 in Thorn
Trauzeugen:
1) Uhrmacher Max Lange, 35 Jahre alt, wohnhaft in Thorn, Neustadt Nr. 269
2) Käsefabrikant Friedrich Schuri, 40 Jahre alt, wohnhaft in Georgensdorf, Kreis Stuhm, Westpreußen
Quelle: Heiratshauptregister Standesamt Thorn, Kreis Thorn, Westpreußen, Nr. 126/1884
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Walter
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Re: Stauffenegger von Zäziwil BE
Vielen Dank für diesen Fund!
Der erwähnte Friedrich Struffenegger ist im Registerblatt seines Vaters aufgeführt, seine Heirat mit Bertha Amalie Wunsch wurde dort aber NICHT notiert (siehe Anhang), er hat offenbar auch kein eigenes Registerblatt bekommen. Sein Tod am 3. Nov. 1899 in Erlach BE wurde aber wieder notiert, wie passt das nur zusammen?
Kann jemand die unleserliche Notiz vor seinem Namen genauer entziffern, was war am 4. März 1887?
Zusatzfragen:
Gibt es passende Taufen in Thorn? Und wie heisst Neu Weißhof heute?
Der erwähnte Friedrich Struffenegger ist im Registerblatt seines Vaters aufgeführt, seine Heirat mit Bertha Amalie Wunsch wurde dort aber NICHT notiert (siehe Anhang), er hat offenbar auch kein eigenes Registerblatt bekommen. Sein Tod am 3. Nov. 1899 in Erlach BE wurde aber wieder notiert, wie passt das nur zusammen?
Kann jemand die unleserliche Notiz vor seinem Namen genauer entziffern, was war am 4. März 1887?
Zusatzfragen:
Gibt es passende Taufen in Thorn? Und wie heisst Neu Weißhof heute?
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LG, Walter
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Säntis
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Stauffenegger von Höchstetten BE
Grüezi Walter,
Zufallsfund aus dem Taufbuch Münchenbuchsee:
Am 27.1.1765 wurde in Münchenbuchsee getauft Barbara, des Jacob Schneider, von Dieterswil, wohnhaft in Seedorf [Moosseedorf], und der Madle Stauffenegger, von Höchstetten. Taufpaten: Christen Stauffenegger, von Höchstetten, Elsbeth Stauffenegger, des Clausen Frau von Höchstetten, und Barbara Schneider, geborene Stähli, von Dieterswil.
Bochtellea
Zufallsfund aus dem Taufbuch Münchenbuchsee:
Am 27.1.1765 wurde in Münchenbuchsee getauft Barbara, des Jacob Schneider, von Dieterswil, wohnhaft in Seedorf [Moosseedorf], und der Madle Stauffenegger, von Höchstetten. Taufpaten: Christen Stauffenegger, von Höchstetten, Elsbeth Stauffenegger, des Clausen Frau von Höchstetten, und Barbara Schneider, geborene Stähli, von Dieterswil.
Bochtellea
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Wolf
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Re: Stauffenegger von Höchstetten BE
Hallo Walter - da Du ja schon angesprochen wurdest: kannst Du die genannten Stauffenegger "einsortieren"? Im Familiennamenbuch ist ja nur Zäziwil als Bürgerort für Stauffenegger genannt. Gab es eine (heute erloschene) Linie von Höchstetten ... oder darf das "von" nicht in dem Sinne verstanden werden wie heute (als Hinweis auf den Bürgerort)? In St.Gallen findet man die Angabe "von ..." sehr oft als Hinweis auf den Wohnort, nicht den Bürgerort (der in einigen Regionen vor 1800 ja noch gar nicht existierte). Sogar in Zivilstandsregistern (Ende 19. Jhdt.) wird tw. mit "von" der Wohnort genannt, manchal kleine Weiler, die nie eigenständige Bürgerorte waren.
Allgemeine Frage an unsere "Berner": wie sah es mit dem Ortsbürgerrecht in Bern (ausserhalb der Stadt) vor 1800 aus? Gab es im Rahmen der armenrechtlichen Regelungen schon im 17./18. Jhdt. den Begriff Bürgerort (oder Heimatort)? Gibt es dazu Literatur (vorzugsweise online)?
Allgemeine Frage an unsere "Berner": wie sah es mit dem Ortsbürgerrecht in Bern (ausserhalb der Stadt) vor 1800 aus? Gab es im Rahmen der armenrechtlichen Regelungen schon im 17./18. Jhdt. den Begriff Bürgerort (oder Heimatort)? Gibt es dazu Literatur (vorzugsweise online)?
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Walter
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Stauffenegger von Zäziwil BE
Hallo BochtellaBochtella hat geschrieben: Fr 15. Dez 2017, 21:20 ... Am 27.1.1765 wurde in Münchenbuchsee getauft Barbara, des Jacob Schneider, von Dieterswil, wohnhaft in Seedorf [Moosseedorf], und der Madle Stauffenegger, von Höchstetten.
Besten Dank für den Zufallsfund in Münchembuchsee!
Die erwähnte Madle Stauffenegger gehört sicher nach Zäziwil. Da Zäziwil zur Kirchgemeinde Grosshöchstetten gehört, wurde in "fremden" Kirchgemeinden sehr oft "Höchstetten" als Heimatort genannt, Grosshöchstetten war aber nie ein Stauffenegger-Bürgerort.
Die erwähnte Madle St. (Ehefrau des Jacob Schneider) wurde sehr wahrscheinlich am 3.3.1741 in Grosshöchstetten getauft (Taufrodel 5, Seite 40), ihre Eltern sind Christen St. und Madleni Pauli. Sie hatte einen Christen als Bruder und auch einen Niklaus (Claus), welcher mit einer Elsbeth verheiratet war.
Ich habe zu dieser Madlena (oder Madle usw.) weder einen Heirats- noch einen Sterbeeintrag gefunden, auch auf der "Ehen-CD" finde ich keine passende Ehe, ich werde mich also mal in der Region Münchenbuchsee auf die Suche machen ...
Zuletzt geändert von Walter am Sa 16. Dez 2017, 06:31, insgesamt 2-mal geändert.
LG, Walter
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Stauffenegger von Zäziwil BE
Auf meiner Webseite habe ich dazu etwas notiert, aber ohne Anspruch auf wissenschaftliche GenauigkeitWolf hat geschrieben: Sa 16. Dez 2017, 00:34 Allgemeine Frage an unsere "Berner": wie sah es mit dem Ortsbürgerrecht in Bern (ausserhalb der Stadt) vor 1800 aus? Gab es im Rahmen der armenrechtlichen Regelungen schon im 17./18. Jhdt. den Begriff Bürgerort (oder Heimatort)? Gibt es dazu Literatur (vorzugsweise online)?
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Re: Stauffenegger von Zäziwil BE
Die Heirat der Madle Stauffenegger "von Höchstetten" mit Jacob Schneider "von Dieterswyl" wurde am 6.12.1764 in Rapperswil BE notiert.Walter hat geschrieben: Sa 16. Dez 2017, 06:17 Ich habe zu dieser Madlena (oder Madle usw.) weder einen Heirats- noch einen Sterbeeintrag gefunden, auch auf der "Ehen-CD" finde ich keine passende Ehe, ich werde mich also mal in der Region Münchenbuchsee auf die Suche machen ...
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Re: Stauffenegger von Zäziwil BE
Ich habe wieder mal etwas Mühe bei einem Text aus dem Eherodel 19 von Grosshöchstetten, ich lese dort auf Seite 62 unter der Nr. 4 folgendes:
Hans Stauffenegger von Rüttenen, (laut Zeugs.... von Hr. Fryweibel Bigler unter der untähtigen Mannschaft ein- geschrieben)
Wie muss ich das verstehen?
Und was steht da noch darunter? .... .... M.Rodel pa 89 ?
Hans Stauffenegger von Rüttenen, (laut Zeugs.... von Hr. Fryweibel Bigler unter der untähtigen Mannschaft ein- geschrieben)
Wie muss ich das verstehen?
Und was steht da noch darunter? .... .... M.Rodel pa 89 ?
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Zuletzt geändert von Walter am So 3. Jun 2018, 05:49, insgesamt 1-mal geändert.
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John Doh
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Re: Stauffenegger von Zäziwil BE
Ist allenfalls ein Verweis auf den Mannschaftsrodel.Walter hat geschrieben: Sa 2. Jun 2018, 11:00 Ich habe wieder mal etwas Mühe bei einem Text aus dem Eherodel 19 von Grosshöchstetten, ich lese dort auf Seite 62 unter der Nr. 4 folgendes:
Hans Stauffenegger von Rüttenen, (laut Zeugs.... von Hr. Fryweibel Bigler unter der untähtigen Mannschaft ein- geschrieben)
Wie muss ich das verstehen?
Und was steht da noch darunter? .... .... M.Rodel pa 89 ?
Grosshöchstetten_19-62_1789.png
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Peter.D
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Re: Stauffenegger von Zäziwil BE
Hallo Walter
Zu jener Zeit musste der Bräutigam vor der Trauung einen Montier-Schein vorweisen, den er an der letzten Musterung erhielt. Darin wird bestätigt, dass er über Waffe und Uniform verfügt. Viele Kantone - auch katholische - hatten ähnliche Vorschriften.
Wenn ein solcher Schein fehlte, hatte der Pfarrer den Grund zu vermerken. In deinem Fall war der Mann möglicherweise dienstuntauglich - den Ausdruck untätig habe ich jedoch auch noch nie gelesen. Auf einer Seite vorher hat der Pfarrer bei einem anderen Bräutigam vermerkt, dass er bereits aus dem Militär entlassen sei.
Ob im Kanton Bern ein ohne Grund fehlender Montier-Schein zur Verweigerung einer Trauung führte, weiss ich nicht. Jedenfalls war es keine in der Ehegerichtsordnung vorgesehene Ehevoraussetzung.
Peter
Zu jener Zeit musste der Bräutigam vor der Trauung einen Montier-Schein vorweisen, den er an der letzten Musterung erhielt. Darin wird bestätigt, dass er über Waffe und Uniform verfügt. Viele Kantone - auch katholische - hatten ähnliche Vorschriften.
Wenn ein solcher Schein fehlte, hatte der Pfarrer den Grund zu vermerken. In deinem Fall war der Mann möglicherweise dienstuntauglich - den Ausdruck untätig habe ich jedoch auch noch nie gelesen. Auf einer Seite vorher hat der Pfarrer bei einem anderen Bräutigam vermerkt, dass er bereits aus dem Militär entlassen sei.
Ob im Kanton Bern ein ohne Grund fehlender Montier-Schein zur Verweigerung einer Trauung führte, weiss ich nicht. Jedenfalls war es keine in der Ehegerichtsordnung vorgesehene Ehevoraussetzung.
Peter
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Renato
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Walter
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Re: Stauffenegger von Zäziwil BE
Hallo Peter und Renato
Ich habe grosse Mühe, diesen Hans Stauffenegger zuzuordnen, eigentlich "passt" nur ein am 13.07.1731 getaufter Johannes, dessen Vater als "von Reüthinen im Schlatt" und "Wäber im Schlatt" bezeichnet wurde.
Das Heiratsdatum von 1789 hat mich aber von dieser Zuordnung etwas "abgeschreckt", der Ehemann wäre ja im 58 Altersjahr gewesen! Ich hatte die Hoffnung, dass der Hinweis "untätige Mannschaft" ein Hinweis für das fortgeschrittene Alter des Ehemannes sein könnte, wie ja Renato offenbar auch vermutet.
Die Sache ist aber noch etwas komplizierter, ich habe eine Taufe einer Elisabeth 1783 in Valangin (NE) und eine Heirat und Taufe 1790 in Grosshöchstetten, welche ich gerne mit diesem Hans verknüpfen möchte (siehe Anhang). Es gibt auch dort jeweils den Hinweis "Reuteten" und" Schlatt". Und der 1790 getaufte Johannes wird bei einer Taufe 1814 in Langnau als Bruder der 1783 geborenen Elisabeth bezeichnet.
Leider finde ich keinen entsprechenden Sterbeeintrag mit ergänzenden Hinweisen zum 1731 getauften Johannes. Vielleicht hat hier jemand noch eine Idee ...
Ich habe grosse Mühe, diesen Hans Stauffenegger zuzuordnen, eigentlich "passt" nur ein am 13.07.1731 getaufter Johannes, dessen Vater als "von Reüthinen im Schlatt" und "Wäber im Schlatt" bezeichnet wurde.
Das Heiratsdatum von 1789 hat mich aber von dieser Zuordnung etwas "abgeschreckt", der Ehemann wäre ja im 58 Altersjahr gewesen! Ich hatte die Hoffnung, dass der Hinweis "untätige Mannschaft" ein Hinweis für das fortgeschrittene Alter des Ehemannes sein könnte, wie ja Renato offenbar auch vermutet.
Die Sache ist aber noch etwas komplizierter, ich habe eine Taufe einer Elisabeth 1783 in Valangin (NE) und eine Heirat und Taufe 1790 in Grosshöchstetten, welche ich gerne mit diesem Hans verknüpfen möchte (siehe Anhang). Es gibt auch dort jeweils den Hinweis "Reuteten" und" Schlatt". Und der 1790 getaufte Johannes wird bei einer Taufe 1814 in Langnau als Bruder der 1783 geborenen Elisabeth bezeichnet.
Leider finde ich keinen entsprechenden Sterbeeintrag mit ergänzenden Hinweisen zum 1731 getauften Johannes. Vielleicht hat hier jemand noch eine Idee ...
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Peter.D
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Re: Stauffenegger von Zäziwil BE
Hallo Walter und Renato
Ich habe den Eheeintrag nochmals genau angeschaut: es heisst dort nicht untähtig, sondern untüchtig - und das war genau der Begriff, der im 18. Jh. gebraucht wurde.
Zu fraglichen Zeit waren in Bern alle Männer zwischen 16 und 60 wehrpflichtig und mussten ausgerüstet sein, auch wenn sie nach 50 in der Regel nur noch zu den Inspektionen aufgeboten wurden. Eine Reserve gab es damals noch nicht. Nicht pflichtig waren lediglich die Untüchtigen und die aufgrund eines besonderen Berufs befreiten.
Von Rodt schreibt auf Seite 251 sogar, dass die Wehrpflichtigen bei der Trauung in Uniform erscheinen mussten! Hat jemand aus dem Forum schon Zeichnungen einer solcher Trauung gesehen?
Peter
Ich habe den Eheeintrag nochmals genau angeschaut: es heisst dort nicht untähtig, sondern untüchtig - und das war genau der Begriff, der im 18. Jh. gebraucht wurde.
Zu fraglichen Zeit waren in Bern alle Männer zwischen 16 und 60 wehrpflichtig und mussten ausgerüstet sein, auch wenn sie nach 50 in der Regel nur noch zu den Inspektionen aufgeboten wurden. Eine Reserve gab es damals noch nicht. Nicht pflichtig waren lediglich die Untüchtigen und die aufgrund eines besonderen Berufs befreiten.
Von Rodt schreibt auf Seite 251 sogar, dass die Wehrpflichtigen bei der Trauung in Uniform erscheinen mussten! Hat jemand aus dem Forum schon Zeichnungen einer solcher Trauung gesehen?
Peter
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Walter
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Re: Stauffenegger von Zäziwil BE
Vielen Dank, Peter!Peter.D hat geschrieben: So 3. Jun 2018, 07:31 Ich habe den Eheeintrag nochmals genau angeschaut: es heisst dort nicht untähtig, sondern untüchtig - und das war genau der Begriff, der im 18. Jh. gebraucht wurde.
Also "untüchtig", was mir aber bei der Zuordnung vorerst leider nicht weiter hilft
LG, Walter
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Renato
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Re: Stauffenegger von Zäziwil BE
Hallo Peter
Das ist ja total spannend! Weisst Du, wie lange diese 1760 eingeführte Pflicht, an der Hochzeit die Uniform zu tragen, galt?
Gruss
Renato
Das ist ja total spannend! Weisst Du, wie lange diese 1760 eingeführte Pflicht, an der Hochzeit die Uniform zu tragen, galt?
Gruss
Renato
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doris rieder
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Re: Stauffenegger von Zäziwil BE
Zufallsfund
Kirchenbuch 2 Grosshöchstetten Seite 43
16 Dez 1616
Hans Strufenegger und Margreth Bürcki
Niklaus - Niklaus Moser, Melcher Sch...., Katrin Läderach
Gruss Doris Rieder
Kirchenbuch 2 Grosshöchstetten Seite 43
16 Dez 1616
Hans Strufenegger und Margreth Bürcki
Niklaus - Niklaus Moser, Melcher Sch...., Katrin Läderach
Gruss Doris Rieder
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Walter
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Re: Stauffenegger von Zäziwil BE
Ich suche noch immer den Eheeintrag des Johann Stuffenegger (oder ähnlich) mit Elisabeth Bühlmann (oder ähnlich) vor 1783 in Valangin NE und Umgebung.
Ich habe heute einen entsprechenden Beitrag im Neuenburg-Forum eingestellt, damit der dort nicht ganz "verloren" geht
hier der Link dazu.
Ich habe heute einen entsprechenden Beitrag im Neuenburg-Forum eingestellt, damit der dort nicht ganz "verloren" geht
LG, Walter
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Walter
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Re: Stauffenegger von Zäziwil BE
Noch eine Nachfrage zu dem (vermutlich) gleichen Hans, welcher bei seiner (vermutlich zweiten) Heirat 1789 bei der "untüchtigen Mannschaft" eingeschrieben war.
Dort steht am Schluss noch was von einem "M.Rodel pa 89", das "Gekritzel" davor ist leider unleserlich. Könnte das ein Verweis zu einem Mannschaftsrodel sein? Und könnte der im STA Bern noch vorhanden sein? Vielleicht könnte dort sein Geburtsdatum notiert sein. Und mit viel Glück ist auch seine frühere Ehe notiert worden. Die Hoffnung stirbt zuletzt
Wer weiss zu diesem "M.Rodel" was?
Dort steht am Schluss noch was von einem "M.Rodel pa 89", das "Gekritzel" davor ist leider unleserlich. Könnte das ein Verweis zu einem Mannschaftsrodel sein? Und könnte der im STA Bern noch vorhanden sein? Vielleicht könnte dort sein Geburtsdatum notiert sein. Und mit viel Glück ist auch seine frühere Ehe notiert worden. Die Hoffnung stirbt zuletzt
Wer weiss zu diesem "M.Rodel" was?
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LG, Walter
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Walter
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Re: Stauffenegger von Zäziwil BE
Hallo Griffygriffy hat geschrieben: Di 2. Mär 2021, 21:08 Im 2007 hast du eine PDF-Datei ‒ ST_Zaeziwil_I-X.pdf – veröffentlicht.
Wäre es möglich, eine aktualisierte Version zu bekommen?
Ich hänge hier die neueste Version mal an, Ergänzungen oder Fehler bitte melden!
(Danke Wolf für den Tipp!)
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griffy
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Re: Stauffenegger von Zäziwil
Danke Walter für die neue Version des Dokuments! Und danke Wolf für die Anpassung beim ursprünglichen Beitrag!
Nun zum Thema. Eine Bemerkung und eine Ergänzung:
Nun zum Thema. Eine Bemerkung und eine Ergänzung:
- Am 03.08.1704 werden 2 Christen getauft. Beim ersten steht die Bezeichnung "Rüttenenhoff" oder "Rüttenenhöffe." Im Totenrodel am 26.03.1778 finden wir einen 73-jährigen Christen Stauffenegger von Rüttenen. Wegen dieser eindeutigen Ortsbezeichnung in beiden Ereignissen bin ich der Meinung, dass dieser Christen – S.v. Hans und Maria Oppliger – wohl überlebt hat. Die Todesmeldung betrifft ihn und nicht den anderen Christen Stauffenegger von Lenzligen.
- Um die Sache noch merkwürdiger zu machen: Im Todesrodel 22 von Vechigen, – am 19.03.1769 – finden wir die Todes- und Begräbnismeldung eines anderen 62-jährigen Christen Stauffenegger!
Somit hat wahrscheinlich der am 19.06.1707 getaufte Christen – ebenfalls S.v. Hans und Maria Oppliger – überlebt!1769, Nr. 13
Christen Stuffenegger von
Grosshöchstätten ist gestorben
den 17. und allhier begraben
worden den 19. mertzen, alt[er]. 62.
-
Walter
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Re: Stauffenegger von Zäziwil
Hallo Griffy
dein "Einwand" erlaubt keine schnelle Antwort, ich muss das gut überlegen.
Die Familie Stauffenegger-Oppliger taufte aber insgesamt drei! Christen / Christian:
- am 3.8.1704 den ersten Christen
- am 19.6.1707 den zweiten (FN der Mutter = Stopler)
- und am 23.10.1718 einen Christian
Ich habe in den KB von Grosshöchstetten NIE zwei oder gar drei überlebende Kinder mit dem gleichen Vornamen angetroffen, höchstens bei Verwendung von Doppelnamen, oder wenn sich der Vater später wieder verheiratet hatte. Ist hier aber nicht der Fall.
dein "Einwand" erlaubt keine schnelle Antwort, ich muss das gut überlegen.
Die Familie Stauffenegger-Oppliger taufte aber insgesamt drei! Christen / Christian:
- am 3.8.1704 den ersten Christen
- am 19.6.1707 den zweiten (FN der Mutter = Stopler)
- und am 23.10.1718 einen Christian
Ich habe in den KB von Grosshöchstetten NIE zwei oder gar drei überlebende Kinder mit dem gleichen Vornamen angetroffen, höchstens bei Verwendung von Doppelnamen, oder wenn sich der Vater später wieder verheiratet hatte. Ist hier aber nicht der Fall.
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LG, Walter
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Felber
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Re: Stauffenegger von Zäziwil BE
Guten Abend griffy und Walter
Ich erlaube mir, meine eigenen Erfahrungen mit gleichnamigen Geschwistern zu schildern. Vielleicht helfen diese weiter.
Mir sind Fälle mit gleichnamigen Geschwistern vereinzelt begegnet. Die Fälle aus meiner eigenen Verwandtschaft decken katholische und reformierte Kantone – Nidwalden, Luzern und Bern – sowie einen Zeitraum vom Spätmittelalter bis ins 19. Jahrhundert ab. Die entsprechenden Belege habe ich im Mitteilungsblatt Nr. 52 der Zentralschweizerischen Gesellschaft für Familienforschung veröffentlicht (S. 9–13).
Interessanterweise handelt es sich bei den gleichnamigen Geschwistern in den feststellbaren Fällen nicht um Halb- sondern um Vollgeschwister. Die meisten hatten zudem nur einen Taufnamen. Dass es in derselben Familie zwei Christian Stauffenegger gegeben hat, würde ich deshalb nicht ganz ausschliessen. Dies müsste man aber genauer anschauen.
Mit lieben Grüssen
Olivier
Ich erlaube mir, meine eigenen Erfahrungen mit gleichnamigen Geschwistern zu schildern. Vielleicht helfen diese weiter.
Mir sind Fälle mit gleichnamigen Geschwistern vereinzelt begegnet. Die Fälle aus meiner eigenen Verwandtschaft decken katholische und reformierte Kantone – Nidwalden, Luzern und Bern – sowie einen Zeitraum vom Spätmittelalter bis ins 19. Jahrhundert ab. Die entsprechenden Belege habe ich im Mitteilungsblatt Nr. 52 der Zentralschweizerischen Gesellschaft für Familienforschung veröffentlicht (S. 9–13).
Interessanterweise handelt es sich bei den gleichnamigen Geschwistern in den feststellbaren Fällen nicht um Halb- sondern um Vollgeschwister. Die meisten hatten zudem nur einen Taufnamen. Dass es in derselben Familie zwei Christian Stauffenegger gegeben hat, würde ich deshalb nicht ganz ausschliessen. Dies müsste man aber genauer anschauen.
Mit lieben Grüssen
Olivier
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griffy
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Re: Stauffenegger von Zäziwil BE
Meine Bemerkung von den 3 Christen unter einem Dach war leicht provokativ. Die Sache muss sicher geklärt werden.
Nur wegen der Geburt des Christians im Jahr 1718 darf man nicht dogmatisch daraus schliessen, dass die beiden ersten Kinder früh starben. Es braucht bessere Beweise.
Für eine solche These ist das Todesdatum aus Vechigen problematisch.
Noch etwas: Ausgerechnet bei "Christen 2" heisst die Mutter anders als bei den 7 anderen Kindern. Ist das nur auf einen Fehler des Pfarrers zurückzuführen, oder steckt mehr dahinter?
Nur wegen der Geburt des Christians im Jahr 1718 darf man nicht dogmatisch daraus schliessen, dass die beiden ersten Kinder früh starben. Es braucht bessere Beweise.
Für eine solche These ist das Todesdatum aus Vechigen problematisch.
Noch etwas: Ausgerechnet bei "Christen 2" heisst die Mutter anders als bei den 7 anderen Kindern. Ist das nur auf einen Fehler des Pfarrers zurückzuführen, oder steckt mehr dahinter?
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Walter
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Gleichnamige Geschwister?
Vielleicht sollte man die Frage gleichnamiger Geschwister in einem separaten Thread behandeln?
Was meinen die Moderatoren dazu?
Und wer kennt in Bern (speziell im Emmental) weitere solche Beispiele?
Was meinen die Moderatoren dazu?
Und wer kennt in Bern (speziell im Emmental) weitere solche Beispiele?
LG, Walter
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